{"id":27662,"date":"2025-04-13T03:52:18","date_gmt":"2025-04-13T03:52:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/27662\/"},"modified":"2025-04-13T03:52:18","modified_gmt":"2025-04-13T03:52:18","slug":"ueberzeugung-statt-invasion-so-will-sich-trump-groenland-schnappen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/27662\/","title":{"rendered":"\u00dcberzeugung statt Invasion: So will sich Trump Gr\u00f6nland schnappen"},"content":{"rendered":"<p>                    \u00dcberzeugung statt Invasion<br \/>\n                So will sich Trump Gr\u00f6nland schnappen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.04.2025, 15:14 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Aus Gr\u00fcnden der nationalen Sicherheit m\u00fcsse Gr\u00f6nland zuk\u00fcnftig zu den USA geh\u00f6ren, behauptet Donald Trump. Mit welchen Mitteln er sich die Insel aneignen m\u00f6chte, l\u00e4sst er im Unklaren. Doch im Nationalen Sicherheitsrat werden bereits erste Strategien zur \u00dcbernahme diskutiert.<\/strong><\/p>\n<p>Im Nationalen Sicherheitsrat der USA werden offenbar verschiedene Strategien erdacht, um die zu D\u00e4nemark geh\u00f6rende Insel Gr\u00f6nland zu \u00fcbernehmen. Das berichtet die <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/04\/10\/us\/politics\/trump-greenland-denmark.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;New York Times&#8220;<\/a> unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte US-Offizielle. <\/p>\n<p>Trump hatte in den vergangenen Monaten wiederholt Anspruch auf das Gebiet erhoben. &#8222;Wir brauchen Gr\u00f6nland f\u00fcr die nationale und sogar die internationale Sicherheit, und wir arbeiten mit allen Beteiligten zusammen, um es zu erhalten&#8220;, hatte er in einer Ansprache vor dem Kongress im M\u00e4rz erkl\u00e4rt. Und legte mehrdeutig nach: &#8222;Auf dem einen oder anderen Weg werden wir es kriegen.&#8220; <\/p>\n<p>Das lie\u00df Spekulationen zu, ob die USA gegebenenfalls auch mit milit\u00e4rischer Gewalt versuchen w\u00fcrden, sich Gr\u00f6nland anzueignen. Doch im Sicherheitsrat der USA werden dem Bericht zufolge andere Wege in Betracht gezogen, um das von Trump gesetzte Ziel zu erreichen. In den Gespr\u00e4chen wurden demnach milit\u00e4rische Optionen nie ernsthaft in Betracht gezogen. <\/p>\n<p>USA k\u00f6nnten historische Gemeinsamkeiten nutzen<\/p>\n<p>Stattdessen setzt das Sicherheitsestablishment laut dem Bericht auf \u00dcberzeugung statt Zwang. Mithilfe von \u00d6ffentlichkeitsarbeit sollen die knapp 60.000 Einwohner Gr\u00f6nlands dazu gebracht werden, um den Beitritt zu den USA zu bitten. Um den entsprechenden Stimmungsumschwung auf dem strategisch wichtigen Territorium zu erreichen, sollen Werbekampagnen und eine Social-Media-Offensive gestartet werden. <\/p>\n<p>Ein Narrativ, welches dabei in den Vordergrund gestellt werden soll, ist die gemeinsame Geschichte der Inuit und der urspr\u00fcnglichen Bewohner des US-Bundesstaates Alaska. Die gr\u00f6nl\u00e4ndische Inuit-Bev\u00f6lkerung stammt von Menschen ab, die vor Hunderten von Jahren aus Alaska eingewandert sind. Die Amtssprache der Insel ist von Inuit-Dialekten abgeleitet, die ihren Ursprung im arktischen Kanada haben.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus soll auch das Bild vermittelt werden, dass D\u00e4nemark sich nicht gut um die Insel k\u00fcmmere. Solche Botschaften waren in den vergangenen Wochen bereits mehrfach aus Washington verbreitet worden.<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Botschaft an D\u00e4nemark ist sehr einfach: Sie haben keine gute Arbeit f\u00fcr die Menschen in Gr\u00f6nland geleistet&#8220;, sagte US-Vizepr\u00e4sident JD Vance bei seinem Besuch auf einer US-Milit\u00e4rbasis auf der Insel Ende M\u00e4rz. &#8222;Sie haben zu wenig in die Menschen in Gr\u00f6nland und in die Sicherheitsarchitektur dieser unglaublichen, wundersch\u00f6nen Landmasse mit unglaublichen Menschen investiert. Das muss sich \u00e4ndern.&#8220;<\/p>\n<p>Gr\u00f6nlands Regierung lehnt Ansinnen ab<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump selbst pr\u00e4sentierte im vergangenen Monat einen heroischen Video-Clip auf seiner Plattform Truth Social, der zeigte, wie die USA Gr\u00f6nland w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs verteidigten. Eine gemeinsame Geschichte der USA und der Insel, die geografisch zu Nordamerika geh\u00f6rt, soll beschworen werden. Das Video endete mit der Botschaft: &#8222;Amerika steht an der Seite von Gr\u00f6nland&#8220;.<\/p>\n<p>Neben Worten k\u00f6nnte es f\u00fcr die Bewohner Gr\u00f6nlands aber auch finanzielle Anreize geben. Laut &#8222;New York Times&#8220; ziehen die USA in Erw\u00e4gung, die bisherigen d\u00e4nischen Beihilfen in H\u00f6he von 600 Millionen Dollar pro Jahr zu ersetzen &#8211; mit einer Zahlung von j\u00e4hrlich 10.000 Dollar an jeden Einwohner der Insel. Diese Ausgaben w\u00fcrde man dann \u00fcber die Ausbeutung der Rohstoffe auf Gr\u00f6nland wieder refinanzieren wollen. <\/p>\n<p>Neben D\u00e4nemark lehnt aber auch die Regierung Gr\u00f6nlands eine \u00dcbernahme der Insel durch die USA deutlich ab. Der neu gew\u00e4hlte Regierungschef Gr\u00f6nlands, Jens-Frederik Nielsen, hatte Trumps Besitzanspr\u00fcchen j\u00fcngst eine klare Absage erteilt. Die Insel strebt nach Unabh\u00e4ngigkeit. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcberzeugung statt Invasion So will sich Trump Gr\u00f6nland schnappen 11.04.2025, 15:14 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":27663,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[3115,1160,106,452,13,448,14,15,16,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-27662","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-alaska","9":"tag-daenemark","10":"tag-donald-trump","11":"tag-groenland","12":"tag-headlines","13":"tag-j-d-vance","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-usa","23":"tag-welt","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114328629717452552","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27662\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}