{"id":28574,"date":"2025-04-13T12:37:07","date_gmt":"2025-04-13T12:37:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/28574\/"},"modified":"2025-04-13T12:37:07","modified_gmt":"2025-04-13T12:37:07","slug":"stressresistenz-und-wille-was-der-bvb-aus-dem-remis-in-muenchen-mitnehmen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/28574\/","title":{"rendered":"Stressresistenz und Wille: Was der BVB aus dem Remis in M\u00fcnchen mitnehmen kann"},"content":{"rendered":"<p><strong>Borussia Dortmund spielte am Samstagabend im Topspiel beim FC Bayern, holte dabei einen Punkt. Das 2:2 hilft rein tabellarisch gar nicht so viel weiter, gibt den Dortmundern aber dennoch ein Gef\u00fchl der Hoffnung, was den Schlussspurt in der Bundesliga angeht.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Denn die Europapokalr\u00e4nge bleiben in Reichweite. Und das dritte Spiel in Folge gegen Bayern ohne Niederlage ist auch etwas, das man beim BVB gerne sieht. Schlie\u00dflich gab es in der Vergangenheit einige Spiele in der Allianz Arena, die mit einer deutlichen Niederlage endeten.<\/p>\n<p>Zugegeben, auch im gestrigen Spiel h\u00e4tte es am Ende eine Niederlage werden k\u00f6nnen. Vielleicht sogar eine deutliche, wenn Bayern seine Chancen in der erste Halbzeit, in der Dortmunds Offensivbem\u00fchungen eher sp\u00e4rlich waren, genutzt h\u00e4tte. Hat der FCB aber nicht. Und so fanden die G\u00e4ste in das Spiel.<\/p>\n<p>BVB zeigt sich in M\u00fcnchen deutlich verbessert<\/p>\n<p>Die Dortmunder zeigten insgesamt in M\u00fcnchen eine deutlich bessere Leistung als noch unter der Woche in Barcelona. Selbst in den ersten 45 Minuten, als der BVB nur selten strukturiert \u00fcber die Mittellinie kam, stimmten wenigstens die Basics. Man warf sich in die Sch\u00fcsse, zog mehr intensive L\u00e4ufe an, schaffte es, den Rekordmeister zu stressen. Dass es zur Pause 0:0 stand, das hatte sicher auch mit Gregor Kobel im Tor zu tun, der einige sehr gute Paraden zeigte.<\/p>\n<p>Aber schon diese erste Halbzeit war ein Zeichen des BVB. Denn die Stressresistenz war gegeben. Man lie\u00df sich nicht zu einfachen Fehlern verf\u00fchren, wie es in der Vergangenheit unter Druck h\u00e4ufiger der Fall war. Die defensivere Ausrichtung mit der F\u00fcnferkette f\u00fchrte au\u00dferdem dazu, dass man mehr Personal im eigenen Defensivdrittel hatte und es somit gelang, Bayern nicht die entsprechenden R\u00e4ume zu schenken. Hei\u00dft im Umkehrschluss auch: Das Umstellen auf Viererkette gegen die Katalanen unter der Woche war ein Fehler.<\/p>\n<p>In der zweiten Halbzeit gelang es Dortmund dann sogar, offensive Akzente zu setzen. Dass die erste Chance dabei gleich zu einem Tor f\u00fchrte, war ein Nebeneffekt, den die Schwarzgelben sehr gerne mitnahmen. Mit diesem Tor im R\u00fccken ergaben sich in der Folge einige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr de BVB, der an einem sehr guten Tag mit noch etwas mehr Spielgl\u00fcck auch h\u00e4tte gewinnen k\u00f6nnen. Der offene Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit war jedenfalls gar nicht nach dem Geschmack des Tabellenf\u00fchrers.<\/p>\n<p>Was Dortmund aus diesem Spiel mitnehmen kann<\/p>\n<p>Klar, es gab auch Dinge, die man aus Sicht des BVB in dieser Partie kritisieren konnte. Die Passivit\u00e4t vor dem 2:1 durch Serge Gnabry zum Beispiel. Oder die Abspielfehler ohne Not, technisch waren die Dortmunder n\u00e4mlich unterlegen. Aber nach dem R\u00fcckstand weiter mit dem n\u00f6tigen Willen und Mut nach vorne zu spielen und das 2:2 zu erzwingen, das muss auch hervorgehoben werden. F\u00fcr die Dortmunder l\u00e4sst sich deswegen einiges f\u00fcr die letzten Spiele in der Bundesliga mitnehmen.<\/p>\n<p>Nach dem Topspiel in M\u00fcnchen sollte klar sein: Die Dreier- respektive F\u00fcnferkette ist momentan unabdingbar f\u00fcr den Erfolg. Sie gibt, gerade auch in Abwesenheit von Nico Schlotterbeck, die n\u00f6tige Stabilit\u00e4t. Chancen des Gegners kann man nicht komplett verhindern, aber je mehr Abwehrbeine die Chance haben, den Gegner zu st\u00f6ren, desto besser. Und je stabiler der BVB generell steht, desto mehr Freiheiten hat man auch in der Offensive. Die Kovac-Elf gl\u00e4nzte nicht in M\u00fcnchen, aber muss man das, um am Ende etwas mitzunehmen? Offensichtlich nicht. Und das ist auch in den letzten Wochen der Saison der Fall.<\/p>\n<p>Eine weitere Erkenntnis f\u00fcr die kommenden Wochen: Maximilian Beier muss spielen. Er gibt dem Spiel des BVB so viel mit seinen Tiefenl\u00e4ufen, seinem Pressing, seiner Besetzung von R\u00e4umen. Bayern bekam ihn in einigen Phasen so gar nicht in den Griff, dass er das 0:1 erzielte, war zudem auch kein Zufall. Das BVB-Fazit nach dem Topspiel kann also positiv ausfallen. Dortmund hat einen Punkt mitgenommen, den Aufw\u00e4rtstrend in der Bundesliga best\u00e4tigt und selbst best\u00e4tigt bekommen, welche Elemente im Spiel momentan funktionieren \u2013 und auf welche man lieber verzichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Photo by Maja Hitij\/Getty Images)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Borussia Dortmund spielte am Samstagabend im Topspiel beim FC Bayern, holte dabei einen Punkt. Das 2:2 hilft rein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28575,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,299,403,29,30,1268],"class_list":{"0":"post-28574","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-bundesliga","10":"tag-bvb","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114330694247575819","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28574"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28574\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}