{"id":279884,"date":"2025-07-20T10:30:25","date_gmt":"2025-07-20T10:30:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279884\/"},"modified":"2025-07-20T10:30:25","modified_gmt":"2025-07-20T10:30:25","slug":"lok-report-frankreich-paris-und-seine-architektonischen-schaetze-in-der-banlieue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/279884\/","title":{"rendered":"LOK Report &#8211; Frankreich: Paris und seine architektonischen Sch\u00e4tze in der Banlieue"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-1.jpg\" alt=\"paris 1\" style=\"margin: 3px;\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-6.jpg\" alt=\"paris 6\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>Mein Sommerkurzurlaub f\u00fchrte mich nach Frankreich, genauer gesagt, in die Banlieue von Paris. In den Medien werden die Vorst\u00e4dte oftmals als gef\u00e4hrlich, kriminell und verwahrlost dargestellt. Manche dieser St\u00e4dte bieten jedoch au\u00dfergew\u00f6hnliche Architektur von Weltrang. Es sind gerade Sozialwohnungsbauten (HLM), die atemberaubend entworfen und errichtet wurden. Ich habe die Bewohner als sehr angenehm erlebt, es gab keinen \u00c4rger, auch nicht, als ich im Rahmen der Unterst\u00fctzung der LGBTQ+-Community eine Pride-Flagge um den Bauch trug.<\/p>\n<p>Da ich den Eurostar seit der Modernisierung als sehr eng empfinde und sich auch Versp\u00e4tungen in den letzten Wochen h\u00e4uften, beschloss ich, die Reise mit dem PKW anzutreten. Ein einfaches Hotel in der Vorstadt Rosny-sous-Bois, ca. 15 Kilometer vom Stadtzentrum Paris entfernt, war schnell gefunden.<\/p>\n<p>Ich war zu fr\u00fch zum Hotel-Check-In; daher fuhr ich als erstes nach Noisy-le-Grand.<\/p>\n<p>Zu Fu\u00df erreichte ich den Bahnhof des RER E, Rosny-Bois-Perrier nach ca. 1,1 Kilometern. Der sich an der Strecke Paris \u2013 Mulhouse befindliche Bahnhof wurde 1971 er\u00f6ffnet und seit 1999 wird er von der RER Linie E bedient. Seit dem 13.06.24 endet auch die Metro \u2013 Linie 11 hier. Die Stationen der Metro-Linie wurden nahezu alle modernisiert und es fahren dort ausschlie\u00dflich Fahrzeuge der Baureihe MP 14. Im Gegensatz zu den Herstellerangaben, dass diese Z\u00fcge leiser als ihre Vorg\u00e4nger sein sollen, empfinde ich diese Baureihe als sehr laut&#8230;<\/p>\n<p>Ich nahm den RER E bis nach Val de Fontenay und stieg dort in den RER A, um nach Noisy-le-Grand \u2013 Mont d\u00b4Est zu gelangen. Ich fuhr mit Z\u00fcgen der Baureihen Z50000 und MI 09. Beide Fahrzeugtypen sind sehr laufruhig und im Inneren von den Fahrger\u00e4uschen sehr leise, markant ist jedoch die Klimaanlage wahrzunehmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden Tage kaufte ich mir jeweils eine Tageskarte, die f\u00fcr alle Zonen au\u00dfer den Flugh\u00e4fen g\u00fcltig ist. Da ich einen Navigo-Pass besitze, konnte ich die Tageskarte f\u00fcr 12 Euro direkt per App oder am Automaten entsprechend aufladen. Eine Einzelfahrkarte hingegen kostet 2,50 Euro. Selbst auf den kleineren Bahnh\u00f6fen gibt es noch Servicepersonal und teilweise auch Verkaufsschalter. Leider gibt es auf dem Netz des RER sehr viele Baustellen, vergessen wir nicht, es ist eines der meistbefahrenen Netze der Welt und im Laufe der Jahrzehnte in die Jahre gekommen. Gleisbauarbeiten, Erneuerung der Leit- und Sicherheitstechnik und die Modernisierung der Bahnh\u00f6fe werden noch viele Jahre andauern. Teilweise wird Bus-Ersatzverkehr angeboten. Dies habe ich bereits w\u00e4hrend meines Pfingsturlaubs gemerkt, als ich in Cr\u00e9teil mein Hotel hatte und mit dem Bus nach Sartrouville fahren musste, um von dort mit dem RER A St. Lazare oder La D\u00e9fense (und von dort weiter mit der Metro Linie 1) zu erreichen. Damals war der Ersatzverkehr vorbildlich! Es wurden Busse in dichtem Takt eingesetzt und es gab sehr viel Servicepersonal, welches uns zu den Bussen delegierte.