{"id":276115,"date":"2025-07-18T23:01:22","date_gmt":"2025-07-18T23:01:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/276115\/"},"modified":"2025-07-18T23:01:22","modified_gmt":"2025-07-18T23:01:22","slug":"die-rueckkehr-des-epstein-skandals-und-die-kriminalitaet-der-herrschenden-klasse-in-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/276115\/","title":{"rendered":"Die R\u00fcckkehr des Epstein-Skandals und die Kriminalit\u00e4t der herrschenden Klasse in den USA"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/aa9104d3-23fd-49fa-a4cb-15dafbb96159\" style=\"max-height:100%\"\/>Ein Protestplakat an einer Bushaltestelle in der N\u00e4he der US-Botschaft in London zeigt US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit Jeffrey Epstein, 17. Juli 2025 [AP Photo\/Thomas Krych]<\/p>\n<p>Der Skandal um den milliardenschweren Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein und seine Verbindungen zu zahlreichen Pers\u00f6nlichkeiten der amerikanischen herrschenden Klasse, darunter auch Donald Trump, hat sich zu einer gro\u00dfen politischen Krise ausgeweitet.<\/p>\n<p>Fast sechs Jahre nach Epsteins dubiosem \u201eSelbstmord\u201c in einer Gef\u00e4ngniszelle in Manhattan wird das Wei\u00dfe Haus mit Forderungen nach Freigabe von Ermittlungsakten konfrontiert, die Hunderte von hochrangigen Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Republikanern und Demokraten, Bankern und Firmenchefs belasten k\u00f6nnten. Obwohl mehr als tausend Opfer identifiziert wurden, hat sich die US-Regierung geweigert, auch nur einen einzigen der wohlhabenden und gut vernetzten M\u00e4nner zu benennen, die Epsteins Dienste als Vermittler von minderj\u00e4hrigen M\u00e4dchen f\u00fcr deren sexuelle Ausbeutung in Anspruch genommen haben.<\/p>\n<p>Justizministerin Pam Bondi l\u00f6ste letzte Woche eine politische Explosion aus, als sie einen zweiseitigen Bericht ver\u00f6ffentlichte, in dem sie erkl\u00e4rte, dass in Epsteins Akten keine \u201eKlientenliste\u201c gefunden worden sei, dass es keinen Verdacht auf ein Verbrechen bei seinem Tod gebe und dass keine weiteren Informationen \u00fcber Epsteins Verbrechen ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrden. Diese Erkl\u00e4rung gab sie nur drei Monate nach ihrem Auftritt auf Fox News ab, kurz nach ihrer Best\u00e4tigung durch den Senat, wo sie damit prahlte, dass die Liste von Epsteins Kunden \u201eauf meinem Schreibtisch\u201c liege und bald ver\u00f6ffentlicht werde.<\/p>\n<p>Faschistische Unterst\u00fctzer von Trump \u2013 darunter der ehemalige Berater im Wei\u00dfen Haus Steve Bannon, die Abgeordnete Lauren Boebert und die Social-Media-Kommentatoren Tucker Carlson, Alex Jones und Laura Loomer \u2013 griffen Bondi an. Sie zitierten Trumps Behauptungen w\u00e4hrend des letztj\u00e4hrigen Wahlkampfs, die Demokraten w\u00fcrden den Fall Epstein vertuschen, weil so viele prominente demokratische Politiker darin verwickelt seien \u2013 insbesondere der ehemalige Pr\u00e4sident Bill Clinton, der Berichten zufolge 27 Mal in Epsteins Privatflugzeug, dem so genannten \u201eLolita Express\u201c, mitgeflogen sei. Epstein war ein finanzieller Unterst\u00fctzer von Clintons Wahlkampagnen und besuchte das Wei\u00dfe Haus mindestens vier Mal w\u00e4hrend dessen Pr\u00e4sidentschaft.