{"id":284095,"date":"2025-07-22T03:32:21","date_gmt":"2025-07-22T03:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284095\/"},"modified":"2025-07-22T03:32:21","modified_gmt":"2025-07-22T03:32:21","slug":"was-europaeische-armeen-fuer-die-zukunft-lernen-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284095\/","title":{"rendered":"Was europ\u00e4ische Armeen f\u00fcr die Zukunft lernen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Drohnen und Satelliten beeinflussen den Kriegsverlauf in der Ukraine. Besonders gut ist die ukrainische Armee darin, neue Technologien zu adaptieren. Die westlichen Armeen sollten rasch von ihr lernen.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Sowjetische Waffen, aber digital vernetzt: Ein ukrainischer Soldat feuert eine Haubitze ab an der Front in der Region Saporischja.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3355\" height=\"2235\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/217e2866-7ed7-4607-9c6e-6866e7946c30.jpeg\" loading=\"eager\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Sowjetische Waffen, aber digital vernetzt: Ein ukrainischer Soldat feuert eine Haubitze ab an der Front in der Region Saporischja. <\/p>\n<p>Reuters<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivpo4in52\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Der Ukraine-Krieg ist ein Lehrst\u00fcck f\u00fcr die europ\u00e4ischen Armeen. Das steht fest. Doch welche Lehren sie aus dem Konflikt ziehen sollen, ist weniger klar. Eine wichtige Konstante an der Front in der Ukraine ist der stetige technologische Wandel. Drohnen kommen heute ganz anders zum Einsatz als noch zu Beginn des Krieges vor drei Jahren. Die Innovation im Krieg ist gross.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c86vch1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Damit steht das Milit\u00e4r vor einer grossen Herausforderung. Europa muss seine Verteidigungsf\u00e4higkeit st\u00e4rken \u2013 und aufr\u00fcsten. Diese Erkenntnis scheint angekommen zu sein. Gleichzeitig m\u00fcssen sich die Streitkr\u00e4fte den neuen Arten der Kriegsf\u00fchrung anpassen. Wie die Armee der Zukunft aussehen wird, ist allerdings noch weitgehend offen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0adkv7k0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Ukraine-Krieg gibt hierzu kaum konkrete Hinweise. Er zeigt nicht, wie sich die Steuerung von Drohnen in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren ver\u00e4ndern wird oder welche milit\u00e4rischen Anwendungen die Quantentechnologie in zehn bis zwanzig Jahren bringen wird. Doch der Blick auf das Schlachtfeld gibt Aufschl\u00fcsse dar\u00fcber, in welchen Bereichen Herausforderungen auf die Armeen warten.<\/p>\n<p>1 \u2013 Digitale Vernetzung bis an die Frontlinie<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0bg07fk0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Ukraine hat es geschafft, praktisch von Beginn des Krieges weg die Informations- und Befehlsfl\u00fcsse innerhalb ihrer Armee zu digitalisieren und so massiv zu beschleunigen. Das erm\u00f6glicht ein rasches Reagieren auf Angriffe. Die Geschwindigkeit hat sich als wichtiger Faktor erwiesen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0e6gi461\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Wichtig dabei ist das selbstentwickelte F\u00fchrungssystem Delta der ukrainischen Armee. Aber genauso entscheidend sind Produkte privater Firmen. So erlaubt die Satellitenkommunikation \u00fcber das Starlink-System von Elon Musks Firma SpaceX eine stabile Datenverbindung mit mobilen Ger\u00e4ten. Von der privaten amerikanischen Firma Palantir steht das Zielerkennungssystem MetaConstellation im Einsatz.<\/p>\n<p>2 \u2013 Drohneninnovation mit experimentellem Charakter<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0bh0n4d0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Drohnenkrieg zeigt augenf\u00e4llig, wie technologische Entwicklung das Kriegsgeschehen beeinflusst. In der Ukraine setzen beide Seiten an der Front in grossem Masse Drohnen zur Aufkl\u00e4rung und zu Kamikaze-Angriffen ein \u2013 so wie das bisher in keinem Krieg geschehen ist. Dabei findet ein technischer Wettbewerb darum statt, wer mit neuen Mitteln \u2013 <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ukraine-mit-glasfaserkabel-gesteuerte-drohnen-veraendern-den-krieg-ld.1872104?gad_source=1&amp;gad_campaignid=20102037551&amp;gbraid=0AAAAAD5QrmngxE121bejejof0nqxAzg0F&amp;gclid=Cj0KCQjwrPHABhCIARIsAFW2XBOpb8ug8HT6DVs70ooH7SsLIlrqKP6Jqu53AOed1FFaOm3OkCNtOT4aApq1EALw_wcB\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zum Beispiel Glasfaserkabeln<\/a> \u2013 die gegnerische Abwehr \u00fcberwinden kann. Gleichzeitig geht es darum, herauszufinden, wie man die neuen technischen M\u00f6glichkeiten am besten einsetzt.