{"id":281633,"date":"2025-07-21T02:38:14","date_gmt":"2025-07-21T02:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281633\/"},"modified":"2025-07-21T02:38:14","modified_gmt":"2025-07-21T02:38:14","slug":"moskaus-botschafter-lobt-humanitaere-vermittlung-des-heiligen-stuhls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281633\/","title":{"rendered":"Moskaus Botschafter lobt humanit\u00e4re Vermittlung des Heiligen Stuhls"},"content":{"rendered":"<p>Der russische Botschafter beim Heiligen Stuhl hat die Verwirklichung des <a href=\"https:\/\/katholisch.de\/artikel\/61969-vatikanische-vermittlungshoffnung-fuer-die-ukraine-keine-illusionen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vorschlags von Leo XIV. f\u00fcr ukrainisch-russische Friedensverhandlungen im Vatikan<\/a> als &#8222;sehr schwer vorstellbar&#8220; bezeichnet. In einem Interview mit der katholischen Tageszeitung &#8222;Avvenire&#8220; (Sonntagsausgabe online) sagte <a href=\"https:\/\/katholisch.de\/artikel\/45088-putin-ernennt-neuen-russischen-botschafter-beim-heiligen-stuhl\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iwan Soltanowski<\/a>, der Vorschlag des Papstes werde wertgesch\u00e4tzt; es sei aber wegen der politischen Rahmenbedingungen und logistischer Faktoren &#8222;sehr schwer vorstellbar, dass er realisiert werden k\u00f6nnte&#8220;. Als praktische Gr\u00fcnde nannte er die Sanktionen der EU gegen Russland, die auch die Reisefreiheit beschr\u00e4nkten. Er halte daher weitere Treffen in der T\u00fcrkei f\u00fcr praktikabler, weil es in diesem Nato-Land keine Sanktionen gegen Russland gebe.<\/p>\n<p>Mit Nachdruck w\u00fcrdigte Soltanowski die humanit\u00e4ren Bem\u00fchungen des Heiligen Stuhls in dem andauernden Krieg. Dies gelte f\u00fcr den Gefangenenaustausch und auch f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung von Kindern zu ihren Familien. Allerdings seien die zu diesem Thema verbreiteten Zahlen &#8222;von der Propaganda \u00fcbertrieben&#8220;. Es handle sich in Wahrheit um &#8222;h\u00f6chstens 300 oder 400 Minderj\u00e4hrige, die von ihren Eltern gesucht werden&#8220;. 100 Kinder seien bereits zu ihren ukrainischen Eltern zur\u00fcckgekehrt, 22 zu ihren Eltern in Russland, erkl\u00e4rte der Diplomat. Dabei h\u00e4tten insbesondere der p\u00e4pstliche Sonderbeauftragte Kardinal Matteo Zuppi und die Botschafter des Papstes in Moskau und Kiew eine wichtige Rolle gespielt.<\/p>\n<p><strong>Papstbesuch in Russland &#8222;derzeit&#8220; nicht auf der Tagesordnung<\/strong><\/p>\n<p>Die Friedensaufrufe von Papst Leo XIV. w\u00fcrdigte der Diplomat ausf\u00fchrlich. Die Appelle h\u00e4tten einen &#8222;Wert nicht nur f\u00fcr die Katholiken, sondern f\u00fcr die ganze Welt&#8220;. Auch das russische Volk und seine F\u00fchrer suchten den Frieden. &#8222;Unsere Visionen und unsere Bestrebungen stimmen mit denen des Papstes \u00fcberein&#8220;, so Soltanowski. Um den gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen, den der Papst fordere, m\u00fcssten jedoch erst die Ursachen des Konflikts beseitigt werden. Dazu geh\u00f6re die &#8222;Bedrohung unserer Sicherheit durch jene, die die Ukraine in Richtung Nato dr\u00e4ngen.&#8220; Die Ukraine m\u00fcsse ein neutrales Land sein. Als weitere Bedingungen nannte er den Schutz der russischen Sprache in Teilen der Ukraine und die Gleichberechtigung f\u00fcr die russisch-orthodoxe Kirche in dem Land.<\/p>\n<p>Auf die Frage nach einem m\u00f6glichen Papstbesuch in Russland antwortete der Botschafter: &#8222;Derzeit steht das nicht auf der Tagesordnung. Aber die religi\u00f6se Dimension ist sehr wichtig.&#8220; (KNA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der russische Botschafter beim Heiligen Stuhl hat die Verwirklichung des Vorschlags von Leo XIV. f\u00fcr ukrainisch-russische Friedensverhandlungen im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":281634,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-281633","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114888907406649871","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/281634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}