{"id":283462,"date":"2025-07-21T19:52:16","date_gmt":"2025-07-21T19:52:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283462\/"},"modified":"2025-07-21T19:52:16","modified_gmt":"2025-07-21T19:52:16","slug":"syker-autorin-anita-kurth-erfuellt-sich-kindheitstraum-mit-bilderbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283462\/","title":{"rendered":"Syker Autorin Anita Kurth erf\u00fcllt sich Kindheitstraum mit Bilderbuch"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Im Grunde genommen ist ein Kindheitstraum in Erf\u00fcllung gegangen&#8220;, sagt Anita Kurth. Damit meint die 33-j\u00e4hrige Sykerin ihr erstes Buch. Das Kinderbuch mit dem Titel &#8222;Jeder darf mal weinen, Milo&#8220; ist 2024 im Advent-Verlag L\u00fcneburg erschienen. Text und Bilder: Anita Kurth.<\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich daran sei aber nicht, dass sie die Bilder gemalt hat. Das wollte Anita Kurth schon immer. &#8222;Eigentlich wollte ich <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/buecher-q571\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">B\u00fccher<\/a> illustrieren&#8220;, gesteht sie mit einem Lachen. Zeichnen und Malen war schon in der Jugend ihre gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft. Auch wenn &#8222;ich die Sachen nie so gemacht habe, wie man das offiziell macht&#8220;, sagt sie mit einem Lachen. Dank einer &#8222;ganz tollen Kunstlehrerin&#8220;, die dazu in der Lage gewesen sei, das Ergebnis zu sehen und nicht den Prozess, habe sie ihre Leidenschaft f\u00fcrs Zeichnen dennoch nie verloren. Einen Beruf daraus machen, daf\u00fcr fehlte dann jedoch der Mut. Also absolvierte sie eine Ausbildung als medizinische Technologin.<\/p>\n<p>Autorin auf Umwegen<\/p>\n<p>Mit Beruf und Familiengr\u00fcndung r\u00fcckte das Malen und Zeichnen zun\u00e4chst in den Hintergrund. Doch ihr gr\u00f6\u00dfter Fan \u2013 &#8222;mein Mann&#8220;, sagt sie mit einem Lachen \u2013 und ihre Mutter ermutigten sie. &#8222;Aber ich wusste \u00fcberhaupt nicht, wie man B\u00fccher illustriert&#8220;, gesteht die Mutter von zwei Jungs im Alter von sechs und drei Jahren und einer Tochter, die gerade ein Jahr alt ist. &#8222;Ich wusse nicht, wie ich anfangen sollte.&#8220; Da stie\u00df sie auf den Wettbewerb &#8222;Der Meefisch&#8220;. Diesen vergibt die Stadt Marktheidenfeld im Main-Spessart-Kreis alle zwei Jahre an Bilderbuchillustratoren. Sie beschloss daran teilzunehmen. &#8222;Gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig wie ich war&#8220;, lacht sie.<\/p>\n<p>Eine Idee war bereits vorhanden. Und in Gespr\u00e4chen mit anderen Eltern merkte sie, dass das Thema Mobbing nicht nur sie besch\u00e4ftigte. &#8222;Ich wollte ein Buch f\u00fcr Kinder schreiben, das eine Botschaft hat&#8220;, sagt sie. Angepackt habe sie das aber wieder &#8222;auf falsche Art&#8220;. Denn anstatt zun\u00e4chst die Geschichte zu schreiben und danach die Bilder zu malen, machte sie es genau umgekehrt. Auf Basis der Bilder schrieb sie ihre Geschichte dann auf. Das Ergebnis reichte sie beim Wettbewerb ein. &#8222;Und flog sofort raus.&#8220; Angesichts ihrer Unerfahrenheit und der ersten Teilnahme an so einem Wettbewerb nahm sie ihr Ausscheiden allerdings sportlich. &#8222;Ich hatte auf jeden Fall schon mal ein Buch illustriert.&#8220;<\/p>\n<p>Learning-by-doing zum ersten Buch<\/p>\n<p>Ein Buch, das in ihrem Umfeld vielen gefiel. Daher machte Anita Kurth sich selbst auf die Suche nach einem Verlag. &#8222;Da habe ich aber gelernt, dass ich ein totaler Quereinsteiger bin&#8220;, folgte Ern\u00fcchterung. Das Unterfangen wurde zu einem &#8222;enormen learning-by-doing-Prozess&#8220; f\u00fcr sie, sagt sie. Unterst\u00fctzung gab es dabei von einem Team P\u00e4dagoginnen, das einen Podcast betreibt. So fand sich der Advent-Verlag L\u00fcneburg bereit, ihr Buch zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>&#8222;Das Buch hat sich gut verkauft&#8220;, freut Anita Kurth sich \u00fcber ihren Erfolg. Ob es weitere B\u00fccher von ihr geben wird, werde sich zeigen, Ideen habe sie jedenfalls genug, sagt die Jung-Autorin. Momentan \u00fcberarbeitet sie ihren Beitrag f\u00fcr die zweite Teilnahme am Meefisch-Wettbewerb. &#8222;Ich arbeite immer an Themen, die mich selbst besch\u00e4ftigen&#8220;, verr\u00e4t sie dazu. Wichtig sei ihr dabei, dass auch die Eltern, die die B\u00fccher vorlesen, diese m\u00f6gen. Allerdings &#8222;muss ich die Ideen lange rotieren lassen&#8220;, sagt sie \u00fcber ihre Arbeitsweise. Wie etwa die \u00fcber die Geschichte von der Libummel, eine Libelle, die den Zauber der Langsamkeit entdeckt. &#8222;Am liebsten w\u00e4re ich nur noch Illustratorin und Autorin&#8220;, sagt sie. Und als solche geht es im Oktober nun erstmal zur Frankfurter Buchmesse. Mit dabei, ihr Erstlingswerk und das Manuskript f\u00fcr das neue Buch. <\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc814910e6xphquvnp5n6\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/landkreis-diepholz\/stadt-syke\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Im Grunde genommen ist ein Kindheitstraum in Erf\u00fcllung gegangen&#8220;, sagt Anita Kurth. Damit meint die 33-j\u00e4hrige Sykerin ihr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":283463,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-283462","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114892973265979829","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283462"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283462\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/283463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}