{"id":283089,"date":"2025-07-21T16:30:15","date_gmt":"2025-07-21T16:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283089\/"},"modified":"2025-07-21T16:30:15","modified_gmt":"2025-07-21T16:30:15","slug":"mega-eu-haushalt-bis-zu-450-milliarden-euro-deutschland-droht-laut-bericht-drastische-beitragserhoehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283089\/","title":{"rendered":"Mega-EU-Haushalt: Bis zu 450 Milliarden Euro \u2013 Deutschland droht laut Bericht drastische Beitragserh\u00f6hung"},"content":{"rendered":"<p>Der Mega-Haushalt der EU wird f\u00fcr Deutschland wohl besonders teuer: Laut einem Medienbericht werden die Beitr\u00e4ge der Bundesrepublik nicht nur erheblich steigen \u2013 es k\u00f6nnte auch weniger Geld aus Br\u00fcssel nach Deutschland flie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Deutschland droht als gr\u00f6\u00dfter Nettozahler beim neuen Rekord-Haushalt der EU der gro\u00dfe Verlierer zu sein: Laut einem Bericht der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/neue-zahlen-zum-eu-budget-neuer-deutscher-beitragsrekord-110599175.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/neue-zahlen-zum-eu-budget-neuer-deutscher-beitragsrekord-110599175.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Frankfurter Allgemeinen Zeitung<\/a>\u201c (\u201eFAZ\u201c) werden die Beitr\u00e4ge zwischen 2028 und 2034 f\u00fcr Deutschland nicht nur erheblich steigen \u2013 nach dem Vorschlag der Europ\u00e4ischen Kommission soll auch weniger Geld aus den Br\u00fcsseler T\u00f6pfen in die Bundesrepublik zur\u00fcckflie\u00dfen. Das zeigten die neuen Zahlen der Kommission zur Ver\u00adgabe der EU-Mittel und der nationalen Beitr\u00e4ge. <\/p>\n<p>Insgesamt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256411404\/EU-Kommission-plant-Rekordhaushalt-700-Milliarden-Euro-mehr.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256411404\/EU-Kommission-plant-Rekordhaushalt-700-Milliarden-Euro-mehr.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zwei Billionen Euro soll der EU-Haushalt<\/a> f\u00fcr die Jahre 2028 bis 2034 schwer sein. Das w\u00e4ren 800 Milliarden Euro (rund 60 Prozent) mehr als im laufenden Haushalt. Der deutsche Beitrag k\u00f6nnte dabei auf zwischen 420 (60 Milliarden Euro j\u00e4hrlich) und 450 Milliarden Euro (64,3 Milliarden Euro j\u00e4hrlich) steigen, berichtet die \u201eFAZ\u201c. Den neuen EU-Haushalt w\u00fcrde Deutschland im Extremfall beinahe zu einem Viertel finanzieren. Zum Vergleich: 2023 hat Deutschland einen Beitrag in H\u00f6he 29,9 Milliarden Euro an die EU gezahlt, aber 14 Milliarden Euro zur\u00fcckbekommen. <\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00f6nne Deutschland zwischen 2028 und 2034 mit 68,4 Milliarden Euro aus dem neuen F\u00f6rdertopf f\u00fcr Nationale und Regionale Partnerschaftspl\u00e4ne rechnen, aus dem EU-Hilfen f\u00fcr Landwirte und die Regionen gezahlt werden. Mittel aus anderen Haushaltst\u00f6pfen lie\u00dfen sich vorab schwer den einzelnen EU-Staaten zuordnen lassen. Bliebe es bei den aktuellen Anteilen, w\u00fcrde Deutschland in besagten sieben Jahren laut \u201eFAZ\u201c etwas mehr als 100 Milliarden Euro aus Br\u00fcssel erhalten, das w\u00e4ren in etwa 14,3 Milliarden Euro j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrde Deutschlands \u201eNettobeitrag\u201c im neuen EU-Haushalt massiv ansteigen \u2013 es w\u00fcrde j\u00e4hrlich rund 50 Milliarden Euro mehr an die EU \u00fcberweisen, als es von dort zur\u00fcckbek\u00e4me. Der Unterschied k\u00f6nnte nicht ganz so massiv ausfallen, da die Inflation in den neuen Zahlen noch nicht ber\u00fccksichtigt worden sei. F\u00fcr Deutschland droht jedoch im Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis zur EU ein massives Verlustgesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass