{"id":282685,"date":"2025-07-21T12:46:12","date_gmt":"2025-07-21T12:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/282685\/"},"modified":"2025-07-21T12:46:12","modified_gmt":"2025-07-21T12:46:12","slug":"kuestenlebensraeume-wasserkreislaeufe-brennende-waelder-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/282685\/","title":{"rendered":"K\u00fcstenlebensr\u00e4ume, Wasserkreisl\u00e4ufe, brennende W\u00e4lder \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Leipziger Forschende unter Beteiligung der Universit\u00e4t Leipzig haben eine internationale Publikationsreihe gestartet, die j\u00e4hrlich aktuelle Erkenntnisse aus der Biosph\u00e4renforschung zusammenfasst. Mit dieser Reihe sollen weltweit Entscheidungstr\u00e4ger\/-innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fundierte Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zur Biosph\u00e4re erhalten. Die erste Ausgabe wurde nun im Fachjournal \u201eBiogeoscience\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Mit der neuen Publikationsreihe soll der wissenschaftliche Informationsfluss in der Zeit zwischen den alle acht bis zehn Jahre erscheinenden UN-Sachstandsberichten des IPCC und des IPBES sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Ana Bastos, Professorin f\u00fcr Land-Atmosph\u00e4re-Interaktionen an der Universit\u00e4t Leipzig, eine der leitenden Forschenden sagt zu den Zielen: \u201eUns ist ein besonderes Anliegen, nicht nur gesichertes Wissen zu vermitteln, sondern auch bestehende Unsicherheiten und Forschungsl\u00fccken transparent zu machen. Von Anfang an war es uns wichtig, stark interdisziplin\u00e4r zu arbeiten. Deshalb sind Forschende aus den Naturwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der \u00d6konomie Teil des Projekts.\u201c<\/p>\n<p>Die beteiligten Wissenschaftler\/-innen forschen in Europa, Nord- und S\u00fcdamerika, Asien und Afrika. \u201eUns war sehr wichtig, so unterschiedliche Perspektiven und regionale Kontexte einzubringen\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Friedrich Bohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ), ebenfalls leitender Wissenschaftler der Publikationsreihe.<\/p>\n<p>Das erste Paper<\/p>\n<p>Im ersten, j\u00fcngst erschienen Paper gehe es unter anderem um die Bedeutung von K\u00fcstenlebensr\u00e4umen und die Frage, \u201ewelche Auswirkungen die Abholzung auf den globalen Wasserkreislauf hat. Ebenso haben wir analysiert, welche Ver\u00e4nderungen in der Dynamik von Feuerereignissen infolge des Klimawandels zu erwarten sind und welche Aspekte bei naturbasierten Ans\u00e4tzen zur Kohlenstoffbindung besonders ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen\u201c, sagt Prof. Dr. Ana Bastos.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20506-Friedrich-Bohn-UFZ-unsplash-685b9892cf453.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-629791 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/20506-Friedrich-Bohn-UFZ-unsplash-685b9892cf453.jpg\" alt=\"Herr Dr. Friedrich Bohn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ). Foto: Andr\u00e9 K\u00fcnzelmann\/UFZ\" width=\"2250\" height=\"1500\"  \/><\/a>Dr. Friedrich Bohn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ). Foto: Andr\u00e9 K\u00fcnzelmann\/UFZ<\/p>\n<p>Dr. Friedrich Bohn erg\u00e4nzt: \u201eDar\u00fcber hinaus stellen wir wissenschaftliche Arbeiten zum Anteil naturnaher Lebensr\u00e4ume vor und beleuchten, welche Faktoren bei zuk\u00fcnftigen internationalen Ma\u00dfnahmenpaketen mit Bezug zur Biosph\u00e4re st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken sollten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der \u00f6konomischen Bedeutung von \u00d6kosystemen. Wir pr\u00e4sentieren ein Konzept, das \u00fcber eine rein \u00f6konomische Bewertung hinausgeht und \u00f6kologische sowie soziale Werte mit einbezieht.\u201c<\/p>\n<p>Mit der neuen Publikationsreihe soll unter anderem der wissenschaftliche Informationsfluss in der Zeit zwischen den alle acht bis zehn Jahre erscheinenden UN-Sachstandsberichten des IPCC und des IPBES sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Bei ihrem Anliegen, bei Entscheidern Geh\u00f6r zu finden, bekommen die Autor:innen der Studie Unterst\u00fctzung von einer Beratungsagentur, sagt Mit-Autor Friedrich Bohn: \u201eDie \u201aAgentur BAM! Bock auf Morgen\u2018 ist 2022 als Ausgr\u00fcndung des Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Umweltforschung entstanden. Seither ber\u00e4t das Team Unternehmen, NGOs und Kommunen bei einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitstransformation, die weit \u00fcber die Themen Energie und CO\u2082 hinausgeht. Denn wenn wir \u00fcber Transformation sprechen, ist Marketing vermutlich genauso wichtig wie der Inhalt selbst, wenn der Wandel wirklich gelingen soll.\u201c<\/p>\n<p>Ein ausf\u00fchrliches Interview mit den beiden Forschenden zu den Hintergr\u00fcnden findet man<a href=\"http:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/das-leipziger-universitaetsmagazin\/artikel\/biosphaerenforschung-loesungswege-fuer-acht-globale-problemfelder-2025-06-26\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> im Universit\u00e4tsmagazin der Universit\u00e4t Leipzig.<\/a><\/p>\n<p><strong>Originaltitel<\/strong> der Ver\u00f6ffentlichung in Biogeoscience: <a href=\"http:\/\/egusphere.copernicus.org\/preprints\/2024\/egusphere-2024-2551\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eReviews and syntheses: Current perspectives on biosphere research 2024\u20132025 \u2013 eight findings from ecology, sociology, and economics\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipziger Forschende unter Beteiligung der Universit\u00e4t Leipzig haben eine internationale Publikationsreihe gestartet, die j\u00e4hrlich aktuelle Erkenntnisse aus der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":282686,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[10242,3364,29,30,71,859,12740,22082],"class_list":{"0":"post-282685","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-biodiversitaet","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-leipzig","13":"tag-sachsen","14":"tag-ufz","15":"tag-uni-leipzig"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114891298185642208","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=282685"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282685\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/282686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=282685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=282685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=282685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}