{"id":28506,"date":"2025-04-13T12:00:09","date_gmt":"2025-04-13T12:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/28506\/"},"modified":"2025-04-13T12:00:09","modified_gmt":"2025-04-13T12:00:09","slug":"mussorgskys-chowanschtschina-als-sich-russland-selbst-zugrunde-richtete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/28506\/","title":{"rendered":"Mussorgskys \u201eChowanschtschina\u201c: Als sich Russland selbst zugrunde richtete"},"content":{"rendered":"<p>Dumpf, trostlos, blutig: Das Russland der F\u00fcrstenkriege im 17. Jahrhundert ist ein d\u00fcsteres Reich. Modest Mussorgskys \u201eChowanschtschina\u201c hat daher aktuell wieder Konjunktur. In Genf und in Salzburg wurde die Oper auf die B\u00fchne gebracht \u2013 mit gro\u00dfen Unterschieden in der Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p data-external=\"Article.FirstParagraph\">\u201eWeine, armes Russland, weine.\u201c Die Klage des Gottesnarren aus dem Finale von \u201eBoris Godunow\u201c, sie k\u00f6nnte auch am Schluss von Modest Mussorgsky anderem, ebenfalls unvollendeten, von wohlmeinenden Kollegen wie Rimski-Korsakow, Strawinsky und Schostakowitsch vervollst\u00e4ndigten Musiktheater-Brocken stehen: der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article251840418\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article251840418&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eChowanschtschina\u201c<\/a>, den \u201eSchweinereien der F\u00fcrsten Chowansky\u201c. Denn auch hier tut sich ein dystopisch-hoffnungsloser Bilderbogen eines zerstrittenen Landes auf. Rechteloses Humanfutter da unten geknechtet von denen da oben und von der Kirche. Kein Zeichen auf Verbesserung. <\/p>\n<p>Gewaltige Chormassen, m\u00e4chtige, finstere M\u00e4nnerrollen und eine schwer durchschaubare Altpartie werden in der Oper aufgeboten. Die elliptische Dramaturgie, die seltsam verzerrt scheinbar Unwichtiges in den Fokus r\u00fcckt, die keiner Figur Sympathie entgegenbringt und keine Figur wirklich entwickelt, hat hingegen etwas vision\u00e4r Modernes, schweifend Surreales.<\/p>\n<p>Gerade wurde dieses lange vernachl\u00e4ssige, eben auch aufwendige Werk, das sich langsam ins allgemeine Opernrepertoire schaufelt, in Genf wie bei den Osterfestspielen Salzburg von zwei bedeutenden Regisseuren auf die B\u00fchne gewuchtet. Am Grand Th\u00e9\u00e2tre de Gen\u00e8ve beendete <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article172727249\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article172727249&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Calixto Bieito<\/a> nach Prokofjews \u201eKrieg und Frieden\u201c und Schostakowitschs \u201eLady Macbeth von Mzensk\u201c mit dem eckigen Mussorgsky-Vierakter seine gewichtige Russland-Trilogie. Und wahrt klug die Mitte zwischen \u00dcberzeitlichkeit und aktuellen Anspielungen auf die Zust\u00e4nde im gegenw\u00e4rtigen Moskau. <\/p>\n<p>In Salzburg hingegen, dem teuersten und opulentesten aller Opernfestivals, zeigt sich dieses schwarze St\u00fcck als etwas l\u00e4hmendes Fanal. Im episch-brechtischen Minimalismus von Simon McBurney \u2013 ohne jeden S\u00e4ngerstar, mit ein paar Videoschleifen verziert \u2013 wird dem unlustigen Luxuspublikum der Spiegel einer Welt ohne Moral vorgehalten.<\/p>\n<p>Intrigen im Zarenreich \u2013 gro\u00df in Genf<\/p>\n<p>Ein d\u00fcsteres Land \u2013 gestern wie heute \u2013 in beiden Produktionen: Gezeigt wird Russland einmal mehr als Nation schwacher, aber grausamer Herrscher, aufgerieben in Clan- und Klassenk\u00e4mpfen, un\u00fcbersichtlich und letztlich schwer verstehbar. Da gibt es Intrigen zwischen den adeligen Soldatengruppen der Strelizen und Bojaren, nat\u00fcrlich auch um den Zarenthron. <\/p>\n<p>Angereichert wird es um die fanatische, sektenhafte Gruppe der Altgl\u00e4ubigen samt ihrem ebenso zielstrebig-empathielosen F\u00fchrer Dossifei, die