{"id":280282,"date":"2025-07-20T14:05:13","date_gmt":"2025-07-20T14:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280282\/"},"modified":"2025-07-20T14:05:13","modified_gmt":"2025-07-20T14:05:13","slug":"ostkorridor-umkehren-kommt-nicht-infrage-warum-diese-gefaehrliche-migrationsroute-boomt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280282\/","title":{"rendered":"Ostkorridor: \u201eUmkehren kommt nicht infrage\u201c \u2013 warum diese gef\u00e4hrliche Migrationsroute boomt"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr junge M\u00e4nner fliehen vor Armut und Krieg aus \u00c4thiopien in Richtung Saudi-Arabien \u2013 oft zu Fu\u00df. Die wenig beachtete Ostroute ist l\u00e4ngst zu einem der gef\u00e4hrlichsten Migrationskorridore Afrikas geworden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Jeden Nachmittag treffen sich die sechs jungen M\u00e4nner im Hinterhof eines Restaurants. Einer arbeitet in der K\u00fcche, einer nebenan im Friseursalon, andere verdingen sich auf umliegenden Feldern als Tagel\u00f6hner. Ein Tee, Zigaretten, ein paar Worte Halt am Ende dieser endlosen Tage in sengender Hitze in der Hafenstadt Berbera am Roten Meer. Sie sind auf dem Weg nach Saudi-Arabien, auf der Suche nach einem besseren Leben. Aber nun h\u00e4ngen sie in Somaliland fest \u2013 einem Land, dass es offiziell gar nicht gibt.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner sind auf einem zunehmend bedeutenden, aber international kaum beachteten Migrationspfad: der \u201eOstroute\u201c vom Osten Afrikas in Richtung Saudi-Arabien. Im vergangenen Jahr verlie\u00dfen fast 235.000 Menschen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article249331596\/Aethiopien-ist-pleite-kassiert-UN-Hilfen-und-baut-Palast-fuer-zehn-Milliarden-Dollar.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article249331596\/Aethiopien-ist-pleite-kassiert-UN-Hilfen-und-baut-Palast-fuer-zehn-Milliarden-Dollar.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4thiopien<\/a> in Richtung der K\u00fcste des Roten Meeres. Tendenz steigend. <\/p>\n<p>In ihrer \u00e4thiopischen Heimat werden M\u00e4nner wie sie Qeerroo genannt, traditionell ein Wort f\u00fcr Unverheiratete, zunehmend aber ein Synonym f\u00fcr eine Generation der Hoffnungslosen. Inflation und Lebensmittelpreise sind hoch, die Aussicht auf Arbeit in dem Land mit 120 Millionen Einwohnern ist gering. Hinzu kommen etliche kriegerische Konflikte. <\/p>\n<p>Wer etwas Geld hat, reist nach Dschibuti und \u00fcberquert dort die Meerenge Bab al-Mandab zum Jemen. Tausende aber gehen weiter s\u00fcdlich Hunderte Kilometer zu Fu\u00df, quer durch Somaliland, Puntland und \u2013 nach der See\u00fcberquerung \u2013 durch den Jemen nach Saudi-Arabien. Auf der Route 200 von Somalilands Hauptstadt Hargeisa in Richtung Berbera trifft man alle paar Minuten Gruppen von vier bis f\u00fcnf M\u00e4nnern, die meist nicht mehr bei sich tragen als ein paar Plastikt\u00fcten. Beladen mit etwas Kleidung, Brot, Wasserflaschen.<\/p>\n<p>Die ersten 150 Kilometer Fu\u00dfmarsch haben die M\u00e4nner im Hinterhof hinter sich, fast eine Woche hat er gedauert. Gespart hatten sie vor ihrer Reise lediglich die 200 Dollar, die Schlepper f\u00fcr die Grenz\u00fcberquerung nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/somaliland\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/somaliland\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Somaliland<\/a> berechnen. Seitdem gehen sie zu Fu\u00df, denn \u00f6rtliche Fahrer verweigern ihnen die Mitnahme. Somalilands Beh\u00f6rden gehen rigoros gegen Menschenschmuggler vor, sie haben Dutzende inhaftiert und ihre Autos beschlagnahmt.