{"id":284044,"date":"2025-07-22T02:59:11","date_gmt":"2025-07-22T02:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284044\/"},"modified":"2025-07-22T02:59:11","modified_gmt":"2025-07-22T02:59:11","slug":"pogacar-kontert-kampfansage-von-vingegaard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284044\/","title":{"rendered":"Pogacar kontert Kampfansage von Vingegaard"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die Kampfansage seines d\u00e4nischen Dauerrivalen Jonas Vingegaard vor den entscheidenden Etappen der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tour-de-france\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tour de France<\/a> am Mont Ventoux und in den <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/alpen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alpen<\/a> angenommen. \u201eWir sind bereit f\u00fcr den Kampf mit Jonas\u201c, sagte der 26 Jahre alte Slowene am zweiten Ruhetag bei der Frankreich-Rundfahrt. \u201eIch habe sehr viel Vertrauen in meine eigene Leistung\u201c, sagte der dreimalige Tour-Sieger. Er m\u00fcsse aber sehr fokussiert sein, denn Vingegaard sei \u201ein wirklich guter Form\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der zweimalige Tour-Champion Vingegaard hatte zuvor seine Hoffnung auf den Gesamtsieg noch nicht aufgegeben. \u201eIch denke immer noch, dass ich gewinnen kann. Nat\u00fcrlich sieht es sehr hart aus aktuell. Es ist ein gro\u00dfer Abstand\u201c, sagte der 28 Jahre alte D\u00e4ne. \u201eWenn du nicht mehr daran glaubst, dann wird es auch nicht passieren\u201c, schob er hinterher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vingegaard liegt nach 15 von 21 Etappen 4:13 Minuten hinter Titelverteidiger Pogacar. \u201eUm ehrlich zu sein, macht er einen sehr starken Eindruck\u201c, sagte Vingegaard. Pogacar habe nicht viele Schw\u00e4chen. Pogacar hofft, dass er vor allem auf der K\u00f6nigsetappe am Donnerstag hinauf zum Dach der Tour, dem Col de la Loze in 2.304 Metern H\u00f6he, \u201estarke Beine\u201c hat. Vor zwei Jahren hatte Vingegaard dem Slowenen auf dem langen und steilen Abstieg zum Ziel eine schwere Niederlage zugef\u00fcgt und sp\u00e4ter seinen zweiten Sieg bei der Frankreichrundfahrt gefeiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor den schweren Etappen in den Alpen steht noch der Aufstieg zum legend\u00e4ren Tour-Berg Mont Ventoux am Dienstag an. \u201eNormal liegt meine St\u00e4rke in der dritten Woche\u201c, meinte Vingegaard. \u201eIch meine, wir m\u00fcssen attackieren. Lass uns ehrlich sein. Wir sind mehr als vier Minuten zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor der diesj\u00e4hrigen Tour hatte Vingegaard erkl\u00e4rt, dass er \u201eauf dem h\u00f6chsten Level\u201c sei, auf dem er \u201ejemals war\u201c. Beim Einzelzeitfahren in der ersten Woche zeigte der Star allerdings gro\u00dfe Probleme und b\u00fc\u00dfte m\u00e4chtig Zeit ein. Nach der ersten Pyren\u00e4en-Herausforderung kam Vingegaard erst 2:10 Minuten nach dem \u00fcberm\u00e4chtig erscheinenden Pogacar ins Ziel in Hautacam.<\/p>\n<p>Vingegaard glaubt noch den den Gesamtsieg      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der zweimalige Tour-de-France-Gewinner Jonas Vingegaard hat die Hoffnung auf den Gesamtsieg im Zweikampf mit dem bislang deutlich besseren Gesamtf\u00fchrenden Tadej Pogacar noch nicht aufgegeben. \u201eIch denke immer noch, dass ich gewinnen kann. Nat\u00fcrlich sieht es sehr hart aus aktuell. Es ist ein gro\u00dfer Abstand\u201c, sagte der 28 Jahre alte D\u00e4ne am zweiten Ruhetag bei der Tour. \u201eWenn du nicht mehr daran glaubst, dann wird es auch nicht passieren\u201c, schob er hinterher.<\/p>\n<p>                <img class=\"absolute inset-0 w-full h-full object-cover aspect-[16\/10] opacity-0 transition-opacity\" onload=\"this.style.opacity = '1';\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/w2100_h1313_x1471_y958_AFP_fAFP_36L67HZ-a1ba220085d33050.jpg\"   alt=\"Tour de France 2025: Etappen und Zeitplan der 112. Tour von Lille bis Paris\" decoding=\"async\" data-park-image-img=\"\"\/><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/sport\/radsport\/tour-de-france-2025-etappen-und-zeitplan-der-112-tour-von-lille-bis-paris_iid-120578813\" class=\"absolute top-0 inset-x-0 z-20 link pt-16\/10 peer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n          Infos<br \/>\n      <\/a><\/p>\n<p class=\"font-headlines text-medium text-white-solid text-60 desktop:[.floated_&amp;]:text-60 mt-1 desktop:text-80\">Der Etappenplan der 112. Tour de France 2025<\/p>\n<p>    Foto: AFP\/JULIEN DE ROSA  <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vingegaard liegt nach 15 von 21 Etappen 4:13 Minuten hinter dem slowenischen Titelverteidiger Pogacar. \u201eUm ehrlich zu sein, macht er einen sehr starken Eindruck\u201c, sagte Vingegaard. Pogacar habe nicht viele Schw\u00e4chen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im zweiten Drittel der Frankreich-Rundfahrt stehen schwere Etappen in den Alpen an. \u201eNormal liegt meine St\u00e4rke in der dritten Woche\u201c, meinte Vingegaard. \u201eIch meine, wir m\u00fcssen attackieren. Lass uns ehrlich sein. Wir sind mehr als vier Minuten zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor der diesj\u00e4hrigen Tour hatte Vingegaard erkl\u00e4rt, dass er \u201eauf dem h\u00f6chsten Level\u201c sei, auf dem er \u201ejemals war\u201c. Beim Einzelzeitfahren in der ersten Woche zeigte der Star allerdings gro\u00dfe Probleme und b\u00fc\u00dfte m\u00e4chtig Zeit ein. Nach der ersten Pyren\u00e4en-Herausforderung kam Vingegaard erst 2:10 Minuten nach dem \u00fcberm\u00e4chtig erscheinenden Pogacar ins Ziel in Hautacam.<\/p>\n<p>Doping im Radsport? Lipowitz macht \u201ealles regelkonform\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger Florian Lipowitz hat sich in der generellen Debatte um Zweifel an den Leistungen von Radsportlern deutlich von Doping-Machenschaften distanziert. \u201eIch kann nur f\u00fcr mich selber sagen, dass ich alles regelkonform mache. Ich will auch beruhigt ins Bett gehen k\u00f6nnen\u201c, sagte der 24 Jahre alte Jungstar am zweiten Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt. Aktuell belegt der geb\u00fcrtige Schwabe den dritten Gesamtrang bei der Tour de France. \u201eIch kann nur sagen, dass ich sauber bin\u201c, sagte er weiter. \u201eAm Ende muss jeder der Fahrer f\u00fcr sich selber im Reinen sein und das kann ich f\u00fcr mich selber sagen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von 1998 bis 2009 hatten verschiedene Doping-Skandale im Radsport f\u00fcr massenhaft negative Schlagzeilen gesorgt. Auch durch die zuletzt starken Leistungen von Superstars begleiten Zweifel die Sportart. Der Ausnahmefahrer hatte sich aber stets von Doping distanziert. Noch heute sind viele Ex-Profis als Mitarbeiter im Sport, die Doping in ihrer aktiven Karriere einger\u00e4umt hatten. Es habe laut Lipowitz viele Fahrer gegeben, \u201edie damals den falschen Weg gegangen sind. Aber ich denke, die Zeit ist vorbei und da braucht man jetzt auch nicht gro\u00df noch auf irgendjemanden schauen\u201c, meinte Quereinsteiger Lipowitz, der vor seiner Radkarriere im Biathlon aktiv war.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sein Sport werde \u201esuper stark kontrolliert\u201c. Bei seiner ersten Frankreich-Rundfahrt sei er in den vergangenen zwei Wochen \u201evier oder f\u00fcnf\u201c Mal kontrolliert worden. Jeden Tag m\u00fcssen die Profis ihre \u00dcbernachtungen angeben und einen Zeitabschnitt, in dem sie f\u00fcr eine Stunde verf\u00fcgbar sind. \u201eAm liebsten k\u00f6nnten die mir auch einen GPS-Tracker geben. Das w\u00e4re mir wahrscheinlich am liebsten\u201c, sagte Lipowitz. Er darf sich bis zur finalen Etappe der Tour in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/paris\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Paris<\/a> am Sonntag weiter berechtigte Hoffnungen auf das Podium machen. Seit 2006 hatte das kein deutscher Profi mehr geschafft. Damals belegte Andreas Kl\u00f6den den zweiten Platz.<\/p>\n<p>Alaphilippe jubelt \u00fcber vermeintlichen Sieg \u2013 Lipowitz verteidigt Wei\u00df      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der fr\u00fchere Stra\u00dfenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe hat sich auf der 15. Etappe der Tour de France zu fr\u00fch gefreut und den vermeintlichen Tagessieg bejubelt. Der Franzose, der sich in der Verfolgergruppe befand und im Massensprint durchsetzte, kam allerdings als Dritter \u00fcber die Ziellinie in Carcassonne. Zu allem Verdruss war er zuvor gest\u00fcrzt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eLeider funktionierte mein Funkger\u00e4t nach dem Sturz nicht mehr, also habe ich versucht, den bestm\u00f6glichen Sprint hinzulegen und an den Etappensieg zu denken. Wie ein Idiot habe ich die H\u00e4nde gehoben, aber es waren einige Jungs vor mir\u201c, wurde der 33-J\u00e4hrige von der Nachrichtenagentur Belga mit Verweis auf das franz\u00f6sische Fernsehen zitiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Missgeschick war dem Weltmeister von 2020 und 2021 schon einmal passiert. Beim Klassiker L\u00fcttich-Bastogne-L\u00fcttich im Jahr 2020 hatte er schon die H\u00e4nde in die H\u00f6he gerissen, doch der Slowene Primoz Roglic siegte. Auch andere Stars waren vor dem vorzeitigen Siegestaumel nicht gefeit. Darunter der belgische Sprint-Star Jasper Philipsen bei der Tour 2022.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der ersten Rennh\u00e4lfte kugelte sich Alaphilippe bei dem Sturz nach eigenen Angaben die Schulter aus. Auch der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger Florian Lipowitz war in den Sturz verwickelt, blieb aber unversehrt und schloss sp\u00e4ter wieder zum Hauptfeld auf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch erinnerte mich daran, was man im Krankenhaus mit mir gemacht hatte, und schaffte es, sie wieder einzurenken\u201c, sagte er. \u201eEs h\u00e4tte besser ausgehen k\u00f6nnen, aber ich h\u00e4tte auch nach Hause fahren k\u00f6nnen, also ist es okay\u201c, bilanzierte Alaphilippe seinen Tag. Den Tagessieg holte sich der Belgier Tim Wellens als Ausrei\u00dfer. Auch Wellens Landsmann Victor Campenaerts schaffte es vor Alaphilippe \u00fcber die Ziellinie.<\/p>\n<p>Lipowitz verteidigt Wei\u00df, Wellens gewinnt 15. Etappe      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Florian Lipowitz pustete bei der erl\u00f6senden Zieldurchfahrt tief durch. Der deutsche Radsport-Shootingstar hat bei seiner Traum-Tour einen heiklen Stresstest im Wei\u00dfen Trikot \u00fcberstanden und nimmt die Schlusswoche der 112. Frankreich-Rundfahrt trotz eines Sturzes als Gesamtdritter in Angriff.