{"id":279373,"date":"2025-07-20T05:36:11","date_gmt":"2025-07-20T05:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279373\/"},"modified":"2025-07-20T05:36:11","modified_gmt":"2025-07-20T05:36:11","slug":"weiterfuehrende-schulen-schulweg-ab-der-7-klasse-kann-in-berlin-lang-werden-bildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279373\/","title":{"rendered":"Weiterf\u00fchrende Schulen &#8211; Schulweg ab der 7. Klasse kann in Berlin lang werden &#8211; Bildung"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Wie geht es weiter nach der 6. Klasse? Mit dem Wechsel aufs Gymnasium oder auf die Sekundarschule \u00e4ndert sich vieles &#8211; und manchmal mit unangenehmen Folgen mit Blick auf den Schulweg.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> (dpa\/bb) &#8211; Berliner Kinder, die nach der Grundschule in die 7. Klasse wechseln, m\u00fcssen sich auf deutlich weitere Schulwege einstellen. \u201eIn manchen F\u00e4llen ist der Schulweg tats\u00e4chlich sehr lang\u201c, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses, Norman Heise, der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eF\u00fcr Kinder ist es ein reales Problem, wenn man dann wirklich von T\u00fcr zu T\u00fcr eine Stunde &#8211; das ist so der maximale Wert, der vor Gerichten standh\u00e4lt \u2013 in Kauf nehmen muss\u201c, sagte Heise. \u201eWir sehen 45 Minuten als die Grenze an. Dem hat sich die Bildungsverwaltung aber nicht angeschlossen.\u201c<\/p>\n<p>Jeder zehnte Sch\u00fcler geht nicht zu seiner Wunschschule<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Solche sehr langen Wege seien jedoch die Ausnahme. \u201eAber diese F\u00e4lle gibt es und eben gerade in Bezirken wie Pankow mit vielen \u00fcbernachgefragten Schulen.\u201c Fast jeder zehnte Berliner Sechstkl\u00e4ssler hat nach Angaben der Berliner Bildungsverwaltung f\u00fcr das n\u00e4chste Schuljahr keinen Platz an einer der drei von ihm im Rahmen des Auswahlverfahrens gew\u00fcnschten Schulen erhalten und muss unter Umst\u00e4nden eine weiter entfernte besuchen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eEs gibt Juristen, die empfehlen, Widerspruch einzulegen, weil sich die Verwaltung dann damit auseinandersetzen muss\u201c, sagte Heise. \u201eDann gibt es die M\u00f6glichkeit, auf einer entsprechenden Liste zu landen und wenn sich an der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Schule\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schule<\/a> nachtr\u00e4glich etwas zurechtruckelt, kann man die Kinder dann vielleicht n\u00e4her am Wohnort unterbringen\u201c, so der Elternvertreter.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eJuristen sagen auch, der n\u00e4chste Schritt sei dann das Klagen und die Chance 50:50 &#8211; je nachdem, ob man irgendwo noch einen Verfahrensfehler findet.\u201c In der anderen H\u00e4lfte der F\u00e4lle seien die Verfahren einfach sauber gelaufen. \u201eDa kann man dann nichts machen. Und solche Klagen kosten schnell mehrere Tausend Euro.\u201c<\/p>\n<p>Probleme beim Schulwechsel werden bleiben\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nach Heises Einsch\u00e4tzung ist davon auszugehen, dass auch im n\u00e4chsten Schuljahr viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nach der sechsten Klasse nicht in ihre Wunschschule kommen werden. \u201eWeil das Probejahr an den Gymnasien abgeschafft wurde, gibt es dann zumindest an den Integrierten Sekundarschulen mehr Pl\u00e4tze, weil keine Sch\u00fcler mehr von den Gymnasien auf die ISS wechseln, die das Probejahr nicht bestanden haben\u201c, sagte er.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eUnsere Empfehlung ist, sich schon im Herbst mit dem Thema Wechsel in die 7. Klasse zu besch\u00e4ftigen und verst\u00e4rkt darauf zu achten, wo es Informationsveranstaltungen dazu gibt.\u201c \u201eDie Frage ist immer: Woher wei\u00df ich, welche Schule \u00fcbernachgefragt ist\u201c, sagte Heise. Wenn man diese Information habe, bieten sich aus seiner Sicht andere Wunschschulen besser an.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die andere Frage sei die nach dem Notendurchschnitt, mit dem realistischerweise ein Platz an einer gefragten Schule noch zu bekommen ist. \u201eWenn der an der Schule bei 1,8 liegt und mein Kind hat einen Schnitt von 2,0, dann hei\u00dft das, es kommt in den Lostopf.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250720-930-817468\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie geht es weiter nach der 6. Klasse? 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