<\/p>\n<p>Trump verteidigte Bondi jedoch und erkl\u00e4rte, die Epstein-Akten seien von den Demokraten, einschlie\u00dflich der Pr\u00e4sidenten Obama und Biden, erstellt worden, um ihn anzugreifen. Bekanntlich stand Trump f\u00fcnfzehn Jahre lang mit Epstein in enger Verbindung, seinem Nachbarn in Palm Beach, der ebenfalls Milliard\u00e4r war und ein h\u00e4ufiger Gast in Mar-a-Lago. Auf Truth Social schrieb Trump am Mittwochmorgen, seine ehemaligen Unterst\u00fctzer seien auf ein Komplott der Demokratischen Partei hereingefallen: \u201eIhr neuer Betrug ist das, was wir f\u00fcr immer den Jeffrey-Epstein-Schwindel nennen werden, und meine FR\u00dcHEREN Unterst\u00fctzer haben ihnen diesen Bullshit mit Haut und Haaren abgekauft&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Trumps bizarre Kehrtwende hat einige seiner treuesten Anh\u00e4nger \u00fcberrascht. Der Sprecher des Repr\u00e4sentantenhauses, Mike Johnson, forderte nur Stunden vor Trumps Beitrag auf Truth Social die vollst\u00e4ndige Offenlegung der Epstein-Akten und versuchte dann, den Konflikt herunterzuspielen. Am n\u00e4chsten Tag beantragte er, die Pr\u00fcfung eines von den Demokraten eingebrachten Gesetzes zu blockieren, mit dem das Justizministerium zur Freigabe der Akten verpflichtet werden sollte.<\/p>\n<p>Die politische Krise erreichte am Donnerstagabend einen neuen H\u00f6hepunkt, als das Wall Street Journal einen langen Artikel auf seiner Titelseite ver\u00f6ffentlichte, in dem Trumps Beziehung zu Epstein detailliert beschrieben wurde. Dazu geh\u00f6rte auch ein Brief, den Trump an Epstein zu dessen 50. Geburtstag am 20. Januar 2003 geschickt hatte:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Der Brief, der Trumps Namen tr\u00e4gt und vom Journal eingesehen wurde, ist unz\u00fcchtig wie andere in dem Album. Er enth\u00e4lt mehrere Zeilen maschinengeschriebenen Text, der von dem Umriss einer nackten Frau eingerahmt wird, die mit einem dicken Marker gezeichnet zu sein scheint. Ein Paar kleiner B\u00f6gen zeigt die Br\u00fcste der Frau, und die Signatur des zuk\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten ist ein verschn\u00f6rkeltes \u201eDonald\u201c unterhalb ihrer Taille, das die Schambehaarung imitiert. <\/p>\n<p>Das Schreiben schlie\u00dft mit den Worten: \u201eAlles Gute zum Geburtstag \u2013 und m\u00f6ge jeder Tag ein weiteres wunderbares Geheimnis sein.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iysse.de\/events.html\" class=\"db avenir f6 lh-title pa1 br2 tc mw6 mw-75rem-m bg-black-05 mt3 center\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"dn db-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1752792492_271_76b9f4b6-9048-4633-bdac-42c9433c00f9\"\/><img decoding=\"async\" class=\"db dn-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1752792493_170_ed252376-1531-4471-8c98-5859b7a94403\"\/><\/a><\/p>\n<p>Trump behauptete am Dienstag in einem Interview mit dem Journal, der Brief sei eine F\u00e4lschung, und erkl\u00e4rte, er w\u00fcrde die Zeitung verklagen, wenn der Artikel ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde. Dennoch erschien dieser am fr\u00fchen Donnerstagabend auf der Website des Journal mit einem gro\u00dfen Foto, auf dem Epstein und Trump zusammenstehen und wie beste Freunde aussehen.<\/p>\n<p>In dem Artikel wurden auch Teile eines im Jahr 2002 von der Zeitschrift New York ver\u00f6ffentlichten Profils \u00fcber die Beziehung zwischen Trump und Epstein wiedergegeben, in dem Trump angibt, mit Epsteins sexuellen Praktiken vertraut zu sein. \u201eIch kenne Jeff schon seit 15 Jahren. Ein toller Typ.\u201c Trump sagte dem Magazin: \u201eEs macht viel Spa\u00df, mit ihm zusammen zu sein. Es hei\u00dft sogar, dass er sch\u00f6ne Frauen genauso mag wie ich, und viele von ihnen sind j\u00fcnger. Kein Zweifel, Jeffrey genie\u00dft sein Privatleben.