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">W\u00e4hrend der Belgier Tim Wellens am Sonntag im Schatten der Mittelalter-Festung von Carcassonne als Solist triumphierte, kam Lipowitz auf der \u00fcberaus hektischen 15. Etappe mit einem Schrecken davon. Der 24-J\u00e4hrige vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe war fr\u00fch zu Fall gekommen, k\u00e4mpfte sich aber zur\u00fcck und rollte an der Seite der Top-Stars um Spitzenreiter Tadej Pogacar ins Ziel. Als F\u00fchrender der Nachwuchswertung nahm Lipowitz dort nach der Premiere in den Pyren\u00e4en zum zweiten Mal an der Siegerehrung teil.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Hauptdarsteller des Tages war Pogacar-Helfer Wellens. Der belgische Meister attackierte aus einer Fluchtgruppe am letzten Anstieg Pas du Sant und fuhr eine gr\u00f6\u00dfere L\u00fccke auf die Rivalen heraus. Im Ziel hatte Wellens 1:28 Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann Victor Campenaerts. Mit seinem ersten Tour-Etappensieg hat Wellens nun bei allen gro\u00dfen Landesrundfahrten mindestens einen Tageserfolg erzielt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">UAE-Kapit\u00e4n und Weltmeister Pogacar f\u00e4hrt im Gelben Trikot seinem vierten Gesamtsieg entgegen. Der Slowene f\u00fchrt das Klassement mit 4:13 Minuten Vorsprung auf den d\u00e4nischen Ex-Champion Jonas Vingegaard an. Lipowitz (+ 7:53 Minuten) folgt mit gr\u00f6\u00dferem Abstand, sein Polster auf den viertplatzierten Briten Oscar Onley betr\u00e4gt 1:25 Minuten.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach zuletzt drei intensiven Bergetappen in den Pyren\u00e4en hatten die Klassementfahrer um das Top-Trio Pogacar, Vingegaard und Lipowitz auf eine eher ruhige \u00dcberf\u00fchrungsetappe gehofft &#8211; und wurden schnell von der Realit\u00e4t eingeholt. Das galt insbesondere f\u00fcr Lipowitz.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Ulmer war nach nur 17 km in einen Massensturz verwickelt, blieb dabei aber offenbar von Verletzungen verschont und setzte die Fahrt umgehend fort. Lipowitz schloss mit Teamunterst\u00fctzung und dank eines Pogacar-Machtworts zum Peloton auf. Der Weltmeister hatte seine Kollegen zu einer Tempoentsch\u00e4rfung aufgefordert.<\/p>\n<p>                <img class=\"absolute inset-0 w-full h-full object-cover aspect-[16\/10] opacity-0 transition-opacity\" onload=\"this.style.opacity = '1';\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/w2100_h1313_x1522_y622_3295C4004F57C997-dc1225ebd27f903b.jpg\"   alt=\"Tour de France: Alle deutschen Etappen-Sieger der Tour-Geschichte\" decoding=\"async\" data-park-image-img=\"\"\/><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/sport\/radsport\/tour-de-france-alle-deutschen-etappen-sieger-der-tour-geschichte_bid-9212801\" class=\"absolute top-0 inset-x-0 z-20 link pt-16\/10 peer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n          14 Bilder<br \/>\n      <\/a><\/p>\n<p class=\"font-headlines text-medium text-white-solid text-60 desktop:[.floated_&amp;]:text-60 mt-1 desktop:text-80\">Alle deutschen Tour-Etappensieger<\/p>\n<p>    Foto: AP\/Christophe Ena  <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Hatz durch das Pyren\u00e4en-Vorland blieb auch nach dem Zusammenschluss chaotisch. Windkanten zerteilten das Feld und verlangten auch von Lipowitz h\u00f6chste Wachsamkeit. Erst sp\u00e4t beruhigte sich die Dynamik im Hauptfeld.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">W\u00e4hrend Lipowitz und Co. im Verbund dem Ziel entgegenrollten, k\u00e4mpften die Ausrei\u00dfer um den Tageserfolg. Wellens, der zuvor nur f\u00fcr Pogacars Gelb-Traum geschuftet hatte, nutzte die seltenen Freiheiten im UAE-Team. 43,5 km vor dem Ziel nahm der 34-J\u00e4hrige Rei\u00dfaus und spielte dann seine Qualit\u00e4ten im Zeitfahren aus. Auf den letzten Metern klatschte Wellens gel\u00f6st mit den Fans am Streckenrand ab.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Samstag hatten die Stars um Pogacar die Rivalit\u00e4t \u00fcber den Col du Tourmalet und weiter zum Ziel in Superbagn\u00e8res offen ausgetragen. Lipowitz untermauerte dabei seinen Platz in der Weltspitze. Der Tour-Deb\u00fctant \u00fcbernahm &#8211; auch beg\u00fcnstigt durch den Ausfall von Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel &#8211; Platz drei der Gesamtwertung sowie die F\u00fchrung in der Nachwuchswertung. Das damit verbundene Wei\u00dfe Trikot zu tragen, sei \u201eetwas ganz besonderes\u201c, sagte Lipowitz: \u201eEs f\u00fchlt sich an wie ein M\u00e4rchen.\u201c Nach dem Ruhetag am Montag will er es am Dienstag am legend\u00e4ren Mont Ventoux fortschreiben.<\/p>\n<p>Teamauto erfasst Zuschauer      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf der 14. Etappe der Tour de France hat ein Teamwagen einen Zuschauer erfasst. Die Jury der Frankreich-Rundfahrt bestrafte den Mitarbeiter des Ineos-Teams daraufhin mit einer Geldstrafe von 5.000 Schweizer Franken &#8211; etwa 5.360 Euro &#8211; und einer Gelben Karte. In der Mitteilung der Tour-Organisatoren hie\u00df es, dass es sich bei dem Vorfall um unkorrektes Verhalten gehandelt habe, das die Zuschauer gef\u00e4hrdet habe.Videos in den sozialen Netzwerken zeigen den Vorfall, der sich laut der Bilder etwa 30 Kilometer vor dem Ziel in Luchon-Superbagn\u00e9res beim Anstieg auf den Col de Peyresourde zugetragen haben soll. Der Fan wurde erfasst und knallte auf den Boden. Wie es dem Zuschauer gesundheitlich geht, blieb zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Ineos-Team \u00e4u\u00dferte laut der Nachrichtenagentur AP sein Bedauern \u00fcber den Unfall und bat bei dem Fan um Entschuldigung. Der Fan sei versehentlich getroffen worden.<\/p>\n<p>Lipowitz klettert auf Podestplatz \u2013 Arensman gewinnt Pyren\u00e4en-Finale      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Florian Lipowitz ist bei der Tour de France auf Gesamtplatz drei und ins Wei\u00dfe Trikot des besten Jungprofis geklettert. Der 24-J\u00e4hrige belegte am Samstag beim Sieg des Niederl\u00e4nders Thymen Arensman auf der letzten Pyren\u00e4en-Etappe mit Bergankunft in Superbagn\u00e8res Rang f\u00fcnf.<\/p>\n<p>\u201eHaben gute Karten\u201c \u2013 Lipowitz tr\u00e4umt von Platz drei      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Florian Lipowitz kommt dem Podium bei seiner ersten Tour de France immer n\u00e4her. Der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger steht nach 13 von 21 Etappen kurz vor der \u00dcbernahme des dritten Gesamtrangs bei der Frankreich-Rundfahrt. Zudem winkt das Wei\u00dfe Trikot f\u00fcr den besten Nachwuchsfahrer. \u201eIm Kampf um den dritten Platz haben wir gute Karten\u201c, sagte der Jungstar, der aktuell die gro\u00dfe B\u00fchne erobert: \u201eEs ist alles m\u00f6glich.\u201c Dass der Radsport in Deutschland wieder mehr Menschen begeistere, sei sch\u00f6n anzusehen, aber mache dem 24-J\u00e4hrigen \u201eschon ein bisschen mehr Druck\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nun muss er nur noch den sechs Sekunden entfernten Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel von Platz drei verdr\u00e4ngen. Der Belgier kassierte in den Pyren\u00e4en krachende Pleiten &#8211; und zeigte sich niedergeschlagen. \u201eEs war schlecht, einfach super schlecht\u201c, sagte der 25 Jahre alte Zeitfahr-Weltmeister belgischen Medien nach seinem entt\u00e4uschenden zw\u00f6lften Rang beim Bergzeitfahren. Lipowitz wurde Vierter im anspruchsvollen Rennen gegen die Uhr.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der geb\u00fcrtige Schwabe k\u00f6nnte am 27. Juli in Paris der erste deutsche Profi nach Andreas Kl\u00f6den im Jahr 2006 werden, der das Podium der weltweit bedeutendsten Radsport-Rundfahrt erreicht. Doch der damalige zweite Rang des mittlerweile 50 Jahre alten Kl\u00f6den d\u00fcrfte zun\u00e4chst noch unerreichbar bleiben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor Lipowitz dominiert der slowenische Weltmeister Tadej Pogacar die Tour mit 4:07 Minuten vor dem Zweitplatzierten Jonas Vingegaard aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/daenemark\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00e4nemark<\/a> und 7:30 Minuten vor Lipowitz. Die beiden Top-Fahrer sind laut Lipowitz \u201eau\u00dfer Reichweite\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hinter dem fr\u00fcheren Biathleten liegen erfolgreiche Tagen in den Pyren\u00e4en. \u201eIch kann mehr als zufrieden sein\u201c, sagte Lipowitz nach seinem dritten Platz auf der anspruchsvollen Hochgebirgsetappe und Rang vier beim Bergzeitfahren einen Tag sp\u00e4ter. Am Samstag steht die bislang schwierigste Etappe mit der Bergankunft in Luchon-Superbagn\u00e8res nach insgesamt 4950 H\u00f6henmetern an.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Lob und Rat gab es von Emanuel Buchmann, der 2019 den vierten Gesamtrang gefeiert hatte und aktuell f\u00fcr das Cofidis-Team bei der Tour mitf\u00e4hrt. \u201eDas ist beeindruckend\u201c, sagte der 32-J\u00e4hrige zur Leistungsexplosion von Lipowitz. \u201eIch rede eigentlich jeden Tag mit ihm hier. Ich gebe ihm da schon ein paar Ratschl\u00e4ge oder Tipps\u201c, meinte Buchmann. Er habe das Potenzial, ums Tour-Podium mitzufahren.<\/p>\n<p>Geschlagener Evenepoel verzweifelt an seiner Form      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach seiner Dem\u00fctigung im Bergzeitfahren der Tour de France war Remco Evenepoel sichtlich angefressen: \u201eAn einem solchen Tag sollte ich unter den ersten Drei landen, aber es war einfach schlecht\u201c, sagte der belgische Doppelolympiasieger zum n\u00e4chsten heftigen R\u00fcckschlag. Der Konkurrent des deutschen Senkrechtstarters Florian Lipowitz im Kampf ums Podium sucht vor der dritten Pyren\u00e4en-Etappe h\u00e4nderingend nach seiner Form.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch hoffe, dass es keine besondere Erkl\u00e4rung daf\u00fcr gibt &#8211; dass ich nur ein paar schlechte Tage hatte und morgen (Samstag, d. Red.) nicht mehr\u201c, sagte Evenepoel nach seinem zw\u00f6lften Platz im Zeitfahren auf der 13. Etappe, bei dem er gar vom Tageszweiten Jonas Vingegaard \u00fcberholt worden war: \u201eMein Start war echt gut, aber nach f\u00fcnf Minuten am Berg konnte ich nicht mehr mit der Kraft fahren, die ich gebraucht h\u00e4tte. Eine wirklich schlechte Performance von mir.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bereits am Donnerstag auf der ersten schweren Hochgebirgsetappe der Rundfahrt hatte Evenepoel, im Vorjahr Gesamtdritter der Tour, schlecht ausgesehen. Am Samstag k\u00f6nnte er auf dem dritten von drei Teilst\u00fccken in den Pyren\u00e4en sowohl den dritten Rang als auch sein wei\u00dfes Trikot des besten Jungprofis an Lipowitz verlieren. Die 182,6 km von Pau nach Luchon-Superbagn\u00e8res auf der 14. Etappe f\u00fchren unter anderem \u00fcber den legend\u00e4ren Col du Tourmalet.