{"id":284665,"date":"2025-07-22T08:56:09","date_gmt":"2025-07-22T08:56:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284665\/"},"modified":"2025-07-22T08:56:09","modified_gmt":"2025-07-22T08:56:09","slug":"ukrainisch-russische-gespraeche-am-mittwoch-dw-22-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284665\/","title":{"rendered":"Ukrainisch-russische Gespr\u00e4che am Mittwoch? \u2013 DW \u2013 22.07.2025"},"content":{"rendered":"<p>Nach Angaben aus Kyjiw wollen die Ukraine und Russland an diesem Mittwoch ihre direkten Gespr\u00e4che in der t\u00fcrkischen Metropole Istanbul wieder aufnehmen. Das teilte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft mit. F\u00fcr die Ukraine gehe es darum, die R\u00fcckkehr Kriegsgefangener und von Russland verschleppter ukrainischer Kinder voranzutreiben, so Selenskyj. Au\u00dferdem solle ein Treffen auf Pr\u00e4sidentenebene vorbereitet werden.<\/p>\n<p>Von Russland gibt es noch keine offizielle Best\u00e4tigung f\u00fcr den Termin am Mittwoch. Vertreter beider Seiten waren im Mai und Juni in der T\u00fcrkei zusammengekommen. Fortschritte in Richtung einer Waffenruhe wurden bei den Treffen jedoch nicht erzielt.<\/p>\n<p>Gemeinsame Erkl\u00e4rung zum Israel-Hamas-Krieg<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und mehr als 20 weitere Staaten fordern ein sofortiges Ende des Krieges im Gazastreifen. Die radikalislamische Hamas m\u00fcsse alle dort festgehaltenen israelischen Geiseln bedingungslos freilassen. In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung kritisieren die L\u00e4nder zudem das Vorgehen der israelischen Regierung bei Hilfslieferungen scharf. Dieses sei gef\u00e4hrlich, sch\u00fcre Instabilit\u00e4t und beraube die Menschen im Gazastreifen ihrer Menschenw\u00fcrde.<\/p>\n<p>Immer wieder kommt es im Zusammenhang mit den Hilfslieferungen zu t\u00f6dlichen Zwischenf\u00e4llen. Die Hamas, die von vielen Staaten als Terrororganisation eingestuft wird, hatte den Krieg 2023 mit einem Gro\u00dfangriff auf Israel ausgel\u00f6st. Zu den Unterzeichnern der Erkl\u00e4rung geh\u00f6ren neben Gro\u00dfbritannien auch Frankreich, Italien, Japan, Australien, Kanada und D\u00e4nemark.<\/p>\n<p>Weiterhin keine Regelung f\u00fcr Abbau\u00a0in der Tiefsee<\/p>\n<p>Die Internationale Meeresbodenbeh\u00f6rde hat ihre Ratssitzung in Kingston auf Jamaika ohne Einigung auf ein Regelwerk f\u00fcr den Tiefseebergbau beendet. Umweltorganisationen wie Greenpeace werten das Scheitern des sogenannten &#8222;Mining Code&#8220; als Erfolg f\u00fcr den Schutz der Weltmeere. Sie hoffen auf ein Moratorium f\u00fcr den Abbau von Rohstoffen am Grund der Ozeane, da die \u00f6kologischen Risiken weitgehend unerforscht sind.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"63520998\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/63520998_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Proben von Manganknollen in einer Laborschale (17.11.2014)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Manganknollen im Labor des Tiefseeforschungsschiffes &#8222;Sonne&#8220; (2014)Bild: Ingo Wagner\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>Auch zahlreiche Staaten, darunter Deutschland, wollen ein vor\u00fcbergehendes Verbot. Andere L\u00e4nder, darunter die USA, die der Meeresbodenbeh\u00f6rde nicht angeh\u00f6ren, bef\u00fcrworten hingegen den Tiefseebergbau. Dabei geht es etwa um Manganknollen auf dem Meeresboden, die wichtige Metalle f\u00fcr Batterien und Computer enthalten.<\/p>\n<p>Ende des Einsatzes der Marines in Los Angeles<\/p>\n<p>Das US-Verteidigungsministerium zieht nach eigenen Angaben 700 Soldaten wieder aus Los Angeles ab. Die sogenannten Marines sind eigentlich f\u00fcr Kampfeins\u00e4tze im Ausland trainiert. Grund f\u00fcr ihren Einsatz waren teils gewaltt\u00e4tige Proteste gegen die Abschiebe-Politik von Pr\u00e4sident Donald Trump. Der Schritt war in der kalifornischen Metropole und vom Gouverneur des Bundesstaates, Gavin Newsom, kritisiert worden.