{"id":285010,"date":"2025-07-22T12:11:16","date_gmt":"2025-07-22T12:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285010\/"},"modified":"2025-07-22T12:11:16","modified_gmt":"2025-07-22T12:11:16","slug":"entscheidung-im-september-lidl-app-beschaeftigt-oberlandesgericht-stuttgart-lebensmittelpraxis-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285010\/","title":{"rendered":"Entscheidung im September &#8211; Lidl-App besch\u00e4ftigt Oberlandesgericht Stuttgart \u2013 Lebensmittelpraxis.de"},"content":{"rendered":"<p>                Beitrag teilen<\/p>\n<p>Der Discounter Lidl muss sich wegen seiner App \u201eLidl Plus&#8220; vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verantworten. Die Richter pr\u00fcfen, ob Rabatte in der App als kostenlos bezeichnet werden d\u00fcrfen, wenn Nutzer daf\u00fcr pers\u00f6nliche Daten preisgeben m\u00fcssen. Mehr als 100 Millionen Kunden nutzen die App bereits.<\/p>\n<p>\n                                            Dienstag, 22. Juli 2025, 13:57 Uhr\n                                    <\/p>\n<p>\n                    Theresa Kalmer (mit dpa)                <\/p>\n<p>                      Rabatte freischalten und sparen: Millionen nutzen die App \u201eLidl Plus&#8220;. Aber: Die Vorteile beim Einkaufen gibt es nur im Tausch gegen pers\u00f6nliche Daten. Das ist manchen nicht transparent genug.                    <\/p>\n<p>                      Bildquelle: Lidl UK\n                            <\/p>\n<p>Der Discounter Lidl muss sich vor dem Oberlandesgericht Stuttgart wegen seiner App \u201eLidl Plus\u201c verantworten. Die Richter k\u00fcndigten eine Entscheidung f\u00fcr den 23. September an. Das teilte das Gericht mit.\u00a0 Der Verbrauchersenat will in dem Fall die Revision zum Bundesgerichtshof zulassen.<\/p>\n<p>Auch wom\u00f6glich ein Fall f\u00fcr Europ\u00e4ischen Gerichtshof<\/p>\n<p>Der Verbrauchersenat sieht in dem Rechtsstreit eine grunds\u00e4tzliche Frage. Es gehe darum, ob ein Gesamtpreis angegeben werden m\u00fcsse, auch wenn dieser nicht in Geld bestehe. Das erkl\u00e4rte der Vorsitzende Richter Oliver Mosthaf. Zudem m\u00fcsse gekl\u00e4rt werden, ob etwas als kostenlos bezeichnet werden d\u00fcrfe, wenn zwar kein Geld flie\u00dfe, aber eine andere Gegenleistung verlangt werde.<\/p>\n<p>Der Verbrauchersenat deutete an, dass der Bundesgerichtshof in dem Fall auch den Europ\u00e4ischen Gerichtshof anrufen k\u00f6nnte. Es gehe unter anderem um die Auslegung einer EU-Richtlinie, so das Gericht.\u00a0<\/p>\n<p>Geklagt wird vom Verbraucherzentrale-Bundesverband<\/p>\n<p>Der Verbrauchersenat verhandelt eine Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Die Verbrauchersch\u00fctzer werfen Lidl vor, die Nutzer der App nicht ausreichend dar\u00fcber zu informieren, dass sie die Rabatte mit ihren pers\u00f6nlichen Daten bezahlen. Nach Angaben des Discounters nutzen mehr als 100 Millionen Kunden die App, damit sie von Rabatten, Coupons und Aktionen profitieren.<\/p>\n<p>Lidl musste sich bereits in der Vergangenheit wegen der App vor Gericht verantworten. <a href=\"https:\/\/lebensmittelpraxis.de\/handel-aktuell\/43927-verbraucherschutz-erfolg-lidl-muss-regulaere-preise-in-werbung-deutlich-zeigen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Discounter verpflichtete sich im April<\/a> in einem Vergleich mit der Verbraucherzentrale Baden-W\u00fcrttemberg, in seiner gedruckten Werbung immer den Preis anzugeben, der f\u00fcr alle Kunden gilt\u00a0\u2013 und nicht nur den f\u00fcr App-Nutzer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beitrag teilen Der Discounter Lidl muss sich wegen seiner App \u201eLidl Plus&#8220; vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verantworten. 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