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Angesprochen auf die Topform von Lipowitz, der als erster Deutscher seit Andreas Kl\u00f6den 2006 das Tourpodium in Paris erreichen k\u00f6nnte, reagierte Evenepoel schnippisch. \u201eEs war einfach schlecht, alles andere interessiert mich nicht\u201c, sagte der 25 Jahre alte Ausnahmefahrer.<\/p>\n<p>Pogacar baut Vorsprung aus \u2013 Lipowitz auf Podiumskurs      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rad-Superstar Tadej Pogacar dominiert weiter die Frankreich-Rundfahrt. Der Slowene ist auch beim Bergzeitfahren eine Klasse f\u00fcr sich. Ein Deutscher r\u00fcckt dem Podium immer n\u00e4her, weil ein anderer Topfahrer schw\u00e4chelt.<\/p>\n<p>Kuriose Verletzung zwingt Frankreichs Coquard zum Ausstieg      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wieder ein Sprinter weniger: Der Franzose Bryan Coquard ist bei der 112. Tour de France nach dem Bergzeitfahren am Freitag ausgestiegen. Der Teamkollege von Emanuel Buchmann bei Cofidis hatte sich am Vortag beim Griff nach einem Verpflegungsbeutel mit Wasserflaschen einen Finger gebrochen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch kann mit der rechten Hand nicht mehr bremsen. Wenn ich weiterfahre, bin ich eine Gefahr f\u00fcr andere\u201c, sagte Coquard bei Eurosport. Das Risiko beim Bergzeitfahren, wo er kaum bremsen musste, war hingegen \u00fcberschaubar. Coquard fuhr einigerma\u00dfen entspannt hinauf nach Peyragudes.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Damit haben die deutschen Sprinter Phil Bauhaus und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/pascal-ackermann\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pascal Ackermann<\/a> einen weiteren Konkurrenten weniger, nachdem schon der belgische Topmann Jasper Philipsen nach einem Sturz in der ersten Tourwoche aufgegeben hatte.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Allerdings sind Sieg-Gelegenheiten f\u00fcr Sprinter nur noch gering: Am kommenden Mittwoch wird in Valence eine Massenankunft erwartet, bei der abschlie\u00dfenden Etappe in Paris am 27. Juli ist aufgrund des dreimaligen Anstiegs am Montmartre diesmal ein Sprint eher fraglich.<\/p>\n<p>Tour-Deb\u00fctant Lipowitz beeindruckt die Radsport-Welt      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hautacam \u00b7 Ein deutscher Deb\u00fctant r\u00fcckt bei der Frankreich-Rundfahrt immer mehr ins Rampenlicht. Auch sein Chef und der Tour-Dominator trauen Florian Lipowitz Gro\u00dfes zu.<\/p>\n<p>Pogacar hilft TV-Motorrad am Anstieg      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Tadej Pogacar sieht sich nach seiner Machtdemonstration auf der ersten Hochgebirgsetappe der Tour de France noch nicht am Ziel. \u201eDas Rennen ist noch nicht vorbei, man muss nur auf die n\u00e4chsten Etappen schauen, und dann gibt es auch noch die n\u00e4chste Woche\u201c, sagte der Weltmeister nach der zw\u00f6lften Etappe, auf der er seinen Rivalen Jonas Vingegaard um mehr als zwei Minuten distanziert hatte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Schlussanstieg war Pogacars Vorsprung gar so gro\u00df, dass seine Konzentration nicht nur der Stra\u00dfe vor sich oder dem Ziel galt. In der \u00dcbertragung war zu sehen, dass das TV-Motorrad neben ihm ein Pappschild hinter sich herzog. Solche Schilder s\u00e4umen die Stra\u00dfen der Tour de France, die begeisterten Radsportfans lassen sich immer wieder lustige Gru\u00dfbotschaften oder witzige Spr\u00fcche einfallen, die sie dann zu Pappe bringen und an w\u00e4hrend den Etappen in die Kameras halten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als Pogacar bemerkte, dass sich ein solches St\u00fcck Pappe im Motorrad verfangen hatte, machte er mit einer Geste die Personen auf dem Fahrzeug darauf aufmerksam. Ihnen gelang es daraufhin, das St\u00fcck zu entfernen \u2013 und eventuell eine Sturzgefahr f\u00fcr beide zu verhindern. Pogacar konnte ungehindert \u00fcber die Ziellinie fahren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Dominator liegt auf der Jagd nach seinem vierten Tour-Titel nun bereits 3:31 Minuten vor Vingegaard. Am Freitag kommt es auf der zweiten von drei Pyren\u00e4en-Etappen zu einem speziellen Showdown. Die nur 10,9 Kilometer hinauf nach Peyragudes werden als Bergzeitfahren absolviert &#8211; 2023 nahm Vingegaard Pogacar in dieser Disziplin 1:38 Minuten ab. F\u00fcr einen \u00e4hnlichen Ausgang spricht diesmal allerdings wenig.<\/p>\n<p>Pogacar h\u00e4ngt Vingegaard ab \u2013 Lipowitz starker Dritter      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Tadej Pogacar hat bei der zw\u00f6lften Etappe wohl f\u00fcr eine Vorentscheidung gesorgt. Konkurrent Jonas Vingegaard konnte dem Antritt des Dominatoren nicht folgen. Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat derweil f\u00fcr einen Machtwechsel in seinem Team gesorgt.<\/p>\n<p>Lipowitz und Roglic \u2013 Kr\u00e4ftemessen in den Pyren\u00e4en      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Red-Bull-Teamchef Ralph Denk blickt gespannt auf die Leistungen seiner beiden Top-Fahrer bei den ersten harten Bergetappen in den Pyren\u00e4en. Wer hat bei der 112. Tour de France in den steilen Anstiegen der Gebirgskette zwischen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/frankreich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> und Spanien die besseren Beine? Der junge Senkrechtstarter Florian Lipowitz oder der erfahrene Kapit\u00e4n Primoz Roglic?<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor den kr\u00e4ftezehrenden Etappen in den Pyren\u00e4en hat der viermalige Vuelta-Sieger Roglic weiter die F\u00fchrungsrolle im deutschen Radrennstall inne &#8211; auch wenn der bereits 35 Jahre alte Slowene derzeit als Neunter des Gesamtklassements mit sieben Sekunden R\u00fcckstand einen Platz hinter dem 24-j\u00e4hrigen Deutschen liegt. \u201ePrim\u00e4r ist schon Primoz unser Mann. Aber Primoz hat die Klasse und die Ehrlichkeit. Wenn es nicht geht, dann sagt er das vorher. Dann m\u00fcssen sie sich halt absprechen\u201c, sagte Denk der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eAber wir sitzen in der komfortablen Situation, dass wir zwei Mann in den Top Ten haben\u201c, sagte Denk. \u201eNat\u00fcrlich wollen wir mit beiden weiter nach vorne &#8211; oder zumindest mit einem. Aber ist es Primoz? Ist es Florian? Oder sind es beide? Wahrscheinlich wird es ein harter Kampf und dann eine erste Tendenz geben.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit den Leistungen seiner beiden Top-Rennfahrer ist der 51 Jahre alte Oberbayer bisher sehr zufrieden. Vor allem der sechste Platz des ehemaligen Biathleten Lipowitz beim Zeitfahren in Caen habe ihn sehr beeindruckt. \u201eDas hat ihm viel, viel Selbstvertrauen gegeben. Ich habe mich richtig gefreut f\u00fcr ihn\u201c, sagte Denk, der den Aufbau von Lipowitz zum Top-Rundfahrer zuletzt als \u201eHerzensprojekt\u201c bezeichnete.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch mit der bisherigen Vorstellung von Roglic ist Denk gl\u00fccklich. \u201eEr hat S\u00fcdfrankreich ohne Sturz erreicht. Das war unser Ziel. Da haben wir schon arge Bedenken gehabt\u201c, gestand Denk. Die eher defensive Taktik des Teams auf den ersten elf Etappen habe sich ausgezahlt. \u201eWir wissen einfach, dass St\u00fcrze ihn mehr aus der Bahn werfen, als das bei anderen Fahrern der Fall ist.\u201c Zuletzt war der Slowene Ende Mai beim <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/giro-d-italia\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Giro d&#8217;Italia<\/a> gest\u00fcrzt und musste aufgeben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nun geht es f\u00fcr \u201eEdelhelfer\u201c Lipowitz und seinen Kapit\u00e4n Roglic endlich in ihr bevorzugtes Terrain. Heute geht es \u00fcber 180,6 Kilometer und 3.850 H\u00f6henmeter hinauf in den Zielort Hautacam. Am Freitag steht dann das kurze, aber harte Bergeinzelzeitfahren \u00fcber 10,9 Kilometer mit dem steilen Schlussanstieg zum Flugplatz in Peyragudes auf dem Tour-Programm.<\/p>\n<p>Diagnose nach Pogacar-Sturz bekannt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach seinem heftigen Sturz bei der elften Etappe der Tour de France kann Tadej Pogacar aufatmen. \u201eTadej hat gl\u00fccklicherweise keine ernsthaften Verletzungen erlitten. Keine Gehirnersch\u00fctterung oder Knochenbr\u00fcche\u201c, sagte Adrian Rotunno, Teamarzt von UAE Emirates-XRG: \u201eEr hat einige allgemeine Prellungen und Absch\u00fcrfungen am linken Unterarm und an der H\u00fcfte, ist aber ansonsten in Ordnung. Wir werden ihn weiterhin beobachten, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist er medizinisch f\u00fcr die Fortsetzung des Rennens freigegeben.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Slowene war am Mittwoch wenige Kilometer vor dem Ziel in Toulouse zu Fall gekommen, weil sein Rad vom Norweger Tobias Johannessen touchiert worden war. Pogacar konnte sich schnell wieder aufrappeln und das Rennen fortsetzen, die Konkurrenten hielten sich in der Zeit zur\u00fcck und lie\u00dfen den 26-J\u00e4hrigen wieder aufschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Johannessen bittet um Entschuldigung      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach dem Sturz Tadej Pogacars auf der elften Etappe der Tour de France hat der beteiligte Tobias Johannessen den Top-Favoriten um Verzeihung gebeten &#8211; und sich gegen zahlreiche Hasskommentare in den Sozialen Medien gewehrt. \u201eEs tut mir schrecklich leid, was passiert ist\u201c, schrieb der Norweger vom Team Uno-X Mobility auf der Plattform X: \u201eIch hoffe, es geht ihm so gut, wie es einem nach solch einem Sturz gehen kann.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pogacar hatte sich in der Endphase des hektischen Tagesabschnitts am Hinterrad von Johannessen, der seine Fahrlinie verlassen hatte, aufgeh\u00e4ngt und war zu Fall gekommen. Johannessen sprach von einem \u201eFehler\u201c. \u201eEs f\u00fchlt sich schei\u00dfe an\u201c, f\u00fchrte er aus und beklagte Anfeindungen im Netz. \u201eIch w\u00fcnsche niemandem diese Anzahl an Drohungen, die ich erhalten habe. Es tut mir sehr leid, aber ich bin auch ersch\u00fcttert von all dem Hass\u201c, schrieb der 25-J\u00e4hrige: \u201eDas ist sehr be\u00e4ngstigend.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pogacar selbst hatte Kritik an Johanessen ge\u00fcbt. \u201eWir waren am Limit und ein Fahrer hat entschieden, von links nach rechts zu ziehen, er hat mich nicht gesehen und komplett geschnitten\u201c, sagte der Topstar, der vor der ersten Pyren\u00e4en-Etappe der Tour am Donnerstag immerhin keinen Zeitr\u00fcckstand auf seine Kontrahenten kassierte.