{"id":279333,"date":"2025-07-20T05:12:11","date_gmt":"2025-07-20T05:12:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279333\/"},"modified":"2025-07-20T05:12:11","modified_gmt":"2025-07-20T05:12:11","slug":"niedersachsen-bremen-ewe-chef-eu-regeln-verteuern-wasserstoffproduktion-unnoetig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279333\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: EWE-Chef: EU-Regeln verteuern Wasserstoffproduktion unn\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                EWE-Chef: EU-Regeln verteuern Wasserstoffproduktion unn\u00f6tig<\/p>\n<p>\t\t\t\t              20.07.2025, 04:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcner Wasserstoff gilt als Hoffnungstr\u00e4ger der Energiewende. In Emden baut der Energieversorger EWE daf\u00fcr eine gro\u00dfe Produktion. Doch der Konzernchef sieht den Hochlauf durch EU-Vorgaben in Gefahr.<\/strong><\/p>\n<p>Emden (dpa\/lni) &#8211; Der Chef des Oldenburger Energiekonzerns EWE, Stefan Dohler, fordert von der Bundesregierung verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen f\u00fcr den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft. &#8222;Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass wir sp\u00e4testens im n\u00e4chsten Jahr Klarheit haben: Einerseits wie sich die Bundesregierung aufstellt in den Punkten, die die deutsche Gesetzgebung regeln kann, und andererseits wie ein starker Antritt in Br\u00fcssel erfolgen kann&#8220;, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Insbesondere EU-Vorgaben dazu, welcher Strom f\u00fcr die Wasserstoffproduktion genutzt werden darf, machten die Herstellung des gr\u00fcnen Gases kompliziert und teuer, sagte Dohler. EWE baut im ostfriesischen Emden die derzeit gr\u00f6\u00dfte Anlage zur Herstellung von Wasserstoff in Deutschland &#8211; einen 320-Megawatt-Elektrolyseur. Durch die geltenden EU-Regeln wird der produzierte Wasserstoff dort nach Angaben des Unternehmens bis zu 50 Prozent teurer.<\/p>\n<p>Dohler fordert daher, die Bundesregierung solle bei der EU-Kommission auf eine Anpassung der Strombezugskriterien dr\u00e4ngen. &#8222;Mein Wunsch w\u00e4re, Herr Merz tut sich mit den Staaten, die klar auf Wasserstoff setzen, zusammen \u2013 \u00e4hnlich wie es auch eine Nuklear-Allianz gibt&#8220;, sagte der EWE-Chef. &#8222;Wir haben in Deutschland Schl\u00fcsseltechnologien und -unternehmen im Bereich Wasserstofferzeugung, die wir nicht wie in anderen F\u00e4llen verlieren sollten.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung von Bundes- und Landesregierung<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte im Mai beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum ebenfalls \u00c4nderungen gefordert. Wasserstoff werde im zuk\u00fcnftigen Energiesystem eine Rolle spielen, hatte die CDU-Politikerin gesagt. &#8222;Die Regulierung, die wir allerdings aufgesetzt haben in den letzten Jahren insbesondere durch die Europ\u00e4ische Kommission, war so hart, war so streng, dass sich das zarte Pfl\u00e4nzchen Wasserstoff gar nicht entfalten konnte.&#8220;<\/p>\n<p>Aus Sicht des Energieministeriums in Hannover sollten die strengen Kriterien f\u00fcr den Strombezug aufgehoben oder mindestens auf 2035 verschoben werden. &#8222;Die Bundesregierung muss sich daf\u00fcr bei der EU-Kommission einsetzen, sonst droht durch \u00fcberfl\u00fcssige Komplexit\u00e4t und Kostenbelastung ein Abw\u00fcrgen der gr\u00fcnen Wasserstoffwirtschaft schon in der Hochlaufphase&#8220;, teilte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen EWE-Chef: EU-Regeln verteuern Wasserstoffproduktion unn\u00f6tig 20.07.2025, 04:03 Uhr Gr\u00fcner Wasserstoff gilt als Hoffnungstr\u00e4ger der Energiewende.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":279334,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,83033,83032,30,1411,47869],"class_list":{"0":"post-279333","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu-regeln","12":"tag-ewe-chef","13":"tag-germany","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-wasserstoffproduktion"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114883850646139023","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/279333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=279333"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/279333\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/279334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=279333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=279333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=279333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}