{"id":280437,"date":"2025-07-20T15:27:10","date_gmt":"2025-07-20T15:27:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280437\/"},"modified":"2025-07-20T15:27:10","modified_gmt":"2025-07-20T15:27:10","slug":"tour-wellens-siegt-nach-43-km-solo-in-carcassonne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280437\/","title":{"rendered":"Tour: Wellens siegt nach 43-km-Solo in Carcassonne"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.07.2025 17:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Tim Wellens hat nach einem 43-Kilometer-Solo die 15. Etappe der Tour de France nach Carcassonne gewonnen. Florian Lipowitz verteidigte souver\u00e4n Platz drei in der Gesamtwertung.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>    Tim Wellens hat die 15. Etappe der Tour de France nach Carcassonne gewonnen. Der Belgier setzte sich 43 Kilometer vor dem Ziel von einer achtk\u00f6pfigen Ausrei\u00dfergruppe ab. Florian Lipowitz kam im Feld der Klassementfahrer ins Ziel und verteidigte souver\u00e4n seinen dritten Platz im Gesamtklassement.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Wellens ist es der erste Tageserfolg bei der Frankreich-Rundfahrt. Der 32-J\u00e4hrige hat damit bei allen drei Grand Tours Etappen gewonnen. Bei Giro und Vuelta gewann Wellens jeweils zwei Etappen. F\u00fcr das UAE-Team ist es zudem bereits der f\u00fcnfte Etappensieg bei dieser Tour und der erste, der nicht an Tadej Pogacar geht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZweiter wurde Victor Campenaerts, der mit einem R\u00fcckstand von 1:28 Minuten das Ziel erreichte. Kurios war dann Sekunden dahinter der Sprint einer gr\u00f6\u00dferen Verfolgergruppe. Julian Alaphilippe, der zu Beginn der Etappe gest\u00fcrzt war, gewann den Sprint und jubelte. Offenbar dachte der Franzose, dass er gewonnen hat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den Strapazen in den Pyren\u00e4en ging es bei der 15. Etappe \u00fcber 169 Kilometer von Muret nach Carcassonne. Auf h\u00fcgeligen Terrain mit drei Bergwertungen mussten die Profis 2400 H\u00f6henmeter bew\u00e4ltigen. Auch wenn die letzten Kilometer nach einer Abfahrt flach waren, ein Sprint-Finale galt als unwahrscheinlich. &#8222;Ich glaube nicht, dass ich heute eine Chance habe&#8220;, erkl\u00e4rte dann auch der deutsche Sprinter Phil Bauhaus vor dem Start.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Florian Lipowitz war es ein ganz besonderer Tag. Er trug erstmals das Wei\u00dfe Trikot des besten Jungprofis und durfte wie bei der Tour \u00fcblich die ersten, neutralen Kilometer an der Spitze des Feldes mit den anderen Trikottr\u00e4ger in Angriff nehmen.<\/p>\n<p>    Chaotischer Auftakt &#8211; Lipowitz in Sturz verwickelt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKeine 20 Kilometer nach Freigabe des Rennens gab es bei einer Ortdurchfahrt einen Sturz mitten im Hauptfeld, viele Fahrer wurden dadurch aufgehalten. Lipowitz und Jonas Vingegaard waren von den Klassementfahrern betroffen, konnten aber sofort weiterfahren. Lipowitz hatte durch das Chaos zun\u00e4chst einen R\u00fcckstand von einer Minute. Durch den Sturz und Attacken teilte sich das Feld in mehrere Teile. Pogacar versuchte vorne das erste Feld zu beruhigen, damit alle wieder aufschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Erst nach rund 40 Kilometern hatte sich das Chaos gelegt und alle waren wieder im Hauptfeld.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Spitze hatte sich indes eine Ausrei\u00dfergruppe mit 15 Fahrern gebildet. Mathieu van der Poel war mit dabei, er hatte gewiss die Sprintwertung nach 60 Kilometern im Blick. Der Niederl\u00e4nder fuhr hier an der Spitze, ohne dass ihm jemand die 20 Punkte streitig machte. Damit r\u00fcckt er als Dritter der Sprintwertung n\u00e4her an Pogacar und Jonathan Milan heran.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Bergwertung gab es keine Bewegung, Lenny Martinez im Bergtrikot und seine Konkurrenten im Kampf um das gepunktete Trikot waren vorne nicht vertreten. Es gab auch maximal nur neun Punkte zu holen, die alle an Ausrei\u00dfer gingen.<\/p>\n<p>    Viele Attacken, viele Ausrei\u00dfergruppen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Zwischensprint zeigte sich, dass die Gruppe des Tages noch nicht gefunden war. Es gab immer wieder neue Attacken, die Zahl der Fahrer an der Spitze und in der Verfolgung \u00e4nderte sich immer wieder. Typisch f\u00fcr eine wellige Etappe. Den schwersten Anstieg des Tages erreichte dann ein Quartett. Tim Wellens, Quinn Simmons, Victor Campenaerts und Michael Storer gingen in den letzten Anstieg des Tages.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Streckenplaner hatte die einzige Bergwertung der 2. Kategorie am Pas du Sant bereits an den Beginn des Anstiegs gesetzt. Mit 10,2 Prozent Steigung und 2,9 Kilometer L\u00e4nge ein unangenehmer Anstieg. Storer attackierte hier, und versuchte sich abzusetzen. Mit 20,1 km\/h im Schnitt ging der Australier \u00fcber die Rampe, aber seine Mitstreiter konnte er nicht absch\u00fctteln. Immerhin sammelte er f\u00fcnf Bergpunkt ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach der Bergwertung und 43,6 Kilometer vor dem Ziel attackierte Wellens dann aus der Spitzengruppe, die zu diesem Zeitpunkt aus acht Profis bestand. Der Belgier konnte sich absetzen &#8211; der Abstand zum Hauptfeld mit dem Gelben Trikot betrug da bereits gut sechs Minuten. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Sieg an einen Ausrei\u00dfer geht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n30 Kilometer vor dem Ziel hatte Wellens bereits eine knappe Minute Vorsprung. 3,5 Kilometer vor dem Ziel ware es bereits 1:50 Minuten &#8211; und Wellens ballte schon die Faust. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehr als einen Kilometer Vorsprung und es war klar, dass die Verfolger nicht mehr herankommen werden.<\/p>\n<p>    Auf den Mont Ventoux nach dem Ruhetag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Ruhetag geht es am Dienstag weiter mit einem Mythos. Bei der <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/16-etappe-montpellier-mont-ventoux-172-km,etappe-sechzehn-104.html\" title=\"16. Etappe der Tour de France - Montpellier - Mont Ventoux (172 km)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16. Etappe<\/a> liegt das Ziel auf dem Mont Ventoux. Auf dem 15,7 Kilometer langen Schlussanstieg m\u00fcssen die Profis 1910 H\u00f6henmeter \u00fcberwinden. Zuletzt machte die Tour 2021 am Mont Ventoux Station, damals gab es sogar zwei Passagen \u00fcber den &#8222;Riesen der Provence&#8220; &#8211; das Ziel lag aber im Tal. Wout van Aert gewann die Etappe. Diesmal d\u00fcrfte Pogacar der Favorit auf den Tagessieg sein, der Slowene tr\u00e4gt sich ja gerne an ikonischen Orten in die Siegerliste ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.07.2025 17:13 Uhr Tim Wellens hat nach einem 43-Kilometer-Solo die 15. 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