<\/p>\n<p>Flitzer bei elfter Tour-Etappe      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Flitzer mit einer politischen Botschaft auf seinem T-Shirt hat beim Zielsprint der elften Etappe der Tour de France f\u00fcr eine gef\u00e4hrliche Situation gesorgt. Als der Norweger Jonas Abrahamsen und sein Schweizer Kontrahent Mauro Schmid auf den letzten Metern in Toulouse in h\u00f6chstem Tempo um den Sieg spurteten, st\u00fcrmte pl\u00f6tzlich ein Mann auf die Stra\u00dfe und rannte den beiden hinterher.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Auftritt des St\u00f6renfrieds, der ein Shirt mit der Aufschrift \u201eIsrael raus aus der Tour\u201c trug, endete schmerzhaft, ein Sicherheitsbeamter eilte dem Flitzer entgegen und rammte ihn in die Streckenbegrenzung. Wenig sp\u00e4ter war der Mann nicht mehr zu sehen. Die Pr\u00e4fektur best\u00e4tigte die Festnahme.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf den Sport auf der Strecke hatte der Flitzer keinen Einfluss, Abrahamsen und Schmid waren bereits vorbeigerast. Die Verfolger kamen ins Ziel, als der Mann festgesetzt worden war.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Extinction Rebellion Toulouse behauptete, eine \u201eSchockaktion f\u00fcr Pal\u00e4stina\u201c durchgef\u00fchrt zu haben. In einer Erkl\u00e4rung forderte sie den Ausschluss des vom israelisch-kanadischen Milliard\u00e4r Sylvan Adams gegr\u00fcndeten Teams Israel-Premier Tech, f\u00fcr das auch der deutsche Radprofi Pascal Ackermann (Kandel) bei der Tour f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Abrahamsen gewinnt elfte Etappe, Pogacar st\u00fcrzt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jonas Abrahamsen hat die elfte Etappe der 112. Tour de France gewonnen. Der 29-J\u00e4hrige aus Norwegen siegte am Mittwoch nach 156,8 leicht h\u00fcgeligen Kilometern um die Stadt Toulouse vor dem Schweizer Mauro Schmid und dem niederl\u00e4ndischen Radstar Mathieu van der Poel. Titelverteidiger Tadej Pogacar erlebte zum Ende der Etappe eine Schrecksekunde: Vier Kilometer vor dem Ziel st\u00fcrzte der Slowene. Pogacar rollte aber noch mit dem Hauptfeld ins Ziel.<\/p>\n<p>Pogacar \u00fcber die Pyren\u00e4en-Etappen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Radstar Tadej Pogacar hat den kommenden Pyren\u00e4en-Etappen bei der Tour de France eine gro\u00dfe Bedeutung im Kampf um das Gelbe Trikot beigemessen. \u201eDiese Woche kann fast schon entscheidend sein\u201c, sagte der slowenische Titelverteidiger am Dienstag, als das Peloton erstmals bei der diesj\u00e4hrigen Frankreich-Rundfahrt ruhte.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die zweite Woche sei in diesem Jahr \u201efast so hart wie die letzte\u201c, meinte der Weltmeister vom Team UAE Emirates-XRG: \u201eWir werden sicher ein paar gr\u00f6\u00dfere Abst\u00e4nde in der Gesamtwertung sehen. Es wird interessant.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der dreimalige Champion, der derzeit auf Rang zwei in der Gesamtwertung liegt, aber bereits 1:17 Minuten Vorsprung auf seinen nominell \u00e4rgsten Herausforderer Jonas Vingegaard herausfuhr, hat sich besonders zwei der f\u00fcnf Etappen bis zum n\u00e4chsten Ruhetag am Montag ausgeguckt. \u201eIch freue mich auf Hautacam (Donnerstag) und das Zeitfahren (Freitag)\u201c, sagte Pogacar.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die erste Woche sei aus Pogacars Sicht \u201egut\u201c verlaufen, allerdings mit einem Wermutstropfen: dem Ausfall seines wichtigsten Berghelfers Joao Almeida. \u201eDas war der einzige Schlag\u201c, erkl\u00e4rte Pogacar: \u201eAndererseits sind wir in der Gesamtwertung komfortabel aufgestellt.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Mittwoch steht eine \u00fcberwiegend flache Etappe rund um Toulouse an, kurz vor dem Ziel k\u00f6nnte jedoch eine steile Rampe f\u00fcr Hektik sorgen. Danach geht es f\u00fcr drei Tage in die ber\u00fcchtigten Pyren\u00e4en.<\/p>\n<p>Yates gewinnt zehnte Etappe      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Stra\u00dfenrad-Weltmeister Tadej Pogacar hat bei der Tour de France am franz\u00f6sischen Nationalfeiertag das Gelbe Trikot an Ausrei\u00dfer-K\u00f6nig Ben Healy verloren. Der Titelverteidiger erreichte auf der zehnten Etappe \u00fcber 165,3 Kilometer mit 4:51 Minuten R\u00fcckstand auf den britischen Tagessieger Simon Yates in der Gruppe der Favoriten das Ziel auf dem Puy de Sancy. Damit \u00fcbernahm Healy, der den dritten Platz belegte, als erster Ire seit 38 Jahren das Gelbe Trikot.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Healy, der bereits die sechste Etappe als Solist gewonnen hatte, liegt vor dem ersten Ruhetag in Toulouse nun 29 Sekunden vor Pogacar. Der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger Florian Lipowitz geh\u00f6rte lange der Favoritengruppe an und erreichte am Ende drei Sekunden hinter Pogacar und Jonas Vingegaard das Ziel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Mittwoch geht es bei der 112. Frankreich-Rundfahrt mit der elften Etappe \u00fcber 156,8 Kilometer rund um Toulouse weiter. Eine Bergwertung der dritten Kategorie k\u00f6nnte dabei f\u00fcr die Sprinter zu schwer sein. Ab Donnerstag warten dann in die Pyren\u00e4en.<\/p>\n<p>Rad-Meister Zimmermann steigt nach Sturz bei Tour aus      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Stra\u00dfenradmeister Georg Zimmermann hat seine insgesamt f\u00fcnfte Tour de France wegen der Folgen seines heftigen Sturzes beendet. Nach dem ungl\u00fccklichen Vorfall auf der 9. Etappe am Sonntag sei der Augsburger vom Teamarzt \u00fcberwacht worden und man habe die Entscheidung getroffen, das Rennen nicht fortzusetzen, teilte sein Intermarch\u00e9-Team mit. Am franz\u00f6sischen Nationalfeiertag stand f\u00fcr die Radprofis die erste anspruchsvolle Bergetappe mit 4.450 H\u00f6henmetern bevor.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zimmermann, der vor etwa zwei Wochen in der Pfalz noch den deutschen Meistertitel im Stra\u00dfenrennen bejubelt hatte, musste nach dem Sturz etwa 117 Kilometer vor dem Ziel in Ch\u00e2teauroux an zwei Stellen gen\u00e4ht werden. Der 27-J\u00e4hrige zog sich zwar keine Knochenbr\u00fcche zu. Zimmermann klagte jedoch \u00fcber gro\u00dfe Schmerzen am linken Ellenbogen. Zun\u00e4chst zeigte er sich noch entschlossen, die Tour fortzusetzen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Offenbar ist er durch eine Trinkflasche auf der Stra\u00dfe zu Fall gekommen. \u201eEben noch trank ich aus meiner Flasche, im n\u00e4chsten Moment knallte ich auf den Boden. Meine Teamkollegen erz\u00e4hlten mir sp\u00e4ter, ich sei gegen eine Flasche gefahren, die irgendwie auf der Stra\u00dfe gelandet war &#8211; unvermeidlich, sagten sie. Es ging alles so schnell\u201c, berichtete Zimmermann, f\u00fcr den die Fahrt ins Ziel angesichts der Blessuren nach eigenen Worten eine echte Herausforderung war.<\/p>\n<p>Keine Knochenbr\u00fcche bei Zimmermann \u2013 Ellenbogen schmerzt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Stra\u00dfenradmeister Georg Zimmermann will trotz seines schweren Sturzes die 112. Tour de France fortsetzen. Der Augsburger war auf der neunten Etappe nach Ch\u00e2teauroux am Sonntag fernab der Kameras zu Fall gekommen und hatte sich dabei unter anderem eine gro\u00dfe Wunde am linken Oberschenkel sowie eine Verletzung am linken Ellbogen zugezogen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs ist unglaubliches Gl\u00fcck, dass ich keine Br\u00fcche erlitten haben. Aber die letzten 117 km ins Ziel waren eine echte Herausforderung\u201c, sagte der 27-J\u00e4hrige: \u201eIch konnte den Lenker mit meinem linken Arm nicht festhalten. Der Ellbogen ist ein gro\u00dfes Problem. Der Teamarzt hat zwei Wunden vern\u00e4ht. Das Festhalten am Lenker bereitet mir zwar gro\u00dfe Sorgen, ich bin aber entschlossen, die Tour fortzusetzen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Allerdings wird es am Montag schwer f\u00fcr Zimmermann: Die zehnte Etappe im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/zentralmassiv\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zentralmassiv<\/a> f\u00fchrt \u00fcber sieben Bergwertungen der zweiten Kategorie.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf Fernsehbildern war am Sonntag zu sehen, wie Zimmermann am Stra\u00dfenrand lag. \u201eEs ging alles so schnell. Meine Teamkollegen haben mir nachher berichtet, dass ich \u00fcber eine Flasche am Boden gest\u00fcrzt sei\u201c, sagte Zimmermann. Der Allrounder der belgischen Mannschaft Intermarch\u00e9-Wanty, der Ende Juni erstmals den deutschen Meistertitel gewonnen hatte, setzte die Fahrt aber fort, w\u00e4hrenddessen wurde er mehrere Male am Team-Auto behandelt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bereits am Samstag war Zimmermanns Teamkollege Jonas Rutsch gest\u00fcrzt. Der 27 Jahre alte Allrounder erlitt gro\u00dfe Absch\u00fcrfungen, aber keine Br\u00fcche. Rutsch konnte die 112. Frankreich-Rundfahrt fortsetzen.<\/p>\n<p>Van der Poel verpasst Coup \u2013 Merlier gewinnt neunte Tour-Etappe      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kurz nach dem Start macht sich van der Poel mit einem Kollegen auf die Flucht. Der spektakul\u00e4re Versuch misslingt nur knapp. Nach dem Massensprint wird Bauhaus Siebter. Es ist eine besondere Etappe.<\/p>\n<p>\u201eGeht viel hektischer zu\u201c \u2013 Neue Welt f\u00fcr deutsche Deb\u00fctanten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Tour-Hoffnung Florian Lipowitz hat zwischenzeitlich ein wenig an sich gezweifelt, Marius Mayrhofer w\u00e4hnt sich \u201ein einer anderen Liga\u201c. Die deutschen Deb\u00fctanten bei der 112. Tour de France mussten sich an den ersten Tagen erst einmal in der neuen Radsport-Welt zurechtfinden. Auch f\u00fcr Niklas M\u00e4rkl, einer von insgesamt drei deutschen Neulingen, ist \u201edas Drumherum viel gr\u00f6\u00dfer als beim Giro und der Vuelta\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besonders im Rampenlicht steht Lipowitz, schlie\u00dflich ging es f\u00fcr den Senkrechtstarter innerhalb eines Jahres von 0 auf 100. Noch vor einem Jahr radelte der 24-J\u00e4hrige bei der unbedeutenden Sibiu-Tour in Rum\u00e4nien, bevor seine Karriere einen fast schon kometenhaften Verlauf nahm. Bei seiner ersten gro\u00dfen Rundfahrt fuhr er im September 2024 auf den siebten Gesamtrang der Vuelta. In diesem Jahr folgten weitere Top-Platzierungen bei Paris-Nizza, im Baskenland und bei der Dauphin\u00e9-Rundfahrt, wo er mit den Besten die Berge hochkletterte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Umso entt\u00e4uschter war Lipowitz, als es auf den ersten Tagen nicht so rund lief. Er habe sich nicht so gut gef\u00fchlt, berichtete der 24-J\u00e4hrige \u00fcber seinen Start in das gr\u00f6\u00dfte Radrennen der Welt. Inzwischen ist Lipowitz angekommen im Tour-Zirkus, mit Platz sechs im Einzelzeitfahren hat er auch schon wieder f\u00fcr ein sportliches Ausrufezeichen gesorgt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das ist auch Mayrhofer mit Platz neun auf der ersten Etappe gelungen. \u201eIch genie\u00dfe es\u201c, sagte der T\u00fcbinger der Deutschen Presse-Agentur \u00fcber die Menschenmassen am Stra\u00dfenrand. Sportlich ist es dagegen Schwerstarbeit: \u201eEs geht viel hektischer zu. Es ist schwer, an wichtigen Punkten vorne zu fahren.