<\/p>\n<p>Die Transitmigranten aber werden geduldet. Die Regierung hat zuletzt sogar Gespr\u00e4chsbereitschaft zur Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen aus Gaza signalisiert, falls die USA und Israel tats\u00e4chlich entsprechende Umsiedlungspl\u00e4ne haben sollten, \u00fcber die die Nachrichtenagentur AP berichtet hatte. Im Gegenzug erhofft sich die de facto vom <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256269806\/migration-aus-somalia-wer-luegt-wird-belohnt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256269806\/migration-aus-somalia-wer-luegt-wird-belohnt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Somalia<\/a> unabh\u00e4ngige Region die staatliche Anerkennung. Vor mehr als drei Jahrzehnten hatte sich Somaliland von seinem Nachbarland losgesagt.<\/p>\n<p>Auch bei den \u00f6rtlichen Farmern sind die \u00e4thiopischen Migranten beliebt. Umgerechnet 60 Euro im Monat betr\u00e4gt das Honorar. Ein Landwirt erz\u00e4hlt,  ohne sie f\u00e4nde er kaum Arbeitskr\u00e4fte. Internationale Hilfsorganisationen w\u00fcrden in seiner Gegend mit bedingungslosen Bargeldzahlungen an die \u00f6rtliche Bev\u00f6lkerung zur Ankurbelung der Landwirtschaft experimentieren. Mit gegenteiligem Effekt, sagt der Bauer: \u201eDie nehmen das Geld und versuchen ihr Gl\u00fcck in der Stadt \u2013 ohne die \u00c4thiopier h\u00e4tte ich gro\u00dfe Probleme.\u201c<\/p>\n<p>Aber sobald die M\u00e4nner gen\u00fcgend Geld f\u00fcr die Weiterreise haben, ziehen sie weiter. So wird es auch bei den M\u00e4nnern im Hinterhof sein. Ein wenig z\u00f6gerlich erkl\u00e4rt sich Nasrudiin Abdulqadir, wei\u00dfes T-Shirt, d\u00fcnner Oberlippenbart, zum Interview bereit. \u201eDie Beh\u00f6rden lassen uns in Ruhe, aber sie helfen uns auch nicht\u201c, sagt der 22-J\u00e4hrige. Er schlie\u00dft nicht aus, dass er noch zwei bis drei Jahre unterwegs ist \u2013 \u201ees wird so lange dauern, wie es eben dauert\u201c.<\/p>\n<p>Er und seine Freunde haben alle m\u00f6glichen Ziele durchgespielt. S\u00fcdafrika etwa, die st\u00e4rkste Volkswirtschaft auf dem eigenen Kontinent \u2013 aber die Reise ist teurer, immer wieder ersticken Dutzende in den Lkw der Schleuser. <\/p>\n<p>Einige hatten \u00fcberlegt, ob sie Europa via Libyen versuchen sollten. Aber selbst bei einem reibungslosen Verlauf kostet die Reise ein Vielfaches. Und sie ist gef\u00e4hrlich: Ein Bekannter von Abdulqadir war in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article109417520\/Ziviler-Protest-Eine-Spur-des-Fruehlings-in-Libyen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article109417520\/Ziviler-Protest-Eine-Spur-des-Fruehlings-in-Libyen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Libyen<\/a> entf\u00fchrt worden und kam erst gegen eine Zahlung der Familie von 14.000 Dollar frei. Zudem ist das Risiko gr\u00f6\u00dfer, abgefangen zu werden.<\/p>\n<p>Diese Gefahr besteht allerdings auch zunehmend in Saudi-Arabien. Dort gehen die Beh\u00f6rden rigoros gegen illegale Einwanderer vor. Im vergangenen Jahr wurden von dort 143.000 Menschen ausgewiesen, rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Die Mehrheit der Migranten \u2013 93.000 \u2013 waren \u00c4thiopier, von denen noch immer \u00fcber eine halbe Million in dem Golfstaat arbeiten. <\/p>\n<p>Die Entwicklung, so berichtet ein in Ostafrika stationierter europ\u00e4ischer Diplomat, werde von der Regierung in Dschibuti mit gr\u00f6\u00dfter Sorge beobachtet. \u201eWenn Saudi-Arabien die Pforten v\u00f6llig dicht macht, dann stranden Hunderttausende in diesem kleinen Transitland.