{"id":277277,"date":"2025-07-19T09:49:17","date_gmt":"2025-07-19T09:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277277\/"},"modified":"2025-07-19T09:49:17","modified_gmt":"2025-07-19T09:49:17","slug":"preisgeld-und-praemien-so-viel-verdienen-die-tour-helden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277277\/","title":{"rendered":"Preisgeld und Pr\u00e4mien: So viel verdienen die Tour-Helden"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Am ersten Ruhetag ver\u00f6ffentlichte der Veranstalter der Tour de France die Zwischenbilanz: Nach zehn von 21 Renntagen lag in der Pr\u00e4mienliste wenig \u00fcberraschend das Emirates-Team von Tadej Pogacar ganz vorne. Die Truppe hatte zu dem Zeitpunkt 51.560 Euro bei der 112. Frankreich-Rundfahrt eingesammelt.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das meiste Preisgeld hatte der Titelverteidiger selbst geholt: 39.000 Euro gingen auf das Konto von Pogacar &#8211; womit er im Ranking der einzelnen Fahrer vor den beiden Sprintern Jonathan Milan (31.800 Euro) und Tim Merlier (23.000 Euro) lag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/sport\/krasse-dominanz-tadej-pogacar-laesst-jonas-vingegaard-stehen\/78493133.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__awFnD RelatedTeaser_related-teaser--image__oZDce read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"78493133\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Krasse Dominanz: Tadej Pogacar l\u00e4sst Jonas Vingegaard stehen<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">In der Preisgeld-Team-Rangliste war Visma-Lease a bike (47.130 Euro) den Spitzenreitern am ehesten auf den Fersen. Die n\u00e4chsten Pl\u00e4tze belegten Alpecin-Deceuninck (41.700 Euro), Lidl-Trek (39.620 Euro) und Soudal-Quick Step (39.020 Euro). Schlusslicht war am Dienstag Lotto (4.730 Euro). Nur unmittelbar davor lagen Astana (4.920 Euro) und Israel-Premier Tech (5.160 Euro).<\/p>\n<p class=\"social-embed-fallback-message_fallbackMessageText__Qks44\">Hier steht eingebetteter Inhalt von X, der Cookies lesen oder schreiben m\u00f6chte. Sie haben daf\u00fcr keine Berechtigung erteilt.<\/p>\n<p>Einstellungen \u00e4ndern<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Auf den ersten Blick wird ersichtlich: Die Topfahrer und die besten Teams sahnen bei der Tour de France ab. Alle anderen m\u00fcssen sich jedoch strecken. F\u00fcr sie zahlen sich die Strapazen bei niedrigem Stundenlohn kaum finanziell aus. Mehr als 80 Stunden werden die Radprofis an den drei Wochen bis auf die Champs-Elys\u00e9es im Sattel sitzen. Es ist ein Knochenjob. Im vergangenen Jahr lagen am Ende der Tour Welten zwischen dem Emirates-Team (809.410 Euro) und Red Bull-Bora-hansgrohe (17.710 Euro) als Schlusslicht.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Pr\u00e4mien und Preisgelder werden beim wichtigsten Radrennen der Welt f\u00fcr gelieferte Leistungen ausgezahlt. Insgesamt sind es in diesem Sommer 2.577.731 Euro.<\/p>\n<p>Arnaud De Lie (r.) und sein Lotto-Team konnten bislang kein Ausrufezeichen setzen. Ganz anders Mathieu van der Poel (l.) und die Alpecin-Mannschaft.\u00a0Foto: Getty Images<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Wichtig sind zwei Dinge: Die Fahrer werden ganz traditionell von ihren Mannschaften \u00fcber deren Sponsoren bezahlt. Das Tour-Preisgeld ist ein zus\u00e4tzlicher Anreiz. Und: Die Pr\u00e4mien streichen die Fahrer nicht selbst ein. Sie landen in der Mannschaftskasse und werden nach Tour-Ende aufgeteilt &#8211; nicht nur unter den acht Radprofis, sondern unter allen Teammitgliedern, die w\u00e4hrend der Tour f\u00fcr die Truppe im Einsatz waren.