{"id":285350,"date":"2025-07-22T15:14:09","date_gmt":"2025-07-22T15:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285350\/"},"modified":"2025-07-22T15:14:09","modified_gmt":"2025-07-22T15:14:09","slug":"tour-valentin-pareit-peintre-triumphiert-am-mont-ventoux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285350\/","title":{"rendered":"Tour: Valentin Pareit-Peintre triumphiert am Mont Ventoux"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 22.07.2025 17:12 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Valentin Pareit-Peintre triumphiert bei der Tour de France am legend\u00e4ren Mont Ventoux &#8211; und tr\u00e4gt sich in eine besondere Siegerliste ein. Florian Lipowitz kam als Zehnter ins Ziel.<\/strong><\/p>\n<p>    Valentin Pareit-Peintre triumphierte bei der Tour de France am legend\u00e4ren Mont Ventoux &#8211; und tr\u00e4gt sich in eine besondere Siegerliste ein. Florian Lipowitz kam als Zehnter ins Ziel und verteidigte seinen dritten Platz im Klassement und das Wei\u00dfe Trikot.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf dem 15,7 Kilometer langen Schlussanstieg gab es ein \u00e4u\u00dferst packendes Finale mit vielen Attacken um den Tagessieg unter den Ausrei\u00dfern, die mit einem gro\u00dfen Vorsprung den &#8222;Riesen der Provence&#8220; erreicht hatten. Aber auch die Tour-Favoriten Tadej Pogacar und Jonas Vingeggaard lieferten sich einen Schlagabtausch. Der Angriff der Tour-Dominatoren der letzten f\u00fcnf Jahre kam aber zu sp\u00e4t. Pogacar wurde F\u00fcnfter (+ 43 Sekunden), Vingegaard Sechster (+ 45 Sekunden).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEnric Mas hatte sich gleich zu Beginn des Anstiegs an die Spitze gesetzt. 3,9 Kilometer vor dem Ziel schlossen aber Ben Healy und Pareit-Peintre zum Spanier auf. Mas fehlte auf den letzten Metern die Kraft, Pareit-Peintre hatte die gr\u00f6\u00dften Reserven und setzte sich im Sprint gegen Healy durch.<\/p>\n<p>    Vingeggaard attackiert als Erster<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErst in der Mitte des Schlussanstiegs kam dann die erste Attacke von Vingegaard aus der Gruppe der Klassementfahrer. Pogacar war sofort am Hinterrad des D\u00e4nen. Primoz Roglic versuchte zu folgen, kam aber nicht ran.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVingegaard attackierte ein zweites und drittes Mal, Pogacar konnte aber wieder m\u00fchelos folgen. Auf den letzten beiden Kilometern attackierte Pogacar erstmals, Vingegaard antwortete mit einer Konter-Attacke. Jetzt waren es nur noch Sekunden bis zu den Ausrei\u00dfern an der Spitze, aber der D\u00e4ne und der Slowene konnten nicht mehr im Kampf um den Etappensieg eingreifen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Mitte des 15,7 Kilometer langen Schlussanstiegs kam dann die erste Attacke von Vingegaard aus der Gruppe der Klassementfahrer. Pogacar war sofort am Hinterrad des D\u00e4nen. Primoz Roglic versuchte zu folgen, kam aber nicht ran.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/16-etappe-montpellier-mont-ventoux-172-km,etappe-sechzehn-104.html\" title=\"16. Etappe der Tour de France - Montpellier - Mont Ventoux (172 km)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16. Etappe<\/a> \u00fcber 171,5 Kilometer mit Start in Montpellier hatte geradezu eine klassische Streckenf\u00fchrung. Mit langem Anlauf ging es \u00fcber Bedoin zur einzigen Herausforderung des Tages. 1910 H\u00f6henmeter und bis zu 20 Prozent Steigung mussten die Profis auf dem Weg hinauf zum &#8222;Riesen der Provence&#8220; \u00fcberwinden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGef\u00fcrchtet wird der Mont Ventoux von den Profis vor allem wegen seiner kargen Steinlandschaft auf den letzten Kilometern. Hier sind die Fahrer ungesch\u00fctzt dem Wind ausgesetzt. Der Wind sollte auch in diesem Jahr eine Rolle spielen, wenn auch keine ganz gro\u00dfe. Vorausgesagt war Gegenwind bei einer insgesamt ruhigen Wetterlage.<\/p>\n<p>    Keine Sprintpunkte f\u00fcr Milan<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLange dauerte es nach dem Start, bis sich eine Aurei\u00dfergruppe richtig absetzen konnte. Nach der H\u00e4lfte des Rennens bestand die Spitzengruppe aus 35 Fahrern. Mit dabei war auch Ben Healy, der als Zehnter auch in der Gesamtwertung eine Rolle spielt. Jonathan Milan oder ein anderer Fahrer mit ernsthaften Ambitionen in der Sprintwertung war nicht dabei. Und so ging der Italiener im Gr\u00fcnen Trikot beim Zwischensprint gut 50 Kilometer vor dem Ziel leer aus. Damit schwinden die Chancen Milans, am Ende in Paris in der Wertung vor Pogacar zu bleiben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie 20 Sprintpunkte sicherte sich Jonas Abrahamsen, in den Kampf um das Gr\u00fcne Trikot kann der Norweger aber nicht mehr eingreifen. Mathieu van der Poel, der in der Wertung auf Platz drei lag, konnte wegen einer Lungenentz\u00fcndung nicht mehr antreten.