\u201c<\/p>\n<p>Die Gefahr der Abschiebung akzeptiert Abdulqadir, wie auch die Gefahren der Reise. Die Meldungen vom Roten Meer \u00e4hneln den Horrormeldungen der Mittelmeerrouten. Im vergangenen Jahr kamen 558 Menschen auf der Ostroute ums Leben, 80 Prozent davon ertranken bei den \u00dcberfahrten vom Horn von Afrika in den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/wirtschaft\/article256356404\/jemen-schiff-im-roten-meer-mit-panzerfaeusten-angegriffen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/wirtschaft\/article256356404\/jemen-schiff-im-roten-meer-mit-panzerfaeusten-angegriffen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jemen<\/a>, bei denen die maroden Schiffe immer wieder kentern.<\/p>\n<p>Doch schon in der N\u00e4he von Berbera lauern Gefahren. Dort nennen sie eine Ortschaft nur noch \u201eHy\u00e4nen-Dorf\u201c, seit Hy\u00e4nen dort zwei Migranten get\u00f6tet haben. Eine Anwohnerin erz\u00e4hlt, wegen der Hitze seien die M\u00e4nner in der Nacht gewandert. \u201eSo etwas passiert nicht bei Leuten, die hier leben\u201c, sagt sie. \u201eAber wir w\u00fcrden uns auch nachts nie ohne Taschenlampe oder Schlagst\u00f6cke bewegen.\u201c Wegen ihrer Ersch\u00f6pfung seien die M\u00e4nner wahrscheinlich leichte Beute f\u00fcr die Hy\u00e4nen gewesen.<\/p>\n<p>Lebensgef\u00e4hrlicher Scherz mit Migranten<\/p>\n<p>Zwar bek\u00e4men die Migranten von Einheimischen Wasser und Brot, so die Anwohnerin. Aber weil es immer mehr w\u00fcrden, sei nicht mehr genug f\u00fcr alle da. Und immer mehr Dorfbewohner verweigerten ihre Hilfe, nachdem einige \u00c4thiopier aggressiv geworden seien.<\/p>\n<p>\u201eManchmal sind die \u00e4thiopischen Migranten hier v\u00f6llig orientierungslos\u201c, erz\u00e4hlt der Fahrer eines Wassertransporters, der am Stra\u00dfenrand Pause macht. Sie w\u00fcrden sich mitten in der Steppe hinlegen und ihre Schuhe vor dem Schlafengehen in die Marschrichtung platzieren, damit sie am n\u00e4chsten Morgen nicht in die Richtung zur\u00fcckgehen, aus der sie gekommen sind. Einige \u00f6rtliche Farmer w\u00fcrden sich einen Spa\u00df daraus machen, die Schuhe absichtlich in die falsche Richtung zu stellen. Angesichts von Temperaturen bis zu 45 Grad ein lebensgef\u00e4hrlicher Scherz.<\/p>\n<p>Auf einem Kunstledersofa in einer abgelegenen Ecke eines Hotels in der Hauptstadt Hargeisa sitzt ein kr\u00e4ftiger Mann, der jahrelang mit der Hoffnung der Migranten gl\u00e4nzend verdient hat. Er stellt sich als Ahmed vor und sagt gleich dazu, dass es sich um einen falschen Namen handelt. <\/p>\n<p>Rund 200 gut betuchten Kunden verschaffte er im Jemen bis zum Beginn des B\u00fcrgerkriegs im Jahr 2014 f\u00fcr jeweils 12.000 Dollar einen italienischen Pass, der dank einiger korrupter Kontakte f\u00fcr einige Tage im System der Beh\u00f6rden registriert worden sei. \u201eZeit genug, um dann beim Transit in England oder Deutschland <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256350498\/eu-bericht-zahl-der-asylantraege-in-deutschland-drastisch-gesunken.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256350498\/eu-bericht-zahl-der-asylantraege-in-deutschland-drastisch-gesunken.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Asyl zu beantragen<\/a>\u201c, sagt er. Weniger zahlungskr\u00e4ftige Kundschaft schickte der Jemenit durch die W\u00fcste des Sudans nach Libyen. 