{"id":277972,"date":"2025-07-19T16:07:10","date_gmt":"2025-07-19T16:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277972\/"},"modified":"2025-07-19T16:07:10","modified_gmt":"2025-07-19T16:07:10","slug":"tour-arensman-siegt-nach-36-km-solo-lipowitz-neuer-dritter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/277972\/","title":{"rendered":"Tour: Arensman siegt nach 36-km-Solo &#8211; Lipowitz neuer Dritter"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.07.2025 17:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Thymen Arensman hat die zweite Bergankunft der Tour de France in Superbagn\u00e8res nach einem 36 Kilometer langen Solo gewonnen. Auf Platz zwei und drei kamen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard ins Ziel. Florian Lipowitz wurde F\u00fcnfter.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nArensman hatte sich bereits am vorletzten Berg von einer Ausrei\u00dfergruppe abgesetzt. Mit gut drei Minuten Vorsprung ging der 25-J\u00e4hrige Niederl\u00e4nder in den 12,5 Kilometer langen Schlussanstieg hinauf zur Skistation. Im Ziel der 14. Etappe hatte der Ineos-Profi noch 1:08 Minuten Vorsprung. Es ist der erste Etappensieg f\u00fcr Arensman bei der Tour, bei der 10. Etappe hatte er bereits den zweiten Platz belegt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der kleinen Gruppe der Klassementfahrer hinter Arensmann gab es erst an der Vier-Kilometer-Marke die erste Attacke. Jonas Vingegaard trat an und nur Tadej Pogacar und Lipowitz konnten folgen. Bei der zweiten Attacke des D\u00e4nen konnte der Deutsche dann nicht mehr mitgehen. Hinter dem Vierten Felix Gall kam der 24-J\u00e4hrige mit einem R\u00fcckstand von 1:25 Minuten ins Ziel.<\/p>\n<p>    Lipowitz \u00fcbernimmt auch das Wei\u00dfe Trikot<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLipowitz r\u00fcckt mit der fast schon gewohnt starken Performance und nach der Aufgabe von Remco Evenepoel im Gesamtklassement auf den dritten Platz vor und \u00fcbernimmt auch das Wei\u00dfe Trikot des besten Jungprofis. Pogacar, der ein paar Meter vor Vingegaard \u00fcber die Ziellinie sprintete, baute zusammen mit der Zeitbonifikation seinen Vorsprung um zehn Sekunden aus. Der Slowene liegt jetzt 4:13 Minuten vor dem D\u00e4nen.<\/p>\n<p>                    Nachwuchswertung (Wei\u00dfes Trikot)<\/p>\n<tr>\n                        Platz<br \/>\n                        Fahrer<br \/>\n                        Zeit<br \/>\n                    <\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Florian Lipowitz<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            50:48:21<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Oscar Onley<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 1:25<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            3<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            K\u00e9vin Vauquelin<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 2:28<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            4<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Ben Healy<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 10:48<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            5<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Carlos Rodriguez<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 15:04<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/ma10758560\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        14. Etappe<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/wertungen-uebersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Gesamtwertung<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm dritten Tag in den Pyren\u00e4en ging es f\u00fcr das Peloton \u00fcber drei Tour-Klassiker von Pau nach Luchon-Superbagn\u00e8res. Bevor es den zw\u00f6lf Kilometer langen Schlussanstieg hinauf ging, mussten die Fahrer den Col du Tourmalet, den Col d\u2019Aspin und den Col de Peyresourde erklettern, knapp 5000 H\u00f6henmeter kamen so auf 182,6 Kilometern zusammen.<\/p>\n<p>    Martinez Erster am Col du Tourmalet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnmittelbar vor dem Anstieg zum Tourmalet hatten die Streckenplaner den Zwischensprint gelegt. Lidl-Trek sorgte daf\u00fcr, dass Jonathan Milan nach knapp 65 Kilometern um die Punkte sprinten konnte. Und der Italiener lieferte und holte die maximal m\u00f6glichen 20 Punkte. Mathieu van der Poel (17 Punkte) und Biniam Girmay (15 Punkte) gaben sich mit den Pl\u00e4tzen dahinter zufrieden. Milan muss auch unbedingt Punkte sammeln, wenn er das Gr\u00fcne Trikot bis Paris tragen will. Denn Pogacar ist in der Sprintwertung dank seiner vielen Etappensiege Zweiter. Nicht ausgeschlossen, dass er am Ende auch diese Wertung gewinnt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Sprint ging es in den 19 Kilometer langen und schwersten Anstieg des Tages zum Col du Tourmalet &#8211; und das Rennen ging jetzt richtig los. Viele gute Bergfahrer wollten in die erste erfolgsversprechende Ausrei\u00dfergruppe. Auch Lenny Martinez, der stellvertretend f\u00fcr Pogacar das Bergtrikot trug, war vorne vertreten. Rund sieben Kilometer vor der Bergwertung war der junge Franzose dann alleine vorne. Der 22-J\u00e4hrige holte sich 20 Punkte und ging bei Nebel und auf nasser Stra\u00dfe als Erster in die Abfahrt.