{"id":274752,"date":"2025-07-18T10:28:16","date_gmt":"2025-07-18T10:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/274752\/"},"modified":"2025-07-18T10:28:16","modified_gmt":"2025-07-18T10:28:16","slug":"dramatische-lage-deutsche-stahlproduktion-sackt-kraeftig-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/274752\/","title":{"rendered":"&#8222;Dramatische&#8220; Lage: Deutsche Stahlproduktion sackt kr\u00e4ftig ab"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Dramatische&#8220; Lage<br \/>\n                Deutsche Stahlproduktion sackt kr\u00e4ftig ab<\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.07.2025, 09:32 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Deutsche Stahlfirmen wie Thyssenkrupp k\u00e4mpfen teilweise mit roten Zahlen. Die Branche klagt \u00fcber Produktionseinbr\u00fcche &#8211; und hat klare Forderungen an die Politik. <\/strong><\/p>\n<p>Wegen harter Konkurrenz aus dem Ausland und der Konjunkturschw\u00e4che stellt Deutschlands Stahlbranche deutlich weniger Stahl her. Die Rohstahlproduktion im Inland sei im ersten halben Jahr um knapp zw\u00f6lf Prozent auf 17,1 Millionen Tonnen gesunken, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl in Berlin mit. Der Blick auf die Vorjahre verdeutlicht, dass der R\u00fcckgang \u00fcberaus kr\u00e4ftig ist: Im ersten Halbjahr 2023 war die Rohstahlproduktion in Deutschland um f\u00fcnf Prozent gesunken und im ersten Halbjahr 2024 um 4,5 Prozent gestiegen. Nun sackt der Wert ab.<\/p>\n<p>&#8222;Der Produktionseinbruch in unserer Branche zeigt, wie dramatisch es um den Industriestandort Deutschland steht&#8220;, sagt die Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Vereinigung, Kerstin Maria Rippel. Die Rohstahlproduktion liege auf dem Niveau der Finanzmarktkrise im Jahr 2009. Die Stahlunternehmen litten besonders unter der schwachen Inlandsnachfrage aus wichtigen Abnehmerbranchen wie Bau, Maschinenbau und Automobilindustrie.<\/p>\n<p>&#8222;Was wir jetzt brauchen, ist ein Stahlgipfel als Spitzentreffen auf h\u00f6chster politischer Ebene mit unserer Branche&#8220;, sagt Rippel. Entscheidend sei dabei, dass sich die Beteiligten um die zeitnahe und verl\u00e4ssliche Umsetzung der bekannten Ma\u00dfnahmen k\u00fcmmerten, etwa um einen wirksamen europ\u00e4ischen Handelsschutz und wettbewerbsf\u00e4hige Strompreise. Vor allem die hohen Energiepreise belasteten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit weiterhin stark.<\/p>\n<p>Thyssenkrupp mit Stellenabbau<\/p>\n<p>Politisch muss jetzt alles daran gesetzt werden, f\u00fcr energieintensive Industrien wie die Stahlindustrie einen international wettbewerbsf\u00e4higen und langfristig verl\u00e4sslichen Strompreis zu sichern&#8220;, sagte die Stahlverbandschefin. &#8222;Ein erster, dringend n\u00f6tiger Schritt ist dabei die schnelle Senkung der \u00dcbertragungsnetzentgelte.&#8220;<\/p>\n<p>Deutschlands Stahlbranche ist schon seit l\u00e4ngerer Zeit unter Druck, so k\u00e4mpft etwa der gr\u00f6\u00dfte heimische Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europa mit roten Zahlen und setzt dabei auf Stellenabbau. Das Unternehmen hatte zum Jahreswechsel noch 27.000 Besch\u00e4ftigte, 2030 sollen es nur noch 16.000 sein. <\/p>\n<p>Dies soll durch die Verringerung der Produktionskapazit\u00e4ten und die Streichung von Stellen, aber auch durch die Auslagerung oder den Verkauf von Unternehmensteilen erreicht werden. K\u00fcrzlich einigte sich das Management nach harten Verhandlungen mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen harten Sparplan, der das Einkommen eines Besch\u00e4ftigten um durchschnittlich acht Prozent senken wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Dramatische&#8220; Lage Deutsche Stahlproduktion sackt kr\u00e4ftig ab 18.07.2025, 09:32 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. 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