angesichts der herannahenden Reitermeute des endg\u00fcltig die Macht usurpierenden Peter des Gro\u00dfen kollektiv Feuerselbstmord begeht. Dazwischen irren verloren einzelne Individuen, denen ebenfalls kein Gl\u00fcck beschienen ist. Am Ende dr\u00f6hnen hohle Gongs, die im Nichts verhallen. Menschen sind hier nur Verf\u00fcgungsmasse, ihr Tod ein zu vernachl\u00e4ssigender Kollateralschaden. <\/p>\n<p>Bedeutsam ist in Genf das \u00e4sthetisch stringente Ineinandergreifen von Rebecca Ringsts B\u00fchne, gebildet vorwiegend aus diversen LED-Wandelementen samt der mal abstrakten, mal konkreten Videografie von Sarah Derendinger. Ingo Kr\u00fcglers zur\u00fcckhaltend-heutige Kost\u00fcme und das suggestive Licht von Michael Bauer f\u00fcgen sich perfekt ein. Da gibt es flammend rote Schriften in Kyrillisch vom gro\u00dfen Russland, t\u00e4nzelnde \u201eSchwanensee\u201c-Ballerinen als gleichm\u00fctiger Kulturdekor, collagierte F\u00fchrerportr\u00e4ts, sozialistischen Wandmosaik-Realismus als Werkt\u00e4tigenfeier, r\u00e4tselhafte schwarz-wei\u00dfe Chiffren. <\/p>\n<p>Und vorn kreiselt das Modell des Europaparlaments, das irgendwann von diesem Teil der Welt noch einigerma\u00dfen zugeneigten, seine Gesch\u00e4fte machenden F\u00fcrsten Golizyn (charaktervoller, nicht zu weicher Tenor: Dmitry Golovnin) abgefackelt wird. Zuvor aber wurde hier von einem Gottesnarren (anr\u00fchrend schr\u00e4ger Tenor: Emanuel Tomljenovic) das Hirn des aufgebahrten Stalins verspeist (ein typischer Bieito-Witz der eher rohen Art). <\/p>\n<p>Der buchhalterisch korrekte, v\u00f6llig gef\u00fchlskalte Bojare Schaklovity (eisig toll in seinem Monolog \u00fcber Russland und sein trauriges Schicksal: Vladislav Sulimsky) murkst den alten, grausamen Strelizenf\u00fchrer Iwan Chowansky in der Badewanne ab. Den gibt Bass Dmitry Ulyanov als Gef\u00fchlsgrobian und verwahrlosten Warlord, mit einer vermummten Guerillaschar um sich herum. <\/p>\n<p>Anfangs sehen wir den souver\u00e4n von Mark Biggins einstudierten und viel besch\u00e4ftigten Chor im Schatten, bewegungslose Figuren mit ihren Trolleys, an einem Ort des \u00dcbergangs, einer weit als Glasstahlvorhang sich w\u00f6lbenden Flughafenhalle wom\u00f6glich. Und so endet es auch, mit Koffern und Menschen im Zwielicht: Doch die begehen in einem rauchenden, m\u00f6glicherweise in irgendein Exil oder nur in den Gulag fahrenden Eisenbahnwagen Kollektivselbstmord. <\/p>\n<p>Die einzig bedeutende Frauenrolle ist Marfa, eine esoterische Aktivistin (grandios satt gesungen von Mezzosopran Raehann Bryce-Davis), die so irr wie leidenschaftlich als fremde Frau durch das St\u00fcck m\u00e4andert. Kassandra-gleich mit flammender, scharf fokussierter, in jeder Gef\u00fchlsregung bewusst gef\u00fchrter Stimme, ist sie eine erratische Figur, hin- und hergerissen zwischen allem und allen, die schlie\u00dflich ihr Heil im Jenseits sucht.<\/p>\n<p>Vorher hat sie noch den ihr verfallenen Prinz Andrej Chowansky (ein schwacher Unsympath mit hell-penetrantem Tenor: Arnold Rutkowski) erstickt, zieht ihn zum Sterben auf ihren massigen K\u00f6rper: Orgasmus als gro\u00dfer Tod. Und \u00fcber allem segnet der in seinen Gebetsteppich gewickelte Dossifei (ein erzt\u00f6nender Bass, m\u00e4chtig wie ein Baumstamm: Taras Shtonda) die Fanatiker, die auch nicht besser sind als die Kaste der machtbesessenen Realpolitiker. Eine Geschichte von Ambition und Verrat ist das, von Liebe und Entt\u00e4uschung, Glaube und Fatalismus bis das Rad der Geschichte sie alle zermalmt.