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Tadej Pogacar im Nebel am Col du Tourmalet\n                    <\/p>\n<p>    Drama um Evenepoel &#8211; Skjelmose muss aufgeben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Drama spielte sich zuvor am Tourmalet hinter dem Peloton ab. Evenepoel, der bereits 15 Kilometer vor der Bergwertung hinter dem Feld fuhr, hatte gro\u00dfe Probleme. Der Dritte im Gesamtklassement lie\u00df sich anschlie\u00dfend auch aus einer kleinen Verfolgergruppe rausfallen, sprach mit seinem sportlichen Leiter im Auto. <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/evenepoel-gibt-bei-der-tour-auf,evenepoel-aufgabe-100.html\" title=\"Auf der 14. Etappe: Evenepoel gibt bei der Tour auf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">100 Kilometer vor dem Ziel kam dann die Aufgabe des Belgiers.<\/a> Einen bitteren Tag erlebt auch Mattias Skjelmose, der D\u00e4ne st\u00fcrzte vor dem ersten Anstieg an einer Verkehrsinsel, blutete stark und versuchte dennoch weiterzufahren &#8211; am Tourmalet war aber auch f\u00fcr ihn die Tour beendet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Lipowitz bedeutete die Aufgabe von Evenepoel, dass er die ganz gro\u00dfe Chance hat, am Ende des Tages Platz drei im Klassement zu \u00fcbernehmen. Mit nur sechs Sekunden R\u00fcckstand auf den Belgier war der Deutsche in die Etappe gegangen. Wieviel Respekt sich Lipowitz mit seinen Leistungen bereits verdient hat, das verriet Nils Politt aus dem UAE-Team des Tour-Leaders vor dem Start: Lipowitz &#8222;ist ein markierter Fahrer bei uns, den wir nicht einfach fahren lassen.&#8220; \u00a0Und Politt erg\u00e4nzte: &#8222;Die Leistung, die Florian abruft, ist extrem gut. Das ist gut f\u00fcr den deutschen Radsport. Ich pers\u00f6nlich hoffe, dass es f\u00fcr ihn weiter berghoch geht.&#8220;<\/p>\n<p>    Martinez \u00fcbernimmt F\u00fchrung in der Bergwertung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMartinez erreichte auch den zweiten Berg des Tages, den Col d\u2019Aspin, als Solist und sammelte weitere f\u00fcnf Bergpunkte ein. Bis zur dritten Bergwertung \u00e4nderte sich das Bild an der Spitze. Am Col de Peyresourde war Thymen Arensman alleine vorne und holte an der Bergwertung zehn Punkte. Martinez konnte als Zweiter immerhin noch acht Punkte einsammeln. Damit war auch klar, dass der Franzose nun die F\u00fchrung in der Bergwertung inne hat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nArensman ging schlie\u00dflich mit \u00fcber zwei Minuten auf die Verfolger und dreieinhalb Minuten Vorsprung auf die Gruppe um das Gelbe Trikot in den Schlussanstieg. Es sollte zum bislang gr\u00f6\u00dften Erfolg seiner Karriere reichen.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Thymen Arensman in Superbagn\u00e8res\n                    <\/p>\n<p>    H\u00fcgelige Etappe nach Carcassonne am Sonntag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Sonntag steht ein h\u00fcgeliges Teilst\u00fcck an. \u00dcber 169 Kilometer geht es bei der 15. Etappe von Muret nach Carcassonne. Nach den Anstrengungen in den Pyren\u00e4en bietet die Etappe Ausrei\u00dfern gute Chancen auf den Tagessieg. Wenn die Sprinterteams noch gen\u00fcgend Kraft haben, das Feld zusammen zu halten, dann k\u00f6nnte es auf dem flachen Terrain im Finale auch einen Sprint geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.07.2025 17:40 Uhr Thymen Arensman hat die zweite Bergankunft der Tour de France in Superbagn\u00e8res nach einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":277973,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[82847,13,14,15,9408,12,10,8,9,11,34902],"class_list":{"0":"post-277972","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-14-etappe","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-radsport","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-tour-de-france"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114880763901946029","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=277972"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277972\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/277973"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=277972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=277972"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=277972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}