{"id":283874,"date":"2025-07-22T00:07:56","date_gmt":"2025-07-22T00:07:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283874\/"},"modified":"2025-07-22T00:07:56","modified_gmt":"2025-07-22T00:07:56","slug":"den-tag-zur-nacht-machen-dayclubbing-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/283874\/","title":{"rendered":"Den Tag zur Nacht machen: Dayclubbing in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/ruge-102.webp\" alt=\"Katja Ruge steht vor einer Wand mit ihren Bildern.\" title=\"Katja Ruge steht vor einer Wand mit ihren Bildern. | Katja Ruge\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\n            Stand: 21.07.2025 11:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Dass man auch tags\u00fcber feiern kann, zeigt die Hamburger Musik-Fotografin und DJ Katja Ruge mit ihrer eigenen Partyreihe. Sie sagt: &#8222;Musik ist etwas, was uns alle vereint.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von Vanessa Wohlrath<\/p>\n<p class=\"\">\nVielleicht ist es schon eine ganze Weile her, dass man selbst in einem Club bis zum Morgengrauen getanzt hat, weil man Familie mit Kleinkind hat und keine Energie mehr da ist, um auszugehen. Oder aber, es passt zeitlich einfach nicht, weil am n\u00e4chsten Tag die Pflicht ruft? Katja Ruge kennt dieses Problem. Aufs Feiern will sie trotzdem nicht verzichten.<\/p>\n<p>    Tanzen bei Tageslicht<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/ruge-104.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/ruge-104.webp\" alt=\"Katja Ruge steht mit Host Muschda vor einem bunten Hintergrund.\" title=\"Matsch&amp;Muse-Host Muschda hat Katja Ruge besucht. | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Matsch&amp;Muse-Host Muschda hat Katja Ruge besucht.<\/p>\n<p class=\"\">\n&#8222;Wenn man nachts eine Veranstaltung macht, dann ist man halt erst mal zwei Tage danach durch. Da hatte ich keinen Bock mehr drauf&#8220;, so Katja Ruge. Sie sitzt in einer Event-Location in Hamburg-Altona: sechster Stock, ger\u00e4umige Dachterrasse und Blick auf den Holstenplatz. Bar, M\u00f6bel und W\u00e4nde strahlen in knalligen Farben &#8211; Quietschgelb, Pink, Blau. Sehr instagramable, also der perfekte Ort zum Fotografieren.<\/p>\n<p class=\"\">\nSo ist Katja Ruge auch dort gelandet. Hier hatte die renommierte Fotografin, die seit Anfang der Neunziger Musikstars wie Bj\u00f6rk oder die Beastie Boys ablichtet, ein Shooting. Und stellte dabei fest: &#8222;Das ist eigentlich eine total geile kleine Partylocation! Gesagt getan &#8211; und schon haben wir eine Partyreihe gestartet.&#8220; Das Konzept: tags\u00fcber, statt nachts zu feiern.<\/p>\n<p>    Daytime-Clubbing: Gut in den Alltag integrierbar<\/p>\n<p class=\"\">\n&#8222;Bei so einer Daytime-Veranstaltung ist alles so ein bisschen offener, hat Festivalcharakter, f\u00fchlt sich ein bisschen freier an usw. Hier kann ich bis 22-23 Uhr auflegen und feiern, und am n\u00e4chsten Tag kann ich noch an die Ostsee fahren&#8220;, erkl\u00e4rt Ruge. Tanzen ohne Sorge vor dem n\u00e4chsten Tag, denn kurz vor Mitternacht liegt man bestenfalls schon im Bett. Das ist nicht nur vorteilhaft f\u00fcr Menschen, die nicht mehr in ihren Zwanzigern sind, sondern auch f\u00fcr solche, die an Schlafst\u00f6rung leiden, in Schichten arbeiten oder Care-Arbeit leisten.<\/p>\n<p class=\"\">\n&#8222;Man kann das auch in seinen Alltag einbauen &#8211; man geht auf ein Stadtfest oder so und dann kommt man noch mal hier vorbei, tanzt drei, vier Stunden, geht dann vielleicht nach Hause, weil man sich um die Kinder k\u00fcmmern muss oder weil man noch woanders hingehen will&#8220;, so Ruge. Das lie\u00dfe sich mit vielem sch\u00f6n verbinden.