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0bhm0p91\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Ukraine ist es zum Beispiel gelungen, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/marine-drohnen-die-neue-geheimwaffe-der-ukraine-gegen-russland-ld.1747865\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit selbstentwickelten Marinedrohnen<\/a> der russischen Flotte im Schwarzen Meer bedeutende Verluste zuzuf\u00fcgen und sie stark zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Das Land treibt zudem die Entwicklung von unbemannten Fahrzeugen voran, von denen aber bisher noch keine spektakul\u00e4ren Eins\u00e4tze an der Front bekannt sind.<\/p>\n<p>3 \u2013 Gelungener Einsatz von Lowtech<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j06nbehs0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Ukraine-Krieg zeigt auch die Grenzen von Hightech-Entwicklungen. Es ist nicht unbedingt die neuste Technologie, die die Kriegf\u00fchrung ver\u00e4ndert. Entscheidender ist es, die richtige Einsatzform zu finden, auch wenn es sich um bestehende Produkte handelt. Dies zeigt sich an der ukrainischen Front mit den FPV-Drohnen (First Person View). Dabei handelt es sich um Kleindrohnen, wie sie auch im Elektronikfachhandel erh\u00e4ltlich sind. Sie werden zur Aufkl\u00e4rung oder mit entsprechender Anpassung f\u00fcr t\u00f6dliche Kamikaze-Angriffe eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Ukraine verfolgt einen pragmatischen Ansatz<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c0ej5q0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Ukraine ist ein Land im Krieg. Es geht ums \u00dcberleben. In dieser Situation gilt: Wer nicht kreativ ist in der Entwicklung und Adaption neuer Technologien, l\u00e4uft Gefahr, vom Gegner get\u00f6tet zu werden. In der Ukraine ist zu sehen, wie Forschung und Industrie geeint hinter der Armee stehen. Zusammen entwickeln sie neue L\u00f6sungen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c12abj0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Dass die Ukrainer kreativ sein k\u00f6nnen \u2013 technisch wie operationell \u2013, haben sie in den vergangenen Monaten immer wieder bewiesen. J\u00fcngst etwa mit der Operation \u00abSpinnennetz\u00bb, als sie in Holzkisten FPV-Drohnen in die N\u00e4he von russischen Flugpl\u00e4tzen brachten, um so Angriffe auf Kampfjets zu fliegen. Eine <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/pro\/operation-spinnennetz-der-ukraine-zeigt-wie-technologie-die-kriegsfuehrung-veraendert-eine-analyse-ld.1887289\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neue Einsatzart f\u00fcr Kleindrohnen<\/a> war geschaffen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0cg85h31\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Gleichzeitig verfolgt die Ukraine einen pragmatischen Ansatz \u2013 gezwungenermassen. Egal, ob sie milit\u00e4rischen Nato-Standards entspricht oder nicht: Hauptsache ist, dass die L\u00f6sung funktioniert. Tut sie das nicht, muss sie angepasst werden. Dieser experimentelle Ansatz erlaubt eine rasche Entwicklung von neuen Ger\u00e4ten und neuer Software.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0cgad3j1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Ukrainer kennen auch keine Hemmungen, bestehende zivile L\u00f6sungen von privaten Firmen in ihre milit\u00e4rischen Prozesse zu integrieren. Wichtig ist, dass der technische Vorsprung einen Vorteil auf dem Schlachtfeld bringen kann.<\/p>\n<p>Westliche Armeen haben b\u00fcrokratische Prozesse<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c96dk60\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In den westeurop\u00e4ischen Armeen ist die Ausgangslage f\u00fcr derartige Innovationen schlechter. Die Beschaffungsprozesse sind kompliziert, stark geregelt und dauern entsprechend lange. Hinzu kommt, dass herk\u00f6mmliche Waffensysteme meist abgeschlossene Systeme sind, die kaum Schnittstellen zu anderen IT-Systemen haben. Ein Datenaustausch ist nicht vorgesehen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c2o6kv0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Dieses Problem ist erkannt. Die Armeen befinden sich derzeit in einem Prozess der digitalen Transformation. Die Rede ist von Software Defined Defence (SDD), also einer Software-basierten Verteidigung. Das Ziel ist, die milit\u00e4rischen Systeme zu vernetzen und die Datenverarbeitung in Echtzeit zu erm\u00f6glichen. Indem die eigene Truppe \u00fcber mehr oder bessere Informationen verf\u00fcgt als der Gegner, soll sie ihm \u00fcberlegen sein.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c9efqv0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Doch der Umbau ist schwierig. Das zeigt sich in der Schweiz zum Beispiel an den Schwierigkeiten, die sich bei der <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/die-schweizer-luftwaffe-bekundet-muehe-sich-als-integralen-teil-der-armee-zu-sehen-ld.1852499\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Integration der verschiedenen Systeme<\/a> auf der zentralen Datenplattform NDP ergeben. Hinzu kommt, dass die grossen traditionellen R\u00fcstungsfirmen \u00fcber die neue Entwicklung nicht immer erfreut sind. Indem sie ihre Systeme \u00f6ffnen m\u00fcssen, geben sie Macht ab.