{"id":286180,"date":"2025-07-22T22:52:12","date_gmt":"2025-07-22T22:52:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/286180\/"},"modified":"2025-07-22T22:52:12","modified_gmt":"2025-07-22T22:52:12","slug":"afd-scheitert-vor-bundesverwaltungsgericht-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/286180\/","title":{"rendered":"AfD scheitert vor Bundesverwaltungsgericht &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Bundesverwaltungsgericht hat Beschwerden der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/AfD\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> wegen ihrer Einstufung als rechtsextremistischer Verdachtsfall zur\u00fcckgewiesen. Das teilte das Gericht in Leipzig mit. Damit sind drei Entscheidungen des nordrhein-westf\u00e4lischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) aus dem vergangenen Jahr rechtskr\u00e4ftig. Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz ging in einer Einsch\u00e4tzung davon aus, dass die Partei und ihre aufgel\u00f6ste Jugendorganisation Junge Alternative im Verdacht st\u00fcnden, verfassungsfeindliche Bestrebungen zu verfolgen. Die offiziell nicht mehr existente Sammlungsbewegung Der Fl\u00fcgel sei als gesichert rechtsextremistische Bestrebung anzusehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Verfassungsschutz konnte die AfD auf Basis dieser Einstufung mit nachrichtendienstlichen Mitteln beobachten. Gegen diese Einstufung klagte die AfD und blieb erst beim Verwaltungsgericht in K\u00f6ln und sp\u00e4ter in der Berufung beim OVG in M\u00fcnster erfolglos. Das OVG M\u00fcnster hatte es abgelehnt, gegen seine Urteile die Revision zuzulassen. Dagegen wandte sich die AfD mit sogenannten Nichtzulassungsbeschwerden, die jetzt vom Bundesverwaltungsgericht zur\u00fcckgewiesen wurden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bei Beschwerden gegen die Nichtzulassung einer Revision sei das Gericht \u201eauf die Pr\u00fcfung der form- und fristgerecht vorgetragenen Zulassungsgr\u00fcnde beschr\u00e4nkt\u201c, teilte das Bundesverwaltungsgericht mit. Die angefochtenen Entscheidungen des OVGs in M\u00fcnster seien somit nicht vollumf\u00e4nglich \u00fcberpr\u00fcft worden.In seiner m\u00fcndlichen Urteilsbegr\u00fcndung hatte das OVG im Mai 2024 ausgef\u00fchrt, dass im Fall der AfD hinreichend verdichtete Umst\u00e4nde vorliegen, die auf Bestrebungen der Partei gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung hinweisen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Neu hinzugekommen ist seitdem ein weiterer Rechtsstreit zwischen der Partei und dem Bundesverfassungsschutz. Dieser hatte die AfD Anfang Mai dieses Jahres vom Verdachtsfall zur \u201egesichert rechtsextremistischen Bestrebung\u201c hochgestuft. Dagegen geht die AfD ebenfalls juristisch vor. Bis zu einer noch ausstehenden Gerichtsentscheidung in dieser Sache hat der Verfassungsschutz die H\u00f6herstufung daher wieder auf Eis gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Bundesverwaltungsgericht hat Beschwerden der AfD wegen ihrer Einstufung als rechtsextremistischer Verdachtsfall zur\u00fcckgewiesen. 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