<\/p>\n<p>Noisy-le-Grand hat mehr als 71.000 Einwohner. Die Stadt galt lange als sozialer Brennpunkt; ich habe davon nicht wirklich etwas gemerkt. Hier stand die Besichtigung der \u201eEspaces d\u00b4Abraxas\u201c auf dem Programm. Der vom spanischen Architekten Ricardo Bofill (1939 \u2013 2022) entworfene und aufgrund der Bauform als \u201eVersailles f\u00fcr das Volk\u201c bezeichnete Sozialwohnungskomplex bietet \u00fcber 600 Wohnungen auf 19 Etagen und hat eine Gesamth\u00f6he von 64 Meter. Dank Internetrecherche konnte ich Kontakt zu einem Bewohner dieses Geb\u00e4udes kn\u00fcpfen, der regelm\u00e4\u00dfig F\u00fchrungen durch das Quartier anbietet. Zusammen mit einer Gruppe besichtigten wir das Quartier und konnten danach von der 17. Etages die Aussicht genie\u00dfen, es war eine tolle Exkursion. Merci beaucoup, Monsieur Samir Rouab!<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es ca. 1 Kilometer weiter zu den \u201eAr\u00e8nes de Picasso\u201c an, die aufgrund ihrer Bauweise von manchen Bewohnern auch \u201eCamemberts\u201c genannt werden. Die nach dem Entwurf des 1942 geborenen spanischen Architekten Manuel N\u00fa\u00f1ez Yanowsky zwischen 1977-84 gebauten Sozialwohngeb\u00e4ude haben 18 Etagen und sind knapp 61 Meter hoch.<\/p>\n<p>Ich war von beiden Komplexen einfach nur fasziniert und finde es bedauerlich, dass in Deutschland eine solch einzigartige Architektur nie realisiert wurde&#8230; Nach dieser umfangreichen Exkursion in die Postmoderne ging ich zur RER-Station und fuhr von dort nach Athis-Mons, wo sich in einem Museum ein Exemplar der Concorde befindet. Mit der Metro Linie 7 fuhr ich bis Villejuif Louis Aragon, von dort mit der T7 bis Athis-Mons Port de l\u00b4Essonne. Hier befindet sich das \u201eMus\u00e9e Delta\u201c, die Concorde mit der Typenbezeichnung F-WTSA, ein Prototyp, ist sogar innerlich zug\u00e4nglich, es hat mich sehr fasziniert, wie eng dieses Flugzeug doch ist; auch das Cockpit ist rustikal ausgef\u00fchrt. Ich nahm auch noch an einer F\u00fchrung teil. Der Eintritt von 5 Euro ist mehr als g\u00fcnstig, f\u00fcr das, was hier geboten wird.<\/p>\n<p>Die T7 wird mit Fahrzeugen des Typs Alstom Citadis 302 befahren; die Linie ist derzeit 11,2 km lang und besteht aus 18 Stationen. Sie wurde am 16.11.2013 freigegeben.<\/p>\n<p>Mit dem Bus 264 fuhr ich zur RER \u2013 Station Juvisy und weiter ging es mit der Linie C bis Biblioth\u00e8que Francois \u2013 Mitterrand. Dieser Streckenabschnitt wird teilweise erneuert, die Oberleitung aus den 1930er\u2013Jahren wird gegen eine moderne Konstruktion ausgetauscht. Mein Zug machte dem Namen \u201eExpress\u201c alle Ehre, da hier bis zu meinem Ziel alle Bahnh\u00f6fe ohne Halt durchfahren wurde! Mein Zug war ein Fahrzeug der Baureihe Z 20500, welche seit 1988 im Einsatz ist. Die Linie soll ab 2033 mit neuartigen Z\u00fcgen der noch zu entwickelnden Baureihe Z2N-NG funktionieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Fahrten mit der Metro \u2013 Linie 6 gab es Verz\u00f6gerungen aufgrund eines Ausfalls der Signaltechnik. Ich hatte Gl\u00fcck und konnte mit einem Zug der Baureihe MP73 fahren; derzeit sind noch 16 Z\u00fcge im Einsatz \u2013 das Ende dieser seit 1974 eingesetzten Baureihe ist f\u00fcr Dezember 2025 vorgesehen. Am Abend fuhr ich mit der Linie 11 zur\u00fcck ins Hotel. Tats\u00e4chlich sind die neuen Z\u00fcge der Baureihe MP14 sehr laut, es klingt, als ob an den R\u00e4dern etwas Metallisches schleift. W\u00e4hrend der Zug auf dem Neubauabschnitt sehr ruhig fuhr, schaukelte er sich im Bereich des alten Linienteils mehrfach auf.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fuhr ich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit dem RER E bis nach La Defense; ich wollte unbedingt die Verl\u00e4ngerung von St. Lazare bis nach Nanterre \u2013 La Folie einmal gefahren sein. Vor der Er\u00f6ffnung der Verl\u00e4ngerung am 6. Mai 2024 endete die Linie in Haussmann-St. Lazare. Ich fuhr hier mit Z\u00fcgen der Baureihen Z 50000.G. An der Porte-Maillot legte ich einen Zwischenstopp ein und war von der Architektur dieser Haltestelle fasziniert. F\u00fcnf (!) Rolltreppen pro Bahnsteig, die eher an \u00fcbergro\u00dfe L\u00fcftungssch\u00e4chte erinnern, hohe Decken \u2013 das Ganze wirkte auf mich sehr futuristisch&#8230;<\/p>\n<p>Gegen Mittag fuhr ich zum Bahnhof Montparnasse und ging knapp einen Kilometer zum Wohnkomplex \u201eLes Echelles de Baroque\u201f; dieses 1985 fertiggestellte Geb\u00e4ude besteht aus 274 Wohnungen und wurde ebenfalls von Ricardo Bofill entworfen. Zwischen den S\u00e4ulen wurden Spiegelglasscheiben eingebaut; das Ganze wirkt sehr futuristisch. Davon habe ich einige Fotos angefertigt. Ich ging einmal um den ganzen Komplex herum, um diese f\u00fcr mich Sci-Fi-m\u00e4\u00dfig anmutende Architektur zu genie\u00dfen. Danach lief ich, quasi direkt parallel zur Hochbahn der Linie 6 bis Passy, die Br\u00fccken \u00fcben auf mich aufgrund ihrer Bauweise eine Faszination aus. Ich schaute mir die Konstruktionen im Detail an und danach spazierte ich an der Seine und fuhr mit der Metro ein bisschen umher. Den Eiffelturm sah ich mir an; dann standen noch die Champs-Elys\u00e9es und das Marais-Viertel auf dem Programm. Am Abend besuchte ich die LGBTQ+ &#8211; Bar \u201eCabaret des Merveilles\u201c und sp\u00e4ter auch noch \u201eLa Bo\u00eete\u201c. Ich fand das Ambiente sehr angenehm und auch die Getr\u00e4nke zu je drei Euro (Mineralwasser mit Minzegeschmack 0,25 L \/ Bier 0,25 L) mehr als fair. Beide Bars sind fu\u00dfl\u00e4ufig vom Bahnhof Ch\u00e2telet , bzw. St. Michel zu erreichen (in Richtung H\u00f4tel de Ville).<\/p>\n<p>Nach einem Spaziergang durch das Viertel der Sorbonne, wo sich auch das Panth\u00e9on befindet, fuhr ich noch ein bisschen mit den Metro \u2013 Linien 11 und der 7b, Letztere hat die Prototypfahrzeuge \u201eMF88\u201c im Einsatz, die aufgrund technischer Probleme bereits n\u00e4chstes Jahr, nach 33 Jahren Einsatz, durch \u201eMF19\u201c ersetzt werden sollen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4t Abends fuhr ich dann ins Hotel , wo ich schnell einschlief. Am n\u00e4chsten Vormittag ging es wieder in Richtung Heimat.<\/p>\n<p>Ich bedanke mich bei Frau Lore de Chambure f\u00fcr die \u00dcbersetzung der Konversation, sowie bei Jean-Marie f\u00fcr die Erkl\u00e4rung bez\u00fcglich der Oberleitungsbauarten.