{"id":278464,"date":"2025-07-19T20:42:21","date_gmt":"2025-07-19T20:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/278464\/"},"modified":"2025-07-19T20:42:21","modified_gmt":"2025-07-19T20:42:21","slug":"eu-kommission-plant-die-vernichtung-der-zigarrenindustrie-der-vorschlag-fuer-eine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/278464\/","title":{"rendered":"EU-Kommission plant die Vernichtung der Zigarrenindustrie \/ Der Vorschlag f\u00fcr eine &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">18.07.2025 \u2013 12:44<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/66198\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Seit Jahren wartet die Branche auf eine \u00dcberarbeitung der Tabaksteuerrichtlinie durch die EU-Kommission. Nun liegt der Entwurf vor. Was zun\u00e4chst nach einem recht einfachen technischen Vorgang aussieht, entpuppt sich als massive Bedrohung der mittelst\u00e4ndischen Hersteller und Importeure von Zigarren und Zigarillos. In Deutschland sind davon \u00fcber 1.600 Besch\u00e4ftigte betroffen, vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-W\u00fcrttemberg. Hierzu kommen zehntausende Besch\u00e4ftigte in Drittstaaten. Auch der Fachhandel als zentraler Vertriebskanal d\u00fcrfte die Folgen deutlich zu sp\u00fcren bekommen. <\/p>\n<p> Der Bundesverband der Zigarrenindustrie zeigt sich tief entt\u00e4uscht \u00fcber den Vorschlag aus Br\u00fcssel. Als Stimme der mittelst\u00e4ndischen und familiengef\u00fchrten Zigarrenunternehmen in Deutschland macht der Verband klar, was auf dem Spiel steht. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bodo Mehrlein sagt dazu: &#8222;Wir hatten eigentlich den Eindruck, dass sich in der EU-Kommission etwas bewegt. Es war viel von Mittelstandsf\u00f6rderung, mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit und weniger B\u00fcrokratie die Rede. Seit der Richtlinienver\u00f6ffentlichung wissen wir: Das waren leere Versprechen. W\u00e4hrend man sich in Br\u00fcssel \u00fcber eine m\u00f6gliche US-Zollerh\u00f6hung von 30% emp\u00f6rt, plant man selbst eine Steuererh\u00f6hung um 1.093% f\u00fcr die heimische Zigarrenbranche. Das ist nicht nachvollziehbar.&#8220;. Zus\u00e4tzlich zur Steuerlast soll nun auch noch eine neue Steuerkategorie f\u00fcr Zigarillos eingef\u00fchrt werden &#8211; obwohl es sich dabei schlicht um kleinere Zigarren handelt. Damit wird der b\u00fcrokratische Aufwand f\u00fcr Hersteller und \u00f6ffentliche Verwaltung noch weiter versch\u00e4rft. <\/p>\n<p> Ein verpflichtender Check der Auswirkungen auf mittelst\u00e4ndische Unternehmen -KMU- im Gesetzgebungsverfahren hat gar nicht erst stattgefunden. Dabei zeigen selbst die von der EU in Auftrag gegebenen Studien klar: Bei Zigarren und Zigarillos besteht kein akuter Handlungsbedarf. Sie gelten als reine Genuss- und Kulturg\u00fcter, bewegen sich in einer kleinen Nische des Tabakmarkts und stehen nicht in Konkurrenz zu anderen Tabakprodukten. Gerade erst hat die Zigarrenindustrie zweistellige Millionenbetr\u00e4ge in ein von der EU aufgezwungenes zweifelhaftes System der R\u00fcckverfolgbarkeit investiert, schon folgt f\u00fcr die Branche der n\u00e4chste Schlag aus Br\u00fcssel. &#8222;Die Auswirkungen auf die Preise zu berechnen, macht bei solchen Erh\u00f6hungen keinen Sinn, denn es handelt sich um eine absolut prohibitive Steuer&#8220;, so ein Unternehmer aus der Branche. <\/p>\n<p> Der Verband fordert die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten auf, bei den Vorschl\u00e4gen eine praktikable L\u00f6sung zu finden, und bietet hier seine Dialogbereitschaft an. Der aktuelle Vorschlag macht werde fiskalpolitisch noch wirtschaftlich, aber auch gesundheitspolitisch keinen Sinn, da es sich um ein Genussgut handelt, das nur gelegentlich und nicht von Jugendlichen konsumiert wird. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Der BdZ ist der Zusammenschluss der \u00fcberwiegend mittelst\u00e4ndisch<br \/>strukturierten Hersteller und Importeure von Zigarren und<br \/>Zigarillos.<br \/>Weiter Informationen finden Sie auf <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.zigarren-verband.de\">www.zigarren-verband.de<\/a><br \/>Kontakt:<br \/>Bodo Mehrlein (GF)<br \/>Gotenstr. 27, 53175 Bonn<br \/>Telefon: +49 228 364026<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/66198\/mailto: mehrlein@zigarren-verband.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> mehrlein@zigarren-verband.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"18.07.2025 \u2013 12:44 Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V. 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