{"id":280435,"date":"2025-07-20T15:26:11","date_gmt":"2025-07-20T15:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280435\/"},"modified":"2025-07-20T15:26:11","modified_gmt":"2025-07-20T15:26:11","slug":"ard-sommerinterview-mit-alice-weidel-geht-fast-im-laerm-von-demonstranten-unter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280435\/","title":{"rendered":"ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel geht fast im L\u00e4rm von Demonstranten unter"},"content":{"rendered":"<p>Mehrfach musste Alice Weidel den Moderator bitten, seine Frage zu wiederholen: Das ARD-Sommerinterview mit der AfD-Chefin wurde von lauten Protesten begleiten. Demonstranten st\u00f6rten das Gespr\u00e4ch mit Rufen und einem Chor.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das ARD-\u201eSommerinterview\u201c mit AfD-Chefin Alice Weidel ist im L\u00e4rm einer Demo fast untergegangen. Das Open-Air-Gespr\u00e4ch im Regierungsviertel an der Spree wurde von Protest mit Trillerpfeifen und Hupen vom anderen Spreeufer begleitet. Sp\u00e4ter ert\u00f6nte zudem laute Musik \u2013 ein Chor, der offenbar \u201eSchei\u00df-AfD\u201c sang. Zu sehen waren auf der anderen Spreeseite eine kleinere Demo-Gruppe und ein gro\u00dfer Bus. <\/p>\n<p>Weidel musste sich teilweise nach vorn beugen, um die Fragen von Moderator Markus Prei\u00df zu verstehen. Prei\u00df sprach anschlie\u00dfend im Livestream der ARD auf Nachfrage von versch\u00e4rften Bedingungen. Man habe sich teilweise kaum verstehen k\u00f6nnen. Dies sei kein Interview gewesen, das er gut in Erinnerung behalten werde. <\/p>\n<p>\u201eEs ist ein bisschen laut hier wegen dieser NGO-Demonstranten da hinter uns\u201c, sagte Weidel schon in ihrer ersten Antwort und deutete mit der Hand auf die Demonstranten. Im Verlauf des Interviews musste sie Prei\u00df mehrfach bitten, seine Fragen zu wiederholen. \u201eEs ist extrem laut im Hintergrund, und ich kann Ihre Fragen kaum verstehen\u201c, sagte sie einmal.<\/p>\n<p>An einer Stelle beklagte Weidel zudem, dass sie sich durch den kleinen Kopfh\u00f6rer in ihrem Ohr doppelt h\u00f6re. \u201eIch hab\u2018 jetzt ein Echo auf dem Ohr, jetzt geht gar nichts mehr. Im Hintergrund der Krach, jetzt h\u00f6r\u2018 ich mich doppelt, Sie im \u00dcbrigen auch. Das m\u00fcssen wir korrigieren.\u201c<\/p>\n<p>Sie nahm sich den Knopf aus dem Ohr. \u201eSie haben das gerade gesagt: Es wird hier gegen mich demonstriert.\u201c Sie warf die Frage auf, ob die Demonstration mit \u201edeutschen Steuergeldern \u00fcber irgendwelche NGOs\u201c angeschoben worden sei. \u201eKann man nicht wissen\u201c, sagte Prei\u00df.<\/p>\n<p>Auf der Plattform X postete Weidel sp\u00e4ter einen Ausschnitt aus dem Interview und kommentierte es mit den Worten: \u201eSo sieht es \u00fcbrigens aus, wenn die #tagesschau ein #Sommerinterview mit der AfD im CDU-regierten Berlin f\u00fchrt \u2013 w\u00e4hrend im Hintergrund der NGO-Chor protestiert.\u201c<\/p>\n<p>Hinter der Aktion steckt nach eigenen Angaben die Gruppe Zentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit, die f\u00fcr solche Demos einen Bus mit extrem starken Lautsprechern ausger\u00fcstet hat. Den Bus hatte sie \u201eAdenauer SRP+\u201c getauft. Bei X schrieb die Gruppe: \u201eTV-Tipp: Schaut Euch heute UNBEDINGT das Sommerinterview mit Alice Weidel in der ARD ab 18 Uhr an! Mit dabei: Der Adenauer SRP+\u201c.<\/p>\n<p>Die Ausstrahlung des Gespr\u00e4chs war f\u00fcr 18 Uhr im Ersten geplant, es wurde aber zuvor live im Internet \u00fcbertragen. Ein Sprecher der Berliner Polizei sagte auf Nachfrage, es sei ein lautes Lied \u201emit den technischen Einrichtungen des sogenannten Adenauerbusses\u201c abgespielt worden. An dieser Aktion h\u00e4tten sich 25 Personen beteiligt. Die Polizei habe die nicht angemeldete Aktion dann beendet. Festnahmen habe es nicht gegeben.<\/p>\n<p>gub mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehrfach musste Alice Weidel den Moderator bitten, seine Frage zu wiederholen: Das ARD-Sommerinterview mit der AfD-Chefin wurde von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":280436,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[186,28184,223,29,30,13,14,15,110,12,10,8,9,11,10359],"class_list":{"0":"post-280435","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-afd","9":"tag-alice-afd","10":"tag-ard","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-weidel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114886265144846794","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280435","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=280435"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280435\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/280436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=280435"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=280435"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=280435"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}