<\/p>\n<p>    Mas 14 Kilometer vor dem Ziel alleine vorne<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach der Sprintwertung setzten sich sieben Fahrer ab, Healy schaffte es nicht in die neue Spitzengruppe. Der Vorsprung auf das Peloton mit dem Gelben Trikot betrug zu diesem Zeitpunkt f\u00fcnfeinhalb Minuten. Zu Beginn des Schlussanstiegs 15,7 Kilometer vor dem Ziel waren es dann noch vier Ausrei\u00dfer &#8211; mit einem Vorsprung von \u00fcber sechs Minuten auf die Gruppe mit Pogacar, Vingegaard und Lipowitz. Mit dabei: Thymen Arensman, Enric Mas, Simone Velasco und Julian Alaphilippe. Abrahamsen musste kurz davor abrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMas setzte sich dann bereits 14 Kilometer vor dem Ziel ab &#8211; und es begann der Kampf des Spaniers an der Spitze. Dahinter bekam Healy die zweite Luft, k\u00e4mpfte sich immer n\u00e4her an Mas heran. Der Brite trat wie entfesselt in die Pedalen, ging immer wieder aus dem Sattel. Er witterte offenbar die Chance auf seinen zweiten Etappensieg. 3,9 Kilometer vor dem Ziel schloss Healy dann zu Mas auf. Im Schlepptau hatte Healy aber Valentin Pareit-Peintre. Der Franzose hatte am Ende die meisten Kraftreserven und siegte.<\/p>\n<p>                    Bergank\u00fcnfte am Mont Ventoux<\/p>\n<tr>\n                        Jahr<br \/>\n                        Sieger<br \/>\n                    <\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1958<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Charly Gaul (Zeitfahren)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1965<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Raymond Polidor<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1970<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Eddy Merckx<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1972<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Bernard Th\u00e9venet<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1987<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Jean-Francois Bernard (Zeitfahren)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2000<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Marco Pantani<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2002<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Richard Virenque<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2009<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Juan Manuel Garate<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2013<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Chris Froome<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2025<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Valentin Pareit-Peintra<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p>    Sprinter d\u00fcrfen am Mittwoch hoffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach einer Reihe von bergigen und h\u00fcgeligen Etappen d\u00fcrfen sich am Mittwoch die Sprinter wieder Hoffnungen auf den Tagessieg machen. \u00dcber 160 Kilometer geht es bei der <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/17-etappe-saint-paul-trois-chateaux-superdevoluy-178-km,etappe-siebzehn-100.html\" title=\"17. Etappe der Tour de France - Boll\u00e8ne - Valence (161 km)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">17. Etappe<\/a> von Boll\u00e8ne nach Valence. Dabei stehen lediglich zwei Bergwertungen der 4. Kategorie an, da k\u00f6nnte es den Sprinterteams gelingen, das Feld zusammenzuhalten. 2015 siegte Andre Greipel in Valence vor John Degenkolb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.07.2025 17:12 Uhr Valentin Pareit-Peintre triumphiert bei der Tour de France am legend\u00e4ren Mont Ventoux &#8211; und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":285351,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[84256,29,30,9408,265,34902],"class_list":{"0":"post-285350","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-16-etappe","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-radsport","12":"tag-sport","13":"tag-tour-de-france"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114897542520303672","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/285350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=285350"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/285350\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/285351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=285350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=285350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=285350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}