\u201c Das merkt auch M\u00e4rkl. \u201eDer Radsport ist in den letzten Jahren allgemein hektischer und stressiger geworden, weil die Leistungsdichte einfach so hoch ist. Bei der Tour ist es nochmal eine Nummer h\u00f6her, weil es um so viel geht\u201c, sagt der 26-J\u00e4hrige, der bei der Tour Helfer-Aufgaben verrichten muss.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit den drei Deb\u00fctanten sind immerhin zehn deutsche Teilnehmer bei der Tour am Start. Das war in den vergangenen Jahren anders. Wom\u00f6glich ein Indiz, dass es mit dem deutschen Radsport allm\u00e4hlich wieder aufw\u00e4rts geht. Vielleicht springt nach vier Jahren auch mal wieder ein Etappensieg heraus. Vorerst eint aber alle drei Neulinge ein gro\u00dfes Ziel: Am 27. Juli wollen sie die Champs \u00c9lys\u00e9es in Paris erreichen &#8211; mit dem Rad.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pascal Ackermann hatte seine schier unersch\u00f6pfliche Zuversicht nicht verloren. Am Samstag war der Traum vom ersten Etappensieg bei der Tour de France einmal mehr geplatzt. Ans Aufgeben dachte der deutsche Radprofi deshalb nicht. \u201eJeder wei\u00df, dass ich darauf schon lange warte und das unbedingt will\u201c, sagte Ackermann im Ziel der achten Etappe in Laval und blickte bereits auf Sonntag: \u201eDa ist die n\u00e4chste Chance.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als Vierter hatte Ackermann am Samstag im hektischen Sprint sein bisher bestes Ergebnis bei der 112. Frankreich-Rundfahrt eingefahren. Die letzte echte Flachetappe am Sonntag \u00fcber 174,1 km nach Ch\u00e2teauroux d\u00fcrfte abermals im Massensprint enden &#8211; also mit M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Ackermann. \u201eIch bin froh \u00fcber die Form und freue mich auf die n\u00e4chsten Tage. Die Beine sind recht gut\u201c, sagte der 31-J\u00e4hrige vom Team Israel-Premier Tech.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Samstag haderte Ackermann mit der Sprintvorbereitung. Der Deutsche verlor zwischenzeitlich den Kontakt zu seinem Anfahrer, k\u00e4mpfte sich aber dann noch einmal von ganz hinten vor. \u201eDas war ein richtiger Kraftsprint, das war keiner mit Gl\u00fcck\u201c, sagte Ackermann: \u201eDie drei Leute, die vor mir waren, sind keine schwachen Leute. Die haben alle schon Grand-Tour-Etappen gewonnen.\u201c Chancenlos war Ackermann letztlich vor allem gegen den italienischen Tagessieger Jonathan Milan. Die Revanche steigt am Sonntag.<\/p>\n<p>Milan gewinnt achte Tour-Etappe im Massensprint      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der italienische Radprofi Jonathan Milan hat die achte Etappe der 112. Tour de France gewonnen. Der 24-J\u00e4hrige vom Team Lidl-Trek entschied am Samstag nach 171,4 km den Massensprint in Laval f\u00fcr sich und feierte seinen ersten Tageserfolg bei der diesj\u00e4hrigen Frankreich-Rundfahrt. Milan verwies Wout van Aert (Belgien) und Kaden Groves (Australien) im technisch anspruchsvollen Finale auf die Pl\u00e4tze, Pascal Ackermann (Kandel\/Israel-Premier Tech) wurde Vierter.<\/p>\n<p>Lassen die Favoriten den Ausrei\u00dfern Chancen?      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der bislang letzte franz\u00f6sische Tour-de-France-Sieg liegt etwa 40 Jahre zur\u00fcck. Die Organisatoren widmen die siebte Etappe der 112. Frankreich-Rundfahrt gewisserma\u00dfen dem damaligen Champion Bernard Hinault, denn die Radprofis passieren sein Heimatdorf Yffiniac in der Bretagne.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf den 196,6 Kilometern zwischen Saint-Malo und M\u00fbr-de-Bretagne Guerl\u00e9dan hoffen Ausrei\u00dfer auf ihre Chancen. Allerdings k\u00f6nnten sich auch die Favoriten um Tadej Pogacar bei zwei Anstiegen der dritten und einem der vierten Kategorie zum Ende erneut einen Schlagabtausch liefern. 2021 siegte in M\u00fbr-de-Bretagne der Niederl\u00e4nder Mathieu van der Poel mit sechs Sekunden vor Pogacar und holte sich das Gelbe Trikot.<\/p>\n<p>Healy gewinnt sechste Etappe \u2013 van der Poel in Gelb      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der irische Radprofi Ben Healy hat nach einem mutigen 40-km-Solo die sechste Etappe der 112. Tour de France f\u00fcr sich entschieden. Der 24-J\u00e4hrige vom Team EF Education-EasyPost gewann den 201,5 km langen Tagesabschnitt zwischen Bayeux und Vire in der Normandie und feierte beim ersten Ausrei\u00dfersieg der diesj\u00e4hrigen Frankreich-Rundfahrt den gr\u00f6\u00dften Erfolg seiner Karriere.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Maximale Spannung brachte am Donnerstag der Kampf ums Gelbe Trikot, das Mathieu van der Poel mit nur einer Sekunde Vorsprung wieder vom Tour-Favoriten Tadej Pogacar \u00fcbernahm. Healy hatte sich aus einer achtk\u00f6pfigen Fluchtgruppe heraus abgesetzt. Im Ziel hatte er 2:44 Minuten Vorsprung auf Quinn Simmons aus den <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/usa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> (Lidl-Trek). Dritter wurde der Australier Michael Storer (Tudor Pro Cycling\/+2:51).<\/p>\n<p>\u201eVon Pogacar platt gemacht\u201c \u2013 Alarmstimmung bei Vingegaard      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sein deutscher Sportdirektor Grischa Niermann hatte \u201ekeine Erkl\u00e4rung\u201c und in der d\u00e4nischen Heimat herrschte gro\u00dfes Entsetzen. \u201eVingegaard von Pogacar platt gemacht\u201c, schrieb das Boulevardblatt B.T. nach der krachenden Niederlage des zweimaligen Tour-de-France-Champions im Einzelzeitfahren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">War es das schon f\u00fcr Jonas Vingegaard? Der 28-J\u00e4hrige verlor mehr als eine Minute ausgerechnet in der Spezialdisziplin, in der ihm am ehesten ein Treffer gegen Tour-Dominator Tadej Pogacar zugetraut worden war. \u201eIch hatte einen ziemlich schlechten Tag, so ist das manchmal. Ich hatte einfach nicht die n\u00f6tigen Beine\u201c, sagte Vingegaard und erg\u00e4nzte: \u201eDie Tour ist nat\u00fcrlich lang, deshalb bin ich immer noch motiviert und glaube weiterhin daran, dass es m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der besten Form seiner Karriere hatte sich Vingegaard vor dem Tour-Start gew\u00e4hnt. Im Kampf gegen die Uhr war davon nichts zu sehen. Dabei hatte er noch vor gut drei Wochen bei der Dauphin\u00e9-Rundfahrt im Einzelzeitfahren klar vor Pogacar gelegen. \u201eWir haben auf mehr gehofft und den gro\u00dfen R\u00fcckstand nicht erwartet. Ich denke, Jonas hatte nicht genug Power. Es ist passiert und wir m\u00fcssen damit umgehen\u201c, sagte Niermann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ex-Toursieger Bjarne Riis fiel die unruhige Fahrweise von Vingegaard auf. \u201eEr bewegt sich alle f\u00fcnf Sekunden im Sattel. Er sitzt und springt und hat ein Kraftproblem. Es k\u00f6nnte ein schlechter Tag sein. Etwas, das seinen R\u00fccken belastet, eine schlechte Position\u201c, sagte Riis.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcberrascht zeigte sich auch sein gr\u00f6\u00dfter Rivale, der \u00fcber den Grund f\u00fcr den kleinen Einbruch spekulierte: \u201eEr ist der Leichteste von uns Dreien, daher ist es vielleicht nicht die beste Art von Zeitfahren f\u00fcr ihn\u201c, sagte Pogacar auch mit Blick auf Zeitfahr-Spezialist Remco Evenepoel. Der Slowene wollte von einer Vorentscheidung aber nichts wissen: \u201eMan kann keinen Fahrer der Gesamtwertung abschreiben, und ich behalte jeden im Auge. Aber ich denke, Jonas wird sich am meisten anstrengen und ist der Hungrigste.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gewicht? Schlechter Tag? Die Tour-Mission von Vingegaard ist jedenfalls bislang denkbar schlecht verlaufen. Dazu kommen die St\u00f6rfeuer, die seine Frau Trine in einem Interview entfacht hatte. Ihrem Mann werde zu viel abverlangt, hatte sie der d\u00e4nischen Zeitung \u201ePolitiken\u201c gesagt. Die vielen Reisen und wochenlangen H\u00f6hentrainingslager zehrten an ihm. Kritik, die Niermann zur\u00fcckgewiesen hatte. \u201eDieses Opfer ist notwendig. Jonas wei\u00df das besser als jeder andere\u201c, hatte der fr\u00fchere deutsche Radprofi erwidert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nun gilt es beim Visma-Team, dass Vingegaard bis zu den schweren Bergen nicht weiter den Anschluss verliert. \u201eWir m\u00fcssen die Zeit irgendwo wieder rausholen, wenn Jonas die Tour gewinnen will\u201c, so Niermann. Gelegenheiten bieten sich bei f\u00fcnf Bergank\u00fcnften noch einige.<\/p>\n<p>Evenepoel gewinnt Zeitfahren &#8211; Pogacar in Gelb      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat das erste Einzelzeitfahren bei der 112. Tour de France souver\u00e4n gewonnen. Der belgische Spezialist im Kampf gegen die Uhr siegte auf der f\u00fcnften Etappe mit Start und Ziel in der nordfranz\u00f6sischen Stadt Caen auf flachen 33 Kilometern vor Titelverteidiger Tadej Pogacar, der das Gelbe Trikot \u00fcbernahm.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein mit einem Tischmesser bewaffneter Mann hat in der N\u00e4he des Ziels der vierten Tour-de-France-Etappe im nordfranz\u00f6sischen Rouen f\u00fcr einen Schreckmoment gesorgt. Der offenbar psychisch kranke Mann hat dort am Dienstagnachmittag einen Polizisten angegriffen, aber nicht verletzt, wie die Zeitung \u201eLe Parisien\u201c unter Verweis auf die Staatsanwaltschaft berichtete. Seine massive Uniform sch\u00fctzte den Bereitschaftspolizisten vor Verletzungen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein weiterer Polizist gab demnach einen Schuss auf den 21-J\u00e4hrigen ab und verletzte ihn leicht am Oberschenkel. Nach kurzer Verfolgung, w\u00e4hrend der der Angreifer weitere Menschen bedrohte, wurde er von den Beamten \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Zuschauerin, die von dem Mann bereits aggressiv angegangen worden war, hatte die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> zun\u00e4chst auf den Bewaffneten hingewiesen. Daraufhin wollten die Beamten ihn festnehmen und es kam zu dem Angriff. Der Mann kam in Polizeigewahrsam. Der als psychisch krank eingestufte Mann war erst k\u00fcrzlich aus einer Klinik geflohen und nach ihm wurde gefahndet.<\/p>\n<p>\u201eRichtiger Test\u201c beim Zeitfahren \u2013 N\u00e4chster Schlagabtausch der Tour-Favoriten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beim ersten Zeitfahren bei der 112. Tour de France kommt es erneut zum Duell der Top-Stars um Titelverteidiger Tadej Pogacar. Der slowenische Radsport-Superstar, der am Vortag seinen 100. Profisieg bejubelte, rechnet beim Rennen gegen die Uhr um die Stadt Caen mit einem \u201erichtigen Test\u201c. \u201eWir k\u00e4mpfen um das Gelbe Trikot\u201c, sagte der dreimalige Tour-Sieger und Weltmeister.