{"id":281499,"date":"2025-07-21T01:17:17","date_gmt":"2025-07-21T01:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281499\/"},"modified":"2025-07-21T01:17:17","modified_gmt":"2025-07-21T01:17:17","slug":"ukraine-russland-neuer-anlauf-zu-friedensgespraechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281499\/","title":{"rendered":"Ukraine \u2013 Russland: Neuer Anlauf zu Friedensgespr\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<p>\u201ePr\u00e4sident (Wladimir) Putin hat wiederholt seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, bez\u00fcglich der Ukraine zu einem friedlichen Abschluss zu kommen. Das ist ein langer Prozess, er erfordert Anstrengungen, und er ist nicht einfach\u201c, sagte Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitri Peskow am Sonntag im TV. \u201eF\u00fcr uns geht es vor allem darum, unsere Ziele zu erreichen. Unsere Ziele sind klar.\u201c<\/p>\n<p>Selenskyj hatte zuvor neue Gespr\u00e4che \u00fcber eine Waffenruhe im Angriffskrieg Russlands vorgeschlagen. Der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Rustem Umjerow, habe Moskau ein Treffen in der n\u00e4chsten Woche vorgeschlagen, teilte Selenskyj in einer in Kiew verbreiteten Videobotschaft mit. Die Ukraine sei zu einem Treffen auf F\u00fchrungsebene bereit. Ein genaues Datum nannte Selenskyj nicht.<\/p>\n<p>Erstes Gespr\u00e4ch endete nach einer Stunde<\/p>\n<p>Selenskyj sagte weiter, dass auch ein neuer Austausch von Gefangenen vorgesehen sei. Darauf hatten sich die Kriegsparteien bei ihren ersten Verhandlungsrunden geeinigt. Der ukrainische Pr\u00e4sident hatte Umjerow, der zuletzt als Verteidigungsminister die Gespr\u00e4che f\u00fchrte, aufgefordert, die Verhandlungsdynamik zu erh\u00f6hen. Es m\u00fcsse alles getan werden, um eine Waffenruhe zu erreichen, sagte er.<\/p>\n<p>      Lininger (ORF): \u201eRussland h\u00e4lt an Kriegszielen fest\u201c<\/p>\n<p>Nach bisher gescheiterten Verhandlungsversuchen stellt sich die Frage, wie realistisch eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland sein kann. ORF-Korrespondent Christian Lininger ordnet die Erfolgsaussichten ein.<\/p>\n<p>Peskow hatte am Freitag Selenskyjs Aufruf zu mehr Dynamik begr\u00fc\u00dft. \u201eDas ist ein positives Signal. Und hier sind wir uns absolut einig: Wir sind auch daf\u00fcr, den Verhandlungsprozess zu beschleunigen\u201c, sagte Peskow. Russland hatte zuletzt immer wieder erkl\u00e4rt, die Gespr\u00e4che fortsetzen zu wollen. Die letzte Runde endete Anfang Juni nach rund einer Stunde.<\/p>\n<p>Ultimatum von Trump<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Montag einen sch\u00e4rferen Ton gegen\u00fcber Russland angeschlagen und ein Ultimatum gestellt: Russland habe 50 Tage Zeit, um einer Waffenruhe zuzustimmen, andernfalls drohten weitere Sanktionen. Zudem versprach Trump der Ukraine neue Milit\u00e4rhilfe. Die Welt sei mittlerweile an die mitunter \u201eharsche\u201c Rhetorik von Trump gew\u00f6hnt, sagte Peskow dazu am Sonntag. Trump habe aber auch stets betont, dass er weiter nach einem Friedensabkommen streben werde.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3399794\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img class=\"lazy-loading\"\/><\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>         Putin von Trumps Ultimatum unbeeindruckt<\/p>\n<p>   <\/a><\/p>\n<p>Russland f\u00fchrt seit mehr als drei Jahren einen zerst\u00f6rerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. F\u00fcr eine Beendigung der Invasion stellt Moskau Maximalforderungen, die Kiew kategorisch ablehnt. Zu den russischen Bedingungen geh\u00f6ren etwa der Verzicht Kiews auf einen NATO-Beitritt und die Anerkennung der von Moskau annektierten Gebiete. Eine von der Ukraine geforderte volle und bedingungslose Waffenruhe ist nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Schwere K\u00e4mpfe in Ostukraine<\/p>\n<p>Unterdessen lieferten sich die beiden Seiten am Sonntag im Tagesverlauf erneut schwere K\u00e4mpfe entlang der Front im Osten der Ukraine. Wie der Generalstab in Kiew auf Facebook mitteilte, wurden von verschiedenen Abschnitten insgesamt 122 russische Angriffe gemeldet, die teils auch von Artillerie und den russischen Luftstreitkr\u00e4ften unterst\u00fctzt wurden.<\/p>\n<p>Bei den Luftangriffen seien 71 gelenkte Gleitbomben auf ukrainische Stellungen abgeworfen worden. Der Schwerpunkt der russischen Angriffe lag demnach einmal mehr bei Pokrowsk. Dort h\u00e4tten russische Einheiten 36 Angriffe aus verschiedenen Sto\u00dfrichtungen unternommen, erkl\u00e4rte das Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>Die Stadt Pokrowsk liegt im Westen der ostukrainischen Region Donezk an einem strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Sie ist seit Monaten schwer umk\u00e4mpft und inzwischen fast v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Die ukrainischen Verteidiger konnten den Vormarsch der russischen Besatzer auf die Stadt bremsen. Allerdings ist es den russischen Truppen inzwischen gelungen, im Norden und vor allem im S\u00fcden der Stadt vorzur\u00fccken, sodass der Stadt eine Einkesselung droht.<\/p>\n<p>Behinderungen auf Moskaus Flugh\u00e4fen<\/p>\n<p>Die Ukraine l\u00f6ste zudem mit Drohnenangriffen auf Moskau erhebliche Verkehrsbehinderungen auf den vier Flugh\u00e4fen der russischen Hauptstadt aus, wie die russische Luftfahrtbeh\u00f6rde Rosawiazija meldete. Weil Starts und Landungen zeitweise nicht m\u00f6glich waren, wurden Fl\u00fcge umgeleitet, darunter nach St. Petersburg.<\/p>\n<p>Im Stadtbezirk Selenograd wurden durch Drohnen zudem zahlreiche Hochh\u00e4user besch\u00e4digt. Autos gerieten in Brand, wie auf Bildern zu sehen war, die Anwohner und Anwohnerinnen in sozialen Netzwerken ver\u00f6ffentlichten. Die Beh\u00f6rden in Selenograd best\u00e4tigten das, auch viele Scheiben gingen zu Bruch. Selenskyj teilte nach einem Milit\u00e4rtreffen mit, dass die Schl\u00e4ge tief im russischen Hinterland intensiviert werden sollen. Damit will er den Druck erh\u00f6hen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201ePr\u00e4sident (Wladimir) Putin hat wiederholt seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, bez\u00fcglich der Ukraine zu einem friedlichen Abschluss zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":281500,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-281499","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114888588897693686","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281499"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281499\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/281500"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}