{"id":278697,"date":"2025-07-19T22:57:12","date_gmt":"2025-07-19T22:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/278697\/"},"modified":"2025-07-19T22:57:12","modified_gmt":"2025-07-19T22:57:12","slug":"privatier-mit-vielen-fragen-ex-spd-chef-platzeck-verteidigt-seine-russland-reisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/278697\/","title":{"rendered":"Privatier mit vielen Fragen: Ex-SPD-Chef Platzeck verteidigt seine Russland-Reisen"},"content":{"rendered":"<p>                    Privatier mit vielen Fragen<br \/>\n                Ex-SPD-Chef Platzeck verteidigt seine Russland-Reisen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.07.2025, 21:51 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Neunmal reist SPD-Politiker Platzeck seit der Ukraine-Invasion nach Russland. Der Ex-SPD-Chef verteidigt dies. In seinen Augen gibt es viele Fragen zu Sicherheit, Aufr\u00fcstung und dem Umgang mit Russland. Antworten darauf hoffte er vor Ort zu finden. Wen er traf, verr\u00e4t Platzeck dagegen nicht. <\/strong><\/p>\n<p>Der fr\u00fchere SPD-Chef und brandenburgische Ex-Ministerpr\u00e4sident Matthias Platzeck hat seine umstrittenen Reisen nach Russland w\u00e4hrend des Ukraine-Krieges verteidigt. Beweggr\u00fcnde und Zweck seien gewesen, Kontakte nicht abrei\u00dfen zu lassen, sagte Platzeck dem &#8222;Tagesspiegel&#8220;. Zuvor war durch Recherchen von &#8222;Spiegel&#8220;, &#8222;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8220; und der russischen Oppositionsplattform &#8222;The Insider&#8220; bekannt geworden, dass Platzeck allein seit Kriegsbeginn neun Mal nach Russland gereist war.<\/p>\n<p>&#8222;Mich bewegen Fragestellungen und Probleme, die derzeit viele Menschen, nicht nur in unserem Land, umtreiben und besch\u00e4ftigen: Wie kann dieser grausame Krieg enden, wie soll die Welt danach aussehen?&#8220;, sagte Platzeck. &#8222;Sind massive Aufr\u00fcstung und Sicherheit gegen Russland das wirklich allein tragf\u00e4hige Konzept f\u00fcr unsere Zukunft?&#8220; Ebenso sei offen, ob der lange von der deutschen Politik verfolgte Ansatz &#8222;Wandel durch Ann\u00e4herung&#8220; wirklich f\u00fcr alle Zeiten ausgedient habe, so Platzeck weiter. <\/p>\n<p>&#8222;Geh\u00f6rt zu einer guten Verteidigungsf\u00e4higkeit nicht auch eine aktive Diplomatie auf vielen Ebenen und in vielen Spielarten, m\u00fcssen nicht Fragen der Abr\u00fcstung und R\u00fcstungskontrolle als dr\u00e4ngendste Probleme der n\u00e4heren Zukunft behandelt werden und, und, und\u2026&#8220; Er habe dazu selbst &#8222;mehr Fragen als Antworten&#8220;. Dar\u00fcber eine Diskussion zu f\u00fchren, m\u00fcsse aber m\u00f6glich sein, so Platzeck, &#8222;ohne gleich mit Verd\u00e4chtigungen und Unterstellungen oder gar dem Holzhammer zu arbeiten&#8220;. Das w\u00fcrde &#8222;unserer Gesellschaft und dem Zusammenhalt guttun&#8220;.<\/p>\n<p>Details zu den Reisen und Gespr\u00e4chspartnern auf russischer Seite gab Platzeck nicht preis. Er betonte, dass er als Privatperson handle, &#8222;ohne irgendeinen Auftrag, ohne eine Funktion&#8220;. Vermutungen, dass es bei seinen Kontakten auch um Gaswirtschaft oder die Reaktivierung der Nordstream Pipeline unter amerikanischer Beteiligung gehen k\u00f6nnte, wies Platzeck kategorisch zur\u00fcck. &#8222;Zum Thema Gaswirtschaft und Nordstream habe ich mit niemandem geredet, weder in Russland, noch sonst wo&#8220;, sagte er dem &#8222;Tagesspiegel&#8220;. Ihm gehe es nicht um wirtschaftliche oder eigenwirtschaftliche Interessen, sagte der Ex-SPD-Chef.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Privatier mit vielen Fragen Ex-SPD-Chef Platzeck verteidigt seine Russland-Reisen 19.07.2025, 21:51 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":278698,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[661,29,508,30,13,82951,14,15,78045,16,307,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-278697","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-deutschland","10":"tag-diplomatie","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-matthias-platzeck","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-nordstream","17":"tag-politik","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114882376024647982","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/278697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=278697"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/278697\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/278698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=278697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=278697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=278697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}