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Denn so rauschhaft der Sieg des 26-J\u00e4hrigen auch war, der Ausnahmefahrer durfte noch nicht ins Gelbe Trikot schl\u00fcpfen &#8211; und steht noch hauchd\u00fcnn hinter dem Klassiker-Spezialisten Mathieu van der Poel. Der Niederl\u00e4nder wei\u00df aber um die unwahrscheinliche Verteidigung der Gesamtf\u00fchrung. \u201eWenn wir realistisch sind, ist das morgen mein letzter Tag im Gelben Trikot\u201c, sagte van der Poel vor dem Zeitfahren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beim Rennen gegen die Uhr bleibt es relativ offen, wer von den drei gro\u00dfen Favoriten die Gesamtf\u00fchrung \u00fcbernimmt. Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/belgien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Belgien<\/a> hat zwar beste Chancen auf den Tagessieg, doch im Rennen um das begehrte F\u00fchrungstrikot liegt er aktuell 50 Sekunden hinter Jonas Vingegaard und 58 hinter Pogacar. Van der Poel, der gleichauf mit Pogacar liegt und nur dank der besseren Platzierungen zuvor Gelb behalten durfte, sieht Pogacar dennoch stark vorbereitet: \u201eIch denke, jeder sieht, auf welchem Level er f\u00e4hrt\u201c, lobte er. Nach dem Einzelzeitfahren bei der Dauphin\u00e9 wolle er zeigen, dass er beim Tour-Zeitfahren gut mitfahren k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der zweimalige d\u00e4nische Tour-Sieger Vingegaard sollte allerdings auch gute Karten haben. Bei der Dauphin\u00e9 hatte Pogacar zuletzt 28 Sekunden auf Vingegaard und 48 Sekunden auf Evenepoel verloren. Vingegaards sportlicher Leiter Grischa Niermann d\u00e4mpfte die Erwartungen. Das relativ flache Zeitfahren auf einer Distanz von 33 Kilometern sei \u201enicht ideal\u201c f\u00fcr Vingegaard. \u00dcber seinen Radprofi und den gro\u00dfen Konkurrenten sagte er nach der vierten Etappe aber auch: \u201eIch denke, wenn die zwei &#8211; Tadej und Jonas &#8211; attackieren und antreten, dann kann kein anderer mehr folgen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger Florian Lipowitz bleibt trotz des n\u00e4chsten D\u00e4mpfers bei der Tour de France zuversichtlich. \u201eHeute kann man das verkraften\u201c, sagte der Ulmer von Red Bull-Bora-hansgrohe nach der vierten Etappe am Dienstag, auf der er und sein Kapit\u00e4n Primoz Roglic schon vor der Entscheidung in Rouen abgeh\u00e4ngt worden waren. \u201eEigentlich habe ich mich gar nicht so schlecht gef\u00fchlt, aber es haben einfach die Beine gefehlt\u201c, erkl\u00e4rte Lipowitz, der letztlich 54 Sekunden hinter Tagessieger Tadej Pogacar ins Ziel kam. Roglic hielt mit 32 Sekunden den Schaden einigerma\u00dfen in Grenzen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch hatte zu viel Laktat in den Beinen. Dann steht man da oben auf dem Berg und kann nicht mehr treten\u201c, sagte Lipowitz weiter. In der Gesamtwertung liegt der 24-J\u00e4hrige als bester Deutscher auf Rang 20, schon 1:49 Minuten hinter Mathieu van der Poel im Gelben Trikot. Roglic belegt den 13. Platz (+1:27). F\u00fcr das Red-Bull-Team verliefen die ersten Etappen nicht nach Wunsch. \u201eEs galt, nicht hinzufallen und sich zu verletzen und den Zeitverlust in Grenzen zu halten. Das hat nur bedingt funktioniert\u201c, sagte der Sportliche Leiter Rolf Aldag nach Etappe vier vor allem mit Blick auf Kapit\u00e4n Roglic.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Mittwoch steht das erste Zeitfahren an, \u201edas kann er ziemlich gut\u201c, sagte Lipowitz \u00fcber seinen slowenischen Teamkollegen: \u201eWir sind sehr zuversichtlich und auch ohne Sturz durchgekommen. Wir k\u00f6nnen superhappy sein.\u201c Wie Lipowitz den Kampf gegen die Uhr in Caen angehen wird, entscheidet sich erst auf dem Rad. \u201eIch werde schauen, was die Beine zulassen. Wenn man im Rennen merkt, dass es nicht geht, dann nimmt man raus\u201c, sagte der Hoffnungstr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Philipsen nach Sturz operiert \u2013 Jury bestraft Coquard      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach dem Sturz-Drama um Jasper Philipsen bei der 112. Tour de France hat sich der belgische Radsport-Star aus dem Krankenhaus gemeldet. Sein Alpecin-Team ver\u00f6ffentlichte in den sozialen Medien ein Foto, das den leicht l\u00e4chelnden Sportler mit einem gehobenen Daumen und einer bandagierten Hand zeigt. Der 27-j\u00e4hrige Philipsen sei im Krankenhaus im belgischen Herentals erfolgreich am Schl\u00fcsselbein operiert worden, teilte das Team weiter mit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf der dritten Etappe beim Zwischensprint war Philipsen heftig gest\u00fcrzt und musste das Rennen aufgeben, nachdem der franz\u00f6sische Radprofi Bryan Coquard mit ihm zusammensto\u00dfen war. Der zehnmalige Tour-Etappensieger Philipsen, der die Auftaktetappe in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/lille\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lille<\/a> gewonnen und danach kurzzeitig das Gelbe Trikot getragen hatte, erlitt einen verschobenen Bruch des Schl\u00fcsselbeins und mindestens eine Rippenfraktur.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Jury des Radsport-Weltverbands UCI bestrafte den franz\u00f6sischen Profi Coquard. Der 33-J\u00e4hrige kassierte eine Gelbe Karte, einen Abzug von 13 Punkten in der Punktewertung und muss 500 Schweizer Franken zahlen. Falls er bei der dreiw\u00f6chigen Rundfahrt eine zweite Gelbe Karte erhalten sollte, w\u00e4re er raus bei der Tour.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Coquard zeigte sich betroffen von den Ereignissen. \u201eIch m\u00f6chte mich bei Philipsen und Alpecin entschuldigen\u201c, sagte er. Absicht habe aber nicht dahintergesteckt. Coquard war auf der von vielen St\u00fcrzen begleiteten Etappe ebenfalls sp\u00e4ter noch gest\u00fcrzt. Philipsens Teamkollege Jonas Rickaert d\u00fcrfte die Strafe kaum beruhigen. \u201eEr hat mir gesagt, dass er nichts machen konnte, aber es ist nicht das erste Mal, dass er im Zwischensprint zu viel Risiko nimmt, obwohl er sie nicht gewinnen kann. F\u00fcr zehn Punkte sein Leben riskieren, das ist der Wahnsinn.\u201c<\/p>\n<p>100. Karriere-Sieg f\u00fcr Pogacar bei Tour de France      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die vierte Tour-Etappe endet mit einem knackigen Finale in Rouen. Genau richtig f\u00fcr den slowenischen Radstar, der einen besonderen Sieg feiert. Das Gelbe Trikot muss aber noch warten.<\/p>\n<p>Aus f\u00fcr Top-Sprinter \u2013 Philipsen folgt auf Kittel      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jasper Philipsen lag mit gro\u00dfen Schmerzen und zerrissenen Trikot am Stra\u00dfenrand, auf seinem R\u00fccken bildeten sich blutende Wunden. Mit einer Krause um den Hals musste der belgische Topsprinter auf einer Liege abtransportiert werden, die Tour de France war f\u00fcr Philipsen nach seinem brutalen Crash mit mehreren Br\u00fcchen w\u00e4hrend der dritten Etappe vorbei.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Damit ist Philipsen der achte F\u00fchrende der Sprintwertung, der seit der Einf\u00fchrung des Gr\u00fcnen Trikots im Jahr 1953 bei der Frankreich-Rundfahrt ausgeschieden ist. Seit acht Jahren hatte es das nicht mehr gegeben, in 2017 musste der Deutsche <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/marcel-kittel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marcel Kittel<\/a> vorzeitig aussteigen. Philipsens Sturz \u00fcberschattete das dritte Teilst\u00fcck nach D\u00fcnkirchen, auf dem es zu weiteren heftigen Unf\u00e4llen kam.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Philipsen erlitt eine Fraktur des rechten Schl\u00fcsselbeins, dazu ist eine Rippe gebrochen, m\u00f6glicherweise zwei. Der Etappensieger des Auftakts in Lille wird in der Heimat operiert. Neben Philipsen kamen unter anderem auch sein Landsmann Remco Evenepoel, Ex-Sieger Geraint Thomas oder Jordi Meeus vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe zu Fall.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs war nicht machbar, dass alle heile ankommen\u201c, sagte Rolf Aldag, Sportlicher Leiter bei der Red-Bull-Mannschaft. F\u00fcr Mathieu van der Poel, Philipsens Teamkollege und Tr\u00e4ger des Gelben Trikots, ist der Verlust \u201esehr bitter. Es war nicht unser bester Tag\u201c, sagte der Ex-Weltmeister.<\/p>\n<p>Tim Merlier gewinnt dritte Tour-Etappe      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der belgische Europameister Tim Merlier hat bei der 112. Tour de France die von einem schweren Sturz des Sprintstars Jasper Philipsen \u00fcberschattete dritte Etappe gewonnen. Der 32-J\u00e4hrige holte nach gr\u00f6\u00dftenteils flachen 178,3 Kilometern zwischen Valenciennes und der Hafenstadt D\u00fcnkirchen vor dem Italiener Jonathan Milan und dem deutschen Profi Phil Bauhaus im Massensprint den Tagessieg. Der Pf\u00e4lzer Pascal Ackerman wurde Neunter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Top-Sprinter Philipsen st\u00fcrzte etwa 60 Kilometer vor dem Ziel heftig und musste das Rennen aufgeben. Der Belgier, der am Samstag noch die Auftaktetappe gewonnen und f\u00fcr einen Tag das Gelbe Trikot getragen hatte, kam kurz vor dem Zwischensprint nach einem Rempler zu Fall. Philipsen fiel dabei auf die rechte Schulter, sein gesamtes Trikot war zerrissen. Anschlie\u00dfend wurde Philipsen minutenlang am Stra\u00dfenrand vom Tour-Arzt behandelt. Es ging aber nicht mehr weiter f\u00fcr den zehnmaligen Tour-Etappengewinner.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Philipsen kam danach direkt ins Krankenhaus. Philip Roodhooft, Teamchef des Alpecin-Rennstalls, war sichtlich betroffen. \u201eNat\u00fcrlich sorgt das f\u00fcr Emotionen. Auch das Ergebnis von heute ist irrelevant\u201c, sagte er und konnte noch keine Details zum Ausma\u00df der Verletzungen nennen. \u201eJasper is down\u201c, sagte er auf Englisch.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine \u00c4nderungen. Der Niederl\u00e4nder Mathieu van der Poel, Team-Kollege von Jasper Philipsen, steht weiter vor Titelverteidiger Tadej Pogacar und dem D\u00e4nen Jonas Vingegaard. Am vierten Tour-Tag wartet am Dienstag ein anspruchsvolles Finale. Auf den letzten 50 Kilometern von Amiens nach Rouen warten je zwei Anstiege der dritten und vierten Kategorie. Die weltweit bekannteste Rundfahrt endet am 27. Juli in Paris.<\/p>\n<p>Nach schwerem Crash \u2013 Etappensieger Philipsen muss Tour aufgeben      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der belgische Topsprinter Jasper Philipsen hat nach einem \u00fcblen Sturz bei der Tour de France aufgeben m\u00fcssen. Zwei Tage nach seinem Sieg auf der Auftaktetappe kam der F\u00fchrende der Sprintwertung beim Zwischenspurt rund 60 km vor dem Ziel in D\u00fcnkirchen schwer zu Fall und wurde lange am Stra\u00dfenrand behandelt. Schnell war klar: Es geht nicht weiter.