{"id":284879,"date":"2025-07-22T10:56:16","date_gmt":"2025-07-22T10:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284879\/"},"modified":"2025-07-22T10:56:16","modified_gmt":"2025-07-22T10:56:16","slug":"eigenanteil-steigt-pflegeheim-kosten-in-hamburg-klettern-auf-rekordniveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/284879\/","title":{"rendered":"Eigenanteil steigt: Pflegeheim-Kosten in Hamburg klettern auf Rekordniveau"},"content":{"rendered":"<p>Pflege im Heim wird immer teurer: In Hamburg zahlen Pflegebed\u00fcrftige seit Juli 3.179 Euro monatlich \u2013 322 Euro mehr als im Vorjahr. Bundesweit liegt der Schnitt erstmals \u00fcber 3.000 Euro. Die Unterschiede zwischen den L\u00e4ndern bleiben gro\u00df.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wer in einem Pflegeheim versorgt wird, muss eine immer h\u00f6here monatliche Eigenbeteiligung aufbringen. Im Bundesdurchschnitt ist jetzt die Marke von 3000 Euro \u00fcberschritten, sagen die Ersatzkassen. In Hamburg m\u00fcssen Pflegebed\u00fcrftige seit dem 1. Juli 2025 sogar eine monatliche Eigenbeteiligung von 3.179 Euro aufbringen. Damit ist die Pflege im Heim f\u00fcr Bewohnerinnen und Bewohner um 322 Euro pro Monat im Vergleich zum Vorjahr teurer geworden. Das hat eine Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen ergeben.<\/p>\n<p>In Schleswig-Holstein m\u00fcssen Pflegebed\u00fcrftige im ersten Aufenthaltsjahr in einer Einrichtung seit dem 1. Juli 2025 eine monatliche Eigenbeteiligung von 2.912 Euro aufbringen. Ein Jahr zuvor waren es noch 2.647 Euro. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Eigenanteil jetzt bei 2.752 Euro, 2024 waren es noch 2.472 Euro.<\/p>\n<p>In den Summen ist zum einen der Eigenanteil f\u00fcr die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung tr\u00e4gt \u2013 anders als die Krankenversicherung \u2013 nur einen Teil der Kosten. F\u00fcr Bewohnerinnen und Bewohner im Heim kommen noch Zahlungen f\u00fcr Unterkunft und Verpflegung, Investitionen in den Einrichtungen und Ausbildungskosten hinzu.<\/p>\n<p>Erhebliche Unterschiede in den L\u00e4ndern<\/p>\n<p>Regional gibt es weiter gro\u00dfe Unterschiede. Im L\u00e4nder-Vergleich am teuersten war die Pflege im ersten Jahr im Heim zum 1. Juli in Bremen mit durchschnittlich 3.449 Euro im Monat und in Nordrhein-Westfalen mit 3.427 Euro. Bundesweit am niedrigsten war die monatliche Belastung im ersten Jahr im Heim nun in Sachsen-Anhalt mit 2.595 Euro und Mecklenburg-Vorpommern mit 2.752 Euro.<\/p>\n<p>Bei den selbst zu zahlenden Summen kommt es auf die Aufenthaltsdauer an, weil sich danach Entlastungszuschl\u00e4ge richten, die Pflegebed\u00fcrftige neben den Leistungen der Pflegekassen bekommen. Der Eigenanteil f\u00fcr die reine Pflege wird damit im ersten Jahr im Heim um 15 Prozent gedr\u00fcckt, im zweiten um 30 Prozent, im dritten um 50 Prozent und ab dem vierten Jahr um 75 Prozent.<\/p>\n<p>Mit dem h\u00f6chsten Zuschlag ab dem vierten Heimjahr stieg die Zuzahlung aus eigener Tasche jetzt im Schnitt auf 1.991 Euro im Monat \u2013 das waren 126 Euro mehr als zum 1. Juli 2024. Ausgewertet wurden nach Angaben des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) Verg\u00fctungsvereinbarungen der Pflegekassen mit Heimen in allen Bundesl\u00e4ndern. Zum Verband geh\u00f6ren etwa die Techniker Krankenkasse, die Barmer und die DAK-Gesundheit.<\/p>\n<p>dpa\/juve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pflege im Heim wird immer teurer: In Hamburg zahlen Pflegebed\u00fcrftige seit Juli 3.179 Euro monatlich \u2013 322 Euro&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":284880,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,62006,82676,26756],"class_list":{"0":"post-284879","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg","11":"tag-krankheiten-ks","12":"tag-pflegeheime-ks","13":"tag-pflegeversicherung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114896528366373654","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284879"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284879\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/284880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}