{"id":286831,"date":"2025-07-23T05:09:10","date_gmt":"2025-07-23T05:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/286831\/"},"modified":"2025-07-23T05:09:10","modified_gmt":"2025-07-23T05:09:10","slug":"kirschenweg-ausbau-in-der-hammerschmiede-buergerproteste-gegen-asphaltierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/286831\/","title":{"rendered":"Kirschenweg-Ausbau in der Hammerschmiede: B\u00fcrgerproteste gegen Asphaltierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wenn die Stadt Radwege in Schuss bringt, ist die Bev\u00f6lkerung in den meisten F\u00e4llen dar\u00fcber gl\u00fccklich. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/grundschule-augsburg-hammerschmiede-feiert-verantwortliche-erzaehlen-was-die-schule-ausmacht-110401998\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Nicht so in der Hammerschmiede.<\/a> Hier \u00e4rgert sich die Arbeitsgemeinschaft der Vereine und Organisationen (Arge) Hammerschmiede \u00fcber die geplante Asphaltierung eines kurzen Radweges. Sie wirft der Stadt Steuerverschwendung vor und beklagt sich, die Stadt handle gegen den B\u00fcrgerwillen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-250-000-euro-fuer-200-meter-umstrittener-radweg-kommt-108605658\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Es geht um den Kirschenweg zwischen der Neuburger Stra\u00dfe in der Hammerschmiede und der Schillstra\u00dfe in der Firnhaberau.<\/a> Laut Stadt stellt er eine wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen dar und ist als Radverkehrsverbindung im Projekt Fahrradstadt aufgef\u00fchrt. Etwa 300 Meter lang ist das St\u00fcck, das asphaltiert werden soll &#8211; die Kosten daf\u00fcr belaufen sich auf rund 250 000 Euro. Bei einer Verkehrsz\u00e4hlung war die Stadt auf 400 Radler und 200 Fu\u00dfg\u00e4nger gekommen, die den Kirschenweg jeden Tag nutzen. Das rechtfertige einen Ausbau, weshalb die Ma\u00dfnahme bereits vom Stadtrat beschlossen ist.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der bislang 1,50 Meter breite Feldweg soll auf drei Meter verbreitert und asphaltiert werden. Grund daf\u00fcr ist, dass der Weg bei Regen wegen Pf\u00fctzen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger kaum nutzbar ist und bei Begegnungen zweier Radfahrer als zu schmal gilt. Ein entsprechender Beschluss war allerdings bereits vor eineinhalb Jahren vertagt worden \u2013 unter anderem, weil Anlieger Bedenken \u00e4u\u00dferten und unklar war, wie stark der Weg tats\u00e4chlich genutzt wird. Baureferent Steffen Kercher (parteilos) betont jedoch: \u201eHandlungsbedarf besteht auf jeden Fall, denn in seinem jetzigen Zustand mit den Pf\u00fctzen kann der Weg nicht bleiben.\u201c\n  <\/p>\n<p>            Gegen den Ausbau des Radweges gibt es Widerstand von der Arge Hammerschmiede<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dagegen regt sich Widerstand von Seiten der Arge Hammerschmiede. Denn die Vertreter der Vereine und Organisationen glauben, dass die Asphaltierung \u00fcberfl\u00fcssig sei und man das Geld besser an anderer Stelle einsetzen k\u00f6nne. \u201eWir haben im Januar 2024 alle Vereinsvorsitzenden im Stadtteil angesprochen und alle waren gegen diesen Ausbau\u201c, erkl\u00e4rt Arge-Vorsitzende Silke Gruber. Das habe man auch der Stadt mitgeteilt &#8211; ohne Reaktion. Auch die Kollegen aus der Firnhaberau h\u00e4tten sich gegen den Ausbau ausgesprochen und das erfolglos der Stadt mitgeteilt.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im nahen Umkreis gebe es zwei weitere Fahrradwege, die v\u00f6llig ausreichten. \u201eSowohl an der Dr.-Schmelzing-Stra\u00dfe nahe der Waldorfschule als auch am Hammerschmiedeweg gibt es zwei Radwege, die \u00fcbrigens auch nur 300 Meter lang sind und dann im Nirvana enden\u201c, sagt die Arge-Vorsitzende. Der Kirschenweg sei als \u201egr\u00fcne Lunge\u201c zwischen den Stadtteilen definiert und solle das auch bleiben. \u201eWenn er Weg erst mal asphaltiert ist, werden dort wie \u00fcberall auch Motorr\u00e4der und Roller fahren\u201c, bef\u00fcrchtet Gruber.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Verkehrsz\u00e4hlung, die den Ausschlag f\u00fcr den Ausbau gab, sei fehlerhaft, glaubt die Arge-Vorsitzende. \u201eDie wirklichen Zahlen sind viel niedriger\u201c, sagt sie. So habe man den Hol- und Bring-Verkehr der nahen Kita mit einbezogen, obwohl die Eltern nur einen kurzen Abschnitt des Kirschenwegs nutzten. Auch Fahrr\u00e4der und Fu\u00dfg\u00e4nger vom Sonnenbachweg, die den Kirschenweg nur kreuzten, w\u00e4ren mitgez\u00e4hlt worden.\n  <\/p>\n<p>            Stadt reagiert mit dem Ausbau auf B\u00fcrgerbeschwerden<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eWarum werden Gelder f\u00fcr ein so sinnloses Projekt verschleudert &#8211; zumal nach dem Ausbau ja auch noch Folgekosten dazu kommen werden?\u201c, fragt sich die Arge-Vorsitzende. \u201eF\u00fcr mich ist das Steuerverschwendung &#8211; hier werden die Interessen der B\u00fcrger missachtet\u201c, \u00e4rgert sich Gruber.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Ausbau des Kirschenweges sei aufgrund von B\u00fcrgerbeschwerden \u00fcber den Zustand des Radweges gepr\u00fcft worden, erkl\u00e4rt das Mobilit\u00e4ts- und Tiefbauamt der Stadt Augsburg auf Anfrage. Dabei seien Zahlen aus der Verkehrsz\u00e4hlung sowie die Pr\u00fcfung zweier Alternativrouten einbezogen worden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Alternativrouten stellten durch die gro\u00dfen Umwege keine attraktiven Gegenma\u00dfnahmen zur direkten Verbindung des Stadtteils Firnhaberau mit dem Stadtteil Hammerschmiede \u00fcber den Kirschenweg dar. Insbesondere f\u00fcr Eltern mit kleinen Kindern, die die Kindertagesst\u00e4tte \u201eVilla Kunterbunt\u201c\u00a0vom\u00a0Stadtteil Firnhaberau erreichen m\u00fcssen, seien die Alternativrouten sehr unkomfortabel und machten nachhaltige Mobilit\u00e4t unattraktiv, so die Stadt. Zudem b\u00f6ten die zus\u00e4tzlichen Querungen von Stra\u00dfeneinm\u00fcndungen und Grundst\u00fcckszufahrten ein erh\u00f6htes Unfallpotential gegen\u00fcber dem direkten Weg.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In der Verkehrsz\u00e4hlung seien querende Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer am Sonnenbachweg oder der Albrecht-D\u00fcrer-Stra\u00dfein der Querschnittsbelastung des Kirschenweges nicht enthalten, widerspricht die Stadt der Arge.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Fridtjof Atterdal<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Hammerschmiede<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Radweg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn die Stadt Radwege in Schuss bringt, ist die Bev\u00f6lkerung in den meisten F\u00e4llen dar\u00fcber gl\u00fccklich. 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