{"id":282187,"date":"2025-07-21T07:56:11","date_gmt":"2025-07-21T07:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/282187\/"},"modified":"2025-07-21T07:56:11","modified_gmt":"2025-07-21T07:56:11","slug":"shared-reading-bringt-literaturbegeisterte-in-karlsruhe-beiertheim-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/282187\/","title":{"rendered":"Shared Reading bringt Literaturbegeisterte in Karlsruhe-Beiertheim zusammen"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">\n  Im Caf\u00e9 B\u00e4ndel widmen sich Fremde gemeinsam der Literatur. Beim Shared Reading entstehen Gespr\u00e4che, die sonst oft stumm geblieben w\u00e4ren.\n<\/p>\n<p>    <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"\" alt=\"von links: Veronika Drechsler, Claudia Holzmann und Heidi Heim beim Lesen des Textes\" src=\"https:\/\/bnn.de\/img\/15496703\/9Blo-QuYN-OeAE4g1ETbXQ\/B%C3%A4ndel_2?size=1920&amp;format=jpeg&amp;variant=LANDSCAPE_16x9\" width=\"1920\" height=\"1080\" loading=\"eager\" data-upscaled=\"\"\/><\/p>\n<p>                von links: Veronika Drechsler, Claudia Holzmann und Heidi Heim beim Lesen des Textes<\/p>\n<p>            Foto: Eva L\u00e4ufer-Klingler<\/p>\n<p>Ihr Ziel sei, dass die Menschen \u201egl\u00fccklicher heimgehen, als sie gekommen sind\u201c, sagt Claudia Holzmann am Freitagabend im Caf\u00e9 B\u00e4ndel in Beiertheim-Bulach. Sie ist zu Gast in dem ehrenamtlich gef\u00fchrten Begegnungsort, den es seit vier Jahren gibt und der nicht zuletzt wegen der vielen, im Verein \u201eJung und Alt im Quartier\u201c organisierten Ehrenamtlichen gut l\u00e4uft. <\/p>\n<p>Im Leitungsteam ist Veronika Drechsler, die sich auf den literarischen Abend im Caf\u00e9 freut, der unter dem Titel \u201eShared Reading\u201c steht. Nicht zum ersten Mal findet diese interessante Veranstaltung in dem freundlichen Caf\u00e9 statt und immer kommen etwa zehn Teilnehmer \u2013 meist Frauen \u2013 zusammen, um gemeinsam einen literarischen Text zu lesen.<\/p>\n<p>Eingangs erh\u00e4lt jede Teilnehmerin eine Kopie der Texte. Was sich nach dr\u00f6ger Lesung und einem streng dreinblickenden Autor, der um Ruhe bittet, anh\u00f6ren k\u00f6nnte, ist aber ganz anders.<\/p>\n<p>\u201eWir sind kein Literarisches Quartett und kein Deutschunterricht\u201c, betont Leseleiterin Claudia Holzmann, die eine Ausbildung zur \u201eShared Reader\u201c-Leiterin absolviert hat. Die Idee zum gemeinsamen Erschlie\u00dfen einer Geschichte wurde 1997 in England erfunden \u2013 dem Land der Jane-Austen-Lesecubs und der gem\u00fctlichen Nachmittage mit Tee am Kamin.<\/p>\n<p>Lesekreise f\u00f6rdern Austausch und Textverst\u00e4ndnis<\/p>\n<p>Der Grundgedanke ist, dass man gemeinsam in Abschnitten einen Text liest und dar\u00fcber spricht. Wo ber\u00fchrt er mich? Was will die Hauptfigur und wie k\u00f6nnte es weitergehen?<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Abend in gem\u00fctlicher Runde im \u201eB\u00e4ndel\u201c hat Claudia Holzmann einen Ausschnitt aus einem Erz\u00e4hlband von Friederike Gr\u00e4ff mit dem Titel \u201eEine h\u00f6here Ordnung\u201c gew\u00e4hlt. Sie liest drei Seiten, dann gibt es eine Pause und erstaunlich schnell beginnen die Teilnehmerinnen lebhaft zu diskutieren. <\/p>\n<p>Und das ist der tiefere Sinn der \u201eShared Reading\u201c Abende. Menschen, die im Alltag wortlos aneinander vorbeigehen w\u00fcrden, kommen ins Gespr\u00e4ch. \u00c4hnliche Konzepte wie etwa Parkbanklesungen oder improvisierte Theaterst\u00fcckchen im Hinterhof bl\u00fchen derzeit. Sie bl\u00fchen, da es offenbar einen Bedarf an gemeinsamen Erlebnissen und an analogen Begegnungen gibt.<\/p>\n<p>Neugier lockt Besucherinnen aus Maximiliansau an<\/p>\n<p>Christina Voigt etwa ist eigens mit einer Freundin aus Maximiliansau gekommen. \u201eWir wollen rausfinden, was sich hinter dem Begriff verbirgt\u201c, sagt sie lachend. \u201eUnd wir sind gespannt, was f\u00fcr eine Art Literatur da auf uns zukommt.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Veronika Drechsler, die die Bewirtung an diesem Abend \u00fcbernommen hat, sind die \u201eShared Reading\u201c-Treffen immer etwas Besonderes. \u201eHier verbinden sich Nachbarn und G\u00e4ste miteinander und das ist uns wichtig\u201c.<\/p>\n<p>Und wer nichts zum Text sagen will? Auch okay. Das Motto der \u201eShared Readings\u201c lautet schlie\u00dflich: \u201eWer zuh\u00f6rt, geh\u00f6rt bereits dazu.\u201c Etwa alle zwei Monate findet ein solcher gemeinsamer Leseabend statt. Der n\u00e4chste Termin ist der 12. September um 19 Uhr im Caf\u00e9 B\u00e4ndel, Breite Stra\u00dfe 58.<\/p>\n<p>          <a href=\"https:\/\/bnn.link\/55g\" target=\"_blank\" class=\"link-acquire\" rel=\"noopener\">Rechte am Artikel erwerben<\/a><\/p>\n<p>    <a class=\"button--full button--home button button--primary\" href=\"https:\/\/bnn.de\/\" _keys=\"class href\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Caf\u00e9 B\u00e4ndel widmen sich Fremde gemeinsam der Literatur. Beim Shared Reading entstehen Gespr\u00e4che, die sonst oft stumm&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":282188,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,3364,29,30,8903],"class_list":{"0":"post-282187","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-karlsruhe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114890157862486014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282187","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=282187"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282187\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/282188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=282187"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=282187"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=282187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}