{"id":287078,"date":"2025-07-23T07:20:14","date_gmt":"2025-07-23T07:20:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287078\/"},"modified":"2025-07-23T07:20:14","modified_gmt":"2025-07-23T07:20:14","slug":"migration-fast-allen-antraegen-auf-einbuergerung-wird-in-hamburg-stattgegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287078\/","title":{"rendered":"Migration: Fast allen Antr\u00e4gen auf Einb\u00fcrgerung wird in Hamburg stattgegeben"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Staatsangeh\u00f6rigkeitsrecht liegt die Zahl der Einb\u00fcrgerungen in Hamburg weiter auf Rekordniveau. Bis Anfang Juli wurden bereits 6026 Einb\u00fcrgerungen vorgenommen, wie der Senat auf eine Schriftliche Kleine Anfrage aus der AfD-B\u00fcrgerschaftsfraktion mitteilte. Zum Vergleich: Im gesamten bisherigen Rekordjahr 2024 erhielten 9599 Neu-Hamburger die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft. <\/p>\n<p>Die Liste der Hauptherkunftsl\u00e4nder wird weiter von Syrien angef\u00fchrt und liegt mit bislang 903 Einb\u00fcrgerungen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dahinter folgen Afghanistan (653), Iran (440) und die T\u00fcrkei (399).<\/p>\n<p>Senatsangaben auf eine fr\u00fchere AfD-Anfrage zufolge erfolgten die meisten Einb\u00fcrgerungen unter Beibehaltung der urspr\u00fcnglichen Staatsb\u00fcrgerschaft. \u201eNur in den F\u00e4llen, in denen das Recht des Herkunftsstaats die Aufgabe der bisherigen Staatsangeh\u00f6rigkeit verlangt, erfolgt keine Einb\u00fcrgerung unter Hinnahme der Mehrstaatigkeit\u201c, hei\u00dft es in der Antwort.<\/p>\n<p>Fast allen Antr\u00e4gen auf Einb\u00fcrgerung wird in Hamburg stattgegeben: Von den im Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2025 gestellten 7.655 Einb\u00fcrgerungsantr\u00e4gen wurden laut Senat lediglich 13 abgelehnt. <\/p>\n<p>Neue Bundesregierung will verk\u00fcrzte Wartezeit abschaffen<\/p>\n<p>Seit dem 27. Juni vergangenen Jahres k\u00f6nnen Ausl\u00e4nder, die in Deutschland arbeiten und gut integriert sind, schon nach f\u00fcnf statt nach acht Jahren deutsche Staatsangeh\u00f6rige werden. Sie m\u00fcssen dabei ihre bisherige Staatsangeh\u00f6rigkeit nicht mehr aufgeben. In Einzelf\u00e4llen reichen sogar schon drei Jahre. <\/p>\n<p>Diese von der Ampel geschaffene verk\u00fcrzte Wartefrist will die neue schwarz-rote Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) wieder abschaffen. Die Union war von Anfang an dagegen. Ihr Hauptargument: Eine nachhaltige Integration in die deutschen Lebensverh\u00e4ltnisse ben\u00f6tige mehr Zeit.<\/p>\n<p>\u201eDie Verleihung einer Staatsb\u00fcrgerschaft muss am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses stehen, nicht am Anfang\u201c, sagte AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann und forderte, \u201ediesen Irrweg zu beenden\u201c. <\/p>\n<p>Offenbar versuche der rot-gr\u00fcne Senat, vor der erneuten \u00c4nderung des Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetzes noch m\u00f6glichst viele Einb\u00fcrgerungen vorzunehmen. \u201eIhnen geht es nicht um Deutschland, sondern um reine Macht- und Parteiinteressen\u201c, sagte Nockemann. \u201eSie degradieren unser h\u00f6chstes Gut \u2013 die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft \u2013 zur Ramschware.\u201c <\/p>\n<p>Tschentscher: Vielfalt und Internationalit\u00e4t machen Hamburg st\u00e4rker<\/p>\n<p>Bei der letzten Einb\u00fcrgerungsfeier im Hamburger Rathaus hatte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) erst am vergangenen Freitag darauf verwiesen, dass die Einb\u00fcrgerung \u201eauch ein Bekenntnis zu unseren Werten, zu unserem Grundgesetz, zur politischen Ordnung und zur Kultur unseres Landes\u201c ist. <\/p>\n<p>Die Einb\u00fcrgerung sei f\u00fcr jede Neub\u00fcrgerin und jeden Neub\u00fcrger eine wichtige Entscheidung f\u00fcr ein Leben in Deutschland, sagte er vor knapp 500 G\u00e4sten. \u201eAlle, die dauerhaft bleiben und die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft annehmen, tragen zur Vielfalt und Internationalit\u00e4t unserer Stadt bei und machen uns st\u00e4rker.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Staatsangeh\u00f6rigkeitsrecht liegt die Zahl der Einb\u00fcrgerungen in Hamburg weiter auf Rekordniveau. 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