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Kampf um die Wertungspunkte hatte der Franzose Bryan Coquard, Teamkollege von Emanuel Buchmann bei Cofidis, den schuld- und chancenlosen Philipsen abger\u00e4umt. Der Belgier krachte bei hohem Tempo auf den R\u00fccken, unter dem zerrissenen Trikot zeichneten sich gro\u00dfe blutende Wunden ab.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Philipsen hatte auf der ersten Etappe in Lille gesiegt und mit seinem zehnten Tour-Tageserfolg das Gelbe Trikot \u00fcbernommen. Dieses gab er am Sonntag an seinen Teamkollegen Mathieu van der Poel ab und war am Montag im Jersey des Sprintbesten unterwegs. Philipsen ist der dritte Ausfall der 112. Tour, zuvor hatten am Samstag der zweimalige Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna (Italien) und der Schweizer Stefan Bissegger aufgeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Seltener Anblick \u2013 Pogacar tr\u00e4gt Bergtrikot erst zum zweiten Mal      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zwei Mal hat er es bei der Tour de France schon gewonnen, getragen aber nur ein einziges Mal. \u201eEs wird mein zweiter Tag \u00fcberhaupt im Bergtrikot\u201c, sagte Tadej Pogacar mit Blick auf Etappe drei der Tour de France am Montag, nachdem er auf der zweiten zwar das Gelbe Trikot knapp verpasst hatte, daf\u00fcr aber den gepunkteten \u201eTrostpreis\u201c mitnehmen durfte.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch freue mich drauf, die Leute m\u00f6gen es\u201c, sagte Pogacar (UAE Emirates-XRG) nichtsdestotrotz: \u201eEs ist besonders, in diesem Trikot zu fahren.\u201c Dass er viel lieber die Gesamtf\u00fchrung \u00fcbernommen h\u00e4tte, daraus machte er keinen Hehl. \u201eIch habe mich am Ende gut gef\u00fchlt. Aber Mathieu war st\u00e4rker. Chapeau\u201c, sagte der dreimalige Tour-Sieger und amtierende Weltmeister.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pogacar musste sich in einem spannenden Finale knapp Mathieu van der Poel geschlagen geben, der durch den Sieg auch Gelb \u00fcbernahm. Vier Sekunden liegt Pogacar hinter dem Niederl\u00e4nder von Alpecin-Deceuninck, Dritter ist Jonas Vingegaard (Visma-Lease a bike).<\/p>\n<p>Rennr\u00e4der gestohlen \u2013 Einbruch bei Buchmanns Cofidis-Team      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das franz\u00f6sische Radsport-Team Cofidis ist vor der zweiten Etappe der 112. Tour de France bestohlen worden. Wie die Mannschaft des Ravensburgers Emanuel Buchmann w\u00e4hrend des Teilst\u00fccks von Lauwin-Planque nach Boulogne-sur-Mer bei X mitteilte, wurde in der vergangenen Nacht vor dem Hotel in Bondues die T\u00fcr des Werkstattwagens aufgebrochen und elf Rennr\u00e4der entwendet.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMeins ist zum Gl\u00fcck da gewesen\u201c, sagte Buchmann nach der Etappe, die er als 20. und damit bester Deutscher abschloss. Der Schaden bel\u00e4uft sich auf \u00fcber 100.000 Euro. \u201eDie Polizei hat sich am Vormittag zum Hotel begeben, um das Vergehen festzustellen und mit den Ermittlungen zu beginnen\u201c, hie\u00df es in der Pressemitteilung des Teams.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diebst\u00e4hle w\u00e4hrend der Frankreich-Rundfahrt sind keine Seltenheit. Im vergangenen Jahr waren dem Team TotalEnergies ebenfalls elf R\u00e4der gestohlen worden.<\/p>\n<p>Van de Poel gewinnt zweite Etappe vor Pogacar      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der niederl\u00e4ndische Radprofi Mathieu van der Poel hat die zweite Etappe der Tour de France gewonnen und damit das Gelbe Trikot geholt. In einem packenden Finale nach 209,1 km zwischen Lauwin-Planque und Boulogne-sur-Mer am \u00c4rmelkanal setzte sich der Ex-Weltmeister vom Team Alpecin-Deceuninck im Spurt vor dem amtierenden Weltmeister und Tour-Titelverteidiger Tadej Pogacar (Slowenien\/UAE Team Emirates XRG) durch. Dritter wurde der zweimalige Tour-Sieger Jonas Vingegaard (D\u00e4nemark\/Visma &#8211; Lease a Bike).<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) hatte im steilen Schlussst\u00fcck des l\u00e4ngsten Teilst\u00fccks der 112. Frankreich-Rundfahrt attackiert, konnte das Tempo aber nicht halten. \u201eIch wollte es probieren. Ich hatte am Ende so viel Laktat in den Beinen. Leider ist es nicht aufgegangen. Ich glaube, ich brauche noch ein paar Tage, um reinzukommen\u201c, sagte Lipowitz am ARD-Mikrofon. Der 24-j\u00e4hrige Ulmer wurde zeitlich mit van der Poel letztlich 24. der Etappe, bester Deutscher war der fr\u00fchere Tour-Vierte Emanuel Buchmann (Ravensburg\/Cofidis) auf Rang 20.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch war so motiviert. Mein erster Etappensieg lag vier Jahre zur\u00fcck\u201c, sagte van der Poel, der sich mit Pogacar in den Fr\u00fchjahrsklassikern schon legend\u00e4r duelliert hatte.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Str\u00f6mender Regen hatte zun\u00e4chst zu einem Stau der Teamfahrzeuge und einen versp\u00e4teten Etappenstart gesorgt. Bei schwierigen Bedingungen bildete sich fr\u00fch die obligatorische Spitzengruppe, die bis ins letzte Rennviertel vorne blieb. 50 km vor dem Ziel kam es zum Zusammenschluss, das Rennen begann mit noch drei ausstehenden Bergwertungen neu.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An der C\u00f4te du Haut Pichot (3. Kategorie) 30 km vor dem Ziel versch\u00e4rften die Favoritenteams bereits das Tempo, das Feld schrumpfte deutlich. Auf den letzten 10 km mit der C\u00f4te de Saint-\u00c9tienne-au-Mont (3.) und der C\u00f4te d&#8217;Outreau wurde das Rennen zum erbitterten Schlagabtausch, bei dem sich auch die Favoriten um Pogacar und Vingegaard zeigten.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die dritte Etappe f\u00fchrt am Montag \u00fcber 178,3 km von Valenciennes nach D\u00fcnkirchen an der Kanalk\u00fcste. Am Mittwoch steht dann mit einem Einzelzeitfahren in Caen die erste harte Pr\u00fcfung f\u00fcr die Topfavoriten auf den Tour-Sieg an.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Blo\u00df nicht wieder st\u00fcrzen! Im deutschen Red-Bull-Team um Hoffnungstr\u00e4ger Florian Lipowitz und Vuelta-Sieger Primoz Roglic hat in diesem Jahr bei der Tour de France die Sicherheit oberste Priorit\u00e4t. \u201eUns wird immer vorgeworfen, wir fallen so oft hin, dieses Mal haben wir es gut verhindert. Wir wissen, wie kompliziert die ersten Etappen sind. (&#8230;) Die 30 Sekunden werden nicht die Tour entscheiden, ein schwerer Sturz schon\u201c, erkl\u00e4rte Sportdirektor Rolf Aldag die Marschroute f\u00fcr die hektische erste Woche.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">39 Sekunden R\u00fcckstand waren es gleich auf der ersten Etappe mit Start und Ziel in Lille auf Sieger Jasper Philipsen und die beiden Tour-Favoriten Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard. Aber die beiden Ausnahmek\u00f6nner scheinen ohnehin nicht die Referenzgr\u00f6\u00dfe zu sein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs ist kein Weltuntergang, aber es h\u00e4tte besser laufen k\u00f6nnen. Es k\u00f6nnen nicht alle vorne sein, auch Remco Evenepoel war hinten\u201c, meinte Teamchef Ralph Denk. Den belgischen Doppel-Olympiasieger und Tour-Dritten von 2024 hatte Lipowitz zuletzt bei der Dauphin\u00e9-Rundfahrt als Dritter hinter sich gelassen. Jener Platz wird auch bei der Tour intern anvisiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Daf\u00fcr m\u00fcssen die Red-Bull-Asse aber sturzfrei bleiben. Beim Giro d&#8217;Italia hat das zuletzt nicht funktioniert. Roglic musste das Rennen nach mehreren St\u00fcrzen aufgeben, auch seine vergangenen drei Tour-Teilnahmen endeten jeweils vorzeitig. Dieses Mal geht der Slowene entspannter an die Sache: \u201eIch muss nichts mehr beweisen. Ich will in Paris ankommen und etwas Champagner trinken.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bis dahin warten aber noch weitere knifflige Etappen. Auf der heutigen zweiten und der vierten Etappe am Dienstag k\u00f6nne es brutal werden, so Aldag, vor allem wenn noch Regen dazukommen sollte.<\/p>\n<p>Pogacar vor Auftaktrennen in der Favoritenrolle      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit Vorjahressieger Tadej Pogacar in der Favoritenrolle startet am Samstag die 112. Tour de France in Lille. Insgesamt 3338,8 Kilometer, f\u00fcnf Bergank\u00fcnfte und zwei Einzelzeitfahren warten auf die Radprofis bis zum Zielstrich auf den Champs \u00c9lys\u00e9es in Paris.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der slowenische Weltmeister Pogacar hat seinen vierten Gesamtsieg im Visier. Sein gr\u00f6\u00dfter Herausforderer d\u00fcrfte wieder der D\u00e4ne Jonas Vingegaard sein, der die Tour 2022 und 2023 gewann. Auch der belgische Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel rechnet sich Chancen aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus deutscher Sicht richten sich die Augen auf den 24 Jahre alten Deb\u00fctanten Florian Lipowitz, der zuletzt bei der Dauphin\u00e9-Rundfahrt mit den Besten der Welt die Berge hochkletterte und Gesamtdritter wurde. In der ersten Woche geht es f\u00fcr die Favoriten aber zun\u00e4chst darum, sich aus den St\u00fcrzen rauszuhalten. Bereits auf der ersten Etappe \u00fcber 184,9 Kilometer mit Start und Ziel in Lille ist mit einer Massenankunft zu rechnen, bei der die Sprinter das Rennen unter sich ausmachen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Vingegaard will zur\u00fcck auf den Thron      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard glaubt an seine Chance im Duell mit Superstar Tadej Pogacar. \u201eIch bin auf dem h\u00f6chsten Level, auf dem ich jemals war. Wir werden sehen, ob es reicht\u201c, sagte der D\u00e4ne kurz vor dem Start der 112. Frankreich-Rundfahrt in Lille.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch Visma-Sportdirektor Grischa Niermann sieht seinen Sch\u00fctzling bestens ger\u00fcstet. \u201eJonas ist in seiner besten Form. Die Vorbereitung lief gut. Wir sind hier, wir sind bereit f\u00fcr einen gro\u00dfen Kampf\u201c, sagte der fr\u00fchere deutsche Radprofi und sieht den zuletzt \u00fcberragenden Weltmeister Pogacar nicht als unschlagbar an: \u201eWir denken, dass es m\u00f6glich ist. Sonst w\u00fcrden wir zu Hause bleiben.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im vergangenen Jahr war Vingegaard gegen Pogacar chancenlos, allerdings hatte er 2024 auch einen schweren Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt zu verarbeiten. Das habe ihn fast ein Jahr gekostet, um wieder zu alter St\u00e4rke zu finden. In diesem Jahr habe er etwas an Muskelmasse zugelegt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Rivalit\u00e4t mit Pogacar sei gut f\u00fcr den Radsport und mache ihn st\u00e4rker. Dass Pogacar ihn als besten Kletterer der Welt bezeichnet habe, sei \u201eein nettes Kompliment\u201c. Bei der Dauphin\u00e9-Rundfahrt, die der slowenische Weltmeister zuletzt gewann, sei Pogacar aber besser gewesen. Er wisse nicht, ob er dem zustimmen k\u00f6nne. Angst habe er vor seinem Rivalen nicht, \u201eaber viel Respekt\u201c, betonte Vingegaard.