<\/p>\n<p><strong>Fotos<\/strong><\/p>\n<p>\u2022 Ein Zug der Baureihe MI09 im Bahnhof Val de Fontenay auf dem RER A. Dieser Zug brachte mich nach Noisy-le-Grand. Erstmals 2011 gelangten diese Z\u00fcge zum Einsatz und l\u00f6sten die Baureihe MS61 ab.<\/p>\n<p>\u2022 MF 77 auf der Metro \u2013 Linie , Haltestelle \u201eJussieu\u201c. Diese von 1977-86 gebaute Serie muss noch ein paar Jahre durchhalten. Zwar sollen die Z\u00fcge der Linie 13 schon ab 2027 durch MF19 ersetzt werden, die Linien 7 und 8 sollen voraussichtlich erst ab 2031 umgestellt werden. MF77 wirken sehr futuristisch, vom Fahrkomfort recht angenehm, nur in Kurven neigen sie zum Quietschen und je nach Gleislage schaukeln sie sich auf und rumpeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-2.jpg\" alt=\"paris 2\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-3.jpg\" alt=\"paris 3\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 Z 50000 sind nicht nur auf zahlreichen Transilien-Linien im Einsatz, sondern auch auf dem RER E . W\u00e4hrend Einheit 143 in Rosny Bois Perriere h\u00e4lt, rauscht ein paar Sekunden sp\u00e4ter Einheit 302 Richtung Paris durch den Bahnhof. Es sind sehr angenehm leise Z\u00fcge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-4.jpg\" alt=\"paris 4\" style=\"margin: 3px;\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-5.jpg\" alt=\"paris 5\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 Als Erstes stand in Noisy-le-Grand die Besichtigung der \u201eEspaces d\u00b4Abraxas\u201c. Der vom spanischen Architekten Ricardo Bofill (1939 \u2013 2022) entworfene und aufgrund der Bauform als \u201eVersailles f\u00fcr das Volk\u201c bezeichnete Wohnkomplex wurde 1977-83 erbaut.<\/p>\n<p>\u2022 Ebenfalls ein Wohnkomplex sind die \u201eAr\u00e8nes de Picasso\u201c , die aufgrund ihrer Bauweise von manchen Bewohnern auch \u201eCamemberts\u201c genannt werden. 1978-85 wurden sie errichtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-7.jpg\" alt=\"paris 7\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-8.jpg\" alt=\"paris 8\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 Zwei Z\u00fcge der Baureihe Alstom Citadis 302 auf der Linie T7.<\/p>\n<p>\u2022 Im \u201eMus\u00e9e Delta\u201c befindet sich eine Prototyp &#8211; Concorde mit der Typenbezeichnung F-WTSA.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-9.jpg\" alt=\"paris 9\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-10.jpg\" alt=\"paris 10\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 Mittlerweile sind die Z\u00fcge der Baureihe RER NG weitl\u00e4ufig im Netz der Linien D und E anzutreffen. Einheit 018 im Bahnhof Val de Fontenay des RER E. An der erst letztes Jahr er\u00f6ffneten Haltestation Porte Maillot konnte ich Triebzug 036 aufnehmen. Diese Station ist Teil der Erweiterung des RER E in Richtung Nanterre.