{"id":274650,"date":"2025-07-18T09:33:11","date_gmt":"2025-07-18T09:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/274650\/"},"modified":"2025-07-18T09:33:11","modified_gmt":"2025-07-18T09:33:11","slug":"merz-und-starmer-unterzeichnen-freundschaftsvertrag-dw-17-07-2025-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/274650\/","title":{"rendered":"Merz und Starmer unterzeichnen Freundschaftsvertrag \u2013 DW \u2013 17.07.2025"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-17878299\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschlands<\/a> Bundeskanzler <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/friedrich-merz\/t-46680536\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gro\u00dfbritannien\/t-17786217\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritanniens<\/a> Premierminister <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/keir-starmer\/t-69583993\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Keir Starmer<\/a>\u00a0haben in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/london\/t-18879435\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">London<\/a> einen weitreichenden Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit in zentralen politischen Bereichen wie Verteidigung, Handel, Migration und Technologie. Merz, der zu seinem Antrittsbesuch in\u00a0die britische\u00a0Hauptstadt\u00a0gereist war, sprach von einem &#8222;historischen Tag f\u00fcr die deutsch-britischen Beziehungen&#8220;. Er betonte: &#8222;Es ist \u00fcberf\u00e4llig, dass wir einen solchen Vertrag miteinander abschlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">russischen Angriffskriegs<\/a> gegen die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> wird in dem Vertrag insbesondere die Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung hervorgehoben. Dabei betonen die &#8222;engen Verb\u00fcndeten ihr tiefes Bekenntnis zur gegenseitigen Verteidigung&#8220; und versichern, dass sie sich &#8222;im Fall eines bewaffneten Angriffs auf die andere Vertragspartei&#8220; beistehen &#8211; &#8222;auch durch milit\u00e4rische Mittel&#8220;. In dem Vertrag hei\u00dft es, es gebe &#8222;keine strategische Bedrohung f\u00fcr die eine Vertragspartei, die nicht auch eine strategische Bedrohung f\u00fcr die andere w\u00e4re&#8220;.<\/p>\n<p>Damit unterstreichen beide L\u00e4nder explizit eine Verpflichtung, die eigentlich schon im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nato\/t-17339192\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">NATO<\/a>\u00a0gilt. Gem\u00e4\u00df Artikel 5 des Nordatlantikvertrags sind alle NATO-Staaten\u00a0&#8211; also auch Deutschland und Gro\u00dfbritannien &#8211; verpflichtet, sich im Falle eines Angriffs gegenseitig Beistand zu leisten.<\/p>\n<p>Bislang hat die Bundesrepublik bei der Verteidigung vor allem auf die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-staaten-von-amerika-usa\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> gebaut. Seit dem Wiedereinzug von <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> als Pr\u00e4sident ins Wei\u00dfe Haus wird in Deutschland jedoch diskutiert, enger mit den beiden europ\u00e4ischen Atomm\u00e4chten Gro\u00dfbritannien und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/frankreich\/t-17518447\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> zusammenzuarbeiten, um die eigene Verteidigung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Wie der Brexit die britische Wirtschaft belastet     <video id=\"video-72603876\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"72603876\" data-posterurl=\"https:\/\/tvdownloaddw-a.akamaihd.net\/stills\/images\/vdt_de\/2025\/bdeu250520_dwibrexitwebneu_partner.jpg\" data-duration=\"02:34\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Im Vertrag wird auch eine vertiefte Zusammenarbeit bei der Abschreckung und Verteidigung entlang der Nord- und Ostflanke der NATO betont. Die deutsche und die britische R\u00fcstungsindustrie sollen st\u00e4rker vernetzt werden. Bereits im Mai hatten beide L\u00e4nder angek\u00fcndigt, gemeinsam an Raketen mit einer Reichweite von bis zu 2000 Kilometern zu arbeiten.<\/p>\n<p>Gemeinsame Strategie gegen irregul\u00e4re Migration<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Migrationspolitik &#8211; ein zentrales Anliegen beider Regierungschefs. Gro\u00dfbritannien erhofft sich von Deutschland Unterst\u00fctzung im Kampf gegen irregul\u00e4re Migration \u00fcber den \u00c4rmelkanal. Die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/bundesregierung\/t-68937260\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a> plant laut Angaben aus London eine Gesetzes\u00e4nderung, um Schleusernetzwerke effektiver zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Auch wirtschaftlich soll der Vertrag Impulse setzen. Der seit dem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/brexit\/t-19064907\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brexit<\/a> stark r\u00fcckl\u00e4ufige deutsch-britische Warenaustausch soll belebt und die Kooperation von Unternehmen, Industrie und Handel intensiviert werden. Ziel ist es, Lieferketten zu stabilisieren und neue wirtschaftliche Synergien zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sieht der Vertrag eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Bildung vor. Ein besonderer Fokus liegt auf der K\u00fcnstlichen Intelligenz sowie auf dem Ausbau des Sch\u00fcler- und Studentenaustauschs, der nach dem Brexit stark eingeschr\u00e4nkt worden war.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt sollen auch die Verkehrsverbindungen gest\u00e4rkt werden. Das Bahnunternehmen Eurostar plant erstmals eine Direktverbindung zwischen Deutschland und Gro\u00dfbritannien. Diese soll in den kommenden Jahren realisiert werden und die Ann\u00e4herung zwischen beiden L\u00e4ndern auch physisch erleichtern.<\/p>\n<p>pgr\/AR (afp, dpa, rtr)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss: 18:00\u00a0Uhr (MESZ) &#8211; dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz und Gro\u00dfbritanniens Premierminister Keir Starmer\u00a0haben in London einen weitreichenden Freundschaftsvertrag unterzeichnet. 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