<\/p>\n<p>Die Gesamtwertung<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Der Gesamtsieger erh\u00e4lt 500.000 Euro. F\u00fcr den Zweiten gibt es 200.000 Euro und der Dritte darf sich \u00fcber 100.000 Euro freuen. Anschlie\u00dfend reduziert sich das Preisgeld recht drastisch: Der F\u00fcnfte erh\u00e4lt noch 50.000 Euro, f\u00fcr Platz zehn gibt es 3.800 Euro. Ab dem 20. Platz erh\u00e4lt jeder Radprofi, der die Tour de France in Paris beendet, 1.000 Euro. F\u00fcr das Gelbe Trikot gibt es ebenfalls Geld: 500 Euro bringt jeder Tag im Leadertrikot.<\/p>\n<p>Die 21 einzelnen Etappen<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Der Triumph an einem Tag spult 11.000 Euro in die Mannschaftskasse. Unter den einzelnen Abschnitten wird kein Unterschied gemacht. Ein Sieg im Einzelzeitfahren ist demnach genauso lukrativ wie ein Sprintsieg oder ein Erfolg auf einer Hochgebirgsetappe. Der Tageszweite bekommt 5.500 Euro, der Dritte 2.800 Euro. Die 20 ersten Fahrer werden entlohnt. F\u00fcr die Pl\u00e4tze 15 bis 20 gibt es jeweils 300 Euro. Insgesamt werden jeden Tag im Ziel 28.650 Euro ausgesch\u00fcttet.<\/p>\n<p class=\"social-embed-fallback-message_fallbackMessageText__Qks44\">Hier steht eingebetteter Inhalt von X, der Cookies lesen oder schreiben m\u00f6chte. Sie haben daf\u00fcr keine Berechtigung erteilt.<\/p>\n<p>Einstellungen \u00e4ndernDie Punktwertung<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das Gr\u00fcne Trikot des besten und regelm\u00e4\u00dfigsten Sprinters zahlt sich in Paris aus: 25.000 Euro gibt es f\u00fcr den Gewinner der Punktwertung. Die besten acht Profis in der Endabrechnung werden monet\u00e4r belohnt: 15.000 Euro gehen an den Zweiten und 10.000 Euro an den Dritten. Rang acht bringt immerhin noch 2.000 Euro ein. Hinzu kommt, dass der Tr\u00e4ger des Gr\u00fcnen Trikots jeden Tag 300 Euro erh\u00e4lt. Milan konnte so bereits 2.100 Euro einstreichen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Zudem werden bei den Zwischensprints, die es nur bei den beiden Zeitfahren nicht gibt, jeweils 3.000 Euro ausgezahlt. Der Schnellste erh\u00e4lt 1.500 Euro, der Zweite 1.000 Euro und der Dritte 500 Euro. Milan brachten diese Spurts bislang 6.500 Euro ein.<\/p>\n<p>Jonathan Milan liegt in der Punktwertung derzeit an der Spitze.\u00a0Foto: AFP<\/p>\n<p>Die Berge<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das \u201eMaillot \u00e0 pois\u201c ist in Paris genauso wertvoll wie das Sprinttrikot. Der Fahrer mit den meisten Bergpunkten darf sich \u00fcber 25.000 Euro freuen. Die Lohnstruktur ist mit dem Gr\u00fcnen Trikot identisch. Die besten acht Radprofis in der Wertung bekommen Geld. Auch das Tragen des wei\u00dfen Trikots mit den roten Punkten bringt an jedem Tag 300 Euro ein. Punkte f\u00fcr die Bergpreiswertung gibt es bei der 112. Frankreich-Rundfahrt an insgesamt 68 Anstiegen. Die 26 Berge der vierten Kategorie bringen 200 Euro f\u00fcr den Ersten ein, an den 16 Bergen der dritten Kategorie werden 300 Euro f\u00fcr den Besten verteilt.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">13 Berge der zweiten Kategorie stehen diesmal im Tour-Programm. Dort gibt es 500 Euro f\u00fcr den Ersten und 250 Euro f\u00fcr den Zweitplatzierten. Vier Berge der ersten Kategorie m\u00fcssen erklommen werden: 650 Euro, 400 Euro und 150 Euro werden dort an die drei ersten Radprofis verteilt. An den Anstiegen der h\u00f6chsten Kategorie wird Geld an die Top Drei ausgesch\u00fcttet: 800 Euro, 400 Euro und 300 Euro k\u00f6nnen die besten Bergfahrer ergattern.<\/p>\n<p>Im Hochgebirge k\u00f6nnen sich die Kletterspezialisten wichtige Punkte sichern.\u00a0Foto: Getty Images<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Sonderpreise warten auf der 14. Etappe am Col du Tourmalet und auf dem 18. Teilst\u00fcck am Col de la Loze: das\u00a0Souvenir Jacques Goddet und das Souvenir Henri Desgrange. Jeweils 5.000 Euro werden an den ersten Fahrer an der Passh\u00f6he ausgezahlt.