<\/p>\n<p>    Ruge: Kennerin und F\u00f6rderin der Clubkultur<\/p>\n<p class=\"\">\nKatja Ruge kennt das Nachtleben sehr gut. Seit vielen Jahren fotografiert sie f\u00fcr den Hamburger Golden Pudel Club, ist hautnah bei legend\u00e4ren Raves dabei, legt selbst auf. Sie beobachtet das Miteinander auf dem Dancefloor, wo sich Menschen ganz unterschiedlichen Alters und Backgrounds n\u00e4herkommen. Gerade die Gen Z habe w\u00e4hrend der Corona-Pandemie gar nicht gelernt, richtig auszugehen. Bei Dance-Veranstaltungen filmen die Handys, getanzt wird nicht. Das bedauert die 55-J\u00e4hrige, die sich aktiv f\u00fcr Clubkultur einsetzt: &#8222;F\u00fcr mich ist Ausgehen auch, sich zur Musik bewegen, sich darin zu verlieren &#8211; und auch zu finden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">\nRaus gehen, sich von der Musik und den Menschen im Raum tragen lassen &#8211; diese Vision l\u00e4sst sich laut Katja Ruge auch am Tag verwirklichen. Denn Clubben ist nicht einfach nur n\u00e4chtlicher Rausch und Exzess. Clubkultur schafft Gemeinschaft. &#8222;Ich hoffe, das wird noch viel mehr, weil ich auch genau diese Melange an G\u00e4sten hinbekommen m\u00f6chte, dass wir uns mal wieder alle connecten&#8220;, so Ruge. Jung, alt &#8211; wir k\u00f6nnten alle voneinander lernen. &#8222;Musik ist etwas, was uns alle vereint. Tanzen und feiern vereint.&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/beliayeva-102.webp\" alt=\"K\u00fcnstlerin Xenia Beliayeva h\u00e4ngt eines ihrer farbintensiven Bilder an eine Wand. Sie tr\u00e4gt eine bunte, abstrakt gemusterte Bluse in Lila-, T\u00fcrkis- und Pinkt\u00f6nen.\" title=\"K\u00fcnstlerin Xenia Beliayeva h\u00e4ngt eines ihrer farbintensiven Bilder an eine Wand. Sie tr\u00e4gt eine bunte, abstrakt gemusterte Bluse in Lila-, T\u00fcrkis- und Pinkt\u00f6nen. | Xenia Beliayeva\/Michael Prange\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Beliayeva ist als Malerin und DJ t\u00e4tig &#8211; und eine der K\u00fcnstlerinnen, deren Werke im Stadion des FC St. Pauli zu sehen sind.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/festival740.webp\" alt=\"Ein Plattenspieler. Im Hintergrund tanzende Menschen.\" title=\"Ein Plattenspieler. Im Hintergrund tanzende Menschen. | NDR, Benjamin H\u00fcllenkremer\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bundesweit steht die Live- und Clublandschaft unter Druck. Auf diese schwierige Lage macht die Clubwoche Hamburg aufmerksam.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/screenshot1933854.webp\" alt=\"Menschen tanzen in einer Diskothek\" title=\"Menschen tanzen in einer Diskothek | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Burkhard Schnieders veranstaltet regelm\u00e4\u00dfig Partys f\u00fcr Menschen mit Behinderung. Im Interview erz\u00e4hlt er, wie so ein Abend abl\u00e4uft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 21.07.2025 11:30 Uhr Dass man auch tags\u00fcber feiern kann, zeigt die Hamburger Musik-Fotografin und DJ Katja Ruge&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":283875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[83930,29,24396,30,692,83929,810,2450,9768],"class_list":{"0":"post-283874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-dayclubbing","9":"tag-deutschland","10":"tag-feiern","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-katja-ruge","14":"tag-musik","15":"tag-party","16":"tag-tanzen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114893980074386485","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/283875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}