{"id":284199,"date":"2025-07-22T04:33:10","date_gmt":"2025-07-22T04:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284199\/"},"modified":"2025-07-22T04:33:10","modified_gmt":"2025-07-22T04:33:10","slug":"nicht-alltagstauglich-hausaerzte-befuerchten-bruchlandung-der-e-patientenakte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284199\/","title":{"rendered":"&#8222;Nicht alltagstauglich&#8220;: Haus\u00e4rzte bef\u00fcrchten &#8222;Bruchlandung&#8220; der E-Patientenakte"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Nicht alltagstauglich&#8220;<br \/>\n                Haus\u00e4rzte bef\u00fcrchten &#8222;Bruchlandung&#8220; der E-Patientenakte<\/p>\n<p>\t\t\t\t              22.07.2025, 00:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Seit mehr als einem halben Jahr k\u00f6nnen Patienten ihre Gesundheitsakte digital einsehen und verwalten. Allerdings sind die Zugriffe mager. Die Haus\u00e4rzte sind mit dem Start unzufrieden und geben f\u00fcr technische H\u00fcrden und mangelnde Aufkl\u00e4rung den Krankenkassen die Schuld. <\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der bislang geringen Zahlen aktiver Nutzer der elektronischen Patientenakte (ePA) hat der Haus\u00e4rzteverband die Krankenkassen aufgefordert, Patientinnen und Patienten besser aufzukl\u00e4ren. &#8222;Der ePA f\u00fcr alle droht eine Bruchlandung. Die Zahl der aktiven Nutzer ist ern\u00fcchternd. Wenn die Verantwortlichen weiter machen wie bisher, dann wird eines der wichtigsten versorgungspolitischen Projekte der letzten Jahre langsam, aber sicher scheitern&#8220;, sagte der Bundesvorsitzende des Haus\u00e4rzteverbandes, Markus Beier, der &#8222;Rheinischen Post&#8220;. F\u00fcr Patienten w\u00e4re das eine schlechte Nachricht, &#8222;denn eine gut umgesetzte ePA h\u00e4tte zweifellos das Potenzial, die Versorgung sp\u00fcrbar zu verbessern und zu vereinfachen&#8220;, sagte Beier der Zeitung. <\/p>\n<p>Die elektronische Patientenakte sei in ihrer aktuellen Form &#8222;schlichtweg nicht alltagstauglich&#8220;, sagte der Haus\u00e4rzte-Chef und verwies etwa auf einen komplizierten Registrierungsprozess und st\u00f6ranf\u00e4llige Technik. Es vergehe kaum eine Woche, in der die Praxen keine Probleme mit dem Zugriff auf die ePA h\u00e4tten. F\u00fcr die Freischaltung brauchen Patienten einen elektronischen Personalausweis mit Geheimnummer (Pin) oder die E-Gesundheitskarte mit Pin, die auf Antrag von der Kasse kommt.<\/p>\n<p>&#8222;Krankenkassen legen H\u00e4nde in den Scho\u00df&#8220;<\/p>\n<p> Beier rief die Krankenkassen dazu auf, Patienten besser aufzukl\u00e4ren. &#8222;Notwendig w\u00e4re eigentlich eine gro\u00dfe und koordinierte Informationskampagne gewesen. Stattdessen haben die Krankenkassen sich darauf beschr\u00e4nkt, vereinzelt Briefe mit allgemeinen Informationen zu versenden&#8220;, kritisierte Beier. &#8222;Anders gesagt: Sie legen bei der Aufkl\u00e4rung ihrer Versicherten die H\u00e4nde in den Scho\u00df.&#8220; Die Folge sehe man in den Praxen, die meisten Patienten h\u00e4tten bisher kaum etwas von der ePA mitbekommen, geschweige denn sich mit ihr besch\u00e4ftigt, so Beier. &#8222;Die Krankenkassen sind aufgefordert, ihre riesigen Verwaltungsbudgets daf\u00fcr zu nutzen, endlich eine vern\u00fcnftige Aufkl\u00e4rung ihrer Versicherten sicherzustellen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Bei der Techniker Krankenkasse (TK), den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und der Barmer mit zusammen gut 44 Millionen eingerichteten E-Akten werden derzeit rund 1,2 Millionen aktiv genutzt, wie die Kassen zuletzt mitteilten. Verbrauchersch\u00fctzer fordern, dass rasch mehr n\u00fctzliche Funktionen kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Nicht alltagstauglich&#8220; Haus\u00e4rzte bef\u00fcrchten &#8222;Bruchlandung&#8220; der E-Patientenakte 22.07.2025, 00:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. Mehr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":284200,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[83976,18764,13858,13,984,14,15,9836,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-284199","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bruchlandung","9":"tag-e-patientenakte","10":"tag-hausaerzte","11":"tag-headlines","12":"tag-international","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-nicht","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114895021905014266","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284199"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284199\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/284200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}