{"id":277938,"date":"2025-07-19T15:49:15","date_gmt":"2025-07-19T15:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277938\/"},"modified":"2025-07-19T15:49:15","modified_gmt":"2025-07-19T15:49:15","slug":"standort-erneut-in-gefahr-es-geht-um-millionenbetraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277938\/","title":{"rendered":"Standort erneut in Gefahr \u2013 es geht um Millionenbetr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. Bei Verhandlungen \u00fcber die Verl\u00e4ngerung der Mietverh\u00e4ltnisse konnte vorerst keine Einigung erzielt werden. Was das nun f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und die ZLB bedeutet. <\/p>\n<p>Das Galeria-Kaufhaus am <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/alexanderplatz\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1433150976\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alexanderplatz<\/a> ist <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article408368198\/galeria-am-alexanderplatz-vorerst-gerettet.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1740202200\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">erneut<\/a> in Gefahr. Nach dem sich zuletzt eine Einigung zwischen der Galeria und dem Eigent\u00fcmer des Geb\u00e4udes, der Commerz Real, anbahnte, sind die Verhandlungen \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung des Mietvertrags nun ins Stocken geraten. Das erfuhr die Berliner Morgenpost unabh\u00e4ngig aus mehreren gut informierten Kreisen.  Demnach ging es bei den Gespr\u00e4chen um einen Millionen-Betrag, der bislang nicht verhandelt werden konnte. Damit sind auch die Arbeitspl\u00e4tze der rund 350 Angestellten wieder bedroht. W\u00e4hrenddessen machte <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/franziska-giffey\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1682419500\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD)<\/a> Druck auf die Commerz Real. <\/p>\n<p>Wie Galeria am Freitagabend selbst in einer Mitteilung \u00f6ffentlich machte, hatte das Kaufhaus einem Kompromiss zugestimmt, der eine Verl\u00e4ngerung der bestehenden Vereinbarung bis zum 31. August 2026 vorgesehen hat \u2013 allerdings \u201eunter gleichbleibenden wirtschaftlichen Bedingungen\u201c. Damit w\u00e4re Zeit gewonnen, hei\u00dft es in der Mitteilung, um gemeinsam mit der Stadt Berlin und weiteren Akteuren an einem zukunftsf\u00e4higen Konzept f\u00fcr die Immobilie zu arbeiten. \u201eEine Zustimmung durch <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article408368198\/galeria-am-alexanderplatz-vorerst-gerettet.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1740202200\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Commerz Real<\/a> blieb jedoch aus.\u201c <\/p>\n<p>   Galeria am Alex: Es geht um Millionenbetr\u00e4ge   <\/p>\n<p>Nach Informationen der Berliner Morgenpost forderten die Vertreter der Commerz Real knapp vier Millionen Euro zus\u00e4tzlich zur bisherigen Miete. Als Begr\u00fcndung f\u00fchrte der Verm\u00f6gensverwalter f\u00fcr Investments innerhalb des Commerzbank-Konzerns Baum\u00e4ngel an, die entstanden seien und beseitigt werden m\u00fcssten. <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article409290073\/aufgabe-nicht-einfach-neuer-leiter-der-zlb-im-amt-begruesst.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1750188677\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Galeria<\/a> hingegen legte ein Angebot vor, das in etwa einem Viertel der Forderung entsprach. Daraufhin, so hie\u00df es, sei zun\u00e4chst keine Einigung zustande gekommen. Auch ein Sprecher der Commerz Real best\u00e4tigte die Gespr\u00e4che. Er zeigte sich allerdings verwundert \u00fcber das Vorgehen Galerias. Er best\u00e4tigte die Zahl von knapp vier Millionen Euro, dabei handele es sich um Kosten etwa f\u00fcr Brandschutz, die in den vergangenen Jahren vers\u00e4umt worden seien. Der Betrag soll dem Sprecher zufolge mit einem langfristigen Mietvertrag verrechnet werden, sollte die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) ebenfalls einziehen. <\/p>\n<p>Wie die Berliner Morgenpost weiter erfuhr, sind nun neue Gespr\u00e4che \u00fcber die Verl\u00e4ngerung der Mieterverh\u00e4ltnisse angesetzt, allerdings f\u00fcr August und das k\u00f6nnte f\u00fcr Galeria zum Problem werden. \u201eSollte keine Einigung zustande kommen, m\u00fcsste Galeria mit der Belegschaft Gespr\u00e4che \u00fcber m\u00f6gliche Vertragsaufl\u00f6sungen f\u00fchren\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung weiter. Denn die aktuelle Nutzungsvereinbarung endet bereits am 28. Februar 2026. Das bedeutet auch, es m\u00fcsste auch ein Sozialplan f\u00fcr die Angestellten entwickelt werden.  <\/p>\n<p>  Giffey: Ohne Einigung zu Galeria, keine Grundlage f\u00fcr Zentral- und Landesbibliothek   <\/p>\n<p>\u201eWir w\u00fcnschen uns, dass alle Beteiligten jetzt die Chance ergreifen, sich erneut an einen Tisch zu setzen und eine gemeinsame Perspektive f\u00fcr den Alexanderplatz zu erarbeiten\u201c, sagte die Betriebsratsvorsitzende von Galeria, Sylvia Sack. \u201eUnser Anliegen ist klar: Wir m\u00f6chten bleiben \u2013 f\u00fcr die Menschen, f\u00fcr die Stadt und f\u00fcr eine lebendige Innenstadt.\u201c<\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/409206454_1749234078_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full aspect-[1\/1] \" alt=\"Credits: Commerz Real AG\" title=\"K\u00fcnftig soll das Warenhaus gemischt genutzt werden, von Galeria und der ZLB. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Berlins Wirtschaftssenatorin machte indes ihre Position noch einmal deutlich. \u201eEs ist entt\u00e4uschend, dass zwischen Galeria und der Commerz Real noch keine Einigung \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung des Mietvertrages \u00fcber den Februar 2026 hinaus erzielt worden ist\u201c, sagte <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article409493567\/nach-giffey-besuch-in-indien-die-arbeit-faengt-jetzt-erst-an.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1752317278\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Giffey<\/a> auf Anfrage der Berliner Morgenpost. Der Standort Galeria am Alexanderplatz geh\u00f6re zu den erfolgreichsten Warenhausstandorten in Berlin. Umso unverst\u00e4ndlicher sei es, dass die Commerz Real keine langfristige Nutzungsperspektive f\u00fcr die Galeria erm\u00f6glichen wolle, die auch Sicherheit f\u00fcr notwendige Investitionen geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich steht fest: Der Warenhausstandort am Alexanderplatz ist nicht verhandelbar. Jetzt braucht es schnell Klarheit, vor allem auch f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten\u201c, so Giffey weiter. \u201eHinzu kommt, dass ohne eine Einigung zur Galeria auch jede weitere Verhandlung mit dem Land Berlin \u00fcber eine von der Commerz Real gew\u00fcnschte m\u00f6gliche Ansiedlung der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) am Standort keine Grundlage haben wird.\u201c<\/p>\n<p>  Mischnutzung sieht Verkleinerung von Galeria vor   <\/p>\n<p>Die Commerz Real denkt schon seit einiger Zeit \u00fcber die k\u00fcnftige Nutzung des Warenhauses am Alexanderplatz nach. Seit mehr als einem Jahr steht die Idee im Raum, dass die Zentral- und Landesbibliothek in das Geb\u00e4ude einziehen k\u00f6nnte. Es gab mehrere Varianten, am Ende favorisierte man eine Mischnutzung mit der ZLB und dem Galeria-Kaufhaus., wobei Galeria seine Fl\u00e4chen deutlich verkleinern m\u00fcsste. <\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>Bislang bespielt das Kaufhaus die gesamte Fl\u00e4che von rund 36.000 Quadratmetern. In einer 21-seitigen Visualisierung der Commerz Real, die im Juni aufgetaucht war (wir berichteten), waren f\u00fcr Galeria noch rund 12.000 Quadratmeter vorgesehen. Allerdings kam es bei zahlreichen Gespr\u00e4chen bislang zu keiner Einigung, auch weil das Land Berlin keine Zusage machte, ob sie einen Umzug der Bibliothek \u00fcberhaupt finanzieren k\u00f6nnen. Das Land Berlin m\u00fcsste etwa als Mieter oder K\u00e4ufer auftreten, sollte die ZLB einziehen.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. Bei Verhandlungen \u00fcber die Verl\u00e4ngerung der Mietverh\u00e4ltnisse konnte vorerst keine Einigung erzielt werden. 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