{"id":280951,"date":"2025-07-20T20:05:09","date_gmt":"2025-07-20T20:05:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280951\/"},"modified":"2025-07-20T20:05:09","modified_gmt":"2025-07-20T20:05:09","slug":"nuernberg-geplante-affen-toetungen-tierschuetzer-ketten-sich-im-zoo-an-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/280951\/","title":{"rendered":"N\u00fcrnberg &#8211; Geplante Affen-T\u00f6tungen: Tiersch\u00fctzer ketten sich im Zoo an &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Der N\u00fcrnberger Tiergarten will gesunde Paviane t\u00f6ten, weil es im Gehege zu voll ist. Das wollen Tiersch\u00fctzer verhindern &#8211; und schreiten zur Tat.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/N%C3%BCrnberg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">N\u00fcrnberg<\/a> (dpa) &#8211; Aus Protest gegen die geplante T\u00f6tung gesunder Paviane im N\u00fcrnberger Tiergarten haben sich Tierschutzaktivisten vor dem Gehege der Primaten angekettet. \u201eDurch die geplante Paviant\u00f6tung schafft der Tiergarten einen Pr\u00e4zedenzfall, der es weiteren Zoos erm\u00f6glichen wird, k\u00fcnftig nach Belieben gesunde Primaten zu t\u00f6ten, was bisher nicht erlaubt ist\u201c, begr\u00fcndete Emilia Sch\u00fcler von der Organisation Animal Rebellion die Aktion. Dies sei \u201enicht nur ein R\u00fcckschritt im Tierschutz, sondern eine absolute Grenz\u00fcberschreitung\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Den Angaben zufolge verlief der Protest der insgesamt sechs mit Transparenten ausgestatteten Menschen zun\u00e4chst friedlich. \u201eDas Besucheraufkommen im Tiergarten ist heute auch relativ \u00fcberschaubar\u201c, sagte ein Sprecher.\u00a0<\/p>\n<p>Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">F\u00fcnf der Protestierenden hatten sich nach Angaben der Polizei an das Gel\u00e4nder des Geheges gekettet. Zun\u00e4chst h\u00e4tten sie jegliche Kommunikation mit den Einsatzkr\u00e4ften verweigert und seien der Aufforderung des Tiergartenleiters nicht nachgekommen, den Ort zu verlassen oder eine Versammlungsfl\u00e4che au\u00dferhalb des Gel\u00e4ndes zu nutzen. Da der allgemeine Publikumsverkehr kaum gest\u00f6rt worden sei, habe die Polizei nach R\u00fccksprache mit dem Tiergarten zun\u00e4chst auf die Anwendung von Zwangsmitteln verzichtet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die nicht angekettete Teilnehmerin beendete demnach am Nachmittag ihren Protest und wurde sie vor\u00fcbergehend festgenommen. Gegen 18.45 Uhr h\u00e4tten schlie\u00dflich auch die \u00fcbrigen f\u00fcnf Personen die Schl\u00f6sser freiwillig gel\u00f6st, nachdem die Polizei angek\u00fcndigt hatte, andernfalls die Feuerwehr hinzuziehen und die Kosten in Rechnung stellen zu wollen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nach Feststellung ihrer Personalien h\u00e4tten sie einen Platzverweis erhalten und seien anschlie\u00dfend entlassen worden. Gegen die sechs Personen werde nun wegen Hausfriedensbruchs ermittelt, zudem w\u00fcrden m\u00f6gliche Verst\u00f6\u00dfe gegen das Versammlungsrecht gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Zu wenig Platz in der Anlage &#8211; und keine Abnehmer f\u00fcr die Paviane<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der st\u00e4dtische Zoo hatte im Februar 2024 bekanntgegeben, einige seiner Guinea-Paviane t\u00f6ten zu wollen, weil die Gruppe zu gro\u00df f\u00fcr die Anlage geworden sei. Dadurch komme es verst\u00e4rkt zu Konflikten, bei denen sich die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Tiere\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tiere<\/a> verletzten. Der Tiergarten versucht nach eigenen Angaben seit vielen Jahren erfolglos, die Gr\u00f6\u00dfe der Guinea-Paviangruppe zu reduzieren und Tiere abzugeben.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eStatt weiterhin konzeptlos Tiere in Zoos zu z\u00fcchten und sie einzusperren und irgendwann zu t\u00f6ten, m\u00fcssen Zoos den einzig sinnvollen Artenschutz betreiben, indem sie die Lebensr\u00e4ume bedrohter Tierarten sch\u00fctzen und erhalten\u201c, erl\u00e4uterte Sch\u00fcler die Sicht der Tiersch\u00fctzer. Niedliche Tierbabys g\u00e4lten in Zoos als Publikumsmagnet \u2013 doch viele neu geborene, lebensf\u00e4hige Tiere w\u00fcrden als sogenannte \u201e\u00dcberschusstiere\u201c get\u00f6tet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250720-930-819159\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der N\u00fcrnberger Tiergarten will gesunde Paviane t\u00f6ten, weil es im Gehege zu voll ist. 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