{"id":284820,"date":"2025-07-22T10:23:10","date_gmt":"2025-07-22T10:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284820\/"},"modified":"2025-07-22T10:23:10","modified_gmt":"2025-07-22T10:23:10","slug":"georgien-orthodoxe-kirche-gegen-eu-forderungen-zu-lgbt-gesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284820\/","title":{"rendered":"Georgien: Orthodoxe Kirche gegen EU-Forderungen zu LGBT-Gesetz"},"content":{"rendered":"<p>Die georgisch-orthodoxe Kirche hat sich in einer offiziellen Erkl\u00e4rung kritisch zu j\u00fcngsten Empfehlungen der Europ\u00e4ischen Union ge\u00e4u\u00dfert, die Familien- und LGBT-Gesetzgebung in Georgien betreffend. Die EU-Kommission hatte zuvor die Aufhebung bestimmter Gesetze angemahnt, um die Visafreiheit f\u00fcr Georgien aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-06\/georgien-schwartz-renovabis-russland-solidaritaet-kirche-europa.html\" title=\"\u201eWas in Georgien passiert, geht uns alle etwas an\u201c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2025\/05\/17\/16\/1747490834407.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"\u201eWas in Georgien passiert, geht uns alle etwas an\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Es ist nur ein kleines und vergleichsweise armes Land an der europ\u00e4ischen Peripherie, eingezw\u00e4ngt zwischen Russland, Aserbaidschan, Armenien und der T\u00fcrkei.\n     <\/p>\n<p>In ihrer Erkl\u00e4rung vom Montag konzentrierte sich das georgische Patriarchat auf die Aspekte der Familien- und LGBT-Gesetzgebung in den EU-Empfehlungen. Die Kirche teilte mit, diese Empfehlungen h\u00e4tten in der Kirche sowie in der Gesellschaft \u201eerhebliche Besorgnis\u201c ausgel\u00f6st. Das Patriarchat zeigte sich betroffen dar\u00fcber, dass die EU die Abschaffung von Gesetzen dr\u00e4nge, \u201edie die Heiligkeit der Familie sch\u00fctzen und die LGBT-Propaganda gegen Minderj\u00e4hrige einschr\u00e4nken\u201c.<\/p>\n<p>Das Patriarchat vertritt die Ansicht, die Forderungen der EU widerspr\u00e4chen den Grunds\u00e4tzen, die seit Jahren von Vertretern der EU-L\u00e4nder und Diplomaten bei Treffen mit Geistlichen der Georgisch-orthodoxen Kirche, darunter Patriarch Ilia II., kommuniziert worden seien. Demnach h\u00e4tten EU-Repr\u00e4sentanten stets erkl\u00e4rt, die Integration Georgiens in europ\u00e4ische Strukturen sei nicht mit der F\u00f6rderung nicht-traditioneller Lebensstile verbunden. Vor diesem Hintergrund seien die aktuellen Forderungen, die auch den Grundlagen des Christentums widersprechen, \u201esehr entt\u00e4uschend\u201c.<\/p>\n<p>W\u00fcrdigung <\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung w\u00fcrdigt zudem die aktuelle georgische Gesetzeslage, die traditionelle Familienwerte sch\u00fctze und den Schutz junger Menschen vor der Propaganda nicht-traditioneller Lebensweisen garantiere. Dies f\u00f6rdere einen \u201egesunden gesellschaftlichen Lebensstil\u201c.<\/p>\n<p>Georgien, ein Land mit 3,7 Millionen Einwohnern, hatte erst Ende 2023 den EU-Kandidatenstatus erhalten, nachdem es im Februar 2022, kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, die Aufnahme in die EU beantragt hatte. Die derzeitige Regierungspartei \u201eGeorgischer Traum\u201c hat jedoch seit 2024 einen russlandfreundlicheren Kurs eingeschlagen. Kritiker der georgischen Regierung haben unter anderem ein Vorgehen gegen Kritiker sowie zunehmende Restriktionen gegen unabh\u00e4ngige Medien und Nichtregierungsorganisationen beklagt. Der EU-Beitrittsprozess Georgiens ist derzeit ausgesetzt.<\/p>\n<p>(kap &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die georgisch-orthodoxe Kirche hat sich in einer offiziellen Erkl\u00e4rung kritisch zu j\u00fcngsten Empfehlungen der Europ\u00e4ischen Union ge\u00e4u\u00dfert, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":284821,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,553,13538,13,7175,14,15,84110,16,12],"class_list":{"0":"post-284820","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-familie","16":"tag-georgien","17":"tag-headlines","18":"tag-homosexualitaet","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-orthodoxe-kirche","22":"tag-politik","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114896398100651083","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284820"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284820\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/284821"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}