{"id":276986,"date":"2025-07-19T07:10:19","date_gmt":"2025-07-19T07:10:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/276986\/"},"modified":"2025-07-19T07:10:19","modified_gmt":"2025-07-19T07:10:19","slug":"wissenschaft-hoch-datenschutzniveau-auf-europaeischen-standard-senken-rheinland-pfalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/276986\/","title":{"rendered":"Wissenschaft: Hoch: Datenschutzniveau auf europ\u00e4ischen Standard senken &#8211; Rheinland-Pfalz"},"content":{"rendered":"<p>Wissenschaft<\/p>\n<p>Hoch: Datenschutzniveau auf europ\u00e4ischen Standard senken<\/p>\n<p>19.07.2025, 04:03 Uhr<\/p>\n<p class=\"teaser\">Auch bei wissenschaftlichen Datenbanken sei nicht mehr unbedingt Verlass auf die USA, sagt der Minister. Er beobachtet noch an ganz anderer Stelle Folgen der Entwicklungen jenseits des Atlantiks.<\/p>\n<p>Mainz (dpa\/lrs) &#8211; Angesichts der Entwicklungen in den USA braucht es f\u00fcr den rheinland-pf\u00e4lzischen Wissenschaftsminister Clemens Hoch in Deutschland eine Diskussion \u00fcber wissenschaftliche Infrastrukturen wie Datenbanken. \u00abWir m\u00fcssen sehr viel mehr \u00fcber weltweite Vernetzung reden\u00bb, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. \u00c4hnlich wie bei der Verteidigung k\u00f6nnten sich Europa und Deutschland auch bei wissenschaftlich genutzten Datenbanken nicht mehr auf die Vereinigten Staaten verlassen.<\/p>\n<p>Bisher sei die wissenschaftliche Nutzung riesiger Datenbanken in den USA wegen des dort niedrigeren Datenschutzniveaus problemlos m\u00f6glich gewesen. Davon habe die komplette Welt profitiert. Auch Deutschland habe daraus Vorteile gezogen und gleichzeitig selbst immer bei der Nutzung von Daten abgewunken und auf das hierzulande hohe Datenschutzniveau verwiesen, sagte der Minister.<\/p>\n<p>Ruf nach Daten-Infrastrukturen<\/p>\n<p>Beim Milit\u00e4r sei es mittlerweile Konsens, dass Europa f\u00fcr sich selbst sorgen und sich nicht mehr komplett auf die USA verlassen k\u00f6nne. \u00abIch finde, wissenschaftlich ist die Herausforderung noch viel gr\u00f6\u00dfer\u00bb, betonte Hoch. \u00abWir m\u00fcssen selbst Infrastrukturen schaffen. Und wir m\u00fcssen unser Datenschutzniveau auf den europ\u00e4ischen Standard senken.\u00bb<\/p>\n<p>Der Wettlauf des Geldes gegen Amerika oder China sei verloren. \u00abWir k\u00f6nnen beim Geld nicht mithalten, bei dem, was Apple, Google und chinesische Unternehmen in KI investieren\u00bb, sagte Hoch weiter. Aber in Deutschland k\u00f6nne sichergestellt werden, dass Daten vertrauensvoll aufbewahrt w\u00fcrden. \u00abUnd es wird immer einen Markt f\u00fcr vertrauensvolle KI geben auf dieser Welt.\u00bb<\/p>\n<p>Mehr Bewerbungen aus dem Ausland<\/p>\n<p>Der teils wissenschaftsfeindliche Kurs der US-Regierung mache sich auch daran bemerkbar, dass Wissenschaftler sich mittlerweile \u00f6fter gegen die Vereinigten Staaten entschieden, sagte der Minister. Das zeige sich weniger bei Professoren, aber sehr wohl im Post-Doc-Bereich, also bei Stellen, die promovierte Wissenschaftler nach einer Promotion an einer Universit\u00e4t oder einer Forschungseinrichtung antreten.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abWir sehen viel mehr Bewerbungen aus L\u00e4ndern, aus denen Wissenschaftler klassischerweise Richtung Amerika gegangen w\u00e4ren\u00bb, berichtete Hoch. \u00abDie sagen jetzt, in ihrem zweiten und dritten wissenschaftlichen Karriereschritt entscheiden wir uns doch f\u00fcr den Forschungsstandort Deutschland.\u00bb<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:250719-930-815176\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wissenschaft Hoch: Datenschutzniveau auf europ\u00e4ischen Standard senken 19.07.2025, 04:03 Uhr Auch bei wissenschaftlichen Datenbanken sei nicht mehr unbedingt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":276987,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,40853,13,1427,4823,14,15,12],"class_list":{"0":"post-276986","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-givemeperspective","16":"tag-headlines","17":"tag-mainz","18":"tag-meldung","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114878652291503253","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=276986"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276986\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/276987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=276986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=276986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=276986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}