{"id":277711,"date":"2025-07-19T13:47:12","date_gmt":"2025-07-19T13:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277711\/"},"modified":"2025-07-19T13:47:12","modified_gmt":"2025-07-19T13:47:12","slug":"wilde-hornissen-neue-waffe-als-gamechanger-im-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277711\/","title":{"rendered":"&#8222;Wilde Hornissen&#8220; \u2013 neue Waffe als Gamechanger im Krieg?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/8488126956877473.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"HANDOUT - 15.05.2025, Ukraine, Chasiv Jar: Auf diesem vom Pressedienst der 24. Mechanisierten Brigade der Ukraine zur Verf\u00fcgung gestellten Foto bereiten Soldaten am Donnerstag, den 15. Mai 2025, an de ...\" data-image-id=\"8488126956877473\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Ukraine: Soldaten bereiten eine Drohne vor. Nun kommt vermehrt eine neue Drohne zum Einsatz. (Symbolbild)Bild: Ukrainian 24th Mechanized brigad \/ Oleg Petrasiuk<\/p>\n<p>International<\/p>\n<p>Sie fliegen leise, sind schnell \u2013 und t\u00f6dlich f\u00fcr russische Drohnen: Die Ukraine setzt im Abwehrkampf gegen Putins Shahed-Schw\u00e4rme auf eine neue Waffe. &#8222;Wilde Hornissen&#8220; hei\u00dft das System. Entwickelt wurde es nicht von einem R\u00fcstungskonzern, sondern von einem Start-up.<\/p>\n<p>18.07.2025, 15:3219.07.2025, 11:44<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4821488740564316.webp\" alt=\"Anna Von Stefenelli\" width=\"50\" height=\"50\" loading=\"lazy\" class=\"h-auto w-14 rounded-full\"\/><\/p>\n<p>Folgen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Russland setzt seinen Luftkrieg gegen die Ukraine unvermindert fort \u2013 mit der gr\u00f6\u00dften Angriffswelle seit Kriegsbeginn. Hunderte Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed, dazu Marschflugk\u00f6rper und ballistische Raketen: Fast jede Nacht steigen Schw\u00e4rme auf, die ukrainische St\u00e4dte und Infrastruktur ins Visier nehmen. <strong>Besonders im Fokus stehen Energieanlagen, Industriezentren und zunehmend auch Ziele tief im Landesinneren. <\/strong><\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">W\u00e4hrend russische Angriffe immer raffinierter werden \u2013 etwa durch den Einsatz von T\u00e4uschdrohnen und gezielten Staffelungen \u2013 steht die Ukraine unter massivem Druck, ihre Verteidigungssysteme weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"> Wie das konkret aussieht, analysiert General a.D. Erhard B\u00fchler im sicherheitspolitischen <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/podcast\/general\/index.html\" class=\"\">MDR-Podcast &#8222;Was tun, Herr General?&#8220;<\/a>. Dort beschreibt er eine Strategie, die auf Innovation, Vernetzung und \u00fcberraschend g\u00fcnstige Eigenentwicklungen setzt. &#8222;Wilde Hornissen&#8220; k\u00f6nnten dabei einen Wendepunkt bringen.<\/p>\n<p>Ukraine muss ihre Waffen-Strategie gegen Russland anpassen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Der Grundgedanke: <strong>Die bisherige, weitgehend konventionelle Luftabwehr reicht nicht aus, um der komplexen russischen Angriffstaktik standzuhalten.<\/strong> Neben der schieren Menge der Drohnen kommen neue Muster ins Spiel \u2013 etwa Ablenkman\u00f6ver durch Holzattrappen oder gezielte \u00dcberlastung von Radarsystemen. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Deshalb setzt die Ukraine nicht mehr allein auf schwere Systeme wie Patriot oder Iris-T, sondern kombiniert diese mit flexiblen L\u00f6sungen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Besonders relevant sind mobile Flak-Systeme wie der Gepard oder moderne Plattformen wie der Sky Ranger, die mit Airburst-Munition auch kleinere Drohnen in der Luft zerst\u00f6ren k\u00f6nnen. <strong>Laut B\u00fchler sind derzeit 55 Gepard-Systeme im Einsatz, die gezielt St\u00e4dte im Hinterland absichern.<\/strong> Zwei Sky Ranger seien bereits an die Ukraine geliefert worden. So leistungsf\u00e4hig sie auch sind \u2013 zwei Systeme allein machen noch keinen Wendepunkt im Drohnenkrieg.<\/p>\n<p>Gepard, Sky Ranger und Skynex: Waffenvielfalt gegen Drohnen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Ein zentrales Element der neuen Strategie ist die Vernetzung: <strong>Das System &#8222;Skynex&#8220; verbindet unterschiedliche Waffensysteme und Sensoren zu einem koordinierten Verteidigungsschild.