\u201c<\/p>\n<p>Die Intervention des Journal zeigt, dass die sehr reale Kriminalit\u00e4t im Epstein-Skandal, in die erhebliche Teile des politischen und wirtschaftlichen Establishments verwickelt sind, sich mit Spaltungen innerhalb der herrschenden Klasse selbst \u00fcberschneidet. Die Zeitung ist im Besitz des Medienmoguls Rupert Murdoch, der Trump seit langem als Speerspitze f\u00fcr die Durchsetzung einer reaktion\u00e4ren, unternehmerfreundlichen Politik unterst\u00fctzt und dessen Angriffe auf demokratische Rechte und Sozialprogramme voll und ganz mitgetragen hat.<\/p>\n<p>Das Journal hat sich jedoch sehr kritisch \u00fcber Trumps Wirtschaftspolitik ge\u00e4u\u00dfert, insbesondere \u00fcber den von ihm im April begonnenen Zollkrieg und seine Drohungen, den Vorsitzenden des Federal Reserve Board, Jerome Powell, abzusetzen. Letzte Woche setzte Trump eine Frist bis zum 1. August, um massive Z\u00f6lle gegen\u00fcber Dutzenden von US-Handelspartnern zu erheben, die die Preise drastisch erh\u00f6hen und den Welthandel einschr\u00e4nken w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Grundz\u00fcge des Epstein-Skandals sind hinl\u00e4nglich bekannt. Nach bescheidenen Anf\u00e4ngen in Brooklyn fand Epstein wohlhabende G\u00f6nner, zun\u00e4chst den CEO von Bear Stearns, Andrew Greenberg, und dann den Gr\u00fcnder und Eigent\u00fcmer von The Limited, Leslie Wexner. Beide sch\u00e4tzten in den fr\u00fchen Jahren der Finanzialisierung der US-Wirtschaft Epsteins Kombination aus Geschicklichkeit, moralischer Verderbtheit und R\u00fccksichtslosigkeit. Epstein wurde als ein Mann bekannt, der mit raffinierten Betr\u00fcgereien Geld machen konnte, zun\u00e4chst als Wertpapierh\u00e4ndler, dann als pers\u00f6nlicher Finanzmanager f\u00fcr Wexners Milliardenverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Epstein baute dabei sein eigenes Verm\u00f6gen auf und kaufte schlie\u00dflich die gr\u00f6\u00dfte Villa in Manhattan \u2013 die ihm Wexner verkaufte \u2013 sowie ein Anwesen in Palm Beach, eine riesige Ranch in New Mexico und eine Privatinsel auf den Amerikanischen Jungferninseln. Er veranstaltete Partys, zu denen Milliard\u00e4re, Banker, CEOs, ehemalige Pr\u00e4sidenten, Senatoren und Gouverneure kamen. Seine Verbindungen erstreckten sich auf beide kapitalistischen Parteien, sowohl auf die Republikaner als auch auf die Demokraten.<\/p>\n<p>Indem er sich Zugang zu diesen Schichten verschaffte, erfuhr er auch von ihren schmutzigen Neigungen, insbesondere von denen, die sich mit seinen eigenen deckten: dem sexuellen Missbrauch von minderj\u00e4hrigen M\u00e4dchen. Seine (buchst\u00e4bliche) Komplizin Ghislaine Maxwell, Tochter des britischen Medienmilliard\u00e4rs Robert Maxwell, diente ihm als Anwerberin und lockte junge M\u00e4dchen, vor allem aus den \u00e4rmsten Schichten der Arbeiterklasse, mit Versprechungen von Geld, Kleidung, Schuhen und Parf\u00fcm.<\/p>\n<p>Ein Opfer berichtete dem Miami Herald: \u201eJeffrey hatte es auf M\u00e4dchen abgesehen, denen es schlecht ging, M\u00e4dchen, die im Grunde obdachlos waren. Er hatte es auf M\u00e4dchen abgesehen, von denen er dachte, dass ihnen niemand zuh\u00f6ren w\u00fcrde, und er hatte recht.\u201c Die Zeitung, die die erste gro\u00dfe Enth\u00fcllung \u00fcber Epstein ver\u00f6ffentlicht hatte, f\u00fcgte hinzu: \u201eDie meisten der M\u00e4dchen kamen aus benachteiligten Familien, aus Alleinerziehenden-Haushalten oder aus Pflegefamilien. Einige hatten Probleme, die \u00fcber ihr Alter hinweg t\u00e4uschten: Sie hatten Eltern und Freunde, die Selbstmord begangen hatten; M\u00fctter, die von ihren Ehem\u00e4nnern und Freunden missbraucht wurden; V\u00e4ter, die sie bel\u00e4stigten und schlugen.