{"id":286861,"date":"2025-07-23T05:24:12","date_gmt":"2025-07-23T05:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/286861\/"},"modified":"2025-07-23T05:24:12","modified_gmt":"2025-07-23T05:24:12","slug":"ransomware-grossbritannien-will-staatlichen-stellen-loesegeldzahlungen-verbieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/286861\/","title":{"rendered":"Ransomware: Gro\u00dfbritannien will staatlichen Stellen L\u00f6segeldzahlungen verbieten"},"content":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien soll es staatlichen Einrichtungen und Betreibern kritischer Infrastruktur verboten werden, nach einem Angriff mit Ransomware L\u00f6segeld zu bezahlen. Unternehmen, die das nicht betrifft, sollen dazu verpflichtet werden, die Regierung zu informieren, bevor sie eine solche Zahlung t\u00e4tigen. <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/news\/uk-to-lead-crackdown-on-cyber-criminals-with-ransomware-measures\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Das hat die Regierung angek\u00fcndigt<\/a>, nachdem der \u00f6ffentliche Konsultationsprozess f\u00fcr die Ma\u00dfnahme jetzt abgeschlossen wurde. Laut der Mitteilung haben sich fast drei Viertel der Beteiligten f\u00fcr die Pl\u00e4ne ausgesprochen. Ziel des Plans ist es, das Gesch\u00e4ftsmodell hinter den Ransomware-Attacken ins Visier zu nehmen und \u00f6ffentliche Einrichtungen zu einem weniger interessanten Ziel zu machen.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ft austrocknen<\/p>\n<p>Das Verbot der L\u00f6segeldzahlung w\u00fcrde demnach etwa f\u00fcr das staatliche Gesundheitssystem in Gro\u00dfbritannien, Kommunalverwaltungen und Schulen gelten, erkl\u00e4rt die Regierung. Unternehmen, die nicht darunter fallen und die eine Zahlung planen, sollen beraten und eventuell gewarnt werden, wenn sie damit m\u00f6glicherweise gegen Sanktionen versto\u00dfen w\u00fcrden. Das k\u00f6nnte der Fall sein, wenn das Geld an eine der vielen Ransomware-Gruppen geht, die aus Russland kommen. Zudem bereite man eine Berichtspflicht vor, die es den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden erleichtern w\u00fcrde, gegen die Verantwortlichen solcher Schadsoftware vorzugehen.<\/p>\n<p>In der Mitteilung dr\u00e4ngt die Regierung die unterschiedlichen Organisationen im Land auch erneut, mehr f\u00fcr die Cybersicherheit zu tun. Dazu geh\u00f6rten offline vorgehaltene Backups, Pl\u00e4ne f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Betrieb ohne IT und eine &#8222;gut einge\u00fcbte Praxis bei der Wiederherstellung von Daten aus Backups&#8220;. Cyberkriminalit\u00e4t, etwa mit Ransomware, habe Sch\u00e4den in Milliardenh\u00f6he verursacht und gef\u00e4hrde auch Menschenleben. Erst vor Kurzem wurde \u00f6ffentlich gemacht, dass ein Cyberangriff erstmals zum Tod eines Menschen beigetragen hat. Der hatte nachweislich zu einer Verz\u00f6gerung der Patientenversorgung und damit zu dem Todesfall gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>L\u00f6segeldzahlungen nach Angriffen mit Ransomware <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Angriffe-mit-Ransomware-2024-wieder-deutlich-weniger-Loesegeld-gezahlt-10273692.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sind 2024 merklich zur\u00fcckgegangen<\/a>, hat Anfang des Jahres ein Blockchain-Analysefirma ermittelt. Chainalysis hat daf\u00fcr Ma\u00dfnahmen von Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, eine bessere internationale Zusammenarbeit und die h\u00e4ufigere Zahlungsverweigerung verantwortlich gemacht. Vor allem letztere m\u00f6chte London nun weiter vorantreiben. Aber auch die geringe Zuverl\u00e4ssigkeit der Kriminellen hat wohl dazu beigetragen, die Opfer k\u00f6nnen einfach nicht davon ausgehen, dass sie nach der Zahlung ihre Daten zur\u00fcckbekommen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ransomware-Immer-weniger-Opfer-zahlen-Loesegeld-Zahlungsverbot-in-weiter-Ferne-9695483.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das war das Ergebnis einer Studie vor einem Jahr<\/a>. In der hie\u00df es damals auch, dass ein Verbot solcher Zahlungen bis dahin keinen merklichen Effekt gehabt hatte.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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