{"id":278594,"date":"2025-07-19T21:56:10","date_gmt":"2025-07-19T21:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/278594\/"},"modified":"2025-07-19T21:56:10","modified_gmt":"2025-07-19T21:56:10","slug":"ukraine-schlaegt-russland-neue-verhandlungen-fuer-waffenruhe-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/278594\/","title":{"rendered":"Ukraine schl\u00e4gt Russland neue Verhandlungen f\u00fcr Waffenruhe vor"},"content":{"rendered":"<p>Russland hat die Ukraine zuletzt immer wieder zu einer Fortsetzung von Verhandlungen aufgefordert. Jetzt schl\u00e4gt Kiew einen Termin in der kommenden Woche vor. Man sei zu einem Treffen auf F\u00fchrungsebene bereit, sagt Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Ukraine hat Russland f\u00fcr kommende Woche neue Verhandlungen f\u00fcr eine Waffenruhe vorgeschlagen. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilte in einer in Kiew verbreiteten Videobotschaft mit, dass der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Rustem Umjerow, Moskau ein Treffen in der n\u00e4chsten Woche vorgeschlagen habe. Ein genaues Datum nannte er nicht. Selenskyj sagte auch, dass die Ukraine zu einem Treffen auf F\u00fchrungsebene bereit sei. <\/p>\n<p>Russland hatte zuletzt immer wieder die Bereitschaft dazu erkl\u00e4rt. Der Kreml forderte Kiew fast t\u00e4glich zu einer Fortsetzung der im Fr\u00fchjahr begonnenen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256182972\/Russland-schlaegt-zweite-Runde-direkter-Gespraeche-mit-Ukraine-vor.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256182972\/Russland-schlaegt-zweite-Runde-direkter-Gespraeche-mit-Ukraine-vor.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gespr\u00e4che in Istanbul<\/a> auf. Urspr\u00fcnglich hatte Moskau eine neue Verhandlungsrunde bereits in der zweiten Juni-H\u00e4lfte erwartet. In dieser Woche war der US-Sondergesandte Keith Kellogg in Kiew, der ebenfalls zu neuen Verhandlungen mit Moskau gedr\u00e4ngt haben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Selenskyj sagte, dass auch ein neuer Austausch von Gefangenen vorgesehen sei. Darauf hatten sich die Kriegsparteien bei ihren ersten Verhandlungsrunden geeinigt. Der ukrainische Pr\u00e4sident hatte Umjerow, der zuletzt als Verteidigungsminister die Gespr\u00e4che f\u00fchrte, aufgefordert, die Verhandlungsdynamik zu erh\u00f6hen. Es m\u00fcsse alles getan werden, um einen Waffenstillstand zu erreichen, sagte er. \u201eDie Ukraine ist zu einem solchen Treffen bereit.\u201c<\/p>\n<p>Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte erst am Freitag begr\u00fc\u00dft, dass Selenskyj erkl\u00e4rt hatte, dass der Verhandlungsprozess mehr Dynamik brauche. \u201eDas ist ein positives Signal. Und hier sind wir uns absolut einig: Wir sind auch daf\u00fcr, den Verhandlungsprozess zu beschleunigen\u201c, sagte Peskow.<\/p>\n<p>Die Ukraine und Russland hatten im Fr\u00fchjahr ihre direkten Verhandlungen in Istanbul f\u00fcr eine m\u00f6gliche Beendigung des russischen Angriffskrieges wieder aufgenommen \u2013 erstmals seit 2022. Dabei gab es bisher vor allem Aktionen wie den Austausch von Kriegsgefangenen und die R\u00fcckgabe von Soldatenleichen. Eine von der Ukraine geforderte volle und bedingungslose Waffenruhe ist aber nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Moskau beharrt auf Maximalforderungen<\/p>\n<p>Russland f\u00fchrt seit mehr als drei Jahren einen zerst\u00f6rerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. F\u00fcr eine Beendigung der Invasion stellt Moskau Maximalforderungen, die Kiew kategorisch ablehnt. Zu den russischen Bedingungen geh\u00f6ren etwa der Verzicht Kiews auf einen Nato-Beitritt und die Anerkennung der von Moskau annektierten Gebiete. <\/p>\n<p>Anfang der Woche hatte auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256412076\/ukraine-krieg-der-trump-anruf-der-merz-ueberrascht-haben-soll.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256412076\/ukraine-krieg-der-trump-anruf-der-merz-ueberrascht-haben-soll.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den Druck gegen\u00fcber Russland erh\u00f6ht<\/a> und eine Waffenruhe innerhalb von 50 Tagen gefordert. Er drohte Moskau dabei mit Sanktionen und Strafz\u00f6llen, inklusive Strafgeb\u00fchren f\u00fcr Russlands Handelspartner.<\/p>\n<p>dpa\/gub<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland hat die Ukraine zuletzt immer wieder zu einer Fortsetzung von Verhandlungen aufgefordert. 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