{"id":285733,"date":"2025-07-22T18:40:14","date_gmt":"2025-07-22T18:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285733\/"},"modified":"2025-07-22T18:40:14","modified_gmt":"2025-07-22T18:40:14","slug":"firma-sagt-produktionsverlagerung-von-dresden-nach-polen-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285733\/","title":{"rendered":"Firma sagt Produktionsverlagerung von Dresden nach Polen ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nDie Firma Heine Resistors wird ihre Produktion am Standort Dresden nicht stilllegen. Wie die Industriegewerkschaft (IG) Metall am Dienstag mitteilte, konnte eine Verlagerung nach Polen gr\u00f6\u00dftenteils verhindert werden. Das Tochterunternehmen des Knorr-Bremse-Konzerns geh\u00f6rt nach eigenen Angaben zu den f\u00fchrenden Herstellern von elektrischen Leistungswiderst\u00e4nden. Diese Elemente werden beispielsweise in der Antriebs- und Bremstechnik von Fahrzeugen und Maschinen verwendet, aber auch bei der Umwandlung und Verteilung von Energie. Im Februar war angek\u00fcndigt worden, den Standort Dresden zu verkleinern. Die <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/dresden-radebeul\/knorr-bremsen-produktion-verlagerung-polen-100.html\" title=\"Dresden: Bremsenhersteller verlagert Produktion nach Polen \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Produktion sollte komplett nach Polen gehen<\/a>, Entwicklung und Vertrieb in Sachsen bleiben. 42 der 65 Arbeitspl\u00e4tze waren in Gefahr.\n<\/p>\n<p>Tauschgesch\u00e4ft sichert Erhalt der Produktion<\/p>\n<p class=\"text\">\nDagegen gingen die Besch\u00e4ftigten auf die Stra\u00dfe. Zudem riefen sie zusammen mit Betriebsrat und Gewerkschaft eine Zukunftswerkstatt ins Leben, um nach einer Alternative zu suchen. Diese wurde laut IG Metall jetzt gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung gefunden. Die Chefetage hat demnach einem Tauschgesch\u00e4ft zugestimmt. Es sieht vor, dass sogenannte Industriewiderst\u00e4nde weiter in Dresden zusammengebaut werden und zudem ein Teil der Vorfertigung aus Polen zur\u00fcckgeholt wird. Im Gegenzug wird eine andere Art von Widerst\u00e4nden k\u00fcnftig nur noch in Polen gefertigt.\n<\/p>\n<p>IGM: Gute Zukunftsaussichten<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Gewerkschaft sieht darin einen Erfolg und verweist auf einen wachsenden Markt f\u00fcr Industriewiderst\u00e4nde. Zudem habe die Arbeitgeberseite langfristig einen Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Aussicht gestellt. Das w\u00fcrde mehr statt weniger Jobs in Dresden bedeuten. Aktuell wird laut IG Metall jedoch erst einmal mit der Gesch\u00e4ftsleitung \u00fcber die derzeitigen Arbeitspl\u00e4tze verhandelt. Sie seien bis Jahresende sicher, danach k\u00f6nnten wenige Stellen sozialvertr\u00e4glich abgebaut werden. Doch die Gewerkschaft zeigt sich optimistisch, dass bald wieder neue dazukommen. Durch die Zusammenarbeit von Belegschaft und Chefetage sei viel erreicht worden, so die IG Metall.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Ohne den Druck der gut organisierten Belegschaft h\u00e4tten wir die Verlagerung nicht verhindern k\u00f6nnen. Und gemeinsam mit einer gespr\u00e4chsbereiten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung haben wir viel erreicht.<\/p>\n<p>Christian G\u00f6bel<br \/>\nPolitischer Sekret\u00e4r der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen der IG Metall<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Firma Heine Resistors wird ihre Produktion am Standort Dresden nicht stilllegen. 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