die aktuellen Prognosen zum deutschen Beitrag in H\u00f6he von 450 Milliarden Euro laut der Zeitung auf zwei Annahmen beruhen. Zum einen bek\u00e4me die EU keine oder nur geringe neue Eigenmittel, die direkt in den Haushalt der EU flie\u00dfen. Au\u00dferdem w\u00fcrde Deutschland seinen Rabatt, den es bislang auf seine Beitr\u00e4ge erh\u00e4lt, verlieren. Neben Deutschland erhalten unter anderem auch die Niederlande und \u00d6sterreich einen solchen Rabatt. Die EU-Kommission will die Rabatte laut der \u201eFAZ\u201c aber vollst\u00e4ndig abschaffen.<\/p>\n<p>Ob die Zahlungen nach Br\u00fcssel derart ansteigen, steht noch nicht fest. Denn um die Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Mitgliedstaaten einigerma\u00dfen stabil zu halten, will die EU-Kommission ihre eigenen Einnahmen erh\u00f6hen, vorrangig aus Z\u00f6llen. Einnahmen aus dem Emissionshandel und der CO\u2082-Grenzabgabe CBAM sollen genutzt werden,  zudem soll eine Abgabe auf nicht verwerteten Elektroschrott eingef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>Weitere Ideen aus Br\u00fcssel sorgten bereits bei vielen Mitgliedstaaten f\u00fcr Unmut. So will die EU-Kommission k\u00fcnftig einen Anteil an den nationalen Tabaksteuern direkt absch\u00f6pfen und eine neue Steuer f\u00fcr Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro einf\u00fchren. So sollen j\u00e4hrlich mehr als 65 Milliarden Euro in die EU-Kassen gesp\u00fclt werden. Die Kommission argumentiert damit, die Mitgliedsbeitr\u00e4ge dadurch auf dem Niveau von 2027 einfrieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bundesl\u00e4nder f\u00fcrchten ausufernde Schulden und beispiellose Entmachtung<\/p>\n<p>Deutschland lehnt einen europ\u00e4ischen Anteil an der Tabaksteuer und die neue Unternehmenssteuer ab. Vor allem von der Unternehmenssteuer w\u00e4ren deutsche Unternehmen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zus\u00e4tzlich belastet. \u201eWas nicht infrage kommt, ist eine Besteuerung der Unternehmen durch die Europ\u00e4ische Union\u201c, sagte Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag bei einem Besuch in London.<\/p>\n<p>Auch die Bundesl\u00e4nder haben bei Br\u00fcssels Haushaltspl\u00e4nen massive Bedenken. Neben der Angst vor einer ausufernder Staatsverschuldung f\u00fcrchten sie <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus687a55b33e67c8722e9b4846\/EU-Haushaltsplan-Die-grosse-Angst-vor-der-Entmachtung-durch-Bruessel.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus687a55b33e67c8722e9b4846\/EU-Haushaltsplan-Die-grosse-Angst-vor-der-Entmachtung-durch-Bruessel.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine Entmachtung<\/a>.<\/p>\n<p>saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Mega-Haushalt der EU wird f\u00fcr Deutschland wohl besonders teuer: Laut einem Medienbericht werden die Beitr\u00e4ge der Bundesrepublik&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":283090,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,83761,55558,663,158,7736,3934,3935,13,9497,14,15,110,12,25887,83760,9498],"class_list":{"0":"post-283089","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-eu-haushalt-ks","12":"tag-eu-kommissionspraesident-ks","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europaeische-union-eu","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-leyen","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-newsteam","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-tabaksteuer","25":"tag-unternehmenssteuer-ks","26":"tag-ursula-von-der"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114892179182995086","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283089\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/283090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}