<\/p>\n<p>Eros und Thanatos mischen sich zu einer schwerbl\u00fctigen, doch elektrisierenden Musikmischung, die der ebenfalls an allen drei russischen Bieito-Produktionen in Genf beteiligte Alejo P\u00e9rez mit dem Orchestre de la Suisse Romande geschickt ausbalanciert. Die Solo-Instrumente habe enormes Gewicht, werden auch im Gesamtklang fein aufgef\u00e4chert; insbesondere die Streicher leuchten auf. Der dumpfen, trostlosen Atmosph\u00e4re auf der B\u00fchne, wo sich die altrussische Opernwelt in ihren ewig trostlosen Schlachten zwischen Thronpr\u00e4tendenten, Pr\u00e4torianern, Glaubensradikalen und schwankenden Volksanh\u00e4ngern selbst zugrunde richtet, antwortet von unten br\u00fctend verd\u00e4mmernde, dann wieder leichtf\u00fc\u00dfig t\u00e4nzelnde Musik.<\/p>\n<p>Nur zweite Wahl in Salzburg<\/p>\n<p>Viel schw\u00e4cher ist hingegen die an die New Yorker Metropolitan Opera weiterwandernde Salzburger Auff\u00fchrung. Das beginnt schon mit den \u00fcberfl\u00fcssigen, ja, nervigen Ambient-Noise-Zwischenspielen, gefolgt von einem vom Bruder des Regisseurs Gerald McBurney neukomponierten Auftritt von Peter dem Gro\u00dfen als quakiger Kindersopran sowie dem scheu\u00dflich verst\u00e4rkten Schlusschor der sterbenden Altgl\u00e4ubigen, der das Finale ruiniert. <\/p>\n<p>Das \u00fcberlebt neben dem toten Andrej Chowansky (st\u00e4rkster der M\u00e4nner: Thomas Atkins) mit melodramatisch rudernden Armen auf offen-verrauchter Torf- und Tr\u00fcmmerb\u00fchne die von Nadezhda Karyazina inbr\u00fcnstig, aber zu schmal f\u00fcr diese russische Erde gesungene Marfa: ausgerechnet diejenige, die sich am meisten nach dem gemeinsamen Tod gesehnt hat. Und \u00fcber sie senkt sich gn\u00e4dig der mit gestickter Sowjetsymbolik inkrustierte Brokatvorhang des Bolschoi-Theaters.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat der F\u00fcrst Iwan Chowansky (eindimensional: Vitalij Kowaljow) einen Schl\u00e4ger mit B\u00fcffelh\u00f6rnerm\u00fctze wie der QAnon-Schamane der Kapitolst\u00fcrmung, auch die rote Krawatte des stringent seinen Mordplan durchziehenden Schaklovity (zu kleine, schnell gepresste Stimme: Daniel Okulitch) soll wohl russische Oligarchen mit US-Verh\u00e4ltnissen gleichsetzen. Dann aber wird aus seinem d\u00e4monischen Schatten der zaristische Doppeladler. Und Matthew Whites bl\u00e4sslicher, aber weltl\u00e4ufiger F\u00fcrst Golizyn wird auf halber H\u00f6he an einem Konferenztisch zwischen Bonsais platziert. Selbst der Dossifei von Ain Anger ist hier nur ein bl\u00f6kend bigotter, aber nie angsteinfl\u00f6\u00dfender Schwurbler.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise ist in Salzburg ebenfalls Rebecca Ringst die B\u00fchnenbildnerin, aber hier hat sie nur routiniert eine ihre bekannten Metallkisten auf die drastisch verengte, ein wenig mit Neonlicht und diversen Ebenen spielende B\u00fchne gestellt. In der inszeniert Simon McBurney in generischen Billigkost\u00fcmen ebenso vorhersehbar Masse und Macht und viele Leichen. F\u00fcr ein paar Effekte, wie den in die H\u00f6he gezogenen blutigen F\u00fcrstenrock Chowanskys, ist er aber gut.<\/p>\n<p>Gemessen am Star-Anspruch der bis zu 500 Euro teuren Tickets sind auch der Dirigent Esa-Pekka Salonen, der slowakische philharmonische Chor, der Bachchor Salzburg und das Orchester des finnischen Rundfunks hier nur zweite Wahl. Sie machen einen ordentlichen Berufsmusikerjob, nicht viel mehr. Selbst der zart anschwellende Sonnenaufgang \u00fcber der Moskwa und der melismatisch kreiselnde Tanz der persischen Sklavinnen im dritten Akt, die musikalisch sch\u00f6nen Momente dieser spr\u00f6den Partitur, kommen so nebenbei. <\/p>\n<p>Doch Mussorgskys russische Opern haben in diesen schwierigen Zeiten weiterhin mahnend Konjunktur: Zum Holland Festival im Juni tritt in Amsterdam als n\u00e4chstes Regie-Schwergewicht <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus239547067\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus239547067&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirill Serebrennikow<\/a> mit \u201eBoris Godunow\u201c an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dumpf, trostlos, blutig: Das Russland der F\u00fcrstenkriege im 17. 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