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-11.jpg\" alt=\"paris 11\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 In der N\u00e4he des Bahnhof Montparnasse befindet sich der 1985 fertiggestellte Wohnkomplex \u201eLes Echelles de Baroque\u201f; dieses von Ricardo Bofill entworfene Geb\u00e4ude beinhaltet 274 Wohnungen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-12.jpg\" alt=\"paris 12\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-13.jpg\" alt=\"paris 13\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-14.jpg\" alt=\"paris 14\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-15.jpg\" alt=\"paris 15\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 Die Konstruktion der Hochbahn der 1909 er\u00f6ffneten Metro-Linie 6 und ihrer Br\u00fccken mit teilweise beachtlicher Spannweite faszinierten mich. Ob neue Br\u00fccken auch so lange halten werden , darf bezweifelt werden.<\/p>\n<p>Die\u00a0Konstruktion dieses markanten Br\u00fcckenzuges (der Hochbahnstrecke)\u00a0d\u00fcrfte nach dem &#8222;Cremonaplan&#8220; erfolgt sein. Dieser wurde von\u00a0Antonio Luigi Gaudenzio Giuseppe Cremona entwickelt und 1872\u00a0ver\u00f6ffentlicht. Er dient bei statisch bestimmten Fachwerken der\u00a0zeichnerischen\u00a0 Bestimmung der Stabkr\u00e4fte zur Bemessung der\u00a0Beschaffenheit der St\u00e4be. Die Konstruktion ist wahrlich\u00a0effizient , sie erm\u00f6glicht gro\u00dfe Spannweiten, ohne\u00a0Zwischenpfeiler, wie auf dem Bild oben links zu sehen ist. \u00c4hnliche\u00a0Konstruktionen finden sich auch bei den Linien 2,5 und 10. Auch\u00a0wenn diese Linien nicht mit Gummireifenantrieb umger\u00fcstet\u00a0wurden, so sind Fahrger\u00e4usche und\u00a0 Ersch\u00fctterungen im Bereich\u00a0der Br\u00fccken sehr moderat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-16.jpg\" alt=\"paris 16\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-17.jpg\" alt=\"paris 17\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>\u2022 An der Haltestelle Suzanne Lenglen an der T2 traf ich auf zwei Z\u00fcge des Typs Citadis 302 von Alstom.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-18.jpg\" alt=\"paris 18\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-19.jpg\" alt=\"paris 19\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-20.jpg\" alt=\"paris 20\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/paris-21.jpg\" alt=\"paris 21\" width=\"300\" height=\"180\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Pfingsturlaubs konnte ich in Cergy, Nanterre und Cr\u00e9teil einige interessante Geb\u00e4ude sehen:<\/p>\n<p>\u2022 Die \u201ebunten T\u00fcrme\u201c von Nanterre, auch als \u201eTours Aillaud\u201c bekannt, wurden 1973-81 erbaut. Es handelt sich hier um Sozialwohngeb\u00e4ude. Der h\u00f6chste Turm ist \u00fcber 100 Meter und mehr als 30 Stockwerke hoch.<\/p>\n<p>\u2022 Die gr\u00f6\u00dfte Bahnhofsuhr befindet sich am Bahnhof Cergy St. Christophe. Die 1985 fertiggestellte \u201eHorloge Deslandes et Huchez\u201c hat ein Zifferblatt mit einem Durchmesser von 10 Metern.<\/p>\n<p>\u2022 Der Wohnkomplex \u201eBelv\u00e9d\u00e9re St. Christophe\u201c vom spanischen Architekten Ricardo Bofill und 1986 fertiggestellt, beinhaltet Sozialwohnungen, au\u00dferdem auch Studentenappartements.<\/p>\n<p>\u2022 1969-74 wurde in Cr\u00e9teil der Sozialwohnungskomplex \u201eLes Choux\u201c nach dem Entwurf des Architekten G\u00e9rard Grandval erbaut. Aufgrund ihrer Geb\u00e4udeform und der hervorh\u00e4ngenden Balkons haben diese Geb\u00e4ude den Spitznamen \u201eBlumenkohl\u201c erhalten.<\/p>\n<p>Aur\u00e9lien Bieniek<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mein Sommerkurzurlaub f\u00fchrte mich nach Frankreich, genauer gesagt, in die Banlieue von Paris. 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