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Anl\u00e4sslich des 50. Geburtstags des Bergtrikots haben sich die Organisatoren ebenfalls etwas einfallen lassen: Der erste Fahrer, der 50 Punkte in der Bergwertung holt, darf sich \u00fcber eine Sonderpr\u00e4mie von 5.000 Euro freuen.<\/p>\n<p>Die Nachwuchswertung<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das Wei\u00dfe Trikot des besten Nachwuchsfahrers (nach dem 1. Januar 2020 geboren) bringt etwas weniger Geld ein als die anderen Sondertrikots. In Paris werden die besten vier Nachwuchsfahrer belohnt: 20.000 Euro gibt es f\u00fcr den Gewinner. 15.000 Euro, 10.000 Euro und 5.000 Euro gibt es f\u00fcr die weiteren Pl\u00e4tze. Wie beim Gr\u00fcnen Trikot und dem Bergtrikot gibt es au\u00dferdem f\u00fcr den jeweils aktuellen Tr\u00e4ger des Wei\u00dfen Trikots auf den Etappen noch mal 300 Euro extra. Dar\u00fcber hinaus wird auf allen 21 Etappen der beste Nachwuchsfahrer des Tages mit 500 Euro belohnt.<\/p>\n<p>Die Teamwertung<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Die Teamwertung ist die am wenigsten sichtbare, allerdings werden die besten Mannschaften ordentlich belohnt. Jeden Tag werden die Zeiten der drei besten Fahrer jedes Teams f\u00fcr dieses Klassement addiert. F\u00fcr die beste Mannschaft einer Etappe gibt es 2.800 Euro. Das beste Team in Paris wird sogar mit\u00a050.000 Euro\u00a0belohnt, die weiteren Positionen bringen 30.000 Euro, 20.000 Euro, 12.000 Euro und 8.000 Euro ein. Insgesamt werden f\u00fcr die Teamwertung 178.800 Euro ausgezahlt.<\/p>\n<p>Visma-Lease a bike f\u00fchrt derzeit die Teamwertung an. Aber die Niederl\u00e4nder peilen eigentlich den Tour-Gesamtsieg an.\u00a0Foto: Getty Images<\/p>\n<p>Die Jury-Preise<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Auf\u00a0allen Etappen au\u00dfer den beiden Einzelzeitfahren w\u00e4hlt eine Jury den k\u00e4mpferischsten Fahrer des Tages. Der tr\u00e4gt am n\u00e4chsten Tag die goldene R\u00fcckennummer (ehemals rote Startnummer) und streicht\u00a02.000 Euro\u00a0Preisgeld ein. Am Ende der Frankreich-Rundfahrt k\u00fcrt die Jury den\u00a0\u201esuper-combatif\u201c, also den Radprofi, der bei der Tour de France mit einer besonders aggressiven, mutigen und auffallenden Fahrweise \u00fcberzeugt hat. Er wird f\u00fcr seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz mit 20.000 Euro belohnt. In den vergangenen drei Jahren ging diese Auszeichnung an Richard Carapaz (2024), Victor Campenaerts (2023) und Wout van Aert (2022).<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Am Ende jeder Tour-Woche bestimmt die Jury zudem einen Fahrer, der sie als besonders wertvollen Teamplayer \u00fcberzeugt hat. Er bekommt 2.000 Euro. In diesem Jahr wurde Joao Almeida (P\/Emirates) in der ersten Tour-Woche ausgezeichnet. Mittlerweile musste er das Rennen verletzungsbedingt aufgeben. Zum Abschluss in Paris wird der beste Teamplayer der gesamten Rundfahrt ausgezeichnet und mit 3.000 Euro belohnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am ersten Ruhetag ver\u00f6ffentlichte der Veranstalter der Tour de France die Zwischenbilanz: Nach zehn von 21 Renntagen lag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":277278,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-277277","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114879277430716327","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=277277"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277277\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/277278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=277277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=277277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=277277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}