{"id":281185,"date":"2025-07-20T22:20:13","date_gmt":"2025-07-20T22:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281185\/"},"modified":"2025-07-20T22:20:13","modified_gmt":"2025-07-20T22:20:13","slug":"moenchengladbach-machts-vor-so-gelingt-personalgewinnung-fuer-kitas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281185\/","title":{"rendered":"M\u00f6nchengladbach macht\u00b4s vor: So gelingt Personalgewinnung f\u00fcr Kitas"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MG_302892P.jpg\" data-caption=\"Klaus R\u00f6ttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt M\u00f6nchengladbach (Foto: \u00a9 Stadt MG)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"422\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MG_302892P-696x422.jpg\"   alt=\"\" title=\"Stadt MG, Verwaltung und Service, Herr Klein, Herr Schaffrath, Portraits\"\/><\/a>Klaus R\u00f6ttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt M\u00f6nchengladbach (Foto: \u00a9 Stadt MG)<br \/>\n            Anzeigen<a href=\"https:\/\/www.mheg-containershop.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/MH_Anzeige_Container_1456x180.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<a href=\"https:\/\/www.rugana.de\/de\/Mecklenburg-Vorpommern\/Insel.Ruegen\/D41\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/FeWo-Dranske-2-1456.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Eine gro\u00dfe L\u00fccke klaffte 2019 in M\u00f6nchengladbach zwischen dem ermittelten Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern und dem tats\u00e4chlich in den kommenden Jahren vorhandenen Fachpersonal. Um genau zu sein: 723 Fachkr\u00e4fte fehlten \u00fcber f\u00fcnf Jahre gerechnet in den Gladbacher Kitas. Doch das Unwahrscheinliche gelang. Ende 2024 waren mehr als 700 elementarp\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte eingestellt worden. Ein Erfolg, der auf ein ganzes B\u00fcndel von Ma\u00dfnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Klaus R\u00f6ttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt M\u00f6nchengladbach, erkl\u00e4rt: \u201eEs ist gelungen, viele Bausteine zusammenzuf\u00fcgen, die die Grundlage f\u00fcr die erfolgreiche Fachkr\u00e4ftegewinnung legen. Ein entscheidender Punkt, sozusagen der M\u00f6rtel, der alles zusammenh\u00e4lt, ist aber die positive Atmosph\u00e4re. Wir beklagen keinen Mangel, sondern wir suchen Mitarbeitende f\u00fcr einen wichtigen Bereich, in dem es Spa\u00df macht zu arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Die vermutlich aufmerksamkeitsst\u00e4rkste Ma\u00dfnahme war die Anwerbung von Erzieherinnen aus Spanien. 32 Erzieherinnen kamen 2020 von der iberischen Halbinsel nach M\u00f6nchengladbach. \u201eEs sind sehr gut ausgebildete Kr\u00e4fte, die in Spanien aber kaum Chancen auf eine Anstellung hatten\u201c, erkl\u00e4rt R\u00f6ttgen. In M\u00f6nchengladbach wurden die Erzieherinnen in den Kitas dreier Tr\u00e4ger eingestellt, dar\u00fcber hinaus wurde ihnen in den ersten sechs Monaten eine Wohnung zur Verf\u00fcgung gestellt, so dass sie in Ruhe ankommen konnten. Das hat Wirkung gezeigt: 18 der 32 Erzieherinnen arbeiten f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter immer noch in der Stadt.<\/p>\n<p>Eine weitere Ma\u00dfnahme ab 2024 war und ist die Beteiligung am Landesprojekt QiK (Quereinstieg in die Kinderbetreuung). Die Teilnehmenden an QiK k\u00f6nnen in einer zweij\u00e4hrigen fachpraktischen Ausbildung in einer Kita plus theoretischem Unterricht ein Zertifikat erwerben. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen sie in das zweite Ausbildungsjahr Kinderpflege einsteigen und sind nach erfolgreicher Abschlusspr\u00fcfung stattliche gepr\u00fcfte Kinderpfleger. \u201eWir sind die einzige Kommune, die an diesem Projekt teilnimmt, weil es eine gute Kooperation zwischen Tr\u00e4gern und Arbeitsagentur voraussetzt. Wir verf\u00fcgen gl\u00fccklicherweise \u00fcber ein hervorragendes Netzwerk aus Tr\u00e4gern, Jobcenter, Arbeitsagentur und Bildungseinrichtungen, so dass es sehr reibungslos l\u00e4uft und alle gute Erfahrungen machen\u201c, sagt Klaus R\u00f6ttgen. Das Projekt spricht Menschen an, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Viele der Teilnehmenden haben sich zu Hause um ihre Kinder gek\u00fcmmert und k\u00f6nnen jetzt in den Beruf einsteigen. Das Projekt f\u00fchrt zu gro\u00dfer Zufriedenheit bei Tr\u00e4gern und Teilnehmenden und wird weitergef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die zahlenm\u00e4\u00dfig erfolgreichste Ma\u00dfnahme zur Fachkr\u00e4ftegewinnung ist die Weiterqualifizierung von bereits langj\u00e4hrig in Kitas Mitarbeitenden. Dabei erhalten sogenannte Erg\u00e4nzungskr\u00e4fte die M\u00f6glichkeit, sich in einem 160 Stunden umfassenden Intensivkurs zur Fachkraft zu qualifizieren. In den vergangenen vier Jahren haben tr\u00e4ger\u00fcbergreifend 85 langj\u00e4hrige Erg\u00e4nzungskr\u00e4fte von dieser M\u00f6glichkeit Gebrauch gemacht.<\/p>\n<p>Doch bei der Suche nach Fachkr\u00e4ften wird auch \u00fcber die Branche hinausgeblickt: Berufsfremde wie Besch\u00e4ftigte im Verkauf oder in der Gastronomie werden im Rahmen der verg\u00fcteten praxisintegrierten Ausbildung (PIA) in drei Jahren zu Erzieherinnen und Erziehern ausgebildet. Das PIA-Konzept erinnert an die duale Ausbildung: die Teilnehmenden arbeiten 20 Stunden pro Woche in einer Einrichtung und besuchen zus\u00e4tzlich ein Berufskolleg. Bei diesem Projekt hat die Stadt M\u00f6nchengladbach die Information und Koordination \u00fcbernommen. \u201eWir bieten Infoveranstaltungen in allen Bezirken an, betreiben eine Hotline und vermitteln Praktikumspl\u00e4tze\u201c, beschreibt Christoph Cleophas, Teamleiter Personalgewinnung, den ungew\u00f6hnlich serviceorientierten und zeitintensiven Ansatz der Stadt. Doch die M\u00fche lohnt sich: 65 Personen haben sich seit 2021 zu Erzieherinnen und Erziehern umschulen lassen.<\/p>\n<p>All diese Ma\u00dfnahmen f\u00fchrten dazu, dass die 2019 prognostizierte Zahl an Fachkr\u00e4ften tats\u00e4chlich gewonnen werden konnte. Auch, weil die Ma\u00dfnahmen flankiert wurden von einer umfangreichen \u00d6ffentlichkeitsarbeit mit YouTube-Video und Kurzfilm, Plakataktion und Webseite, Info-Hotline und Pr\u00e4senz auf Berufsmessen und Businesstagen, so dass der Arbeitsbereich Kita stets positiv im Blick bleibt. Klar ist auch, dass die Aufgabe der Personalgewinnung f\u00fcr den Kita-Bereich nicht abgeschlossen ist. \u201eWir m\u00fcssen dranbleiben\u201c, sagt R\u00f6ttgen. \u201eWir brauchen auch weiterhin neue und motivierte Erzieherinnen und Erzieher.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zahlen, Daten, Fakten:<\/strong><\/p>\n<p>170 Kitas in M\u00f6nchengladbach<br \/>59 neue Kitas in Bau und Planung<br \/>Projekte zur Personalgewinnung:<\/p>\n<ul>\n<li>QiK \u2013 Quereinsteig in die Kinderbetreuung<\/li>\n<li>Weiterqualifizierung langj\u00e4hrig besch\u00e4ftigter Erg\u00e4nzungskr\u00e4fte<\/li>\n<li>PIA (praxisintegrierte Ausbildung)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klaus R\u00f6ttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt M\u00f6nchengladbach (Foto: \u00a9 Stadt MG) Anzeigen M\u00f6nchengladbach.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":281186,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1849],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4455,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-281185","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-moenchengladbach","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-moenchengladbach","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114887893075303730","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281185"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281185\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/281186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}