{"id":281726,"date":"2025-07-21T03:36:11","date_gmt":"2025-07-21T03:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281726\/"},"modified":"2025-07-21T03:36:11","modified_gmt":"2025-07-21T03:36:11","slug":"warum-es-jetzt-auf-china-und-indien-ankommt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/281726\/","title":{"rendered":"Warum es jetzt auf China und Indien ankommt"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_wirtschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 21.07.2025, 04:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/autor\/lisa-gilz-0xsjv2fre.html\" title=\"Zur Autorenseite von Lisa Gilz\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" gilz=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lisa Gilz<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Neuer \u00d6lpreisdeckel, Transaktionssperre f\u00fcr Nord-Stream-Pipelines \u2013 und die Slowakei ist mit an Bord: Das bringt das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Br\u00fcssel \u2013 Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs am 24.\u00a0Februar 2022 hat die <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;EU&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:22}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>\u00a0immer neue Sanktionen gegen den Kreml und den russischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wladimir-putin-per42970\/\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" title=\"Wladimir Putin\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Wladimir Putin&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/wladimir-putin-per42970\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:22}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> verh\u00e4ngt. Dazu geh\u00f6rten im ersten Jahr unter anderem Ma\u00dfnahmen gegen einzelne Personen, etwa Oligarchen. Aber auch die Schlie\u00dfung des EU-Luftraums f\u00fcr russischen Flugverkehr, Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr europ\u00e4ische G\u00fcter oder ein Einfuhrverbot f\u00fcr Roh\u00f6l und raffinierte Erd\u00f6lerzeugnisse aus Russland. 17 Mal passte die EU die Sanktionen seitdem an, <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/neue-russland-sanktionen-so-schaedigt-die-eu-weitere-saeulen-von-putins-wirtschaft-zr-93840655.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;am 18. Juli ver&#xF6;ffentlichte der Europ&#xE4;ische Rat nun das 18. Sanktionspaket.&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/neue-russland-sanktionen-so-schaedigt-die-eu-weitere-saeulen-von-putins-wirtschaft-zr-93840655.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:22}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">am 18. Juli ver\u00f6ffentlichte der Europ\u00e4ische Rat nun das 18. Sanktionspaket.<\/a><\/p>\n<p>EU-Kommission: \u201eJede Sanktion schw\u00e4cht Russlands F\u00e4higkeit, Krieg zu f\u00fchren\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Unter anderem soll der Preisdeckel f\u00fcr \u00d6l aus Russland angepasst und von 60 auf 47,60 US-Dollar pro Barrel (159-Liter-Fass) gesenkt werden. Unternehmen, die russisches \u00d6l zu einem Preis oberhalb dieser Grenze transportieren, sollen sanktioniert werden. Betroffen w\u00e4ren nicht nur Reedereien, sondern auch Versicherungen und andere Unternehmen, die beim Transport von \u00d6l beteiligt sind: technische Hilfsunternehmen sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste. Ebenfalls auf der Sanktionsliste: eine komplette Transaktionssperre der Pipeline Nord Stream 1 und 2.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eDie EU hat gerade das st\u00e4rkste Sanktionspaket gegen Russland genehmigt, das bisher umgesetzt wurde\u201c, sagte Kaja Kallas, Vizepr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission. \u201eJede Sanktion schw\u00e4cht Russlands F\u00e4higkeit, Krieg zu f\u00fchren.\u201c <\/p>\n<p>China und Co. importieren weiter aus Russland: \u201eDaran \u00e4ndert auch das neue Sanktionspaket nur wenig.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Trotz westlicher Sanktionen stiegen die Exporte Russlands im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 330 Milliarden US-Dollar. \u201ePutins Kriegskasse bleibt gut gef\u00fcllt\u201c, schrieb Simon Gerards Iglesias vom Institut der deutschen Wirtschaft in K\u00f6ln in einem Bericht im Juni.\n<\/p>\n<p>Ein Problem, dass die EU nicht kontrollieren kann: dass L\u00e4nder wie China, Indien, T\u00fcrkei und Brasilien ihre Importe aus Russland seit Beginn des Krieges stark ausgebaut haben. \u201e<a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/neuer-hype-trotz-ukraine-krieg-in-china-boomen-jetzt-russland-supermaerkte-zr-93830965.