3000 Dollar habe er damals verdient. Am Tag.<\/p>\n<p>Jetzt sind es 600. Im Monat. Der Schlepper hat sich aus dem Gesch\u00e4ft zur\u00fcckgezogen, behauptet er, er verdinge sich als Taxifahrer. W\u00e4hrend seiner Zeit im Sudan, noch vor dem B\u00fcrgerkrieg dort, habe ihn ein ugandischer Konkurrent verdr\u00e4ngt,  indem er den damaligen somalischen Botschafter bestochen habe. Der lie\u00df danach seine Verbindungen zur sudanesischen Regierung spielen. Nur knapp entging Ahmed einer Verhaftung.<\/p>\n<p>\u201eIch will kein Blut an den H\u00e4nden haben\u201c<\/p>\n<p>Vor allem aber h\u00e4tten ihn die Gewissensbisse geplagt. Die Entf\u00fchrungen der Migranten in Libyen, aber auch die Toten auf dem Weg nach Italien. Entsprechend halte er sich auch aus dem Gesch\u00e4ft mit der Ostroute heraus. Auch dort gibt es immer wieder Tote, vor allem wegen der zunehmend rigoros durchgreifenden Sicherheitskr\u00e4fte Saudi-Arabiens. \u201eEs kann eine Menge schiefgehen\u201c, sagt Ahmed. \u201eIch habe ein Gewissen \u2013 und will kein Blut an meinen H\u00e4nden haben.\u201c<\/p>\n<p>Ganz glaubw\u00fcrdig klingt das nicht. Denn er wei\u00df weiter gl\u00e4nzend \u00fcber aktuelle L\u00fccken im System Bescheid. Und fast nebenbei erw\u00e4hnt er, dass er mit der Ostroute wohl nur einen Bruchteil seiner Eink\u00fcnfte aus dem Libyen-Gesch\u00e4ft verdienen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die jungen M\u00e4nner in Berbera kennen die Gefahren, \u00fcber ihre Smartphones tauschen sie sich mit Migranten aus, die es bis in die Golfstaaten geschafft haben. Abhalten lassen sie sich davon nicht. \u201eIn \u00c4thiopien gibt es f\u00fcr uns keine Zukunft\u201c, sagt Abdulqadir, \u201eSaudi-Arabien ist unsere einzige Chance. Umkehren kommt nicht infrage.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christian-putsch\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/christian-putsch\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Christian Putsch<\/b><\/a><b> ist Afrika-Korrespondent. Er hat im Auftrag von WELT seit dem Jahr 2009 aus \u00fcber 30 L\u00e4ndern dieses geopolitisch zunehmend bedeutenden Kontinents berichtet.  <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer mehr junge M\u00e4nner fliehen vor Armut und Krieg aus \u00c4thiopien in Richtung Saudi-Arabien \u2013 oft zu Fu\u00df.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":280283,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[32813,15323,63826,13,10544,48612,14,15,4769,12,83203,16732,83202,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-280282","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-aethiopien","9":"tag-balken-inbox","10":"tag-dschibuti","11":"tag-headlines","12":"tag-jemen","13":"tag-migration-ks","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-saudi-arabien","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-schlepper-ks","19":"tag-somalia","20":"tag-somaliland","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-welt","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114885946496601971","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280282","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=280282"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280282\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/280283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=280282"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=280282"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=280282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}