{"id":283331,"date":"2025-07-21T18:40:10","date_gmt":"2025-07-21T18:40:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283331\/"},"modified":"2025-07-21T18:40:10","modified_gmt":"2025-07-21T18:40:10","slug":"deutschland-unterzeichnet-nicht-mehr-als-20-staaten-fordern-ende-des-blutvergiessens-in-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283331\/","title":{"rendered":"Deutschland unterzeichnet nicht: Mehr als 20 Staaten fordern &#8222;Ende des Blutvergie\u00dfens&#8220; in Gaza"},"content":{"rendered":"<p>                    Deutschland unterzeichnet nicht<br \/>\n                Mehr als 20 Staaten fordern &#8222;Ende des Blutvergie\u00dfens&#8220; in Gaza<\/p>\n<p>\t\t\t\t              21.07.2025, 19:08 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Israels Angriffe im Gazastreifen sorgen international f\u00fcr Kritik. Nun fordern mehrere Au\u00dfenminister eine Waffenruhe. Darunter sind Italien, Frankreich, \u00d6sterreich und Gro\u00dfbritannien. Nicht mit dabei ist Deutschland. Au\u00dfenminister Wadephul \u00e4u\u00dfert sich jedoch auf X. <\/strong><\/p>\n<p>Die Au\u00dfenminister von 25 L\u00e4ndern fordern in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung ein sofortiges Ende des Kriegs im Gazastreifen. Ihre Botschaft sei klar und dringend: &#8222;Der Krieg in Gaza muss jetzt beendet werden&#8220;, hie\u00df es in dem Text. &#8222;Weiteres Blutvergie\u00dfen dient keinem Zweck.&#8220; Man unterst\u00fctze die Bem\u00fchungen der Vermittler USA, Katar und \u00c4gypten.<\/p>\n<p>Unterzeichnet wurde die Erkl\u00e4rung unter anderem von den Au\u00dfenministern Italiens, Frankreichs, \u00d6sterreichs, des Vereinigten K\u00f6nigreichs, Belgiens und Kanadas sowie von der EU-Kommissarin f\u00fcr Gleichstellung und Krisenmanagement. Deutschland geh\u00f6rt nicht zu den Unterzeichnern.<\/p>\n<p>Die Unterzeichner fordern auch eine sofortige Freilassung der noch immer im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln. &#8222;Ein ausgehandelter Waffenstillstand bietet die beste Hoffnung, sie nach Hause zu bringen und die Qualen ihrer Familien zu beenden.&#8220;<\/p>\n<p>L\u00e4nder kritisieren Hilfsmodell<\/p>\n<p>Im Gazastreifen werden nach offiziellen israelischen Angaben noch 50 Geiseln festgehalten, von denen weniger als die H\u00e4lfte noch am Leben sein sollen. Die Au\u00dfenminister kritisieren in dem Schreiben den Umgang Israels mit der humanit\u00e4ren Hilfe f\u00fcr den Gazastreifen: &#8222;Das Modell der israelischen Regierung f\u00fcr die Bereitstellung von Hilfsg\u00fctern ist gef\u00e4hrlich, sch\u00fcrt Instabilit\u00e4t und beraubt die Menschen im Gazastreifen ihrer Menschenw\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir verurteilen die unmenschliche T\u00f6tung von Zivilisten, darunter auch Kinder, die versuchen, ihre elementarsten Bed\u00fcrfnisse nach Wasser und Nahrung zu befriedigen. Es ist entsetzlich, dass \u00fcber 800 Pal\u00e4stinenser auf der Suche nach Hilfe get\u00f6tet wurden&#8220;, schreiben die Au\u00dfenminister. Die Verweigerung der lebensnotwendigen humanit\u00e4ren Hilfe f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung durch die israelische Regierung sei inakzeptabel.<\/p>\n<p>Auch der israelische Plan eines Lagers f\u00fcr Pal\u00e4stinenser, das von israelischen Ministern oft &#8222;humanit\u00e4re Stadt&#8220; genannt wird, verurteilen die Staaten: &#8222;Wir lehnen jegliche Schritte in Richtung territorialer oder demografischer Ver\u00e4nderungen in den besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten entschieden ab.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Deutschlands Au\u00dfenminister Johann Wadephul \u00e4u\u00dferte seine Sorgen \u00fcber die &#8222;katastrophale humanit\u00e4re Lage&#8220; in Gaza. Er habe heute mit seinem israelischen Amtskollegen telefoniert, schrieb er auf X. &#8222;Wir fordern Israel dringend auf, die Vereinbarungen mit der EU zur Erm\u00f6glichung humanit\u00e4rer Hilfe umzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Gaza-Krieg begann nach dem \u00dcberfall der Hamas und anderer islamistischer Extremisten auf Israel am 7. Oktober 2023. Dabei waren etwa 1200 Menschen get\u00f6tet und mehr als 250 als Geiseln nach Gaza verschleppt worden. Seitdem wurden nach Angaben der Hamas-Beh\u00f6rden bislang \u00fcber 58.000 Menschen im Gazastreifen get\u00f6tet. Forscher gingen zuletzt von <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Todeszahlen-in-Gaza-sollen-viel-hoeher-sein-als-bisher-angenommen-article25868105.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">deutlich h\u00f6heren Todeszahlen aus.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschland unterzeichnet nicht Mehr als 20 Staaten fordern &#8222;Ende des Blutvergie\u00dfens&#8220; in Gaza 21.07.2025, 19:08 Uhr Artikel anh\u00f6ren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":283332,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[738,40271,13,1589,411,412,1211,14,15,16,12,10,8,9,11,580,103,104],"class_list":{"0":"post-283331","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gazastreifen","9":"tag-geiselnahmen","10":"tag-headlines","11":"tag-humanitaere-hilfe","12":"tag-israel","13":"tag-israel-krieg","14":"tag-johann-wadephul","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-waffenruhe","24":"tag-welt","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114892690136053771","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283331"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283331\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/283332"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}