{"id":284054,"date":"2025-07-22T03:04:12","date_gmt":"2025-07-22T03:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284054\/"},"modified":"2025-07-22T03:04:12","modified_gmt":"2025-07-22T03:04:12","slug":"elektronische-patientenakte-hausaerzte-warnen-vor-bruchlandung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284054\/","title":{"rendered":"Elektronische Patientenakte: Haus\u00e4rzte warnen vor &#8222;Bruchlandung&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 22.07.2025 03:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Auch Monate nach ihrer Einf\u00fchrung wird die elektronische Patientenakte kaum aktiv genutzt. Der Haus\u00e4rzteverband zeigt sich ern\u00fcchtert &#8211; und sieht die Schuld haupts\u00e4chlich bei den Krankenkassen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts der schleppenden Einf\u00fchrung der elektronischen Patientenakte (ePA) hat der Haus\u00e4rzteverband eine bessere Aufkl\u00e4rung von Patientinnen und Patienten durch die Krankenkassen gefordert. &#8222;Der elektronischen Patientenakte f\u00fcr alle droht eine Bruchlandung. Die Zahl der aktiven Nutzer ist ern\u00fcchternd&#8220;, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/elektronische-patientenakte-hausaerzte-fordern-kassen-zu-mehr-aufklaerung-auf_aid-131524803\" title=\"Haus\u00e4rzte fordern Kassen zu mehr Aufkl\u00e4rung auf\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">sagte der Bundesvorsitzende des Haus\u00e4rzteverbandes, Markus Beier, der Rheinischen Post<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wenn die Verantwortlichen weiter machen wie bisher, dann wird eines der wichtigsten versorgungspolitischen Projekte der letzten Jahre langsam, aber sicher scheitern&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. F\u00fcr Patienten w\u00e4re das aus seiner Sicht eine schlechte Nachricht, &#8222;denn eine gut umgesetzte ePA h\u00e4tte zweifellos das Potenzial, die Versorgung sp\u00fcrbar zu verbessern und zu vereinfachen&#8220;.<\/p>\n<p>    Komplizierte Registrierung, st\u00f6ranf\u00e4llige Technik<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Krankenkassen sind aufgefordert, ihre riesigen Verwaltungsbudgets daf\u00fcr zu nutzen, endlich eine vern\u00fcnftige Aufkl\u00e4rung ihrer Versicherten sicherzustellen&#8220;, sagte er. Bislang h\u00e4tten sich die Kassen darauf beschr\u00e4nkt, Briefe mit allgemeinen Informationen zu verschicken. Beier warf den Kassen vor, bei der Aufkl\u00e4rung ihrer Versicherten &#8222;die H\u00e4nde in den Scho\u00df&#8220; zu legen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeiter betonte er, dass die Patientenakte in ihrer aktuellen Form &#8222;schlichtweg nicht alltagstauglich&#8220; sei und verwies etwa auf einen komplizierten Registrierungsprozess und st\u00f6ranf\u00e4llige Technik. Es vergehe kaum eine Woche, in der die Praxen keine Probleme mit dem Zugriff auf Patientenakte h\u00e4tten, kritisierte er.<\/p>\n<p>    Bisher wenig aktive Nutzer<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMillionen Versicherte nutzen ihre elektronische Patientenakte noch nicht f\u00fcr sich selbst, um Gesundheitsdaten anzusehen oder auch Inhalte zu sperren. Bei der Techniker Krankenkasse (TK) sind elf Millionen E-Akten angelegt &#8211; aktiv nutzen sie aktuell 750.000 Versicherte, wie die gr\u00f6\u00dfte gesetzliche Kasse am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitgeteilt hatte. Die Barmer hat nach eigenen Angaben 7,8 Millionen angelegte ePAs und etwa 250.000 aktive Nutzerinnen und Nutzer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZur ersten Verwendung der App muss man sich generell zun\u00e4chst identifizieren und freischalten lassen. Bei den elf Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit 25,8 Millionen bestehenden E-Akten haben bisher 200.000 Versicherte daf\u00fcr eine pers\u00f6nliche Gesundheits-ID angelegt, die ihnen den Zugriff erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPl\u00e4ne f\u00fcr eine elektronische Patientenakte gibt es seit mehr als 20 Jahren, seit 2021 gibt es sie auf freiwilliger Basis. Nach einer mehrmonatigen Testphase wurde die Patientenakte dann im April\u00a0bundesweit eingef\u00fchrt. In der Akte ist die Krankengeschichte eines Patienten elektronisch gespeichert &#8211; von Behandlungen und Operationen \u00fcber Vorsorgeuntersuchungen, R\u00f6ntgenbilder bis zu verschriebenen Medikamenten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.07.2025 03:40 Uhr Auch Monate nach ihrer Einf\u00fchrung wird die elektronische Patientenakte kaum aktiv genutzt. 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