{"id":282160,"date":"2025-07-21T07:41:09","date_gmt":"2025-07-21T07:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/282160\/"},"modified":"2025-07-21T07:41:09","modified_gmt":"2025-07-21T07:41:09","slug":"der-boersen-tag-montag-21-juli-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/282160\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Montag, 21. Juli 2025"},"content":{"rendered":"<p>Der Dax nimmt in der neuen Handelswoche sein Allzeithoch ins Visier. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex, der die Vorwoche mit einem Stand von 24.290 Punkten beendet hatte, liegt aktuell noch rund 350 Z\u00e4hler von seinem Rekord entfernt. Impulse f\u00fcr steigende Kurse k\u00f6nnten sowohl Konjunktur- als auch Unternehmenszahlen liefern. Die Berichtssaison dauert an, d\u00fcrfte aber erst in den letzten Juli-Tagen mit den Quartalsberichten der deutschen Autokonzerne noch einmal so richtig Fahrt aufnehmen.<\/p>\n<p>Das Agenda-Wochenhighlight steht am Donnerstag an, denn nach ihrer Zinssenkungsserie d\u00fcrfte die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) erstmals in diesem Jahr eine Pause einlegen. Die Finanzm\u00e4rkte stellen sich f\u00fcr die anstehende Entscheidung des EZB-Rats zumindest fest darauf ein. Demnach d\u00fcrfte der Einlagesatz, \u00fcber den die Notenbank ihre Geldpolitik steuert, unver\u00e4ndert bei 2,0 Prozent belassen werden. Die EZB hat den Leitzins seit Juni 2024 bereits um zwei volle Prozentpunkte nach unten geschleust. Bundesbankchef Joachim Nagel pl\u00e4dierte unl\u00e4ngst f\u00fcr eine &#8222;Politik der ruhigen Hand&#8220;, wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl Richtung Zinspause. &#8222;Grunds\u00e4tzlich liegt eine weitere Zinssenkung in der Luft. Allerdings d\u00fcrften die Notenbanker diese erst im September beschlie\u00dfen und im Juli zun\u00e4chst die F\u00fc\u00dfe still halten&#8220;, so die Einsch\u00e4tzung von Commerzbank-\u00d6konom Marco Wagner.<\/p>\n<p>Die W\u00e4hrungsh\u00fcter werden wohl trotz der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump geschwungenen Zollkeule pausieren, wie die Nachrichtenagentur Reuters unl\u00e4ngst von Insidern erfuhr. Demnach z\u00f6gerten viele Notenbanker, nun bereits geldpolitisch auf etwas zu reagieren, was bislang nur als Drohung im Raum stehe. Trump hat angek\u00fcndigt, dass ab dem 1. August Zusatzz\u00f6lle von 30 Prozent anstelle des im April eingef\u00fchrten Basiszollsatzes von zehn Prozent auf Importe aus der EU in Kraft treten sollen. Die EU hofft weiter auf eine Verhandlungsl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Laut dem Bundesbankchef darf es jedoch keine Zolleinigung &#8222;zu jedem Preis&#8220; geben. In den Verhandlungen m\u00fcsse es darum gehen, dass die Unsicherheit mit Blick auf die Handelspolitik beseitigt werde. Die angek\u00fcndigte Zollh\u00f6he solle &#8222;deutlich reduziert&#8220; werden, im besten Fall gar nicht umgesetzt werden: &#8222;Das muss das Anliegen sein&#8220;, so Nagel.<\/p>\n<p>Der heutige Wochenstart k\u00f6nnte allerdings zun\u00e4chst ein ruhiger werden. Zum einen fehlt es an Terminen, zum anderen bleibt etwa die Tokioter B\u00f6rse nach den gestrigen japanischen Oberhauswahlen heute zun\u00e4chst feiertagsbedingt geschlossen. Nichtsdestotrotz \u00f6ffnet der Billigflieger Ryanair die B\u00fccher. In den USA legt T-Mobile-Konkurrent Verizon Zahlen vor. Zudem wird in den USA der Index der Fr\u00fchindikatoren ver\u00f6ffentlicht.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Dax nimmt in der neuen Handelswoche sein Allzeithoch ins Visier. 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