\u201c<\/p>\n<p>Epsteins Sexhandel diente den sexuellen Bed\u00fcrfnissen reicher und m\u00e4chtiger M\u00e4nner, die ihrerseits seine Gesch\u00e4fte sch\u00fctzten und jede ernsthafte strafrechtliche Untersuchung verhinderten. Selbst im Jahr 2007, als Epstein sich der Anstiftung zur Prostitution einer Minderj\u00e4hrigen schuldig bekannte \u2013 ein schweres Verbrechen, f\u00fcr das jeder andere jahrelang eingesperrt worden w\u00e4re \u2013, schloss der US-Staatsanwalt f\u00fcr S\u00fcdflorida, Alexander Acosta, einen Hinterzimmer-Deal ab. Dieser erlaubte es ihm, seine Gesch\u00e4fte von einem luxuri\u00f6sen Gef\u00e4ngnistrakt aus zu verwalten, den Epstein selbst bezahlt hatte. In der Vereinbarung wurde zugesichert, dass keiner von Epsteins Kunden, die nicht namentlich genannt wurden, wegen der Inanspruchnahme seiner Dienste f\u00fcr den Sexhandel strafrechtlich verfolgt w\u00fcrde.<\/p>\n<p><a class=\"db avenir f6 lh-title pa1 br2 tc mw6 mw7-l bg-black-05 mt3 center\" href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/special\/pages\/freebogdan.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"dn db-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1744237449_988_7e4eabbf-72c5-4c32-bbe7-fbf358c98be8\"\/><img decoding=\"async\" class=\"db dn-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1744237449_962_0fbce9ab-d2c4-417c-a910-46ad612cfce5\"\/><\/a><\/p>\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter ernannte Donald Trump Acosta in seiner ersten Amtszeit zum Arbeitsminister \u2013 ein Amt, von dem er zur\u00fccktreten musste, als Epstein im Juli 2019 erneut unter dem Vorwurf des Sexhandels verhaftet wurde. In FBI-Berichten wurden mehr als 1.000 junge Frauen und M\u00e4dchen als Opfer von Epstein identifiziert. Doch kein einziger amerikanischer Klient Epsteins wurde bisher namentlich genannt, geschweige denn strafrechtlich verfolgt. Nur ein einziger ausl\u00e4ndischer Klient, der britische Prinz Andrew, wurde gezwungen, eine zivilrechtliche Vereinbarung mit Virginia Giuffre zu unterzeichnen, die Epstein im Alter von 17 Jahren an ihn vermittelte (w\u00e4hrend sie in Mar-a-Lago arbeitete). Giuffre, die weitere M\u00e4nner als Missbrauchst\u00e4ter benannte, die nie belangt wurden, hat im April dieses Jahres Selbstmord begangen.<\/p>\n<p>Als Epstein im August 2019 tot in seiner Gef\u00e4ngniszelle in Manhattan aufgefunden wurde \u2013 angeblich hatte er sich erh\u00e4ngt, als die Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter stundenlang nicht nach ihm gesehen hatten \u2013, konnte nicht nur Donald Trump erleichtert aufatmen. Es gab Hunderte von einflussreichen Pers\u00f6nlichkeiten in der herrschenden Klasse der USA, die genauso dachten. Es bestand der allgemeine Wunsch, sowohl Epsteins schmutzige Gesch\u00e4fte als auch die Umst\u00e4nde seines Todes zu vertuschen. <\/p>\n<p>Dieses Gef\u00fchl fand seinen Niederschlag auf den Seiten der New York Times. Die f\u00fchrende US-Zeitung hatte zuvor im Rahmen der #MeToo-Kampagne eifrig unbest\u00e4tigte und im Allgemeinen unbegr\u00fcndete Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs ver\u00f6ffentlicht, die zu einem Mittel der Hexenjagd auf Schauspieler, Musiker und andere Kulturschaffende wurden. Doch im Fall Epstein prangerte die Times nun \u201eVerschw\u00f6rungstheorien\u201c \u00fcber seine Ermordung an und zeigte kein Interesse daran, seine Klientel in der herrschenden Klasse aufzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>Die World Socialist Web Site erkl\u00e4rt seit langem, dass der Fall Epstein die eklatante Korruption der US-Finanzoligarchie und ihrer politischen Diener aufdeckt. Wir <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2019\/08\/14\/pers-a14.