{"id":280151,"date":"2025-07-20T12:53:09","date_gmt":"2025-07-20T12:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280151\/"},"modified":"2025-07-20T12:53:09","modified_gmt":"2025-07-20T12:53:09","slug":"erinnerung-an-32-gelsenkirchener-schicksale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280151\/","title":{"rendered":"Erinnerung an 32 Gelsenkirchener Schicksale"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Gelsenkirchen. Der diesj\u00e4hrige Gedenktag f\u00fcr drogengebrauchende Menschen am 21. Juli steht unter dem Motto \u201ePl\u00f6tzlich tot \u2013 ewig in Erinnerung\u201c. <\/p>\n<p>32 Namen werden sie am Montag vorlesen, an diesem 21. Juli, ab 12 Uhr, auf dem Heinrich-K\u00f6nig-Platz unweit der St. Augustinus Kirche in Gelsenkirchen. Es sind 32 Schicksale, an die <a href=\"https:\/\/www.saarland.de\/masfg\/DE\/aktuelles\/aktuelle-meldungen\/aktuelle-meldungen_2025\/aktuelle-meldungen_2025-07\/aktuelle-meldungen_20250718_gedenktag_drogengebrauchenden#:~:text=Der%20Internationale%20Gedenktag%20f%C3%BCr%20verstorbene%20Drogengebrauchende%20findet%20j%C3%A4hrlich,direkten%20oder%20indirekten%20Folgen%20von%20Drogenkonsum%20gestorben%20sind.\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">zum internationalen Gedenktag f\u00fcr Drogengebrauchende<\/a> noch einmal erinnert werden soll. Dabei handelt es sich nicht nur um Menschen, die illegale Drogen konsumiert haben, sondern auch um die, die alkohol- oder medikamentenabh\u00e4ngig waren und an den Folgen ihres Konsums gestorben sind.<\/p>\n<p>  Verein \u201eArzt mobil\u201c glaubt, dass tats\u00e4chliche Zahl der Verstorbenen noch h\u00f6her ist  <\/p>\n<p>Allerdings: Die Zahl der Verstorbenen sei deutlich h\u00f6her, gibt das Team des in Gelsenkirchen beheimateten Vereins \u201eArzt mobil\u201c an. Er organisiert bereits seit Jahren die Veranstaltung zum Drogentotengedenktag, die in diesem Jahr unter dem Titel \u201ePl\u00f6tzlich tot \u2013 ewig in Erinnerung\u201c steht. \u201eDie Dunkelziffer ist hoch\u201c, wei\u00df Jennifer Ruhnau, Streetworkerin bei \u201eArzt mobil\u201c. Bei den 32 Menschen handele es sich nur um jene, die sie und ihr Team kannten und bei denen der Tod best\u00e4tigt ist.<\/p>\n<p>Eindr\u00fccklich beschreibt<a href=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/gelsenkirchen\/article407191707\/aerztin-man-muss-das-aushalten-nicht-helfen-zu-koennen.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.waz.de\/lokales\/gelsenkirchen\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1726463040\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> das \u201eArzt mobil\u201c-Team <\/a>weiter: \u201eBei manchen Klientinnen und Klienten sagen wir h\u00e4ufig: Oh, der sieht aber schlecht aus.\u201c Und dann w\u00fcrden sie beobachten, \u201ewie dieser Mensch irgendwie Tag f\u00fcr Tag \u00fcberlebt und seinen Gewohnheiten nachgeht.\u201c Doch pl\u00f6tzlich werde er ohne Vorwarnung, meist auch ohne Abschied aus dem Leben gerissen. \u201eUnd obwohl wir es ahnten und sogar erwartet haben, sind wir schockiert und traurig. Irgendwie ist es dann doch pl\u00f6tzlich, derjenige ist einfach weg, er fehlt\u201c, sagt Karin Schneider von der psychosozialen Beratung des Vereins. Dann \u00fcberkomme sie die Trauer. Im besten Fall h\u00e4tten sie in ihrem Team die M\u00f6glichkeit, von den Erlebnissen mit dem Menschen zu erz\u00e4hlen und somit die Erinnerung an ihn zu bewahren. \u201eDenn das kann bleiben, die Erinnerung.\u201c<\/p>\n<p>   Drogenabh\u00e4ngige Menschen erleben oft eine soziale Einsamkeit  <\/p>\n<p>H\u00e4ufig erleben drogenabh\u00e4ngige Menschen eine soziale Einsamkeit, einige haben das Gef\u00fchl der Geborgenheit oder der Zugeh\u00f6rigkeit nie erlebt. Oftmals leben diese Menschen auch eher ausgegrenzt, f\u00fchlen sich verlassen und aufgrund ihrer Suchterkrankung oftmals unverstanden und isoliert. \u201eEinfach formuliert: Sie f\u00fchlen sich einsam\u201c, erkl\u00e4ren die Streetworkerinnen \u2013 und manchmal versterben sie auch in dieser Einsamkeit.<\/p>\n<p>Das Team von \u201eArzt mobil\u201c hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen auf der Stra\u00dfe, Menschen mit einer Drogenabh\u00e4ngigkeit niedrigschwellig zu unterst\u00fctzen und zu begleiten. Zudem erm\u00f6glicht der Verein, ebenfalls ganz niedrigschwellig, Zugang zu medizinischer Versorgung f\u00fcr die Betroffenen.<\/p>\n<p>Das Gedenken am 21. Juli um 12 Uhr ist offen f\u00fcr alle, jeder kann daran teilnehmen. Weitere Infos zum Engagement von \u201eArzt mobil\u201c gibt es im Netz unter <a href=\"https:\/\/www.arztmobil-gelsenkirchen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">www.arztmobil-gelsenkirchen.de.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gelsenkirchen. Der diesj\u00e4hrige Gedenktag f\u00fcr drogengebrauchende Menschen am 21. 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