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c9unbr1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Es ist deshalb kaum ein Zufall, dass das zentrale milit\u00e4rische F\u00fchrungssystem SitaWare, das innerhalb der Nato weit verbreitet ist, nicht von einer grossen R\u00fcstungsfirma, sondern von einem unabh\u00e4ngigen d\u00e4nischen Unternehmen stammt. Diese Art von Software f\u00fcgt Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu einem grossen Bild zusammen \u2013 und soll damit bessere Entscheide erm\u00f6glichen. Der Datenfluss ver\u00e4ndert die milit\u00e4rische F\u00fchrung im Gefecht. Die Ukraine hat in dieser Hinsicht vorgelegt.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0c5akb10\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die grosse Menge an Daten erm\u00f6glicht es auch, schneller bessere Lehren aus dem Kriegsgeschehen zu ziehen. Der Ukraine-Krieg ist vermutlich der erste Konflikt, in dem Live-Daten der K\u00e4mpfe vorhanden sind. Die Auswertung dieser Informationen erlaubt taktische Anpassungen im Gefecht beinahe in Echtzeit.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0cakduj0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Wer das Geschehen auf dem Schlachtfeld rascher und besser analysiert als sein Gegner und diese Erkenntnisse zeitnah zur k\u00e4mpfenden Truppe an der Front bringt, ist im Vorteil. Flexibel die eigene Kriegsf\u00fchrung anzupassen, wird zur entscheidenden F\u00e4higkeit einer Armee.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0case060\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Flexibilit\u00e4t braucht es nicht nur innerhalb der Armee, sondern auch bei der Zusammenarbeit mit den R\u00fcstungsfirmen. Waffensysteme k\u00f6nnen heute nicht mehr einfach entworfen, produziert und dann f\u00fcr vierzig Jahre eingesetzt werden. Die technologische Entwicklung zwingt die Armee und die Hersteller zu konstanten Verbesserungen und Weiterentwicklungen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0cb26sa0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Ukraine ist auch in diesem Bereich Vorbild. Der R\u00fcstungssektor und die Armee arbeiten eng zusammen. Die Erfahrungen aus dem Einsatz an der Front fliessen an die Entwickler und Ingenieure zur\u00fcck. Ein Drohnenhersteller in der Ukraine betreibt zum Beispiel ein Callcenter, bei dem sich Soldaten <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/pass-dich-an-oder-stirb-der-abwehrkrieg-gegen-russland-zwingt-die-ukrainische-drohnenindustrie-zu-hoechstleistungen-ld.1881085\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">rund um die Uhr mit Fragen und Problemen melden k\u00f6nnen<\/a>. Das sind wertvolle Informationen.<\/p>\n<p>Stetiger Austausch zwischen der Truppe und der Industrie<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0cbatsu0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Welche technologischen Entwicklungen die n\u00e4chsten Jahre bringen werden, ist nicht klar. Um darauf vorbereitet zu sein, m\u00fcssen die Armeen Prozesse entwickeln, um rasch reagieren zu k\u00f6nnen. Innovationszentren, wie sie die Bundeswehr oder die Schweizer Armee haben, reichen nicht.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0e8q3cd1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Beschaffungsprozesse m\u00fcssen sich dem Vorgehen bei der Softwareentwicklung ann\u00e4hern. Es braucht permanente R\u00fcckmeldungen von den Nutzern mit regelm\u00e4ssigen Updates des Produkts. Der Austausch der Armeen mit den R\u00fcstungsunternehmen muss intensiv sein. Die Projektteams beider Seiten arbeiten vielleicht gar im gleichen Geb\u00e4ude. Und idealerweise sind es Firmen des Vertrauens, die sich im eigenen Land befinden.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j0cblp5q0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">F\u00fcr diesen Wandel braucht es die entsprechenden juristischen und organisatorischen Grundlagen, um Beschaffungen dynamischer gestalten zu k\u00f6nnen. Und der vielleicht entscheidendste Faktor: Es braucht Menschen, die gerne an neuen L\u00f6sungen t\u00fcfteln und Freude an st\u00e4ndiger Ver\u00e4nderung haben.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j06ijoci0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Ukraine-Krieg kann f\u00fcr die europ\u00e4ischen Armeen ein Lehrst\u00fcck sein. Doch die Lehren, die sie daraus ziehen, d\u00fcrfen sich nicht auf einzelne Technologien beschr\u00e4nken. Die grosse Erkenntnis aus dem Konflikt ist, dass die Streitkr\u00e4fte k\u00fcnftig mehr Flexibilit\u00e4t, Offenheit und Kreativit\u00e4t brauchen. Nur mit diesem Kulturwandel kann die Aufr\u00fcstung Europas gelingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drohnen und Satelliten beeinflussen den Kriegsverlauf in der Ukraine. 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