<\/strong> Neben Radarsystemen kommen dabei auch akustische Detektoren zum Einsatz, die das charakteristische Brummen der Shahed-Drohnen fr\u00fchzeitig erkennen k\u00f6nnen. Diese Sensorik wird mit Kanonenstellungen gekoppelt, sodass automatische Feuerleitsysteme die Gefahr fr\u00fchzeitig bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Was nach Hightech klingt, basiert teils auf improvisierten Mitteln: In l\u00e4ndlichen Regionen setzen ukrainische Einheiten auch auf Pickup-Trucks mit montierten Maschinenkanonen oder Schrotflinten. Entscheidend ist nicht nur die Qualit\u00e4t der Systeme, sondern deren kluge Kombination \u2013 und genau das leistet das Skynex-Netzwerk.<\/p>\n<p>Start-up liefert Kampfansage: Die &#8222;Wilden Hornissen&#8220; heben ab<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Besonders innovativ ist jedoch eine Entwicklung abseits klassischer R\u00fcstungskonzerne: Das ukrainische Start-up &#8222;Wild Hornets&#8220; (zu Deutsch: &#8222;Wilde Hornisse&#8220;), hat eine gleichnamige, ebenfalls nach dem Insekt benannte FPV-gesteuerte Abfangdrohne entwickelt, die gezielt russische Kamikazedrohnen vom Shahed-Typ zerst\u00f6rt, berichtet B\u00fchler. &#8222;Sie fliegen bis zu 350 Kilometer, kosten ein paar hundert Dollar, mehr sind das nicht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">\u00dcber die Einsatzweise sagt er: <strong>&#8222;Sie fliegt in der Regel von hinten an die Kampfdrohne ran und zerst\u00f6rt sie zuverl\u00e4ssig in den F\u00e4llen, in denen es bisher schon ausprobiert worden ist.&#8220;<\/strong> Laut B\u00fchler habe er aus ukrainischen Quellen die Zahl &#8222;100 erfolgreiche Testeins\u00e4tze&#8220; geh\u00f6rt. Das ist ein beachtlicher Wert f\u00fcr ein junges System.<strong\/><\/p>\n<p>Kosten und Reichweite: Diese Waffe k\u00f6nnte ein Gamechanger sein<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">W\u00e4hrend Russland auf Masse und Eskalation setzt, antwortet die Ukraine mit Skalierbarkeit und technischer Kreativit\u00e4t. <strong>B\u00fchler sieht in der neuen Wild-Hornet-Strategie einen m\u00f6glichen Wendepunkt:<\/strong> g\u00fcnstige Drohnen, dezentral steuerbar, in gro\u00dfer Zahl produzierbar \u2013 ein Instrument, das vor allem bei n\u00e4chtlichen Angriffswellen Vorteile bietet.<\/p>\n<p>Transparenzhinweis<\/p>\n<p class=\"infobox-text text-[16px]\">Dieser Artikel wurde von unserer Redaktion erstellt und \u00fcberpr\u00fcft. Dabei kamen auch KI-Tools zum Einsatz. Mehr Infos zu unserem Umgang mit KI gibt es <a href=\"https:\/\/www.watson.de\/ueber-uns\/149897906-kuenstliche-intelligenz-im-journalismus-die-regeln-der-watson-redaktion\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a>. Fragen oder Hinweise gerne an redaktion@watson.de.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">&#8222;Ich kann mir vorstellen, dass es sehr schnell jetzt in den n\u00e4chsten Wochen vorw\u00e4rts gehen wird&#8220;, sagt B\u00fchler. <strong>&#8222;Und dass dieses System, gerade weil sie so g\u00fcnstig sind \u2013 und wenn sich die Wirksamkeit weiterhin so darstellt \u2013, dass das doch deutliche Erfolge gegen diese n\u00e4chtlichen Luftangriffe bringen wird.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Zwar reichen solche Systeme nicht aus, um allein den Luftkrieg zu entscheiden, doch sie sind ein wichtiger Baustein in einer vielschichtigen Verteidigungsarchitektur. Vor allem zeigen sie, dass sich die Ukraine nicht nur auf westliche Lieferungen verl\u00e4sst. Sie muss auch eigene Wege gehen, um ihre St\u00e4dte zu sch\u00fctzen. Und wenn die &#8222;Wilden Hornissen&#8220; weiter in Serie gehen, d\u00fcrfte Russland bald ein neues Problem am Himmel haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/politik.watson.de\/politik\/usa\/737427681-usa-donald-trump-sorgt-fuer-spekulationen-ueber-gesundheitszustand\" aria-label=\"Zur Story\" class=\"watson-next-story__link absolute inset-0 z-10\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Bei einer Pressekonferenz vor dem Wei\u00dfen Haus konzentriert sich ein Teil der Journalist:innen pl\u00f6tzlich auf die Hand von Donald Trump. Aber was steckt dahinter?<\/p>\n<p>Es ist bei Politiker:innen im hohen Alter nicht ungew\u00f6hnlich, dass sich die \u00d6ffentlichkeit eingehend mit dem Grad des Verfalls der jeweiligen Person besch\u00e4ftigt. Bei dem ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden pr\u00e4gten seine republikanischen Kontrahenten den Spitznamen &#8222;Sleepy Joe&#8220;, aber auch auf Social Media h\u00e4uften sich mit der Zeit Memes von dem offensichtlich alternden Demokraten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ukraine: Soldaten bereiten eine Drohne vor. Nun kommt vermehrt eine neue Drohne zum Einsatz. 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