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;China ist mit 130 Milliarden US-Dollar der mit Abstand wichtigste Importeur russischer Waren&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/neuer-hype-trotz-ukraine-krieg-in-china-boomen-jetzt-russland-supermaerkte-zr-93830965.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:15,&quot;storyElementCount&quot;:22}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China ist mit 130 Milliarden US-Dollar der mit Abstand wichtigste Importeur russischer Waren<\/a>, gefolgt von Indien, das vor dem Krieg nur an zw\u00f6lfter Stelle der wichtigsten Handelspartner Russlands stand\u201c, so Iglesias im Juni. \u201eZum Vergleich: Vor dem Krieg importierte Deutschland Waren im Wert von 27 Milliarden Euro aus Russland. Ohne den \u00d6lpreisdeckel w\u00e4ren diese Einnahmen noch h\u00f6her. Dies zeigt aber auch, dass die Ma\u00dfnahmen bislang ihre Wirkung verfehlt haben.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ob die neuen Sanktionen daran etwas \u00e4ndern? Daran hat der Experte auf Anfrage vom M\u00fcnchner Merkur von IPPEN.MEDIA Zweifel: \u201eAuch weiterhin werden viele L\u00e4nder russisches \u00d6l und Gas kaufen, allen voran China und Indien. Daran \u00e4ndert auch das neue Sanktionspaket nur wenig. Der \u00d6lpreisdeckel wird erst dann zu einer scharfen Waffe gegen den Kreml, wenn er niedrig genug angesetzt ist, damit ein h\u00f6herer Konsum aus Indien und China den niedrigeren Preis nicht \u00fcberkompensiert.\u201c <\/p>\n<p>Slowakeis Extra-Wurst l\u00e4sst sich \u201edurch die politische N\u00e4he zum Kreml\u201c erkl\u00e4ren<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wie effektiv die neue Preisgrenze beim \u00d6l ist, m\u00fcsse sich zeigen: \u201eJetzt wird ein dynamischer Mechanismus eingef\u00fchrt, der den Preisdeckel alle sechs Monate neu setzen soll, und zwar 15 Prozent unter den durchschnittlichen Marktpreis. Dies w\u00fcrde momentan einen Deckel von knapp 50 Dollar bedeuten\u201c, sagt Iglesias. \u201eFakt ist aber auch, dass dieser Deckel durch seine Dynamik bei steigenden Weltmarktpreisen ansteigen kann \u2013 vor allem, wenn es nicht gelingt, die Schattenflotte zu bek\u00e4mpfen.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/trump-gegen-eu-kurs-russland-sanktionen-kosten-uns-abermilliarden-dollar-zr-93788584.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Und die USA machen diesmal nicht einmal mit&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/trump-gegen-eu-kurs-russland-sanktionen-kosten-uns-abermilliarden-dollar-zr-93788584.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:19,&quot;storyElementCount&quot;:22}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Und die USA machen diesmal nicht einmal mit<\/a>.\u201c Bei der russischen Schattenflotte handelt es sich um hunderte von Schiffen, die von Russland betrieben werden und den Sanktionen entgehen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Nur wenn sich alle Marktteilnehmer an den \u00d6lpreisdeckel hielten, sei dieser auch wirksam. Das gelte insbesondere auch f\u00fcr Unternehmen aus Drittstaaten. \u201eZumal man dadurch auch Wettbewerbsgleichheit zwischen europ\u00e4ischen und nicht europ\u00e4ischen Unternehmen herstellt. Ich betrachte diesen Schritt daher schon als sinnvoll.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ein anderes Detail des Sanktionspakets sei hingegen fraglich, so Iglesias: die Zusage an die Slowakei, dass sie wirtschaftliche und finanzielle R\u00fcckschl\u00e4ge nicht f\u00fcrchten m\u00fcsse. Neben Ungarn und Italien war die Slowakei bislang eines der EU-L\u00e4nder, die noch relativ viel mit Russland gehandelt haben. \u201eVor allem Gas, \u00d6l und erd\u00f6lverarbeitete Produkte wurden importiert. Ich finde es politisch nicht wirklich nachvollziehbar, warum die Slowakei von eventuellen R\u00fcckschl\u00e4gen kompensiert werden m\u00fcsste, zumal die gesamte EU, allen voran Deutschland, ebenfalls Auswirkungen der Sanktionen zu sp\u00fcren bekam\u201c, so Iglesias. \u201eDie monatelange Blockade durch die Slowakei und die anschlie\u00dfende Sonderbehandlung lassen sich meiner Ansicht nach eher durch die politische N\u00e4he zum Kreml erkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Wirtschaft Stand: 21.07.2025, 04:44 Uhr Von: Lisa Gilz DruckenTeilen Neuer \u00d6lpreisdeckel, Transaktionssperre f\u00fcr Nord-Stream-Pipelines \u2013 und die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":275679,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-281726","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114889135469621675","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281726"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281726\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/275679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}