{"id":279124,"date":"2025-07-20T03:05:13","date_gmt":"2025-07-20T03:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279124\/"},"modified":"2025-07-20T03:05:13","modified_gmt":"2025-07-20T03:05:13","slug":"selenskyj-schlaegt-moskau-neue-verhandlungen-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279124\/","title":{"rendered":"Selenskyj schl\u00e4gt Moskau neue Verhandlungen vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.07.2025 21:23 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>In die Verhandlungen f\u00fcr eine Feuerpause in der Ukraine k\u00f6nnte wieder Bewegung kommen. Kiew schl\u00e4gt Russland neue Gespr\u00e4che kommende Woche vor. Eine bedingungslose Waffenruhe ist aber nicht in Sicht &#8211; Moskau beharrt auf Maximalforderungen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine hat Russland neue Verhandlungen f\u00fcr eine Waffenruhe vorgeschlagen. Nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wurde Moskau ein Treffen in der n\u00e4chsten Woche angeboten. Ein genaues Datum nannte er nicht. &#8222;Der Schwung der Verhandlungen muss verst\u00e4rkt werden&#8220;, sagte er in einer Videobotschaft. Selenskyj bekr\u00e4ftigte zudem seine Bereitschaft zu einem pers\u00f6nlichen Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Ein Treffen auf F\u00fchrungsebene ist notwendig, um wirklich einen dauerhaften Frieden zu erreichen&#8220;, sagte Selenskyj. Er sagte zudem, dass ein neuer Austausch von Gefangenen vorgesehen sei. Darauf hatten sich die Kriegsparteien bei ihren ersten Verhandlungsrunden geeinigt.<\/p>\n<p>    &#8222;Das ist ein positives Signal&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland hatte Kiew zuletzt immer wieder zu einer Fortsetzung der im Fr\u00fchjahr begonnenen Gespr\u00e4che in Istanbul aufgefordert. Kremlsprecher Dmitri Peskow begr\u00fc\u00dfte erst am Freitag, dass Selenskyj erkl\u00e4rt hatte, der Verhandlungsprozess brauche mehr Dynamik. &#8222;Das ist ein positives Signal. Und hier sind wir uns absolut einig: Wir sind auch daf\u00fcr, den Verhandlungsprozess zu beschleunigen&#8220;, sagte Peskow.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine und Russland hatten im Fr\u00fchjahr ihre direkten Verhandlungen in Istanbul f\u00fcr eine m\u00f6gliche Beendigung des Moskauer Angriffskrieges wieder aufgenommen &#8211; erstmals seit 2022. Im Mai und Juni wurden Gespr\u00e4che in Istanbul gef\u00fchrt. Dabei gab es bisher vor allem humanit\u00e4re Aktionen wie den Austausch von Kriegsgefangenen und die R\u00fcckgabe von Soldatenleichen.<\/p>\n<p>    Moskaus Maximalforderungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine von der Ukraine geforderte volle und bedingungslose Waffenruhe ist aber nicht in Sicht. Russland f\u00fchrt seit mehr als drei Jahren einen zerst\u00f6rerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. F\u00fcr eine Beendigung der Invasion stellt Moskau Maximalforderungen, die Kiew kategorisch ablehnt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu den russischen Bedingungen geh\u00f6ren etwa der Verzicht Kiews auf einen NATO-Beitritt und die Anerkennung der von Moskau annektierten Gebiete. Anfang der Woche hatte auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump den Druck gegen\u00fcber Russland erh\u00f6ht und eine Waffenruhe innerhalb von 50 Tagen gefordert. Er drohte Moskau dabei mit Sanktionen und Strafz\u00f6llen, inklusive Strafgeb\u00fchren f\u00fcr Russlands Handelspartner.<\/p>\n<p>    Hunderte Drohnenattacken auf die Ukraine<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Angriffskrieg Russlands geht unterdessen weiter. Nach Angaben Selenskyjs wurden in der Nacht auf Samstag mehr als 300 Drohnenattacken und mehr als 30 Angriffe mit Raketen und Marschflugk\u00f6rpern registriert. Im Kreis Synelnykowe starben zwei Menschen bei einem russischen Raketenschlag, wie der Milit\u00e4rgouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk mitteilte. Zerst\u00f6rt worden seien unter anderem eine Schule und eine Kultureinrichtung. In Odessa am Schwarzen Meer sei ein Wohnhaus besch\u00e4digt worden, teilte Selenskyj mit. Er best\u00e4tigte, dass dort ein Mensch get\u00f6tet und sechs weitere verletzt wurden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Abend meldete Russland, dass die Flugabwehr am Samstagnachmittag mehrere Drohnen auf dem Weg nach Moskau abgeschossen habe. Die Moskauer Flugh\u00e4fen Wnukowo und Domodedowo setzen den Betrieb vor\u00fcbergehend aus. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.07.2025 21:23 Uhr In die Verhandlungen f\u00fcr eine Feuerpause in der Ukraine k\u00f6nnte wieder Bewegung kommen. 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