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73361861\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73361861_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA Los Angeles 2025 | Karen Bass umringt von Pressevertretern (21.07.2025)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Los Angeles&#8216; B\u00fcrgermeisterin BassBild: Ted Soqui\/SIPA USA\/picture alliance <\/p>\n<p>Trump hatte die Marines nach Los Angeles beordert, nachdem er gegen den Willen der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden bereits 4000 Soldaten der Nationalgarde in die Millionenstadt entsandt hatte. B\u00fcrgermeisterin Karen Bass bezeichnete den Abzug der Marines als einen &#8222;weiteren Sieg&#8220; f\u00fcr die Stadt an der US-Westk\u00fcste.<\/p>\n<p>Hacker nutzen massenhaft Microsoft-Sicherheitsl\u00fccke aus<\/p>\n<p>Der US-Tech-Konzern Microsoft hat nach eigenen Angaben ein Notfall-Update f\u00fcr sein Programm &#8222;Share Point&#8220; bereitgestellt. Zuvor hatten IT-Sicherheitsexperten Alarm geschlagen, weil Beh\u00f6rden und Unternehmen \u00fcber eine neu entdeckte Schwachstelle in der Software von Hackern angegriffen werden. Betroffen sind demnach lokale Server f\u00fcr das Programm zum Teilen von Dateien.<\/p>\n<p>\u00dcber die Schwachstelle bei &#8222;Share Point&#8220; seien Angreifer bereits in Systeme von Dutzenden Organisationen eingedrungen, sagte ein IT-Experte der Zeitung &#8222;Washington Post&#8220;. Betroffen seien sowohl die Wirtschaft als auch Regierungsstellen.<\/p>\n<p>Dobrindt lobt Polen f\u00fcr Sicherung der Au\u00dfengrenzen<\/p>\n<p>Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt hat die Europ\u00e4ische Union aufgefordert, Polen bei der Sicherung der Grenzen zu Belarus zu helfen. Die Regierung in Warschau brauche mehr Geld und verdiene mehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Sicherung der EU-Au\u00dfengrenze, sagte Dobrindt am Montag in Polowce an der polnisch-belarussischen Grenze. Als Gast seines polnischen Kollegen Tomasz Siemoniak hatte sich der Bundesinnenminister dort ein Bild von den Sperranlagen gemacht.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73352619\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73352619_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Polen Polowce-Pyaschatka 2025 | Alexander Dobrindt und Tomasz Siemoniak bei Pressestatement vor den Grenzanlagen zu Belarus bei Polowce-Pyaschatka (21.07.2025)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Ministerkollegen Dobrindt (links) und Siemoniak an der polnisch-belarussischen Grenze (am Montag)Bild: Ints Kalnins\/REUTERS<\/p>\n<p>Polen hat an seiner Grenze zu Belarus einen 550 Kilometer langen Zaun errichtet. Siemoniak zufolge dienen Grenzanlagen und -kontrollen dazu, die &#8222;Instrumentalisierung der Migrationspolitik&#8220; durch Russland und Belarus zu unterbinden.<\/p>\n<p>fab\/AR\/jj (afp, dpa, ap, efe, rtr)<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde um 9.20 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Angaben aus Kyjiw wollen die Ukraine und Russland an diesem Mittwoch ihre direkten Gespr\u00e4che in der t\u00fcrkischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":284666,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-284665","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114896056082303623","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284665","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284665"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284665\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/284666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284665"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284665"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284665"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}