{"id":275692,"date":"2025-07-18T19:06:11","date_gmt":"2025-07-18T19:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/275692\/"},"modified":"2025-07-18T19:06:11","modified_gmt":"2025-07-18T19:06:11","slug":"deutschland-muss-flugabwehr-liefern-trump-ueberrascht-mit-entscheidung-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/275692\/","title":{"rendered":"Deutschland muss Flugabwehr liefern: Trump \u00fcberrascht mit Entscheidung | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Washington<b> <\/b>\u2013<b> Es war die gro\u00dfe Hoffnung gegen Putins Raketen: Am Montag verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident Donald Trump, er werde der Ukraine Waffen liefern, die Europ\u00e4er m\u00fcssten nur daf\u00fcr zahlen. Jetzt zeigt sich: Deutschland muss nicht nur blechen \u2013 sondern auch noch selbst liefern. Dabei fehlt der Bundeswehr schon jetzt Flugabwehr.<\/b><\/p>\n<p>Besonders dringend brauchen die Ukrainer Flugabwehr, um sich gegen den Raketen- und Drohnenterror aus Russland wehren zu k\u00f6nnen. Der Plan: Die Ukraine bekommt zus\u00e4tzliche Patriot-Systeme. Deutschland wollte die Kosten von zwei Einheiten (zwei Milliarden Euro) \u00fcbernehmen. Das hatte <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/bericht-enthuellt-wie-merz-trump-zur-waffen-wende-brachte-6877621d7310134cfb62b90b\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) Trump mehrfach angeboten<\/a>.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Doch jetzt kommt heraus: Deutschland wird nicht nur zahlen. Sondern muss wohl selbst Flugabwehr der Bundeswehr schicken, weil Trump keine eigenen Waffen abgeben will.<\/p>\n<p>Jetzt soll doch Deutschland liefern<\/p>\n<p>Aus Kreisen der Bundesregierung erfuhr BILD: Eigentlich war angedacht, dass die Amerikaner aus ihren eigenen Best\u00e4nden an die Ukraine liefern und Deutschland die Kosten der Nachbestellung \u00fcbernimmt. Doch dann hat Trump darauf bestanden, dass die US-Armee von seiner Luftverteidigung nichts abgeben kann. Europa m\u00fcsse selbst aus seinen Best\u00e4nden die Flugabwehr auftreiben.<\/p>\n<p><b>Im Klartext: Dass Deutschland die Waffen f\u00fcr die Ukraine zahlt, reicht nicht. Europa <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/trump-bestaetigt-patriot-raketen-schon-verschickt-in-die-ukraine-6877496575e6eb6eedf7ec77\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>muss auch L\u00fccken in seine Depots rei\u00dfen<\/b><\/a><b> und kann lediglich Ersatz bei der amerikanischen R\u00fcstungsindustrie nachbestellen.<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Ukrainische Soldaten neben einem Patriot-Abwehrsystem \u2013 aufgenommen an einem geheimen Ort in der Ukraine\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/fdcf51abd948b4f1cd8afe9d7cfb718b,168e493f\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Ukrainische Soldaten neben einem Patriot-Abwehrsystem \u2013 aufgenommen an einem geheimen Ort in der Ukraine<\/p>\n<p>Foto: Valentyn Ogirenko\/REUTERS<\/p>\n<p>Problem: Luftverteidigung ist knapp in Europa. Seit Tagen wird vertraulich verhandelt, wer der Ukraine helfen kann. Kanzler Merz erkl\u00e4rte: \u201eWir haben in den letzten Tagen die Verabredung getroffen, dass wir vom europ\u00e4ischen Kontinent und aus Europa insgesamt neun Patriot-Systeme an die Ukraine liefern und dass diese Systeme dann <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/trump-praesentiert-neuen-ukraine-plan-mit-offensivwaffen-687478d674e4d975940b68d3\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">aus den USA heraus<\/a> ersetzt werden. Denn wir m\u00fcssen ja auch unsere eigene Verteidigungsf\u00e4higkeit aufrechterhalten.\u201c<\/p>\n<p><b>Jetzt zeichnet sich nach BILD-Informationen eine L\u00f6sung ab:<\/b><\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Die Schweiz r\u00fcckt auf der Warteliste f\u00fcr Patriot-Systeme weiter nach hinten. Die erste Einheit geht nicht nach Bern, sondern in die Ukraine, Deutschland zahlt. Aber: Dieses System wird immer noch vom US-amerikanischen R\u00fcstungskonzern Raytheon fertiggebaut und soll fr\u00fchestens in sechs bis acht Monaten fertig sein.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Um Kiew schneller zu helfen, wird nach BILD-Informationen gepr\u00fcft, ob (mal wieder) Deutschland einspringt. Und eine weitere Patriot-Einheit der Bundeswehr an die Ukraine abgibt. Der Ersatz muss dann bei Raytheon bestellt werden, die Lieferung dauert Jahre.<\/p>\n<p>Bundeswehr hat schon jetzt zu wenig<\/p>\n<p>Allerdings fehlt der Bundeswehr jetzt schon Flugabwehr. Zu Beginn des Ukraine-Krieges verf\u00fcgte die Truppe \u00fcber zw\u00f6lf Patriot-Systeme, um unser Land gegen Luftangriffe zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Drei Einheiten wurden bereits an die Ukraine abgegeben.<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Zwei Systeme sind in Polen im Einsatz, um den Flughafen, \u00fcber den die Nato alle Waffen f\u00fcr die Ukraine einfliegt, abzusichern.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Drei Systeme werden nach BILD-Informationen aus der Bundeswehr gerade mit einem Update ausgestattet, sind derzeit also nicht einsatzbereit.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Mindestens ein System wird f\u00fcr die Schulung von Soldaten gebraucht.<\/p>\n<p>Damit stehen f\u00fcr die eigene Luftverteidigung aktuell maximal drei Einheiten zur Verf\u00fcgung. Wird ein weiteres System abgegeben, w\u00e4ren es noch zwei.<\/p>\n<p><b>Die Lage wird erst in einigen Jahren wieder besser. Die alte Ampel-Regierung hat acht Patriot-Systeme bestellt. Ende 2026 soll das erste bei der Luftwaffe eintreffen, bis 2029 die restlichen.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Washington \u2013 Es war die gro\u00dfe Hoffnung gegen Putins Raketen: Am Montag verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident Donald Trump, er werde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":275693,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,3083,14,15,3082,307,12,317,3081],"class_list":{"0":"post-275692","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-krim","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-putin-wladimir","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-ukraine","21":"tag-ukraine-konflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114875805799533333","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/275692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=275692"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/275692\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/275693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=275692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=275692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=275692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}