{"id":285806,"date":"2025-07-22T19:20:15","date_gmt":"2025-07-22T19:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285806\/"},"modified":"2025-07-22T19:20:15","modified_gmt":"2025-07-22T19:20:15","slug":"giftiges-arsen-im-harz-freigesetzt-polizei-geht-von-diebstahl-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/285806\/","title":{"rendered":"Giftiges Arsen im Harz freigesetzt: Polizei geht von Diebstahl aus"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/osterwieck-102.webp\" alt=\"Die Feuerwehr ist nach einem Unfall mit Gefahrstoffen mit Schutzanz\u00fcgen im Einsatz.\" title=\"Die Feuerwehr ist nach einem Unfall mit Gefahrstoffen mit Schutzanz\u00fcgen im Einsatz. |  Stefan Sobotta\/dpa \" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\n            Stand: 22.07.2025 19:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">In Osterwieck (Landkreis Harz) in Sachsen-Anhalt sind derzeit Hunderte Kr\u00e4fte im Einsatz, nachdem Arsen in die Umgebung gelangt ist. Die Lage sei zwar unter Kontrolle, aber es seien noch nicht alle fehlenden Arsen-Beh\u00e4lter gefunden worden.<\/p>\n<p class=\"\">\nErsten Erkenntnissen der Polizei zufolge war das Arsen bei einem n\u00e4chtlichen Einbruch in die \u00f6rtliche Arsen-Fabrik freigesetzt worden. Auf dem Firmengel\u00e4nde und in dessen unmittelbarer Umgebung wurden teils besch\u00e4digte Beh\u00e4lter mit giftigem Granulat oder Pulver entdeckt, wie auch der Landkreis Harz best\u00e4tigte. Die letzte Fundstelle sei gesichert und werde zur Stunde beseitigt, teilte der Landkreis am fr\u00fchen Abend mit. Voraussichtlich gegen 23 Uhr am Dienstagabend sollen die letzten Einsatzkr\u00e4fte abr\u00fccken.<\/p>\n<p>    Vorsicht in Wolfenb\u00fcttel und Goslar<\/p>\n<p class=\"\">\nVier Flaschen mit insgesamt zwei Litern Arsen werden immer noch gesucht, wie eine Sprecherin des Landkreises sagte. Den Bewohnerinnen und Bewohnern in den benachbarten Landkreisen Goslar und Wolfenb\u00fcttel hatte sie zuvor zur Vorsicht geraten, m\u00f6glicherweise seien Beh\u00e4lter mit Arsen auch \u00fcber die Landesgrenze gelangt. Es handele sich um Kartons, Flaschen, oder B\u00fcchsen. Bei verd\u00e4chtigen Funden sei umgehend der Notruf zu verst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>    Polizei ermittelt &#8211; und warnt<\/p>\n<p class=\"\">\nAuch die Polizei r\u00e4t zur Vorsicht, sollten entsprechende Beh\u00e4lter gefunden werden. Sie geht mittlerweile davon aus, dass die unbekannten T\u00e4ter bei dem n\u00e4chtlichen Einbruch mehrere Beh\u00e4ltnisse mit Arsentrichlorid entwendet haben, wie sie am Abend mitteilte. Auch die T\u00e4ter k\u00f6nnten demnach kontaminiert und ihre Kleidung verschmutzt sein, betonte die Polizei. Sie nimmt unter der <strong>Telefonnummer (0391) 546 16 87\u00a0<\/strong>Hinweise entgegen.<\/p>\n<p>    ABC-Teams im Einsatz<\/p>\n<p class=\"\">\nDer Gro\u00dfeinsatz in Osterwieck lief seit Dienstagvormittag. Zeitweise waren rund 200 Einsatzkr\u00e4fte, darunter auf Gefahrenstoffe spezialisierte ABC-Teams vor ort. Die betroffene Fabrik liegt in freier Feldlage, Verletzte gab es nicht. Die Bergung der auf und am Firmengel\u00e4nde verteilten Arsen-Beh\u00e4lter gestaltete sich aber aufwendig: Die Feuerwehr musste mit voller Schutzmunter vorgehen, wie die Landkreissprecherin schilderte. Am Abend hie\u00df es, alle Fundstellen seien gesichert und die aufgefundenen Beh\u00e4lter geborgen worden. Laut der Landkreissprecherin gab es elf Fundstellen.<\/p>\n<p>    Arsen ist giftig und krebserregend<\/p>\n<p class=\"\">\nBei Arsen handelt es sich um ein Halbmetall. Nach Angaben der Polizei ist Arsentrichlorid beim Verschlucken und Einatmen giftig. Auf der Haut k\u00f6nne es Ver\u00e4tzungen hervorrufen und Augen schwer besch\u00e4digen. Es sei au\u00dferdem krebserregend und sei f\u00fcr Wasserorganismen sehr giftig, so die Polizei weiter. In der betroffenen Firma in Osterwieck wird hochreines Arsen hergestellt, wie der MDR berichtet.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/mdr-einsatzkraefte-der-feuerwehr-in-ihren-schutzanzuegen-weil-arsen-ausgetreten-sein-soll-100.webp\" alt=\"Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr in Schutzanz\u00fcgen.\" title=\"Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr in Schutzanz\u00fcgen. | MDR\/Swen Wudtke\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Im Harz sind gro\u00dfe Mengen giftiges Arsen auf einem Firmengel\u00e4nde und einem angrenzenden Feld aufgetaucht. Die Polizei untersucht den Fall. M\u00f6glicherweise gibt es einen Zusammenhang mit einem Einbruch in das Unternehmen. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/regionalbs100.webp\" alt=\"Der Braunschweiger Dom von oben.\" title=\"Der Braunschweiger Dom von oben. | NDR, Julius Matuschik\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Was in Ihrer Region wichtig ist, h\u00f6ren Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.07.2025 19:58 Uhr In Osterwieck (Landkreis Harz) in Sachsen-Anhalt sind derzeit Hunderte Kr\u00e4fte im Einsatz, nachdem Arsen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":285807,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[590,84312,84310,29,985,30,14413,13,14,15,1411,84311,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-285806","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuell","9":"tag-arsen","10":"tag-chemieunfall","11":"tag-deutschland","12":"tag-feuerwehr","13":"tag-germany","14":"tag-harz","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-niedersachsen","19":"tag-osterwieck","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114898509894540819","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/285806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=285806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/285806\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/285807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=285806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=285806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=285806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}