<\/p>\n<p>\u201eVersuchen zu \u00fcberleben\u201c \u2013 Evenepoel f\u00fcrchtet Tour-Start      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel f\u00fcrchtet zu Beginn der Tour de France folgenreiche St\u00fcrze. \u201eWir werden versuchen, zu \u00fcberleben und die ersten zehn Tage ohne Probleme zu \u00fcberstehen\u201c, k\u00fcndigte der belgische Kapit\u00e4n vom Team Soudal Quick-Step vor dem Grand D\u00e9part am Samstag in Lille an.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eFreue ich mich darauf? Nein, aber ich muss sie fahren\u201c, sagte Evenepoel mit Blick auf die ersten Etappen, die gr\u00f6\u00dftenteils voraussichtlich im Massensprint entschieden werden: \u201eAm Ende werden wir sehen, wer das Schlachtfeld ohne Sturz oder Verletzung verlassen hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Erst danach geht laut Evenepoel der Kampf der Favoriten um das Gelbe Trikot los. \u201eJeder wei\u00df, dass die eigentliche Tour f\u00fcr die Gesamtwertung in der zweiten Woche mit den Pyren\u00e4en beginnt\u201c, sagte der Teamkollege des Berliners Maximilian Schachmann, der nach Gesamtrang drei bei seinem Deb\u00fct im Vorjahr erneut das Podium anvisiert.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Druck macht sich Evenepoel nach seinem schweren Trainingsunfall Anfang Dezember nicht. \u201eIch hatte keine richtige Wintervorbereitung, es ist \u00e4rgerlich. Wir m\u00fcssen von Tag zu Tag sehen und akzeptieren, wie die Tour verlaufen wird\u201c, sagte der 25-J\u00e4hrige. Der Zeitfahr-Weltmeister war w\u00e4hrend einer Trainingsfahrt in seiner Heimat mit einem Postauto kollidiert, mehrere Br\u00fcche, eine Lungenprellung und eine Luxation des Schl\u00fcsselbeins waren die Folge. Sein Comeback gab Evenepoel erst Ende April.<\/p>\n<p>Schachmann als Helfer von Olympiasieger Evenepoel dabei      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Zeitfahrmeister Maximilian Schachmann geht bei der 112. Tour de France an der Seite von Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel ins Rennen. Dies geht aus dem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Aufgebot des Teams Soudal Quick-Step hervor. Neben Klassementfahrer Evenepoel, im Vorjahr Gesamtdritter, geht Tour-Deb\u00fctant Tim Merlier als Co-Kapit\u00e4n f\u00fcr die Sprint-Ank\u00fcnfte in die Frankreich-Rundfahrt. Schachmann d\u00fcrfte vorrangig als Helfer gefragt sein, aber auch Freiheiten f\u00fcr Ausrei\u00dfergruppen erhalten.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir haben ein starkes und erfahrenes Team, das in diesem Sommer zu einigen sch\u00f6nen Dingen f\u00e4hig ist, und so gehen wir mit viel Zuversicht an den Start\u201c, sagte der Sportliche Leiter Tom Steels. Er strebe eine \u201egute\u201c Gesamtplatzierung an, betonte Evenepoel: \u201eAber das Wichtigste wird sein, in der ersten H\u00e4lfte des Rennens keine Zeit zu verlieren, denn diese d\u00fcrfte sehr nerv\u00f6s sein, mit vielen Fallen und kniffligen Stra\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Tour startet am Samstag mit einer 184,9 Kilometer langen Flachetappe rund um Lille.<\/p>\n<p>K\u00e4mna nicht dabei, Deb\u00fcts f\u00fcr Mayrhofer und M\u00e4rkl      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der deutsche Radprofi Lennard K\u00e4mna (Wedel) geht bei der Tour de France nicht an den Start. Der 28-J\u00e4hrige fehlt im achtk\u00f6pfigen Aufgebot seines Teams Lidl-Trek, das am Montag ver\u00f6ffentlicht wurde. Die Hoffnungen des Teams ruhen auf Sprinter Jonathan Milan (Italien) sowie dem D\u00e4nen Matthias Skjelmose, der in der Gesamtwertung angreifen soll.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gute Nachrichten gab es derweil f\u00fcr Marius Mayrhofer (T\u00fcbingen), der zum Aufgebot vom Tudor Pro Cycling Team z\u00e4hlt und mit 24 Jahren sein Tour-Deb\u00fct feiern wird. Das Schweizer Team um den Franzosen Julian Alaphilippe nimmt dank einer Wildcard erstmals an der 112. Frankreich-Rundfahrt teil. Der Grand D\u00e9part findet am Samstag in Lille statt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dann wird auch Niklas M\u00e4rkl an den Start gehen. Wie sein niederl\u00e4ndischer Rennstall Team Picnic PostNL verk\u00fcndete, wird der 26 Jahre alte Pf\u00e4lzer wie Mayrhofer sein Deb\u00fct geben. Teamkollege John Degenkolb wird derweil nach seinem schweren Sturz mit Br\u00fcchen im Schl\u00fcsselbein, dem Ellenbogen und dem Handgelenk des rechten Armes nicht an der Frankreich-Rundfahrt teilnehmen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der ehemalige Tour-Etappensieger K\u00e4mna, der am Sonntag bei den deutschen Meisterschaften im Stra\u00dfenrennen den vierten Platz belegte, hatte im vergangenen Jahr bei einem Trainingsunfall lebensgef\u00e4hrliche Verletzungen erlitten. Bei Lidl-Trek k\u00e4mpfte er sich zur\u00fcck und schloss j\u00fcngst die Tour de Suisse auf Rang sechs der Gesamtwertung ab.<\/p>\n<p>Tour de France findet ohne Olympiasieger Richard Carapaz statt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rad-Olympiasieger Richard Carapaz muss auf die anstehende Tour de France verzichten. Der 32 Jahre alte Profi aus Ecuador hatte im vorigen Jahr das Bergtrikot bei der Frankreich-Rundfahrt gewonnen, kann nach Angaben seines US-Teams EF Education-EasyPost diesmal aber wegen eines Magen-Darm-Infekts nicht an den Start gehen. Die Tour beginnt am kommenden Samstag mit der ersten Etappe in Lille.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Carapaz war zuletzt beim Giro d&#8217;Italia lange um den Gesamtsieg mitgefahren und belegte schlie\u00dflich den dritten Rang. Auch ein Etappensieg gelang dem Bergspezialisten, der die Italien-Rundfahrt 2019 gewonnen hatte. Bei der Tour de France belegte der Olympiasieger von Tokio im Jahr 2021 den dritten Platz. Im Vorjahr feierte er seinen ersten Tour-Etappensieg.<\/p>\n<p>Allrounder Zimmermann geh\u00f6rt zum Tour-Team von Intermarch\u00e9-Wanty      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das belgische Radsport-Team Intermarch\u00e9-Wanty f\u00e4hrt mit zwei deutschen Profis zur am 5. Juli beginnenden Tour de France. Die starken Allrounder Jonas Rutsch (Erbach) und Georg Zimmermann (Augsburg) geh\u00f6ren zum achtk\u00f6pfigen Aufgebot der Equipe, die von Sprintstar Biniam Girmay angef\u00fchrt wird. Der Eritreer hatte im Vorjahr \u00fcberraschend drei Etappen und das Gr\u00fcne Trikot gewonnen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr den 27 Jahre alten Rutsch ist es der dritte Tourstart, 2021 und 2022 schaffte er es im Trikot des EF-Education-Teams bis nach Paris. Der gleichaltrige Zimmermann ist zum f\u00fcnften Mal in Serie bei der Tour dabei, 2023 hatte er als Zweiter hinter dem Spanier Pello <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bilbao\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bilbao<\/a> den Sieg auf der zehnten Etappe knapp verpasst.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Aufgebot von Intermarch\u00e9-Wanty f\u00fcr die 112. Tour de France (5. bis 27. Juli): Louis Barr\u00e9 (Frankreich), Vito Braet (Belgien), Biniam Girmay (Eritrea), Hugo Page (Frankreich), Laurenz Rex (Belgien), Jonas Rutsch (Erbach), Roel van Sintmaartensdijk (Niederlande), Georg Zimmermann (Augsburg)<\/p>\n<p>Vingegaard nimmt Gesamtsieg mit starkem Team in Angriff      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der d\u00e4nische Rad-Superstar Jonas Vingegaard geht mit einer schlagkr\u00e4ftigen Mannschaft auf die Jagd nach seinem dritten Tour-Gesamtsieg. Das Team Visma-Lease a Bike stellt Vingegaard f\u00fcr das mit Spannung erwartete Duell mit Titelverteidiger Tadej Pogacar (UAE Emirates-XRG) unter anderem Giro-Champion Simon Yates und den Top-Allrounder Wout van Aert an die Seite.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Komplettiert wird das am Dienstag verk\u00fcndete achtk\u00f6pfige Aufgebot von Ex-Vuelta-Sieger Sepp Kuss, Paris-Nizza-Champion Matteo Jorgenson, Zeitfahr-Ass Victor Campenaerts sowie Tiesj Benoot und Tour-Deb\u00fctant Edoardo Affini.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMit diesen acht sehr starken Fahrern glauben wir an den Plan, den wir f\u00fcr die Tour de France geschmiedet haben\u201c, sagte der Sportliche Leiter Grischa Niermann: \u201eVom ersten Tag an m\u00fcssen wir als Team da sein, um Jonas in der Gesamtwertung optimal zu unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem werden mehrere Fahrer die M\u00f6glichkeit haben, um Etappensiege zu k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die 112. Tour de France startet am 5. Juli in Lille und endet nach drei Wochen in Paris. &#8211; Das Aufgebot von Visma-Lease a Bike: Jonas Vingegaard (D\u00e4nemark), Wout van Aert, Tiesj Benoot, Victor Campenaerts (alle Belgien), Edoardo Affini (Italien), Matteo Jorgenson, Sepp Kuss (beide USA), Simon Yates (Gro\u00dfbritannien)<\/p>\n<p>Pogacar gewinnt die 111. Tour de France      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Tadej Pogacar hat 111. die Tour de France gewonnen. Der 25-j\u00e4hrige Slowene feierte am Sonntag im 33,7 km langen Einzelzeitfahren nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nizza\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nizza<\/a> seinen sechsten Etappensieg und damit seinen dritten Gesamterfolg nach 2020 sowie 2021. Pogacars Vorsprung in der Gesamtwertung auf Titelverteidiger Jonas Vingegaard betrug 6:17 Minuten. Pogacar, im Mai Sieger der Italien-Rundfahrt, ist der erste Fahrer seit Marco Pantani 1998, dem das Giro-Tour-Double gelungen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die Kampfansage seines d\u00e4nischen Dauerrivalen Jonas Vingegaard vor den entscheidenden Etappen der Tour de&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":284045,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[14201,3821,29,3980,30,993,5982,83236,265,25967,2884],"class_list":{"0":"post-284044","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-bangen","9":"tag-corona","10":"tag-deutschland","11":"tag-france","12":"tag-germany","13":"tag-infektion","14":"tag-infos","15":"tag-schachmann","16":"tag-sport","17":"tag-teilnahme","18":"tag-tour"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114894652317428756","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284044"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284044\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/284045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}