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">schrieben<\/a> nach Epsteins Tod:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Das Bilden einer Wagenburg im Fall Epstein folgt einer sozialen Logik. Die US-Finanzoligarchie f\u00fchlt sich unterbelichtet. Sie sp\u00fcrt die enorme Feindseligkeit, die in der Bev\u00f6lkerung herrscht. Wenn Millionen den Verdacht haben, dass Epstein ermordet wurde, dann deshalb, weil sie instinktiv wissen, dass die herrschende US-Elite zu einem solchen Verbrechen durchaus f\u00e4hig ist. Es sind nicht die besonderen Eigenschaften des Internets und der sozialen Medien, die f\u00fcr diesen Verdacht verantwortlich sind, sondern die v\u00f6llig gerechtfertigten Gef\u00fchle von Millionen normaler arbeitender Menschen, die den kriminellen Charakter einer Klasse sehen, die alle Reicht\u00fcmer und Hebel der Macht in Amerika kontrolliert&#8230;. <\/p>\n<p>Jeder gro\u00dfen Revolution in der Geschichte gingen \u00e4hnliche Skandale voraus, in denen sich der kriminelle und reaktion\u00e4re Charakter der alten herrschenden Klasse offenbart. Die herrschende Klasse entlarvt sich damit als das, was sie ist: ein Krebsgeschw\u00fcr.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Sechs Jahre sp\u00e4ter hat dieses \u201eKrebsgeschw\u00fcr\u201c die zweite Trump-Regierung hervorgebracht, die versucht, eine Pr\u00e4sidialdiktatur zu errichten, w\u00e4hrend sie gegen alle sozialen Rechte der Arbeiterklasse Krieg f\u00fchrt. In der Zwischenzeit ist noch nicht einmal ein Prozent der Fakten \u00fcber das \u00fcble kriminelle Unternehmen, das der Epstein-Skandal ist, herausgekommen. Die Arbeiter haben jedes Recht zu fordern, dass alle Akten im Fall Epstein ver\u00f6ffentlicht werden, wobei nur die Namen der Opfer, nicht aber die Namen der T\u00e4ter und Komplizen, gesch\u00fctzt werden sollten.<\/p>\n<p>Besondere Aufmerksamkeit sollte den Berichten gewidmet werden, wonach Epstein Verbindungen zu den Geheimdiensten der Vereinigten Staaten oder Israels (oder zu beiden) hatte und dass Informationen, die er aus seinem Sexhandel gewonnen hatte, zu Erpressungszwecken im Interesse dieser Geheimdienste verwendet wurden.<\/p>\n<p>Am wichtigsten ist es, den Zusammenhang zwischen dem Wiederaufflammen des Epstein-Skandals und der tieferen Krise des amerikanischen und weltweiten Kapitalismus zu erkennen. Die Arbeiterklasse muss unabh\u00e4ngig gegen das Gangstertum der Trump-Regierung intervenieren und in die politische Offensive gegen das kapitalistische System, die Finanzoligarchie und all ihre politischen Vertreter gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Protestplakat an einer Bushaltestelle in der N\u00e4he der US-Botschaft in London zeigt US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit Jeffrey&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":276116,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-276115","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114876729871181639","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=276115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/276116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=276115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=276115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=276115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}